+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

23. November 2006

SPD lehnt Schäuble-Plan für Bundespolizei ab

Berlin (MOZ) Das Konzept von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum Umbau der Bundespolizei sorgt für Streit in der großen Koalition. Die SPD kündigte Widerstand an.
“Der Aufschlag ist viel zu groß”, kritisierte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Fritz Rudolf Körper im…..

Um den vollständigen Text lesen zu können, Gehen Sie bitte unter:

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/id/162339

Einträge:

Hoffentlich schafft Schäuble es, sich durchzusetzen und die Bundespolizei neu zu strukturieren und organisieren. Polizeibeamte gehören auf die Strasse und nicht ins Büro: Für die Sicherheit der Bürger und Fairness gegenüber den Steuerzahler. Man sollte sich in Zukunft nicht wie bisher selber verwalten !

Eintrag von hans am 27.November 2006


Bravo Han! Aber einige Polizeibeamte gehören nun mal auch ins Büro. Sie sollen den Kollegen auf der Strasse den Rücken freihalten und in enger Verzahnung Service leisten und Qualität sichern.

Eintrag von Jürgen zabler am 28.November 2006


Ich möchte auf verschiedene Anträge der beiden vergangenen Delegiertentage hinweisen. In einem heisst es, dass der Bezirk sich dafür einsetzen möge, alle PVB nicht mehr für vollzugsfremde Tätigkeiten einzusetzen. Ein anderer bittet für den Aufbau einer eigenen Bundespolizeiverwaltung. Vielleicht schafft man es ja nun, etwas für die Verwaltung positiv umzusetzen. Ich bin davon überzeugt, dass davon die gesamte Organisation profitiert.

Eintrag von Wilfried Hamm am 29.November 2006


Das ganze ist seit Jahren mehr als überfällig ! Auflösen sollte man die Bundespolizei und die Aufgaben an die Bundesländer übertragen; das wäre auch ne Variante, die man mal überdenken sollte und mit der vielen demotivierten Beamten geholfen wäre! Die Motivation bei der Mehrheit dieser Truppe ist seit Jahren ganz unten im Keller, bedingt durch Reformen, Auflösungen von Diensstellen und Standorten, daraus resultierend Versetzungen etc. etc. ! Wofür muß der Bund sich eigentlich unbedingt eine eigene Polizei für viel Geld (unter)halten ??

Eintrag von 007 am 30.November 2006


Diejenigen, welche sich auf eine positive Veränderung innerhalb der Strukturen unserer Behörde vorbereiten sei gesagt, dass sie sich an die Erfahrungswerte der vergangenen Reformen erinnern sollten. Es sollte wahrlich keine “Schwarzmalerei” betrieben werden, jedoch sei angemerkt, dass wir in der Bundespolizei zu viele “gebrannte Kinder” haben. Eine Frage sei hier noch erlaubt: Welche Bundespolizeibehörde wird denn nun aufgelöst!? Ist dies nun der Wegfall unserer Mittelbehörden oder handelt es sich um einen Flächenbrand, indem die Ämter ein Opfer der Flammen werden?

Eintrag von tom am 1.Dezember 2006


Im März 2005 wurde durch einen Mitarbeiter der BPOLD Koblenz, Abt. Recht u. Verwaltung, die Idee der Reform III in das Ideenmanagment BGS eingebracht. Diese Idee wurde bis nach oben in das BMI durchgereicht. Das Ergebnis sieht man jetzt.

Dem nach hatte Herr Dr. Kass bereits seit Mitte 2005 Kenntnis von einer Reform, schließlich wurde das ganze Ende 2005 an das BMI zur weiteren Entscheidung weitergereicht.

Eintrag von Michaeli M am 1.Dezember 2006


Bei der letzten Reform gab es leider zu viele (SPD)politische Entscheidungen, z. B. bei der Auflösung von Standorten, so dass vieles nicht objektiv nachvollziehbar war. Jetzt votiert Herr Körber schon om Vorfeld gegen die Reform, vieles vom jetzigen Vorhaben hätte die SPD schon beim Reformschritt II umsetzen sollen. Die neue Reform scheint unter den bekannten Gesichtspunkten notwendig, zu hoffen ist nur auf eine konsequente Umsetzung und nicht wieder die Einflussnahme von Mandatsträgern zu Gunsten ihrer Region.

Eintrag von wolfgang h. am 1.Dezember 2006


Bist Du sicher, daß Du diese Position auch als ptenziell Betroffener vertreten würdest? Ich denke, hier ist zumindest auf der Gewerkschaftsebene Solidarität und Eintreten für die Interessen der Beschäftigten gefragt.
Das Gerangel um die “Optimierung der Strukturen” sollten wir anderen überlassen. Man darf ohnehin gespannt sein (oder auch nicht), was dabei letztlich unterm Strich übrig bleibt.

Eintrag von Gerhard Medgenberg am 2.Dezember 2006


Die Idee findet Ihr unter der Nummer 5242.
Zufälle gibt’s…

Eintrag von Opfer der Reformen I - III am 4.Dezember 2006


Hallo liebe Gewerkschaftsmitglieder,

es ist doch kein Wunder, dass die SPD die Reformpläne des BMI ablehnt. Warum nur?

Koblenz hat einen Oberbürgermeister, der von der SPD gestellt wird (Dr. Eberhard Schulte - Wissermann),

München hat einen Oberbürgermeister, der von der SPD gestellt wird (Christian Ude)

Kassel hat einen Oberbürgermeister, der von der SPD gestellt wird (Bertram Hilgen)

Bonn hat eine Oberbürgermeisterin, die von der SPD gestellt wird (Bärbel Dieckmann)

Berlin hat einen Regierenden Bürgermeister, der von der SPD gestellt wird (Klaus Wowereit)

Lediglich der Bürgermeister von Bad Bramstedt ist nicht von der SPD, sondern von der FDP und heisst Hans-Jürgen Kütbach

Kein wurnder also…

Eintrag von (SF) am 4.Dezember 2006


Hallo, selten so gelacht wie bei einigen Beiträgen. Wer wirklich glaubt, dass durch die Reformen MEHR Kräfte an die Basis kommen muss neu bei der Bundespolizei sein oder noch an das gute im Menschen glauben. Die bisherigen Reformen haben alle enttäuscht. Ich hoffe das die Kollegen an der Ostgrenze weiter heimatnah verwand werden. Ich bin in erster Linie Mensch - dann Beamter. Auch Bundesbeamten haben das Recht sich gesellschaftlich zu betätigen. Ihre Kinder in einer gewachsen Umgebung mit festen sozialen Strukturen und Freunden aufwachsen zu sehen. Reformen ja - aber bitte schön mit Sinn und Verstand und vor allen Dingen sozial! Oder will man Beamte die demotiviert ihren Dienst versehen, öfters “krank” sind oder lieber Mitarbeiter die ihren Dienst mit Spaß versehen, weil sie auch ein privat Leben haben. In diesem Sinne. Sven

Eintrag von sven am 5.Dezember 2006


Vielen Dank Sven, daß Du als einer der wenigen bisher die Sache so auf den Punkt bringst. Um noch eins draufzusetzen: glaubt man allen Ernstes, mit einer Mannschaft aus lauter Entwurzelten auf Dauer einen Blumentopf gewinnen zu können? - Und was die unter einem anderen Thread geäußerte Hoffnung betrifft, daß man seitens unserer Führung schon darauf achten werde, daß das Ganze sozial vonstatten geht, so denke ich, daß uns die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte anderes lehren…..
Genau deshalb erwarte ich auch von den Gewerkschaften eine eindeutige Position für die Belange der Beschäftigten und erst in zweiter Linie konstruktive Mitarbeit bei der Verwirklichung der Reform.

