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16. Februar 2007

Bundespolizei kann Frontex wirksam unterstĂĽtzen

jupp250.jpgBerlin/Hilden, den 15. Februar 2007: „Wir begrüßen die Entscheidung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, die EU – Grenzschutzagentur Frontex in diesem Jahr mit Hubschraubern und einem Schiff der Bundespolizei zur Bekämpfung der illegalen Migration im Mittelmeerraum zu unterstützen“. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring (53) in Berlin fest.

Die Bundespolizei, die durch die Bekämpfung der illegalen Migration jetzt und in den zurückliegenden Jahren an ihren eigenen Land – und Seegrenzen über gute Erfahrungen verfügt und personell sowie technisch für die Aufgabe bestens aufgestellt ist, kann auch innerhalb der gemeinsamen EU – Grenzschutzagentur Frontex einen wertvollen Beitrag leisten, so der GdP - Vertreter.

„Wir gehen davon aus, dass der Grenzschutz im europäischen Rahmen unter Führung von Frontex sich zu einer ständigen, weiteren Aufgabe der Bundespolizei entwickelt und fordern, dass die Bundespolizei dazu auch weiter materiell und personell ausgerichtet wird. Der gemeinsame Schutz der EU – Außengrenzen ist im Übrigen ein wertvoller Beitrag dazu, den Willen der politischen Ausgestaltung der europäischen Union ganz praktisch deutlich zu machen“, so Scheuring

Einträge:

Grenzschutz im europäischen Rahmen unter FĂĽhrung von Frontex sich zu einer ständigen, weiteren Aufgabe der Bundespolizei entwickelt, warum werden vom Dienstherren fast keine Englischkurse mehr angeboten oder finanziell gefördert? Auch auf diesem Gebiet sollte sich die GdP stärker einsetzen…

Eintrag von Nolde am 16.Februar 2007


Eben, es gibt fast kein Geld mehr für Ausbildung (außer vielleicht EBF oder Aufstieg). Wie so oft möchte der Dienstherr auf europäischer Ebene an vorderster Front mitlaufen, aber vergißt völlig z.B. die Sprachausbildung.
Es sollten vielleicht mehr Inhousschulungen bei den BPOLI´s stattfinden, die billiger sind (keine TG/RK), als die Schulungen in den AFZ (zu teuer !).

Eintrag von PVB am 18.Februar 2007


Tja Kollegen, genauso ist das. Geld steht nun mal leider nur begrenzt zur VerfĂĽgung. Unbenommen hiervon ist deutsches Knowhow durchaus gefragt an den EU-AuĂźengrenzen. Als Angehöriger des GUA-Pools, der bereits an der ungarisch/ukrainischen und ungarisch/serbischen Grenze eingesetzt war, kann ich dies durchaus beurteilen. Meine Englischkenntnisse habe ich mir selbst beigebracht. Der Feinschliff läuft bereits als Inhouseschulung auf meiner Dienststelle. Ihr seht, man muss nun wirklich nicht zwingend Geld ausgeben um im Ausland tätig zu sein. Was ich davon habe? Ich lerne Land und Leute kennen, gewinne Einblick in durchaus verschiedene Arbeitsweisen und habe jedes Mal feststellen dĂĽrfen, dass es mir hier in Deutschland nun wirklich nicht schlecht geht. Dies betrifft sowohl unser Equipment, als auch unsere Bezahlung. Ich kann nur jedem empfehlen, den eigenen Horizont zu erweitern, und die Grenzen des eigenen Bereiches hinter sich zu lassen. Es lohnt sich…!
Mike

Eintrag von Mike Beyer am 20.Februar 2007


Na toll!

Dann kann man der Politik ja nur empfehlen, die hohe Beamtenbesoldung weiter zu kĂĽrzen.

Eintrag von Altbeamter am 20.Februar 2007


Hallo liebe Gewerkschaftsmitglieder,

Wie bei den anderen Europäischen Projekten auch ist der Inhalt dessen, was gemacht wird, zweckgerichtet und teilweise sinnvoll, aber die politische Umsetztung ist entweder mangelhaft oder gar ungenügend. Richtig wäre es, nicht nur einen europäischen Grenzschutz zu schaffen, sondern ihn auch mit eigenen Mitteln, technischem Gerät und Beamten auszustatten und Grenzschutz endlich als das zu betrachten, was er geworden ist: Eine europäische Angelegenheit!

Daher halte ich die Unterstützung mit technischem Gerät der Bundespolizei für FRONTEX prinzipiell als fragwürdig!

Was die sprachliche Fortbildung angeht, sollten wir uns an das halten, was die EU bisher an BeschlĂĽsse hat: Alle Sprachen sind Amtssprache in Europa!
AuĂźerdem:
In den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Italien, Ă–sterreich, Liechtensein, Schweiz und Deutschland spricht man unter anderem DEUTSCH!
Wozu Englisch in Europa lernen?
Französisch würde ich angemessener halten.

Ansonsten stimme ich dem zu, dass Fortbildung derzeit viel zu klein geschrieben wird.
Die sinnvolle und erforderliche Fortbildungspalette ist bei jedem von uns Ellenlang.

Meiner persönlichen Meinung nach ist EBF eher ein Standortsicherungsprogramm und die Aufstiegsausbildung ein Relikt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.
Das Geld lässt sich meiner Meinung nach viel sinnvoller und effizienter einsetzten.

Es grĂĽĂźt
SF

Eintrag von (SF) am 22.Februar 2007


Hallo Kolleginnen und Kollegen,

die gesamten Grenzorgane der EU sind bei der Bekämpfung der illegalen Einwanderung gefordert.
Statt Solidarität zu zeigen, betreibt Deutschland statt dessen eine Politik der Eitelkeiten, indem es lediglich auf Repräsentation setzt.
In gnadenlosen Eignungsauswahlverfahren (EAV) an der Bundespolizeiakademie werden nur die klügsten, erfahrensten und optisch besten Kollegen ausgesucht, die auch noch möglichst jung sein sollen. Nur ein geringer Prozentsatz besteht das EAV. Die Wirksamkeit zur Bekämpfung der illegalen Migration ist nahezu Null.
Eine wirksame und pragmatische UnterstĂĽtzung der Länder mit EU-AuĂźengrenzen und Einwanderungsproblemen durch Entsendung von möglichst vielen Polizeibeamten steht nicht zur Debatte. Dieses ist umso unverständlicher, da ab Ende diesen Jahres tausende von Bundespolizeibeamten an den zukĂĽnftigen Schengen-Binnengrenzen zu Tschechien und Polen “frei” werden.
Viele engagierte Bundespolzeibeamte werden durch die vorgenannten EAV von sicherheitsrelevanter Tätigkeit abgehalten.
Als vor wenigen Jahren die “Ost- und SĂĽd-Abordnungen” anstanden, fragte auch keiner nach Qualifikation .

Luisa

Eintrag von Luisa V. am 1.März 2007


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