26. Februar 2007
Während im Deutschen Bundestag in einer öffentlichen Anhörung Experten über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit referierten, demonstrierten rund 2.000 Gewerkschafter bei einer von DGB und IG Bauen - Agrar - Umwelt in unmittelbarer Nähe des Parlamentssitzes veranstalteten “alternativen Anhörung”.
Gegenüber der Presse erklärte Michael Sommer: “Die jüngste Rentenreform ist eine Lebenslüge der Großen Koalition. Die dadurch ermöglichte Beitragssatzersparnis von lediglich 0,5 bis 0,7 Prozentpunkten rechtfertigt nicht, dass dadurch zusätzlich Altersarmut produziert wird. Die Rente wird nicht sicher, sie wird gekürzt. Wieder einmal müssen vor allem diejenigen leiden, die ohnehin schon benachteiligt sind. Die Rente mit 67 ist sozial ungerecht und bringt nichts - außer den Unmut der Bevölkerung weiter zu schüren. Umso unverständlicher ist es, dass Bundeswirtschaftminister Michael Glos nun auch noch von einer weiteren Anhebung der Rente herumschwadroniert. Das ist soziale Brandstiftung.
Statt die Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern und zunehmender Altersarmut das Wort zu reden, sollten sich der Bundeswirtschaftsminister mit dem Kern des Problems befassen: 40 Prozent der Betriebe beschäftigen keine über 50-Jährigen mehr. Nur 30 Prozent der 55- bis 64-Jährigen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Unternehmen müssen in die Verantwortung genommen werden. Sie müssen ihren Jugendwahn aufgeben, für mehr berufliche Weiterbildung, betriebliche Gesundheitsförderung und flexible Übergänge in die Rente sorgen. Rentenpolitik darf nicht gegen die Beschäftigten erfolgen. Sie muss mit den Beschäftigten zusammen gestaltet werden.”
Der DGB hat gerufen, warum ist nix von der GdP an die Mitglieder gekommen.Ich wäre, wie im Oktober nochmal nach Berlin gefahren!
Manchmal habe ich das ungute Gefühl, das die GdP nur die PVB´s im Fokus hat.
Wirklich, die Tarifbeschäftigten und die Verwaltungsbeamten, sehe ich oft im Schatten der Gewerkschaftsarbeit unseres GdP-Bizirk´s.
Da ist Verbessung unbedint erforderlich!!!
Gruss
Matthias
Eintrag von Matthias Böckenhauer am 28.Februar 2007
Hallo!
Ich frage mich, warun dass Rentenproblem, so wie viele andere sozialen Probleme, erst jetzt erkannt wird? Haben denn alle in den vergangenen Jahren in einem herzerquickenden Dornröschenschlaf gelegen und glänzten mit faszinierender Orientierungslosigkeit?
So wie das ausssieht wohl schon! Leider fehlt in der ganzen Argumentationskette der Kritiker, dass in den letzten Jahren ein Frühverrentungswahn eingesetzt hat, der schon im Ansatz falsch war und schlichtweg unbezahlbar ist.
Ist dass ein Wunder, wenn die Unternehmen das ausgenutzt haben, um sich nur mit jüngeren Arbeitnehmern auszustatten?
Dazu kommen noch die vielen DDR-Rentner, die aus unseren Rentenkassen bezahlt wurden.
Die Kassen sind schlichtweg geplündert worden, und jetzt ist das Geheule bei allen sehr groß.
Das Problem ist mit Sicherheit nicht dadurch zu lösen, in dem man schrittweise das Renteneintrittsalter erhöht, wo jetzt schon zu erkennnen ist, dass wohl kaum einer das Renteneintrittsalter im Berufsleben erreichen wird.
Also wenn schon eine weitere Rentenkürzung, dann soll man das auch so nennen, und nicht als Mogelpackung zu verkaufen versuchen.
Überlegenswert wäre es vielleicht, das die Arbeitnehmer mehr Eigenvorsorge betreiben würden, was aber unbedingt vorraussetzt, dass auch das verfügbare Einkommen für eine Eigenvorsorge ausreicht.
Letztendlich müsste ein kompletter Umbau des Sozialstaates zu überlegen sein, das sich ausschliesslich auf Eigenvorsoreg aufbaut und der Staat nur im Norfall einschreitet, so wie es vor Jahrzehnten einmal war.
Denn wenn jetzt schon beinahme 50% des Bundeshaushaltes Sozialausgaben sind, dann muss was faul sein!
Eintrag von Günter Rohde am 28.Februar 2007
Lieber Günter, oder besser: Sehr geehrter Herr Rohde!
Mir geht es nicht um die Rente mit 67. Das ist eine politische Entscheidung, die jeder mündige und halbwegs erwachsene Bürger dieses Landes bei der nächsten Wahl gebührend würdigen wird.
Mir geht es um Ignoranten wie dir! Zitat:” Dazu kommen noch die vielen DDR-Rentner, die aus unseren Rentenkassen bezahlt wurden.”. Wo kommst du eigentlich her? Liest du nur die Bild? Die DDR- Rentner haben ihre Rente selbst erarbeitet. Leute wie meine Eltern haben dafür jahrelang schwer geschuftet!
Typen wie dich mag ich nicht! Leute, die anderer Menschen Lebensarbeitsleistung mit Füssen treten - also auch wieder du - auch nicht.
Ich glaube, dass du die Folgen des zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen Teilung wahrscheinlich nur aus unzulänglichen Geschichtsbüchern kennst.
Ich wünsche dir, dass DU bis 70 arbeiten musst, damit die DDR-Rentner “bezahlt” werden können.
Jetzt geht es mir besser.
Mit freundlichen Grüßen
Gerald Jäger - Verwaltungsbeamter und - geografisch - zukünftiger DDR- rentner
Eintrag von Gerald Jäger am 1.März 2007
Hallo Herr Jäger, es ist ja wohl Fakt das die Menschen in der ehemaligen DDR nichts in unser System eingezahlt haben. Die Ostmark war wohl nichts wert. Des Weiteren ist es Fakt das durch den Umtauschkurs viele profitiert haben. Selbst durch den Schulabschluss Abitur im sozialen Zweig kamen Leute in Führungspositionen welche im Westen vielleicht in normalen Jobs gelandet wären. Auch bei der Bundespolizei. Da sind Leute in Führungspositionen gerutscht - Unglaublich -
Ich selbst habe Verwande im ehemaligen Ostdeutschland. Die lachen doch. Denen geht es jetzt besser als der Verwandschaft bei uns. Auch was die Eigenversorgung anbetrifft. Es ist doch eine Sauerei - habe seit 2 Jahren mit allem eingerechent 15 % weniger. Spare ich in einen Fond fürs Alter wird ab Jahre 2008 noch eine Steuer von an die 25 % fällig. Die ticken doch nicht mehr ganz richtig.
Es war einfach ein hoher Preis was den Kostenfaktor anbetrifft. Aber das darf bei dieser Sache nur sekundär sein. Ich bin froh über die Wiedervereinigung - wenn man bei der Einwanderungspolitik seit Anfang der 80er strenger gewesen wäre, den Sozialmissbrauch (Mehranmeldungen unter falschen Namen, Asylmissbrauch durch z.B. den digitalen Fingerabdruck bekämpft hätte,
ich wage gar nicht daran zu denken was wir einspart hätten. Doch zum Thema. Rente mit 67 ist ein völliger Quatsch. Es handelt sich um eine versteckte Kürzung. Es wird immer schlimmer was uns von Seiten der Politik aufgehalst wird.
Eintrag von Klartext am 1.März 2007
Lieber Herr Jäger!
