Im Gespräch mit der SPD zur Neuorganisation

Zu einem Gespräch mit den, für die Neuorganisation der Bundespolizei zuständigen Bundestagsabgeordneten der SPD – Bundestagsfraktion Frank Hofmann und Wolfgang Gunkel trafen sich die GdP – Vertreter Josef Scheuring, Karlfred Hofgesang und Martin Schilff in Berlin.


Die Gewerkschaftler machten dabei in gleicher Weise wie gegenüber den Vertretern der CDU/CSU Bundestagsfraktion die Positionen der Gewerkschaft der Polizei zur Neuorganisation deutlich.
Die zukünftige Anzahl der Flächeninspektionen und die Anzahl und Standorte der Bereitschaftspolizei wurden dabei besonders intensiv diskutiert. Die Zukunft des Standortes der Bundespolizeidirektion Koblenz war ebenfalls Diskussionspunkt. Die Gesprächspartner waren sich dabei einig, dass Koblenz mit seinen übergreifenden Aufgaben für die Bundespolizei auf jeden Fall erhalten bleiben muss.
Die Anzahl der Flächeninspektionen muss so ausgelegt sein, dass auch zukünftig die Bundespolizei in der Fläche präsent ist.
180px-hofmann_frank.jpgFrank Hofmann (Bild) machte weiter deutlich, dass die heutigen Standorte der Bereitschaftspolizei des Bundes insgesamt gut aufgestellt sind. Veränderungen sind dort nach Auffassung von Hofmann nicht erforderlich.
Die GdP – Vertreter machten deutlich, dass jede Auflösung von Dienststellen der Bundespolizei besonders die dort eingesetzten Kolleginnen und Kollegen des Tarifbereiches trifft.
Hofmann sprach weiter die mögliche Einführung eine Auslandsdienstpflicht für die Bundespolizei an. Die GdP – Vertreter sagten dazu, sie hätten überhaupt kein Verständnis dafür, dass sich politische Diskussionen mit entsprechenden Festlegungen geführt würden, ohne überhaupt einmal die betroffenen Beschäftigten der Bundespolizei einzubeziehen. „Wir haben immer mehr den Eindruck, dass die Regierungsparteien bei ihren politischen Entscheidungen die betroffenen Menschen überhaupt nicht mehr im Auge haben“, so die Gewerkschaftsvertreter.

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Themenbereich: Bundespolizei - Reform | Drucken