+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

Befragung zur Berufszufriedenheit – Jetzt teilnehmen!

Seit dem 15. Juni 2010 fĂŒhrt die Technische UniversitĂ€t Chemnitz eine wissenschaftliche Befragung zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei durch.

JETZT TEILNEHMEN! www.klartext2010.de

Von der Arbeitszeit bis zur Zufriedenheit mit dem Einkommen, vom Klima in der Dienststelle bis zur Beurteilung, von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zu den Problemen der Pendler und vieles mehr - in der Befragung werden alle relevanten Problemfelder der Mitarbeiter in der Bundespolizei abgeklopft.

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29. Juli 2010

Kommentar aus der GdP - Mitgliederzeitschrift “Deutsche Polizei” - Ausgabe August 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund eines Umbruchfehlers im Druckverfahren ist beim Kommentar “Mannschaftsgeist”, der aktuellen Ausgabe der “Deutschen Polizei”  August 2010, Text in eine falsche Spalte gesetzt worden. Deshalb hier noch einmal der korrekte Text vorab:

Kommentar “Mannschaftsgeist”

28. Juli 2010

BundespolizeiprÀsidium korrigiert WerkstÀttenkonzept

Die mit der Neuorganisation der Bundespolizei getroffene Entscheidung, die Organisation der WerkstĂ€tten der Bundespolizei mit einer Zeitschine auf ausschließlich acht regionale BereichswerkstĂ€tten, verteilt ĂŒber ganz Deutschland zu konzentrieren, war von Anfang eine der meistkritisierten Entscheidungen. Angefangen von den fachkundigen Kolleginnen und Kollegen vor Ort ĂŒber alle Behördenebenen und aus den Personalvertretungen und Gewerkschaften wurde immer wieder begrĂŒndete Kritik vorgetragen. Jetzt hat das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam einen korrigierten Konzeptvorschlag erarbeitet. Dieser sieht vor, neben den eingerichteten BereichswerkstĂ€tten auch die bisher nur noch temporĂ€r ( auf 5 - 7 Jahre ) angelegten Außenstellen  Rostock(K/IKT),Uelzen(K/W/IKT),HĂŒnfeld, Deggendorf, Pirna, (nur K )  Swisttal, Frankfurt/Main, Neustadt / Holstein (K,W) und Bad Bramstedt (IKT) wieder personwirtschaftlich einzurichten und damit als stĂ€ndige, zukunftsfĂ€hige Außenstellen aufzustellen.  FĂŒr den Bundespolizeistandort MĂŒnchen lĂ€uft ebenfalls eine PrĂŒfung. “Wir wissen derzeit nicht, ob diese Korrekturen insgesamt ausreichend sind und halten deshalb eine Einbindung der Bundespolizeidirektionen und der Bundespolizeiakademie als BedarfstrĂ€ger in den weiteren Entscheidungsprozess als dringend geboten. Auch wenn diese Korrektur erst spĂ€t erfolgt, hat diese Entscheidung insgesamt Respekt verdient. Sie ist ein deutliches Signal auch andere, nicht funktioniernde Strukturen aus der Neuorganisation zu korrigieren. Unsere Stellungsnahme zum Bericht des Bundesministers des Innern zur Neuorganisation der Bundespolizei vom ersten MĂ€z 2010 und die Einlassungen der, von den, im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien berufenen Experten bei der daraus folgenden Anhörung enthalten fĂŒr weitere VerĂ€nderungen umfangreiche Belege”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin. “Jetzt muß schnell Klarheit fĂŒr die, von den VerĂ€nderungen berĂŒhrten Kolleginnen und Kollegen geschaffen werden. Wir wollen uns dafĂŒr einsetzen, dass dieser Prozess zĂŒgig weitergeht”, so Scheuring.

Sozialwissenschaftliche Dienste reaktiviert! Positives Signal!

Die Bundespolizei hat wieder operative Sozialwissenschaftliche Dienste.