An Ihrer heftigen und meiner Meinung nach überzogenen
Reaktion auf meinen Beitrag erkenne ich, das Sie mich falsch verstanden haben oder verstehen wollten.
Ich stelle nicht in Abrede, dass die Menschen in der DDR
sich eine Rente erarbeitet haben, auf die sie einen Rechtsanspruch haben. Die Bundesrepublik Deutschland ist Rechtsnachfolger der DDR und hat somit auch alles zu leisten, was rechtlich damit verbunden ist. Es ist leider unbestreitbar, dass ein finanziell bankrotter Staat in die Bundesrublik aufgegangen ist und somit auch ein Großteil der Kosten von der alten Bundesrepublik zu tragen waren.
Dass nur kurz dazu.
Ich ich verwehre mich dagegen, als Ignorant bezeichnet zu werden. Damit verlassen Sie die sachliche Ebene des Themas, denn es wäre besser gewesen, mich sachlich aufzuklären, anstatt mich in der Art wie Sie es tun darzustrellen.
Und zum Schluss noch etwas: Ich denke nicht, dass Sie sich wünschen, von einem siebzigjährigen Polizeibeamten
Hilfe zu bekommen!
Mit kollegialen Grüßen
Günter Rohde
Eintrag von Günter Rohde am 1.März 2007
Liebe Mitbewerber um eine zukünftige Rente,
lieber Herr Jäger,
zunächst zu Ihrem Komentar, Herr Jäger!
Der 2. Weltkrieg hat nun wirklich nichts mit unseren heutigen Renten zu tun. Und ein zweigeteiltes Deutschland war für unser Väter der Väter schlimm genug.
Auch über die Frage in welchem Teil der damaligen beiden deutschen Staaten unzulängliche Geschichtsbücher in den Schulen auslagen, brauchen wir wohl auch nicht dikutieren!
Fakt ist jedoch, dass Güter Rohde nunmal damit Recht hat, dass die neue Bundesrepublik Deutschland für sämtliche Altlasten der damaligen bankrotten DDR aufkommen muss!
Das ist der Preis der Wiedervereinigung! Und das ist auch gut so. Aber unser Rentensystem ist diesem Ungleichgewicht nicht gewachsen und beginnt langsam zu bröckeln. Schuld daran ist aber nicht nur die Wende, sondern die Politik, die das bevorstehende demagogische Problem von immer mehr älteren Bewohnern unseres Staates, gegenüber immer weniger in Arbeit stehenden Menschen nicht erkennen wollte. Das Rentenproblem ist ja nicht neu.
Letztendlich müssen wir alle froh sein überhaupt noch eine Rente zu bekommen, mit der man sich das Notwendigste erlauben kann. Und je länger ein Arbeitnehmer arbeitet (also bis 67 Jahre), umso länger wartet der Jüngere auf dessen Job.
Und die Frage, ob es Sinn macht, einen Polizeibeamten mit 67 Jahren zu einem Raub oder ähnlichen Einsatz zu schicken, lasse ich mal ohne Kommentar so stehen!!!
Eintrag von Andreas Mangiacapra am 2.März 2007
Hallo @Klartext und @Rohde,
da sprechen wohl ganz neidische Kollegen. Als erstes hat auch in der DDR jeder in die Rentenkasse eingezahlt und dieses Geld ist in die Bundesrepublik, wie weiteres Geld auch, eingeflossen. Eines ist wohl auch klar, die Rentner aus der damaligen DDR haben ihre Rente unter weit schwierigeren Bedingungen erarbeitet. Die Aussage, dass Leute in Führungspositionen gerutscht sind, die im “WESTEN” im normalen Job gelandet wären, kündigt von einer unglaubigen Arroganz, die nach so vielen Jahren Wiedervereinigung eigentlich nicht mehr sein dürfte. Oder ist der Herr “WESSI” etwas Besseres? Die Ausbildung in der damaligen DDR war nicht die schlechteste. Aber ich weiß auch, dass sich viele “Westkollegen” durch die Buschzulage gesundgestoßen haben und innerhalb weniger Jahre ausbefördert wurden. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass es noch solche Kollegen wie die beiden o.G. gibt. Wichtiger wäre doch, dass wir zusammenstehen, um dem Schwachsinn der Rente mit 67 und weiteren Kürzungen entgegenzutreten. Auf keinen Fall kann akzeptiert werden, dass Schichtarbeiter die schon jetzt ihre Gesundheit aufs Spiel setzten, bis 67 arbeiten sollen. Also, keine Selbstzerfleischung unter den Kollegen.
Mit den besten Grüßen
Eintrag von Micha am 2.März 2007
…auch auf die gefahr hin, mich zu wiederholen:
Warum gehen wir uns eigentlich bei jedem Thema gegenseitig an die Gurgel, anstatt unsere Kräfte auf die zu fokussieren, die uns das alles auf´s Auge drücken….?..
Eintrag von Gerhard Medgenberg am 2.März 2007
Sehr guter Beitrag Günter. Das trifft den Nagel auf dem Kopf.
Gruß Klartext
Eintrag von Klartext am 2.März 2007
Ich bin über die Ost-West-Haßtiraden erstaunt.
Hier meine Anmerkungen:
Ca. 5 % eines Schuljahrganges haben in der ehemaligen DDR das Abitur gemacht, heute sind es ca. 30 %. Diese 5 % waren in der Regel auch schulisch die Besten - Ausnahmen sind männliche Jugendliche die Berufssoldat werden wollten.
Waren die 5 % nun genetisch bedingt dümmer? Wahrscheinlich nicht, da Ost/West ja gemeinsame Vorfahren hat. Eine Studie wonach Menschen dümmer werden, weil sie eine andere Regierung haben ist mir auch nicht bekannt. Oder will Klartext seine eigene schulische/berufliche Ausbildung aufwerten und die von Anderen abwerten?
Zur Rentenproblematik - hier Stammtisch (Herr Rohde):
Vorher sollte man doch wissen wie das Rentensystem fünktioniert. Es ist ein Umlagesystem und speist sich aus den Beiträgen der Einzahler und Steuern. Das Geld der Einzahler wird zeitlich verzögert (14 Tage bis 2 Monate = Rücklage) an die Rentner bezahlt. Zur Wendezeit gab es kein Guthaben, dass die Ostrentner plündern konnten. In jedem Gebiet sind die Rentner direkt von den Einzahlern bezahlt worden. Sicher sind Transferleistungen durch die höhere Arbeitslosigkeit im Osten durch den Westen erbracht
worden. Bei diesem Umlagesystem könnte man sofort Holland mit einbeziehen und würde noch gut fahren, weil dort die Arbeitslosigkeit gering ist. Übrigends existieren die Beamtenpensionen auch nur auf dem Papier, da keine Deckung da ist.
Und wir haben zukünftig ein Rentenproblem, weil die Einzahler abnehmen und die Empfänger zunehmen und es keine Kapitaldeckung gibt.
MfG ein Verwaltungsbeamter
Eintrag von Verwaltungsbeamter am 2.März 2007
Der Beitrag von Günther trifft es 100 %.
Das immer wieder die Sachen Ost / West hervorgeholt werden kann einen , auf deutsch gesagt, nur “ankotzen”. Die Rentenkasse wird doch nicht nur dadurch belastet und ist stark gesunken weil die Ossi’s dazugekommen sind -bzw. nur in Teilen-. Ich führe hier absichtlich keine anderen Punkte dazu an , nur das Schlagwort “Migranten”.
Und es gibt genügend Fälle wo die Leute liebend gerne noch einzahlen wollen/möchten aber es keine Arbeit gibt.Oder man 3 Monate arbeiten geht und keinen Cent sieht.Und das ist in unserem Land ja wohl kaum an die Himmelsrichtung Ost oder west gebunden.
