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Ausgabe der blauen Alltagsdienstbekleidung bei der Bundespolizei gestaltet sich als Farce

Während in wenigen Tagen Profis aus aller Welt bei der Fußball-WM in Deutschland weilen, sind in der Bekleidungswirtschaft der Bundespolizei offenbar nur Amateure am Werk!
Trotz monatelangem Vorlauf ist es bei der Bundespolizei nicht gelungen, die neue blaue Bekleidung vor der Fußball-WM passend und ordnungsgemäß auch nur in geringer Stückzahl zur Verfügung zu stellen.
Etwa ein Drittel der Bekleidung passt den vorher mehrmals vermessenen Kolleginnen und Kollegen nicht. Mit derart schlecht sitzenden Uniformen werden unsere Kolleginnen und Kollegen in der Öffentlichkeit geradezu der Lächerlichkeit preisgegeben. Der BMI-Erlass zum „Äußeren Erscheinungsbild“ kann mit diesen Uniformen kaum befolgt werden.
Von den anfangs vorgesehenen Inspektionen kann jetzt nur ein verschwindend geringer Anteil mit der blauen Alltagsdienstbekleidung ausgestattet werden, da die Bekleidung der weiterhin vorgesehenen Kolleginnen und Kollegen nun als Tauschreserve dienen muss.
Die ausgegeben Bekleidungstücke (je 1 Hose, 2 kurzärmlige, 2 langärmlige Hemden) reichen für die Schichtdienst verrichtenden Kolleginnen und Kollegen hinten und vorn nicht aus. Weiterhin fehlt an der gesamten Bekleidung die dringend erforderliche und vorgesehene Kennzeichnung – POLIZEI -, um sich gegenüber dem Bürger überhaupt von privaten Sicherheitsdiensten zu unterscheiden.
Für die Gewerkschaft der Polizei ist dieser Zustand auf keinen Fall hinnehmbar.
Die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei fordert daher: