4. Dezember 2006
Eine deutliche Anhebung von Löhnen und Gehältern muss nach den Zeiten von Gehaltseinbußen besonders auch für die Polizeibeschäftigten in unserem Land wieder auf der Tagesordnung stehen. Das fordert die Gewerkschaft der Polizei.
Durch die Erhöhung der Wochenarbeitszeit, durch Kürzungen des Weihnachtsgeldes und durch Gehaltsabschlüsse, die nicht einmal die Inflation ausgleichen, haben Polizeibeschäftigte in besonderem Maße diese Einschnitte in ihrem Einkommen erlebt.
„Menschen, die durch ihren beruflichen Einsatz für die Sicherheit unseres Landes sorgen, müssen angemessen bezahlt werden. Daher fordern wir einen Zuwachs von deutlich über fünf Prozent“ so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP - Bezirk Bundespolizei. „Es ist ein Gebot des Anstandes unsere Kolleginnen und Kollegen jetzt auch wieder an der Einkommensentwicklung teilhaben zu lassen. Wir fordern Ver.di und den deutschen Beamtenbund zu mehr offensivem Selbstbewusstsein auf. Sollten sie weiterhin so defensiv operieren, werden wir gemeinsam mit den für die öffentlichen Sicherheitsstrukturen zuständigen Mitarbeitervertretungen eigene Forderungen für die Sicherheitsbehörden in der Bundesrepublik Deutschland aufstellen und durchsetzen.“ so Scheuring weiter.
Auf geht´s! Ich denke, das ist der richtige Weg!
Eintrag von Joe Senft am 4.Dezember 2006
Bravo!
Es wird höchste Zeit gegen zu steuern.
Was haben wir in den letzten Jahren - abgesehen vom Abhängen von der Einkommenentwicklung - nicht alles abgegeben:
Reduzierung der Jahressonderzahlung bis zum baldigen Wegfall, Wegfall Urlaubsgeld, Vertröstungen bei den versprochenen Ersatzzahlungen, Wegfall Verheiratetenzuschlag, Zusatzkürzungen bei den Pensionen, Erhöhung der Wochenarbeitszeit, usw., usw.
Und es wird weitergehen:
Da steht died Umorganisation der BPOL ins Haus, mit der Folge von Um- und Versetzungen, langfristig vieleicht auch der Streichung von Dienstposten.
Bei den Tarifbeschäftigten kann es via Änderungskündigungen zu harten Einschnitten kommen und sogar der Verlust des Arbeitsplatzes liegt im Bereich des Möglichen.
Die GdP darf sich bei den Einschnitten nicht mehr in Stalldisziplin mit Ver.di ĂĽben. Die haben eine zu lange Leitung.
FĂĽr uns geht es jezt um das Eingemachte.
Eintrag von Bräunsdorf; Hans-Jürgen am 4.Dezember 2006
Hallo liebe Gewerkschaftsmitglieder,
Seit mehr als einem Jahrzehnt haben die Politiker dem Polizeibeamten immer wieder tief in die Tasche gegriffen und Einschnitte bei der Besoldung vorgenommen.
Dabei wurden Steuern wie in KĂĽrze die Mehrwertsteuer angehoben, um damit Lohnnebenkosten wie bspw. der Beitrag zur Renten- und Arbeitslosenversicherung senken zu können. Dabei gewinnt man den Eindruck, dass der geneigte Politiker bei derartigen Argumentationen immer wieder den Beamten vergisst, den die volle Steuererhöhung (z.B. Ă–kosteuer) trifft, die Entlastung bei den Lohnnebenkosten (3 Prozentpunkte in der Rentenversicherung) am Beamten aber vorbei geht…
Unsere Besoldung ist schon seit langem von der Gehaltsentwicklung der Angestellten und Arbeiter abgekoppelt und verkommt immer mehr zur geregelten Armut. Das macht Beamte empfänglich für Bestechung und verführt zu anderen Verfehlungen wie Diebstahl und Unterschlagung.
Das muss aufhören! Daher fordere ich Dich, lieber Josef, auf, auf die von dir avisierten 5% nochmal ordentlich aufzusatteln. Verdient haben wir es! Bei Weitem!!
Eintrag von (SF) am 4.Dezember 2006
Hallo Kollegen,
habt ihr Eure Gehaltsbescheinigungen für Dezember angeschaut ? Es ist eine Katastrophe. Nur durch die Nachzahlungen der Einmalzahlungen sieht es nicht ganz so schlimm aus. Da quatschen schon wieder einige Politiker von adäquaten Lohnerhöhungen. Für uns kommt diese frühestens 2008 und wenn überhaupt, dann wieder zeitverzögert. Wieviel solls dennn sein ? 1,0 - 1,5 % ?
Von Einmalzahlungen halte oich ĂĽberhaupt nichts, da diese keine Auswirkungen auf die Pensionen haben.
Ich habe die Schnauze voll, so wie man mit uns umgeht.