Der Abteilungsleiter Bundespolizei im Bundesministerium des Innern, Franz-Josef Hammerl, hat mit Erlass die Fortschreibung fĂŒr die Sozialwissenschaftlichen Dienste der Bundespolizei zum 01. August in Kraft gesetzt. Danach richtet das BundepolizeiprĂ€sidium beim Referat 83, Ärztlicher und Sicherheitstechnischer Dienst, einen Sozialwissenschaftlichen Dienst mit fĂŒnf Außenstellen ein. Aufgabenschwerpunkte der Außenstellen mit Leiter und drei Mitarbeitern sind Betreuung und Beratung im In- und Ausland, EinsatzunterstĂŒtzung und daneben FachbeitrĂ€ge zu Aus- und Fortbildung. Damit tragen BMI und BPOLP der wachsenden Bedeutung einer qualifizierten Beratung und Betreuung der Kolleginnen und kollegen auch auf dem Hintergrund der Beerlage-Studie Rechnung getragen.
FĂŒr die BPOLD Sankt Augustin wird der SWD in Heimerzheim zustĂ€ndig sein.
Der GdP-Direktionsgruppenvorsitzende, Wilfried Spurzem, bewertet die Entscheiung als positives Signal: “Damit ist zukĂŒnftig wieder sichergestellt, dass in ProblemfĂ€llen unserer Mitarbeiter, schnell Ansprechpartner vorhanden sind. So geschehen auch am vergangenen Wochenende wĂ€hrend des Einsatzes bei der LOPA!”
Die GdP verspricht sich von dieser Entscheidung eine Neuauflage der Auslandsbetreuung und der Einsatzbetreuung und -nachsorge und sieht in der ministeriellen Entscheidung auch eine Reaktion auf die Beerlage-Studie. “Wir werden auch in den PersonalrĂ€ten die Zusammenarbeit mit dem SWD konsequent ausbauen!” so Spurzem.

Voraussetzung hierfĂŒr ist jedoch die Beteiligung der PersonalrĂ€te. In diesem Verfahren mĂŒssen noch die vorhandenen MĂ€ngel aufgearbeitet werden.

26. Juli 2010

„LĂŒckenlose AufklĂ€rung dringend erforderlich“

GdP zur Loveparade-Tragödie:

Berlin, 26. Juli 2010: Nach der Duisburger Loveparade-Tragödie trauert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) um die 19 Todesopfer und bedauert die ĂŒber 350 Verletzten. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Hugo MĂŒller: „Die Gewerkschaft der Polizei spricht den Angehörigen und Hinterbliebenen das tiefe MitgefĂŒhl aus. Aus Respekt vor den Opfern der Tragödie ist es unerlĂ€sslich, die Katastrophe zĂŒgig und mit Augenmaß aufzuarbeiten. Selbsternannte Sicherheitsexperten, die jetzt schon meinen zu wissen, wer die Verantwortung fĂŒr die Tragödie zu tragen habe, handeln in höchsten Maße scheinheilig und unverantwortlich.“
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert eine sachliche und vorurteilsfreie Untersuchung der Tragödie. Der stellvertretende Vorsitzende der GdP, Hugo MĂŒller, mahnte alle Beteiligten, keine SchnellschĂŒsse in Richtung von vermuteten Verantwortlichen abzugeben. „Jetzt muss es zu einer lĂŒckenlosen AufklĂ€rung ohne Ansehen der Person und Institution kommen“, sagte Hugo MĂŒller. „Vorab kann festhalten werden, dass die eingesetzten Polizisten vor Ort besonnen gehandelt und hunderte von Personen gerettet haben. Ihnen und den tausenden RettungskrĂ€ften gilt unserer Dank!“
Die GdP erwartet von allen Beteiligten, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft vorbehaltlos und konsequent zu unterstĂŒtzen. „Derzeit liegen keine gesicherten Erkenntnisse ĂŒber individuelles Fehlverhalten bei der Planung und Genehmigung der Veranstaltung vor. Da die Verantwortlichen einen friedlichen Charakter der Veranstaltung angenommen und ein Sicherheitskonzept abgestimmt hatten, ging man offensichtlich davon aus, alle notwendigen Vorkehrungen getroffen zu haben. Der schreckliche Verlauf der Loveparade weist aber darauf hin, dass die gesamte Veranstaltung dem Masseansturm nicht gewachsen war“, betonte Hugo MĂŒller.

22. Juli 2010

In eigener Sache

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

trotz eingerichteter Zugangskontrollen ist ein anonymer, inhaltlich vollkommen unakzeptabler Forumsbeitrag auf unsere Internetseite www.gdp-bundespolizei.de gelangt. Dieses hĂ€tte so nicht passieren dĂŒrfen. Ich trage die Verantwortung fĂŒr diesen Vorgang und werde mich gegebenenfalls auch der strafrechtlichen Verantwortung stellen. Sofort nach Kenntnis des Vorgangs habe ich die Löschung dieses Eintrages veranlasst und mich bei PrĂ€sident Seeger, der Zielpunkt des Angriffes war, entschuldigt. Gleichzeitig werden wir eine noch konsequentere Kontrolle der eingehenden BeitrĂ€ge durchfĂŒhren. Anonyme Beschimpfungen und beleidigende Äußerungen gegen Personen, Personengruppen und Strukturen sowie Beschimpfungen und Beleidigungen von ganzen Laufbahngruppen und der Aufruf zu strafbarem und sittenwidrigem Handeln fĂŒhrt dazu, dass solche BeitrĂ€ge sofort gelöscht werden. Allein unser gewerkschaftliches Menschenbild lĂ€ĂŸt solche BeitrĂ€ge schon nicht zu. Ich weiß, dass uns diese Haltung erneut den unsinnigen Vorwurf der “Zensur” einbringen wird.  Wir sind jedoch nicht bereit, durch unakzeptables und sittenwidriges Verhalten einzelner dieses wichtige Forum mit seiner kritischen Korrektivfunktion kaputt machen zu lassen.  Ich bitte euch ganz herzlich, uns bei diesem Ziel zu unterstĂŒtzen.

Mit kollegialen GrĂŒĂŸen

Josef Scheuring

21. Juli 2010

Große Biker-Demo-Sternfahrt

Unter dem Motto „Lichter fĂŒr Hannah“ findet am 21.08.2010 eine große Biker-Demo Sternfahrt gegen sexuelle Gewalt statt. Ziel ist die Landesgartenschau in Hemer. Wer nach der Demo bleiben möchte, den erwartet im Anschluss ein spektakulĂ€res Rahmenprogramm. Die Erlöse gehen zu Gunsten der Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt. Weitere informationen auf der Internetseite der; Hannah Stiftung und im nachfolgenden Handzettel.

Handzettel zur Sternfahrt

15. Juli 2010

Bundeslagebild Organisierte KriminalitÀt vorgestellt

Pressemitteilung des BMI: In Berlin haben Bundesinnenminister Dr. Thomas de MaiziĂšre und der PrĂ€sident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, heute das Bundeslagebild Organisierte KriminalitĂ€t 2009 vorgestellt. Demnach ist die Zahl der OK-Ermittlungsverfahren im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren wieder leicht angestiegen. Im Berichtszeitraum 2009 wurden 579 OK-Verfahren gefĂŒhrt (2008: 575)…

Der gesamte Artikel zum nachlesen

13. Juli 2010

Konrad Freiberg Polizist und Gewerkschaftschef vor dem RĂŒckzug ins Private

Er hat einen Lieblingssatz, und der heißt: „Das will ich einmal ganz deutlich sagen.“ Gut, das behauptet in Politik und Verbandswesen mancher von sich und speziell dann, wenn er viele Worte macht, ohne dabei etwas zu sagen. Doch das kann man von Konrad Freiberg, dem scheidenden Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), wirklich nicht behaupten. Seine Botschaft ist stets klar und knapp, seine verbale Artillerie von schwerem Kaliber. Wie das bei dieser Waffengattung so ist, sind die Treffer schwer, aber nicht in jedem Einzelfall zielgenau. So könnte Freibergs jĂŒngste Forderung nach Sondergesetzen bei Gewalt gegen Polizisten, die angeblich immer schlimmer werde (aber sagte die GdP das nicht schon zu Zeiten von Wackersdorf und Startbahn West?), die falschen PrioritĂ€ten setzen: Wenige Tage zuvor hatte amnesty international der deutschen Polizei nĂ€mlich ein wenig vorteilhaftes Zeugnis ausgestellt, dem zufolge, freundlich gesagt, zu viele Beamte mit dem Schlagstock etwas zu locker bei der Hand sind. (weiterlesen…)

VGH Baden-WĂŒrttemberg: Personalrat darf DienstplĂ€ne ablehnen, wenn Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefĂ€hrdet

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-WĂŒrttemberg hat mit Beschluss vom 02. Juli 2010 (Az.: PB 15 S 820/10) die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitervertretung in der Bundespolizei in Arbeitszeitfragen deutlich gestĂ€rkt.
Zuvor hatte das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam die Direktion Stuttgart angewiesen, einen seit 16 Jahren bewĂ€hrten und von der weit ĂŒberwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter getragenen Dienstplan abzuschaffen und neue RahmendienstplĂ€ne einzufĂŒhren. Als der Personalrat sich dem mit Verweis auf die schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf widersetzte, ordnete das BundespolizeiprĂ€sidium an, das Mitbestimmungsverfahren abzubrechen, weil es die Argumente der Mitarbeitervertretung fĂŒr unbeachtlich hielt.

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