Da dran ist auch die Politik schuld die uns auch die Rente mit 67 “schenken” will/wird.Wobei ich glaube das das noch nicht einmal das Ende sein wird :(
Bezugnehmend auf ” Klartext” - ein ganz Armer ohne Namen -
Da könnte man aber auch genügend sogenannte Wessis nehmen die diese Posten nicht ausfüllen um es einmal vorsichtig zu formulieren. Deine Aussage ist vielleicht in Teilen richtig aber das auf die Ossis zu beziehen grenzt auch für mich an Ignoranz und Überheblichkeit. Jeder von uns kennt doch solche Fälle und die kann man dann auch auf die Relegion beziehen oder die Hautfarbe oder auf was weis ich.
Deshalb mein Eingangssatz.
Wichig kann doch nur sein das alle hier zusammenstehen , wie im Einsatz , denn da gibt es gottseidank diese Trennung nicht !
—- zu den Ausführungen vom “Namenlosen”[Klartext]: Mir geht es nach der Wende nicht schlechter eher besser aber deswegen lache ich nicht , da es auch noch genug Probleme gibt , und auch meine Angehörigen nicht. Dabei gibt es dann Fälle die am Existensminimum leben und eigentlich ihr ganzens Leben gearbeitet haben und nebenbei 6 Kinder groß gezogen haben.
Bei deiner Verwandschaft kann man ja nur vermuten das sie zu den oberen “Zehntausend ” in der DDR gehört haben , wenn es so wäre wie du schreibst.
Koll. Rohde : Der 2. Weltkrieg hat auch damit zu tun. Ich komme aus einer Ecke die von den Amerikanern befreit wurde und dann eingetauscht wurden gegen Teile von Berlin und somit sind meine Großeltern und Eltern dann wie ich im Osten aufgewachsen.
Insgesamt sollte man vielleicht ein wenig zurückhaltender sich hier äußern es sei denn es geht um unsere Politiker und ihre “Eingebungen”. Wobei es in einem Forum immer schwer ist sich auf alle Facetten die es bei diesem Thema gibt zu konzentrieren .Und generell begrüße ich es wenn man sich mit richtigen Namen einträgt.
Eintrag von Rene -Geppi- Gebbert am 2.März 2007
Hallo Micha!
Noch einmal zur Klarstellung: Weder Klartext noch ich sind besonders neidische Kollegen, noch lass ich es mir gefallen, dass Du meine Exzistenz in frage stellst. In der Argumentation gehst Du von hundertse ins tausendste und und versuchst hier die Wiedervereinigung aufzuarbeiten. Das ist bestimmt nicht Sinn des Themas: Rente erst mit 67!
In diesem Sinne: Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit und nachdenken über einen radikalen Umbau des Sozialsystems.
Gruß
Günter Rohde
Eintrag von günter rohde am 2.März 2007
Hallo Kollegen!
Ich glaub ich bin im falschen Film!
Was soll denn diese unnötige und kindische Aggression Ost/West?
Die Rente erst mit 67 oder noch später wird von der Politik als eine demografische Notwendigkeit verkauft, da man dort auch schon gemerkt hat, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern (also Beitragsempfängern) gegenüberstehen. So versucht man halt, die Zahl der Beitragszahler zu vergrößern oder die Rente indirekt zu kürzen, da nur wenige wirklich bis ins hohe Alter arbeiten werden (können).
Das hat überhaupt nichts mit den “Ossis” zu tun, sondern einzig mit der mangelnden Einsichtsfähigkeit der etablierten Politik, die uns 1990 weismachen wollte, wir hätten einfach fünf neue Länder dazubekommen und nun werde alles von alleine besser…
Was damals schon bekannt war: die ganze Republik hatte sich verändert, die demografischen Daten waren damals auch schon bekannt. Aber man hat sie ignoriert, da man krampfhaft am überkommenen Rentensystem festhalten wollte und es auch heute noch will.
Wer die Zeichen der Zeit erkennt, der sorgt jetzt für seine Altersversorgung selbst vor. Und das kann er nur, wenn er genug in seinem Geldbeutel hat. Und genau dafür sollten wir uns einsetzen: nur wer Geld hat, kann auch welches zurücklegen! Die Politik und die Arbeitgeber müssen da gepackt werden, wo sie am lautesten schreien: denn die sind es schließlich, die mehr Eigenvorsorge verlangen - dann müssen sie aber auch dafür sorgen, dass das “Netto” stimmt!
Also: hört bitte mit diesem unseligen Ost/West-Gezänk auf.
Der Kalte Krieg ist vorbei. Gott sei Dank!!
Eintrag von Jürgen P. Rubeck am 5.März 2007
Wer die Musik bestellt, bezahlt auch…..
Aber wer hat diese Musik bestellt?
Irgendwie haben die Bürger in Ost und West nicht die Musik bekommen, die sie sich gewünscht haben, die jetzt von a l l e n (die einen so, die anderen so) bezahlt werden muss.
Vielleicht ist Ehrlichkeit gar nicht so schlecht. Das reinigt die Luft. Das ewige “Friede, Freude, Eierkuchen” war sowieso nur gut zum Vermeiden von unangenehmen Fragen an die Macher und die Profiteure.
Eintrag von Bräunsdorf; Hans-Jürgen am 8.März 2007
Ich hatte am 04.03. hier einen umfangreichen Beitrag eingestellt.
Der Beitrag war weder beleidigend, enthielt kein Spam noch war irgendein ersichtlicher Grund vorhanden, ihn kommentarlos und ohne Nachricht an mich zu löschen.
Mehrfach stellte ich dem Moderator an dieser Stelle die Frage weshalb mein Beitrag zensiert wurde. Selbst diese Nachfragen wurden ebenfalls sofort wieder gelöscht.
Ich weiß weder, weshalb mein Beitrag gelöscht wurde, noch worin das Problem besteht, mir hier öffentlich oder auch an meine mail-Adresse mitzuteilen, gegen welche Foren-Richtlinie ich wohl verstossen hab, ich weiß es nämlich nicht.
Ich finde es nicht nur verwunderlich, mit welcher Ignoranz hier vorgegangen wird, ich bin auch erstaunt, welche Einstellung der Moderator zur grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit hat. Ist es die Position der GdP, Meinungen grundlos zu zensieren, ohne Angabe von Gründen zu löschen und eine Nachfrage nicht einmal zu beantworten?
Ich bitte um eine Antwort, gegen welche Richtlinie ich verstossen haben soll, dass der Moderator keine andere Lösung weiß als meine Beiträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.
Weshalb Sie bisher auf meine Nachfrage nach dem Grund des Löschens weder per mail noch öffentlich im Forum geantwortet haben, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis. Bitte seien Sie so höflich und erklären mir den Grund.
Eintrag von grenzenloser am 15.März 2007
Hat sich nicht ein “Wessi” zur Wende als Kanzler wählen lassen? Mit den Stimmen der ” Ossis”.War er es nicht der uns blühende Landschaften versrochen hat? War es nicht ein “Wessi” der sagte die Renten sind sicher?
Und nun ist es eine “Ossi” die unangenehme Entscheidungen anschieben muß.
Wir im Osten hatten keinen Masterplan nach dem Krieg,der uns half auf die Beine zu kommen.Und gab es nicht schon in der DDR Erungenschaften,die der westen erst abschafte und dann Jahre später als was Neues wieder belebte. ( Sero - Gelber Sack). Manch einer glaubt immer noch das wir es waren die daran schuld sind. TRAURIG
Eintrag von ulli am 16.März 2007