Eintrag von Gerhard Medgenberg am 5.Dezember 2006


Werter Kollege 007,
Deine Idee mit der Aufloesung der Bundespolizei in allen Ehren, aber das ist aus meiner Sicht die letzte aller “Loesungen” und letztendlich auch die falsche.
Die Lander alleine fuer sich werkeln zu leisten, loest kein Probleme fuer die gesamte Republik. Schliesslich folgt jedes Bundesland auch eigenen Interessen, die ueberregional nicht immer im Interesse aller Laender und des Bundes sind.
Ich glaube auch nicht daran, dass diese Reform wie die vorherigen sich nach dem Organisationszweck der Behoerde, naemlich den polizeilichen Einsatz, orientiert. Dann waere dies Reform ueberfluessig.Wir haben weder funktionierende Fahndungsschleier an den Grenzen noch Starke Kraefte in den Ballungszentren oder ausreichende Verbaende (Ausnahme:Berlin). Von einer guten Ordnung der Polizeien des Bundes will ich gar nicht erst anfangen. Viel mehr werden sich wieder die ueblichen Verdaechtigen zu Wort melden (”Experten” der Fraktionen im Bundestag), es wird wieder viel Geld fuer nichts ausgegeben und BKA, ZKA/Zoll und BPol stehen immer noch da wie vorher?! Oder ?!
Hoffen wir das Beste und erwarten das Schlimmste!!!
Beste Gruesse an Euch aus dem Kosovo von einem Bundespolizisten.

Eintrag von A.S.K am 5.Dezember 2006


Moin Kollegen,
mittlerweile habe ich die Schnauze gestrichen voll und kann das Wort „Reform“ nicht mehr hören. Von den 21 Dienstjahren war ich 13 Jahre abgeordnet, immer mit der Hoffnung endlich mal sesshaft werden zu können. Kaum hatte man sich eingewöhnt, hieß es mal wieder die Koffer zu packen.
Als immer noch Optimist erhoffe ich mir diesmal, dass mehr Personal auf die Strasse kommt. Es sind einfach zu viele Kollegen in völlig aufgeblähten Strukturen damit beschäftigt, uns auf der Strasse, an den Flughäfen, Grenze, Bahn etc. die eigentliche Polizeiarbeit mit einer unglaublichen Papierflut zu „erschweren“. Bei vielen Sachen lese ich nur noch die Überschrift, weiß dann was ich zu machen habe und verlasse mich auf meinen gesunden Menschenverstand. Der Kelch wird, so hoffe ich, diesmal an mir als KSB, vorbei gehen. Bis dahin heißt es abwarten, Ruhe bewahren und Tee trinken. Wümsche allen Kollegen und ihren Familien, das die Heimatnähe erhalten bleibt, ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch ins neue Jahr.

Eintrag von KSB aus Überzeugung am 7.Dezember 2006


Es ist schon lustig zu lesen was hier einige Schreiben. Erstmal sollten sich alle Fragen, was dieser Innenminister bisher für uns getan hat. NICHTS GUTES!! In seinen Augen sind wir viel zu dämlich für diesen Job. Deshalb gabs eine Verordnung zum Auftreten in der Öffentlichkeit, einen Antrag zum Einsatz der Bundeswehr für Polizeiaufgaben und ne Menge Kürzungen in unserer Brieftasche.

Eines muss sich jeder vor Augen halten, die alten Wasserköpfe werden auch weiterhin bestehen bleiben. Oder was glaubt ihr passiert mit den ganzen Präsidenten, Amtsleitern und Direktoren. Egal was sie auflösen, neu schaffen oder umstrukturieren, die gehobene und höhere Etage wird weiterhin mit ihren Hintern im Büro sitzen und der mittlere Dienst wird wieder wie ein Leibeigener auf der Landkarte der BRD verschoben.

In diesem Sinne
ein frohes Fest und guten Rutsch ins neue Jahr.

Eintrag von SSP am 8.Dezember 2006


Liebe Kollegen und Kolleginnen,

wenn Ihr wirklich mal wissen wollt,wie das ist,Leibeigner der höheren Etagen zu sein, kommt an den Flughafen.
Dieser ist nicht nur landschaftlich schön gelegen,sondern auch sehr sozial eingestellt,so dass eine Familienplanung
überhaupt nicht mehr möglich ist.mann wird hier nur verarscht und mann kritisch nach fragt wird alles schön geredet.

