GdP: Ballungsraumproblematik muss politisch gelöst werden

Die Situation der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und der Bundesfinanzpolizei in den Ballungsräumen unseres Landes verschlechtert sich weiter.
Darauf hat die Gewerkschaft der Polizei gerade in den letzten Wochen und Monaten immer wieder öffentlich hingewiesen.


Zu den gesetzlich festgelegten Einkommenseinbußen die die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen betreffen, wird gerade in den Ballungsräumen die Wohnsituation durch den Verkauf bundeseigener Wohnungen an Immobilienfirmen immer schwieriger.

Die Fürsorgepflicht des Bundes verpflichtet die Bundesregierung auf diese Entwicklung mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren. Eine entsprechende Zulage zu Besoldung, die die einseitigen Belastungen besonders teurer Räume abdeckt, ist dafür ein geeignetes Mittel.

Wir, die Gewerkschaft der Polizei, fordern die Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund und Deutscher Beamtenbund auf, bei den jetzt anlaufenden Gesprächen zur Modernisierung des Dienstrechtes eine solche Zulage einzufordern und zügig umsetzen zu lassen.

Nur damit kann die Problematik unserer Kolleginnen und Kollegen in den Ballungsräumen abgemildert werden.

Mit den, derzeit von Mitbewerbern, auf den Weg gebrachten Leistungsanträgen auf höhere Besoldung ist die Problematik im Bereich der Bundesbeamten allerdings nicht zu lösen.

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