Nach 32 Jahren Mitgliedschaft in der SPD bin ich aus Protest nun ausgetreten und ich werde auch nicht mehr wählen gehen. Sollen wir die, die uns laufend bestrafen und belügen auch noch mit Stimmen belohnen, damit die Parteien für jede Stimme noch Geld bekommen ? Nein danke.
Schaut Euch diese Figuren doch an.
Viele Kollegen wissen nicht, wie sie die Versicherungen im Januar bezahlen sollen. FĂĽr Weihnachtsgeschenke bleibt nichts mehr ĂĽbrig.
Übrigens: Für den Libanaon hat man 80 Millionen € übrig. Da wißt Ihr, wo das Weihnachtsgeld gebleiben ist.
Eintrag von Reiner Mischer am 5.Dezember 2006
Es ist schon lange eine Schande was da so alles mit uns passiert. Der Beamte bleibt und ist nun mal ein beliebter Spielball der Politiker. Das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern und schon gar nicht, wenn ein namentlich bekannter Dienstvorgesetzter sagt: “Sie haben ja einen sicheren Arbeitsplatz”. Einen solchen hat er wohl nicht, sonst wĂĽrde er nicht so absurd daher reden. Eine solche Person weiĂź eigentlich nicht um was es geht. Eine Erhöhung der Besoldung kann man vergessen. Da ist nichts drin. Die Tendenz geht eher zu 60 % Pension und die haben wir spätestens in 8 - 10 Jahren. Prost auf die Vernunft. Schöne Weihnachten, hat es schon geklingelt???
Eintrag von Schneider, Erich am 5.Dezember 2006
Es ist eine Frechheit was mit uns gemacht wird.
Das Dezembergehalt mit Zuwendung spiegelt unseren Stellenwert wider. Zum einen wird nicht mal das gesamte Jahresbrutto als Berechnungsgrundlage genommen. Zum anderen habe ich wenn man folgende Rechnung aufstellt:
41 Stundenwoche: weniger Freizeit - LohnkĂĽrzung ca. 6,5 %
Kein Urlaubsgeld mehr 0,8 % vom Jahresbrutto
Kein richtiges Weihnachtsgeld mehr 2,5 % Verlust vom Jahresbrutto
HeilfĂĽrsorge: KĂĽrzungen - Anwartschaft ca. 0,6 % vom Jahresbrutto
Reallohnverlust und Verlust durch die fehlende Anrechung auf Pensionen: 2 % macht zusammen:
ca. 12,4 % weniger Geld im Jahr:
Noch Fragen! Wo ist da die Gewerkschaft!!! Wir sind doch die Deppen der Nation!!! Ich geh schon lange nicht mehr wählen!!! Wen denn???
Eintrag von Klartext am 5.Dezember 2006
Der Dank…
Jeder weiß, daß sich Politiker nach der vermeintlich stärksten Lobby richten. Dem kann nur mit effektivem Gegendruck geantwortet werden.
Wer erinnert sich bei der nächsten Wahl schon an die Verursacher und ihre willfährigen Handlanger?
Das Zerreden und Zuschieben der Verantwortung lernen diese Leute bereits in den unteren Ebenen Ihrer Pateigliederungen. Sonst wären Sie nichts geworden…
Was jetzt wieder gelaufen ist, mit dem Bruch der Vereinbarung ĂĽber den Zeitpunkt der Einmalzahlungen, zeigt doch, wie weit unten wir in der Liste unseres allseits geliebten Dienstherrn stehen.
Wir werden nicht mehr ernst genommen.
Also hilf Dir selbst… und schaff Dir Instrumente, um wirksam Gegendruck erzeugen zu können. Unser Maulen und Aufhäulen erzeugt höchstens ein Zucken der Lachmuskeln bei denen.
Wir brauchen das Streikrecht.
Eintrag von Bräunsdorf; Hans-Jürgen am 6.Dezember 2006
Endlich wird es wieder Zeit mal was für uns als Polizeibeschäftigte zu tun. Die Einschnitte in der Besoldung in den letzten Jahren waren hart genug. Die Einsatzbelastungen sind im Gegenzug gestiegen und dies soll auch endlich mal belohnt werden.Ich hoffe nur, dass hier mal ordentlich was zum tragen kommt. Immerhin die Ärzte haben es ja vorgemacht, wies geht. Nämlich mal hohe Forderungen stellen und nicht nur 5 % anvisieren.
Ein schönes besinnliches Weihnachtsfest.
Eintrag von Sven aus Halle am 6.Dezember 2006
hallo alle zusammen, ich kann denn frust vieler ja gut verstehen. als öpr vorsitzenden bekomme ich täglich mit wieviel frust geschoben wird. wenn mann sich die gehaltsentwiklung seit 1992 anschaut,und im vergleich zur gesammtwirtschaft setzt, so ist eine gehaltserhöhung von 5-10%, sogar noch als maßvoll zu bezeichnen. hierbei ist der wegfall der freien heilfürsorge und die inflationsrate noch nicht einmal berücksichtigt. 5% gehaltserhöhung ab 2008 wären eingutes ergebnis.
mit besten grĂĽĂźen fĂĽr weihnachten und einen guten rutsch ins neue jahr
jan sönksen
Eintrag von Jan Sönksen am 6.Dezember 2006
Zur Klage eines Kollegen aus Bayern (EKHK) beim BVR wegen nicht angemessener Alimentierung bei Dienstorten in Ballungsräumen:
Hallo GdP, wie ist Eure Meinung dazu. Sollte man sich an diese Klage anhängen und Widerspruch gegen seine derzeitige Besoldung wegen Verstoß gg. Artikel 33 Abs. 5 und Art. 3 Abs. 1 GG einlegen.
Auf Eure Meinung bin ich gespannt.
Eintrag von Reiner Mischer am 6.Dezember 2006
Schon lange muss der öffentliche den Kopf für die Sanierung der Bundes- und Landeshaushalte hinhalten. Im Laufe der Jahre sind dort insgesamt Milliarden von Euro eingespart worden. Zeitgleich steigen die Sozialaufgaben in Schwindel erregende Höhen, und kein Mensch macht sich ernsthaft Gedanken darüber, wie und in welchem Umfang vielleicht da angesetzt werden kann.Zudem verschlingen unsinnige Auslandseinsätze und Subventionen aller Art Unsummen.
Mir wird Angst und bange, wenn ich in die Zuzkunft blicke.
Eintrag von GĂĽnter Rohde am 6.Dezember 2006
Gut das die Gewerkschaft mal was -laut- sagt, nur leider habe ich mittlerweile keine Hoffnung, dass wir (Beamte) wirklich etwas davon haben.
Es wird nur minimal was geben wie immer.
Die Gewerkschafter sollen sich dabei auch mal fragen warum so viel Kollegen keine großen Hoffnungen bzgl. Gehalterhöhungen mehr haben. Soll man wirklich bis zu seinem Tode hoffen, mal gerecht durch die Politik behandelt zu werden ???
Daher fordere ich: Gebt uns unsere Sonderzuwendung “Weihnachtsgeld” zurĂĽck, das seit mitte der 80jahre auf 64 % eingefroren wurde und nun “nur” noch 30% beträgt !!!!! Im Gegenzug bin auch breit zu “geben”: “Einmalzahlungen brauch keiner”. Gehalterhöhung um 5% gerecht. ZurĂĽck zur 40 Stundenwoche, will ja nicht dreist sein und 38,5 fordern.
Ganz toll ist auch die ungleichbehandlung in anderen Bundesländern, die einen haben, 42 Std. Woche, die anderen 40, dann welche 39 Stunden usw.
“Wir sind ja alle so gleich”
Wir beim “Buscho” werden sicher nicht schlechter als andere Ländederpolizeien behandelt aber trotzdem bleibe ich bei meiner o.g. Forderung.
Eintrag von Lars am 6.Dezember 2006
Hallo Kollegen/innen,
erstmal grundsätzlich bin ich natürlich genauso für eine Erhöhung unserer Bezüge wie jeder andere PVB, aber irgendwo haben wir uns die Probleme der letzten Jahre auch selber zu zuschreiben.
Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als Otto Schilly als Innenminister vereidigt wurde. Was haben die Beamten auf den Dienststellen geschimpft und gemeckert, wie man einen ehemaligen Terroristenverteidiger zum Innenminister machen konnte. Jetzt wo er weg ist, weinen viele ihm hinterher, ich ganz besonders. Egal was man über ihn sagt, aber unter seiner Führung waren wir was besonderes, zumindest hat er uns dieses Gefühl vermitteln können.
Der neue Innenminister hat uns bissher nur wie Dreck behandelt. Erst teilt er der Öffentlichkeit mit, dass wir angeblich wie Penner im Dienst rumlaufen würden und er nun eine gesonderte Verordnung über das Auftreten in der Öffentlichkeit erlassen müsse, dann und das ist der Hohn schlecht hin, teilt er der Bevölkerung mit, dass wir unseren Job nicht richtig erledigen würden und wir nun doch bitte die Bundeswehr für Polizeiaufgaben innerhalb des Landes bräuchten.. Dazu Wegfall der meisten Leistungen in der Heilfürsorge, faktisches Streichen des Weihnachtsgeldes, Wegfall des Urlaubsgeldes und vieles mehr.
Und was haben wir gemacht, haben ein bisserl gejammert und tuen es immer noch. Die Gewerkschaften stecken den Kopf in den Sand und der Deutsche Beamtenbund bietet dem BMI auch noch an uns zukĂĽnftig nur noch nach dem Leistungsprinzip zu bezahlen.
Ich muss euch ehrlich sagen über diese ganzen Punkte könnte ich mich stundenlang aufregen. Es wird endlich Zeit, dass die Gewerkschaften alle an einem Strang ziehen und den Politikern und den Menschen draussen im Lande mal wirklich vor Augen führen, was jeder einzelne PVB im Lande leisten muss für sein Geld und dass Polizeibeamter nicht gleich Beamter ist. Wir sitzen nicht den ganzen Tag im Büro und spielen Hallenhalma und wenn man uns braucht, muss man auch nicht auf ein Amt gehen und eine Nummer ziehen.
Auch denke ich, verlangen wir nicht zu viel aber eines steht mal fest. Irgendwann kommt der Tag wo wir so unterbezahlt sind, dass kein Beamter in Deutschland sich noch für einen Appel und Ei für unsere Politiker über den Haufen schiessen lässt.
Eventuell müsste man den Politikern mal zeigen was passiert, wenn man seine Beamten bezahlt wie in ner Bananenrepublik, die Folgen können wir uns in zig Ländern anschauen.
In diesem Sinne
Eintrag von SSP am 8.Dezember 2006
Hallo Kolleginnen, Kollegen,
zusammengefasst ist zu sagen, dass wir viel zu lange still gehalten haben. Jetzt das Vergangene aufzuholen, ist sehr schwer,vermutlich unmöglich. So lange wir ohne Streikrecht sind, sind wir vom Gutdünken unserer Gutsherrn abhängig.Letztlich führt kein Weg daran vorbei, z. B. über europäisches Recht,das Streikrecht zu erlangen.Eine entsprechend dauerhaft geführte Kampagne, vielleicht eine Klage bei einem EU-Gericht, würde mehr Druck auf die Sklavenhalter erzeugen, als Forderungen von einem Prozentpunkt mehr oder weniger, die wir in der Zukunft so wenig durchsetzen können wie in der Vergangenheit. Alles Argumentieren nützt nichts, wenn wir keinen Druck machen können. Was nützt den Polizeibeschäftigten der sichere Arbeitsplatz, wenn der Kühlschrank leer ist?
Eintrag von Rainer Trenkle am 8.Dezember 2006
Es wird höchste Zeit, dass auch mal wieder etwas in den Geldbeutel kommt. Es schon etwas höhnisch, dass ausgerechnet von den Politikern Aufforderungen zu ordentlichen Gehaltsabschlüssen kommen, dessen Parteien in der Vergangenheit nicht zu knapp in die Tasche der Polizeibeamten gegriffen haben. Es wurden einige Nachteile aus der freien Wirtschaft auf die Beamten übertragen, aber unsere DUZ-Gelder sind nicht aus der freien Wirtschaft übernommen worden. Bei DUZ sollte auch angepasst werden, da es hier zum größten Teil die operative Ebene der Polizei treffen würde.
In einigen Ländern ist die Korruption auf 37 % angestiegen. Noch ist bei uns in der Bundespolizei noch kein Korrutionsskandal bekannt, aber wenn weiter in unsere Taschen gegriffen wird, könnte es auch irgendwann einen Korruptionsfall geben, der uns allen im Ansehen schadet.
Auf das Argument, dass wir doch einen sicheren Arbeitsplatz sollte man ganz klar antworten, dass die
1-EUR Jobs auch sichere Arbeitsplätze sind, aber zum Leben reicht das nicht.
Vergleicht doch mal die Preise z.B. beim Autokauf vom Jahr 2000 und heute, aber in DM. Seit es dem Euro gibt, wurde alles teurer, aber unsere Gehälter sind gesunken.
Eintrag von Sonntag, Torsten am 10.Dezember 2006
Wohl war,was alles gesagt wurde.Am härtesten trifft es seit Jahren die Beamten in Sachsen/Anhalt.Keine tariflichen Angleichungen wie bei Arbeitern und Angestellten,komplette Streichung des Urlaubs-und Weihnachtsgeldes,so gut wie keine Beförderungen usw.Diese Horrorliste ließe sich noch um Einiges verlängern.Nun stellt Euch das mal im Doppelpack vor.Konkret:mein Mann ist PVB,seit 1991 auf PM zurückgestuft und keine Beförderung in Sicht.Tagtäglich auf der Strasse im Einsatz mit den entsprechenden Risiken.Ich bin Verwaltungsbeamtin beim Landkreis und kann mir ansehen,wie sich das Einkommensniveau meiner Mitarbeiter langsam aber sicher verbessert. 1997 haben wir uns ein altes,sanierungsbedürftiges Haus gekauft und aus Mangel an Eigenmittel voll finanziert.Leider dabei eine Einkommensentwicklung(positiv)eingeplant.So das war es.Jetzt haben wir erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und sehen keine greifbare positive Änderung.Wir geraten immer mehr in einen Schuldenstrudel.
Eintrag von ilona roĂźnick am 11.Dezember 2006
Uns kleinen Beamten gönnt man leider gar nichts. Wir sind lediglich eine Hin-und Herschiebbare Personalmasse. Lest mal bitte was der ehemalige Bundesbankchef zum Besten gegeben hat. Er klagt momentan und will eine Pension von 24.0000 Euro Erstreiten:
“Ich weiĂź, dass sich 8000 Euro fĂĽr einen normalen Rentner toll anhört.” Der Betrag sei aber erstens brutto und zweitens habe er seine erste Frau groĂźzĂĽgig abgesichert und unterstĂĽtze seine Söhne im Studium. “Wenn ich dann noch Miete und die ĂĽblichen Versicherungen bezahlt habe, ist das Geld fast weg”.
Und wie soll dann ein normaler PVB (A 7- A 11) über die Runden kommen. Auch wir haben Frauen, Kinder die studieren und müssen unsere Wohnungen und Häuser bezahlen.
Eintrag von Hape am 11.Dezember 2006
Viele haben es satt…
aber wie lange wollt Ihr noch Euren Allerwertesten (und den Eurer Familie) als Trittfläche zur Verfügung stellen?
Nur wer beißen kann, wird auch andersdenkende Politiker zur Meinungsänderung veranlassen können.
Wir brauchen das Streikrecht.
Eintrag von Bräunsdorf; Hans-Jürgen am 11.Dezember 2006
Ganz ehrlich.Ich hab damit gerechnet, daĂź es mit nem schwarzen Innenminister nicht besser wird.
War vor den roten Jahren ja auch nicht anderst.
Geld wird weiterhin ins Ausland verschleudert, bei den Beamten kann man es ja holen.
Ich freu mich schon drauf, wenn man mit 80 noch im Streifenwagen unterwegs ist.Wird bestimmt lustig.
Ansonsten kann ich nur soviel sagen , was mich betrifft.
Mich können die mal langsam.Ich mach Dienst nach Vorschrift , nicht mehr oder weniger.
Motiviert ist schon lange keiner mehr.
Der einzige Trost ist immer noch, daĂź monatlich pĂĽnktlich die Kohle auf Konto kommt.
Ansonsten muß man es sich im Dienst halt so schön wie möglich machen.
Eintrag von Harry am 11.Dezember 2006
Mal davon abgesehen das die PVB der Bundespolizei im Bezug auf Alter=Amt, zumindest im m.D., die schlechtbezahltesten PVB in Deutschland sind, wäre eine Anhebung der BezĂĽge gerechtfertigt. Die laufenden Kosten fressen die BezĂĽge auf. RĂĽcklagen bilden oder zusätzliche Versicherungen abschliessen kann ich mir nicht mehr erlauben. Als 40jähriger POM ist auch keine Beförderung in Sicht. Die Quote halt. In NRW wĂĽrde ich in meinem Alter in KĂĽrze in den g.D. ĂĽbergeleitet werden. Besser 20 Jahre als PK herumlaufen als evtl. noch 10 Jahre auf den PHM warten. In dem System Bpol stinkt etwas ganz gewaltig. Lange geht dies verm. nicht mehr gut. Die Unzufriedenheit wächst. Da nĂĽtzen auch alle Parolen aus dem “hohen Haus” nichts. Wenn ein Harz IV-Empfänger mit einem Kind mehr ( war im TV -RTL-zu sehen, genauso viel erhält wie ich als PVB im Schichtdienst und auch noch VergĂĽnstigungen beim Einkauf erhält, platzt mir die Hutschnur!!!!!!!!!!!
Eintrag von Lurchi am 12.Dezember 2006
Hallo Zusammen,
nach dem sich alle so schön geäussert haben, wird sich nichts änderdn. Da wir dem Haushalt des Bundes unterliegen und der so toll Verwaltet wird, durch falsche Investionen (siehe den jährlichen Bericht vom Bund der Steuerzahler/Schwarzbuch), sind wir die Melkkuh der Nation.
Man müsste das Streikrecht für Beamte durchsetzen und dann sehen sie mal was in Deutschland los ist. Andere EU-Länder machen es auch nicht anders und setzen sich somit durch und nicht wie hier, alles gefallen lassen.
Seit Jahren sind die Diskusionen gefĂĽhrt worden und was haben sie uns alles gestrichen (siehe Kommentare).
Solange wie wir nicht auf die Strasse gehen, merken sie es da oben nicht, das wir es ernst meinen.
Also macht so weiter und es ändert sich nichts, wetten??
Danke, für die geführten Diskusionen der Jahre, aber ohne Euch wäre es auch gegangen.
Mit freundlichen GrĂĽssen
Eintrag von M. ZĂĽlsdorff am 12.Dezember 2006
Es wird Zeit, dass die GdP Flagge zeigt.
Ich hab nur eine Bitte: Vergesst Euren Verwaltungsbereich nicht.
Eintrag von H. Habel am 12.Dezember 2006
STREIKRECHT! JETZT!
Tatsache:
- Unsere Umsätze wachsen (jedes Jahr mehr Kriminalität)
- Unsere Tätigkeit kann nicht nach Polen, China, etc. verlagert werden
- Unsere Tätigkeit kann nicht vom Ausland aus in Deutschland wahrgenommen oder automatisiert werden
-Die Bevölkerung altert, ihr Sicherheitsbedürfnis wächst
- Unser Arbeitgeber/Gutsherr verfĂĽgt ĂĽber Unsummen Geld
- Es wird bei uns auf Jahrzehnte hinaus keine “betriebsbedingten” KĂĽndigungen geben können
- Wer sich als angestellter Polizist in unserer Firma nichts zu schulden kommen lässt, kann nicht abgemahnt oder gekündigt werden
Fazit:Unsere Arbeitsplätze sind auch als Angestellte so sicher wie die der BASF u. anderer renomierter deutscher Firmen. Wir brauchen keine Angst vor der Aufgabe des Beamtenstatus zu haben! (Was macht den noch aus? Was??). Wo steht ein langjähriger Angestellter von BASF oder Daimler schlechter da als ein Beamter auf Lebenszeit, der sehr wohl bei Verfehlungen (wie der Angestellte) entlassen werden kann.(Warum auch nicht?) Und die besten Firmen Deutschlands sollten unser Vergleich sein: Deren Entlohnungen, DuZ, Betriebsrenten,Sozialleistungen, Arbeitszeiten. Nicht einfache Tätigkeiten. Die Masse der deutschen Arbeitsplätze ist sehr wohl sicher! Die Masse der Arbeitslosen sind Ungelernte, Abbrecher, Ausländer, Ältere (leider) und etliche anständige arme Teufel. Aber: Die sind nicht unser Vergleich! WIR üben das Gewaltmonopol aus! WIR stehen Tag und Nacht zwischen dem Mob und der schutzbedürftigen Bevölkerung.WIR werden vorsätzlich angegriffen/verletzt/getötet. WIR gehören (sollten gehören) zur Spitze der deutschen Arbeitnehmer.Es sollte für Schulabgänger eine Ehre/Verlockung sein bei UNS zu arbeiten! Ist es das meine Herren Innenminister??? Ist es das???
Wir müssen unsere Windeln ausziehen und unbeirrbar auf das STREIKRECHT FÜR DIE POLIZEI hinarbeiten. Schon eine entsprechende GdP-Kampagne wird bei den Gutsherrn mehr bewirken, als all das beschämende Gebettel, das uns entwürdigt, und doch zu nichts führt außer klammheimlichem Auslachen. Verhaltensweisen, für die die Politiker die deutschen Unternehmer schimpfen würden! Und den verstaubten Beamtenbund müssen wir nicht fürchten. Der hat mit seiner neuen Besoldungsstruktur selbst entblödet!
Und nochmal:Geld ist da, genĂĽgend: Aber es wird lieber ausgegeben fĂĽr die Finanzierung des Britenrabats, 16 Bundesländer, lebenlange Sozialhilfe fĂĽr Nicht-EU-Ausländer,ZuschĂĽsse fĂĽr einen deregulierten Arbeitsmarkt, U-Boote fĂĽr Israel (geschenkt), sinnlose Militäreinsätze, bĂĽrokratische Gesundheitsorganisation, und, und, und…..
GdP! Startet eine Kampagne:
STREIKRECHT FĂśR DIE DEUTSCHE POLIZEI!
Eintrag von Elk am 12.Dezember 2006
Alter, aber wieder aktueller Beamtenwitz:
Ein Politiker, ein Banker und ein Beamter unterhalten sich ĂĽber das Weihnachtsgeld.
Der Politiker:”Von meinem diesjährigen Weihnachtsgeld kaufe ich mir eine teure Rolex und meiner Frau einen schönen Pelzmantel. Von dem Rest fliegen wir in Urlaub.”
Der Banker:”Ich kaufe mir nen neuen Mercedes, ein teueres Gemälde und meiner Frau schenke ich ein Diamantenhalsband. Von dem Rest lassen wir unsere Villa renovieren.”
Der Beamte:”Ich kaufe mir von meinem Weihnachtsgeld dieses Jahr einen Rollkragenpullover.”
Darauf der Politiker und der Banker:”Und was ist mit dem Rest?”
Der Beamte:”Das legt meine Mutter dazu.”
Eintrag von Lurchi am 12.Dezember 2006
Das Leben einer Polizeibeamtin im Jahre 2006 bis……..??????
„““ natürlich frei erfunden „“““
Ähnlichkeiten mit real lebenden Polizeibeamten wären rein zufällig.
Hi, all…ich bin die Tina !!!
Ach, eigentlich geht es mir doch richtig gut. Ich schaue ja oft Fernsehen…
Ă„hm…na ja sooo oft nun auch wieder nicht, denn ich muss ja 41 Stunden in der Woche arbeiten. Aber wenn ich denn dann Zeit hab….
Ähm……. ach ja im Schichtdienst bin ich ja auch noch …..
Wo war ich stehen geblieben..????…
Wenn ich denn dann mal Zeit habe …die 6 Tage ( Frei ) im Monat und dann mal Fernsehen schaue, …
Boh ich sage Euch mir geht es echt gut.
Ich verdiene ja richtig dolle….ganze 1800 Euro und wenn ich im Fernsehe sehe und höre, ……das manche ohne zu arbeiten 1700 Euro bekommen……
Ähm…..also hallo ,….. ich habe ganze 100 Euro mehr.
Man geht’s mir doch gut.
Wenn ich so recht überlege , es ist schon blöd. Letztes Jahr hat mein Vermieter die Miete erhöht. Ach aber nur um 100 Euro……was ist das schon ..ob ich nun 700 oder nun 800 Euro zahle…egal …
Ähm….blöd ist auch, das Wasser , Gas und Strom im Preis gestiegen sind…ach egal die 150 Euro mehr…
Ähm ..auch blöd ist, das der Benzinpreis erhöht wurde, ach egal die 50 Euro mehr….
Ahm, blöd ist auch, das das Urlaubsgeld gestrichen wurde, ach egal die 250 Euro weniger…
Ahm, blöd ist auch das das Weihnachtsgeld gekürzt worden ist, ach egal die 30 % weniger..
Es geht mir gut… …..( schaue mich nicht so an ……….stimmt echt )
Ähm, blöd ist, ….das es Kürzungen in der Heilfürsorge gibt (aber kein Problem,… schlau wie ich bin, habe ich eine Zusatzversicherung abgeschlossen)…..die 10 Euro im Monat mehr….
Ähm, blöd ist auch …das meine Pensionsanspruche gekürzt worden sind ( aber kein Problem,…wieder schlau wie ich bin, habe ich Risterrente gemacht)….die 65 Euro mehr im Monat…..
Man geht es mir gut…
Oh….habe gerade mal auf meinen Konto Auszug geschaut….sieht nicht gut aus…
Ähm………( kein Problem )
Ich stelle mein Leben einfach um und das wie folgt:
- Lebensmittel einkaufen nur bei Aldi/ Spar/ Lidl
- Bekleidung einkaufen… wenn überhaupt, nur im Secondhand Laden
( warum privat Klamotten kaufen, wir tragen ja eh 41 Stunden die tolle Uniform )
- Essen gehen mit Freunden und Familie ( negativ ); dann doch lieber die BĂĽchse vom Aldi aufmachen.
- Neuwagenkauf unmöglich….. selbst ein popliger Golf kostet mittlerweile 20.000 Euro ….also
Gebrauchtwagen oder Werbung auf das Fahrzeug…hä hä, bin ja kein Dummerle
- Erholungsurlaub ….nur auf den eigenen Balkon ( kaufe mit kürzliche Pflanzen und eine CD mit spanischer Musik )
- Freunde und Bekannte einladen, …das hat sich eh erledigt, da ich im Schichtdienst bin und 41 Stunden arbeite und eh nie Zeit habe ….also Dinner For One mit meiner Erbensuppe von Erasco.
Das ich jetzt ( in meinen jüngeren Jahren ) Einsparungen machen muss, ist doch gar nicht schlimm, denn…..
ich sorge ja fĂĽr meine Zukunft vor. Jaaaaaa !!!
Damit ich wenn ich in Pension gehe, fast das gleiche Leben führen kann wie jetzt …
Ähm , na ja ok……später gibt es nur alle 2 Tage etwas zu essen ..
Aber es geht mir später trotzdem echt gut ( manche haben gar nichts zu essen )….
Ist das nicht clever???
Als Abschluss möchte ich noch sagen..
Es geht mir echt gut……
-Ich habe zwar keine Freunde und Bekannte
- Urlaub …was ist das??
- Familie ..oh je die wohnt weit weg, bin ja bundesweit einsetzbar.
- Gesundheit ist doch alles auf der Welt, was nützt der ganze Reichtum ( aber mal unter uns …das verdammte Kreuz , je älter ich werde , desto schlimmer wird es . Früher gab es Massagen etc. in der Heilfürsorge inbegriffen .
Aber nun …selber Zahlen ist angesagt…..wem erzähle ich das , muss eben das gut bewährte Heizkissen her. Und der Glaube versetzt Berge )
- Gegenüber einen Arbeitslosen habe ich den Vorteil, jeden Tag Voll Beschäftigung zu haben, indem ich jeden Tag mit einen Fuß vor Gericht stehe und jedes Mal einen Adrenalinstoss bekomme, wenn ich einen oder eine kontrolliere und nicht weiß, ob ich im nächsten Augenblick ein Messer in den Bauch gerammt bekomme.
Und das aller wichtige ist …..
ich weiß warum ich 42 Jahre lang im „ Schichtdienst „ gearbeitet habe, nämlich .um mir weiterhin während meiner Pension , meine Erbensuppe vom Lidl leisten zu können. ( Wenn auch nur alle zwei Tage !!)..kein Problem…
Aber :
Es geht mir gut und mir wird es gut gehen…… Oder doch nicht ????
Ähm…..sollte ich bis wahrscheinlich 62 Jahren in meinem Beruf als Polizeibeamtin gesundheitlich durchhalten, (stelle mit gerade vor, als 62 jährige hinter einen 22 jährigen Straftäter hinterher zu laufen )
so habe ich mir meine Pension doch redlich verdient…. zu mindest die Erbsensuppe, alle zwei Tage .
Und wenn nicht, so freuen sich eben die Erben ..
Ähm….ich überlege gerade …welche Erben?
Ups…habe doch keine Freunde oder Bekannten und keinen Partner mehr…
Na ja dann freut sich der Vater Staat ….
In diesem Sinne ..
Ein frohes Weihnachtsfest Euch allen !!!
Und ein schlauer Spruch zu letzt:
” was nĂĽtzt ein sicher Arbeitsplatz, wenn der KĂĽhlschrank leer ist ”
von Rainer Trenkle
Ein Spruch von mir:
Lieber das Streikrecht und dann zwar “kĂĽndbar “, als die Melkkuh der Nation.
Eintrag von Birgit am 13.Dezember 2006
FĂĽr das Streikrecht muss niemand auf den Beamtenstatus verzichten!
Liebe KollegInnnen, lieber Josef Scheuring,
viele EU-Mitgliedsstaaten haben das Streikrecht fĂĽr Beamte (!) bereits.
Das ist unserer GdP-FĂĽhrung bekannt und ist vor Jahren auch in der “Deutschen Polizei” schon Thema der GdP gewesen. Damals war die Situation allerdings noch nicht so schlecht wie heute….
Es wäre jetzt an der Zeit, das Thema auf breiter Basis erneut aufzunehmen und die Kollegen umfassend über den Stand der Entwicklung zu informieren.
Ein Thread hier in diesem Forum wäre sicher ein Anfang.
Darauf aufbauend, könnte dann diskutiert werden, ob überhaupt und wenn ja, wie das verwirklicht werden kann.
Eintrag von Bräunsdorf; Hans-Jürgen am 13.Dezember 2006
Tja, und wenn man mal nach Dänemark schaut. Die KollegenInnen dort haben eine 37 Stunden Woche und Pausen sind Arbeitszeit (und keine 1/2 St. Zwangspause wie bei uns). Und trotzdem gehts dem dänischen Staat gut.
Eintrag von Ulf am 13.Dezember 2006
Beamtenstatus/Streikrecht
Die Anträge E8 und E9 beim Bundeskongress im November 2006 befassen sich mit diesen Themen. Nachzulesen beim Bundesvorstand (Link).
Eintrag von ELK am 14.Dezember 2006
Lieber Hans - JĂĽrgen, liebe(r) ELK!
Einschnitte in der Besoldung, Versorgung, Verlängerung der Arbeitsziet und die Durchsetzung von Lohn- und Gehaltsforderungen sind immer wieder ein guter Anlass über Kampfmaßnahmen der Beamtenschaft nachzudenken.
Ein Streikrecht fĂĽr Polizeibeamte gibt es z.B.: in der Schweiz, in Belgien und in Schweden.
Ein Streikrecht fĂĽr Polizeibeamte wĂĽrde in Deutschland keineswegs zu einer Exotenstellung fĂĽhren.
Diese Modelle sind für die GdP Denkanstöße.
Grundlage einer Diskussion ist die EU - Grundrechte - Charta. Sie wurde auf dem EU - Gipfel in Nizza im Jahr 2000 verabschiedet.
Zum Streikrecht enthält diese Charta zwei wichtige Bestimmungen(Art.12 Abs.1 Gewerkschaftsrechte; Art.28 Kollektivverhandlungen).
Unser Ziel ist es diese Grundrechte in einer europäischen Verfassung zu verankern.
Die Zeit einer deutschen EU - Ratspräsidentschaft mit dem Ziel den Prozess um die Verabschiedung der EU - Verfassung wieder aufzunehmen ist ein gute Anlass dies Ziel zu verfolgen.
Gruß Jörg Radek
Eintrag von Jörg Radek am 14.Dezember 2006
Hallo Jupp,
heite, am 05.02.07 lese ich in den Stuttgarter Nachrichten, dass IM Schäuble die Beamten wieder mal nur nach Leistung bezahlen will. Weiter heißt es, das Weihnachtsgeld soll ganz gestrichen werden. Meines Wissens war die die Kürzung nur bis 2009 befristet ?
Nochmal zur Leistungsbezahlung. Ich hoffe nicht, dass IM Schäuble schwachsinnig ist. Das Ansinnen, eine Leistungsbezahlung einführen zu wollen, ist Blödsinn.
Wie will ich den Leistung messen ? Nach Anzahl der Festnahmen oder Anzeigen ? Wie messe ich die Leistung von Kolleginnen und Kollegen im Innendienst, die keine Anzeigen bearbeiten und keine Festnahmen durchfĂĽhren ?
Wer bremst diesen Mann endlich mal aus. So kann und darf es nicht weitergehen.
Es hilft nur eines. Die GdP muss vor dem europäischen Gerichtshof das Streikrecht auch für Beamte einklagen. Mir wird als Beamter ein Grundrecht verweigert.
Wenn nichts geschieht, mutieren wir zu Sklaven der Politik.
Eintrag von Reiner Mischer am 5.Februar 2007
Hallo GdP,
jeden Tag neue Horrormeldungen. Neueste Meldungen aus der Presse: Weihnachtsgeld wird gestrichen, 2,5 % mehr Gehalt; Ergebnis: kein Euro mehr.
Dazu das leidige Thema “Leistungsbezahlung”.
Steht auf und kämpft.
Eintrag von Frank am 5.Februar 2007