In diesem Sinne

euer in der zwischen Zeit

demotievirter PVB aus FRA

Eintrag von PVB aus FRA am 13.Januar 2007


Reform? Was heißt daß für uns? ….. genau, seit doch mal ehrlich zu euch und anderen. ich habe genug reformen erlebt. was sich ändert? nichts? irgendwelche hochverdienende leute danken sich bei einer reform mitgearbeitet zu haben, ohne eine wirkliche änderung im positiven sinne vollzogen zu haben. im enddefekt bleibt doch alles beim alten. nach 15 jahren kann auch ich (leider) sagen. für den kleinen mann wird nichts getan. heimatnähe, soziale und finanzielle verträglichkeit??? wundert sich denn keiner, wenn kranheitsfälle zunehmen??? die bundespolizei ist zur marktwirtschaft geworden. auch hier gibt es nur noch kleine und große. die kleinen werden ausgespielt, obwohl diese die arbeit und erfolge bringen. die großen reden und reden und verdienen sich die beförderungen. man kann und muß froh sein, einen sicheren job wie wir ihn haben, ausüben zu dürfen … daß darf man nicht vergessen, aber opfer von sparplänen zu werden??? was ich eigentlich schreiben wollte ist, daß sich keiner durch eine reform große hoffnungen machen sollte.

Eintrag von Marco am 28.Januar 2007


Es ist allerhöchste Zeit, sich mal Gedanken darüber zu machen, inwieweit die zum Selbstläufer mutierte Modernisierungsmaschinerie gestoppt werden kann!
So lange haufenweise (nicht für diese Zwecke vorgesehenes!) Personal für absolut nicht mehr nachvollziehbare Controlling-, KLR-, Auswertungs und sonstige, teilweise konträr laufende Projekte verbraten wird, ist garnicht einzusehen, daß aus den wenigen verbleibenden Kräften an der Basis, gleichsam wie aus einer Zitrone, auch noch das allerletzte herauszuquetschen versucht wird, sei es unter dem Deckmäntelchen der allgegenwärtigen Effizienz oder auch, um den Kreis wieder zu schließen, durch immer neue Sparmaßnahmen.

Eintrag von Gerhard Medgenberg am 1.Februar 2007


…es wird höste Zeit das sich endlich in einer echten Struckturreform kommt. Das Verhältnis zwischen PVB auf der Straße und dam Verhältnis zu sogenannten Verwaltungsaufgaben durch PVB wahrgenommen wird immer die Frage der Reform bleiben. Die letzte Reform hat nur noch mehr Verwaltungsplanstellen geschaffen. Am Bsp. unserer Inspektion ist das Missverhältnis leider schon bei 35 % im Tagesdienst / Verwaltungsdienst (steigend) angekommen. Also ich erwarte das PVB in Ihrer richtigen Funktion und den Grundsatzaufgaben eingesetzt werden und nicht weitere Planstellenfremden Aufgaben im Verwaltungsbereich erfüllen. Die Aufgaben bleiben, egal in welcher Struktur, nur wünschenswert wäre die Präsenz auf der Straße spürbar zu verändern. Auch der gehobene Dienst ist damit angesprochen und nicht das Verstecken hinter den PC Arbeitsplätzen. Gemessen wird eine Diensteinheit bei der Arbeit für die Bürger auf der Straße (Insektion) nicht an der Statistik in der eigenen Verwaltung oder den Verwaltungsaufgaben. Vermutlich bedarf es auch eines generellen Führungswechsel in den Dienststellen, um dieses Ziel durchzusetzen und nicht im alten Trott weiter zu arbeiten, sonst ist es wieder eine Reform für die Verwaltung.

Eintrag von Jochen Goraus am 8.Februar 2007


Die Aufgabenbewältigung (einschließlich Reformen) einer Behörde sollte immer sozial verträglich, aber auch an der Sache orientiert sein. Diese beiden Grundvoraussetzungen werden in der Bundespolizei schon seit Jahren leider nicht erfüllt.Das Kernziel - mehr PVB auf die Straße zu bringen ist gut, aber hierfür muss auch ein entsprechendes “Attraktivitätsprogramm” entwickelt werden, z.B.:
+ Schichtdienstzulage von 250 €
+ wöchentlicher Stundensoll von 36 Stunden für PVB im
Schichtdienst
+ Aufgabe aller Zusatzposten im Innendienst, welche sich im Laufe der Zeit “angesammelt” haben.

Diese Reform III ist nun eigentlich nur notwendig, weil die Reform II nicht sachgerecht gestaltet, sondern durch Politikerinteressen gelenkt wurde.Eine Auflösung des BGS/der Bundespolizei wäre 1990 der richtige und vom GG bzw. ursprünglichen Gesetzgeber vorgesehene Schritt gewesen.

Eintrag von Franz Stöber am 15.Februar 2007


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln