Vertreter aller Sicherheitsorganisationen des Bundes trafen sich in Berlin

jupp250.jpgAuf Initiative der Gewerkschaft der Polizei haben sich am 19.03.07 erstmals alle in der Bundespolizei, der Bundesfinanzpolizei, dem Bundeskriminalamt, der Bundeswehr, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Bundesnachrichtendienst vertretenen Gewerkschaften und Berufsvertretungen in Berlin getroffen.

Die Vertreter des Bundeswehrverbandes, der Gewerkschaft der Polizei, von ver.di, der Bundespolizeigewerkschaft bgv. , der Deutschen Polizeigewerkschaft, der Deutschen Zoll – und Finanzgewerkschaft, des Verbandes der obersten und oberen Dienstbehörden (VBOB) und des Bundes Deutscher Kriminalbeamter machten dabei deutlich, dass sie nicht mehr weiter bereit sind, sich von der derzeitigen Bundesregierung mit immer neuen Verschlechterungen und gleichzeitig provozierenden Sprüchen vorführen zu lassen.

Josef Scheuring dazu: „Wir sind nicht bereit, in Afghanistan und auf dem Kosovo, in Hamburg und München und wo auch immer Tag und Nacht den Kopf für unser Land hinzuhalten, und gleichzeitig von der Politik auch noch in Existenznöte getrieben zu werden.“

Die Teilnehmer des Treffens, die in ihren Organisationen 260.000 der insgesamt 315.000 Beamten und Soldaten im aktiven Dienst des Bundes und die Tarifbeschäftigten vertreten, haben beschlossen, in einer gemeinsamen Initiative für eine deutliche Verbesserung ihrer Einkommenssituation öffentlichkeitswirksam anzutreten.

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