30. April 2007
Der GdP - Kreisgruppenvorsitzende Berthold Hauser und der GdP - Bezirksvorsitzende Josef Scheuring zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei erweisen der ermorderten Kollegin beim Trauerzug in Böblingen die letzte Ehre.
Die Trauerfeier fand am 30.04.07 in Böblingen statt. Für die Hinterbliebenen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Entsprechende Informationen im nachfolgenden PDF. Unsere tief empfundene Anteilnahme und Trauer gilt den Hinterbliebenen unserer jungen Kollegin.
Aufruf zur Trauerfeier und Einrichtung eines Spendenkontos
Meine aufrichtige Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen!
Dieser, einer Hinrichtung gleichende Mord, ist fĂĽr mich
unfassbar, tiefe Trauer und Wut durchwĂĽhlen Seele und Verstand!
Das derartige grauenhafte Taten, weltweit mit zunehmender Tendenz, geschehen können hängt auch mit einem, beängsitgenden Wertewandel zusammen:
Egoismuns, Anonymität, Gleichgültigkeit, durchs Elternhaus vor den PC und / oder die die Klotze abgeschobene, sich selbst überlassene Kinder und Jugendliche, Herunterspielen des Drogenproblems, Politikverdrossenheit, Globalisierung, die Möglichkeit ohne große Probleme
-selbst in der Bundesdrepublik- an Feuer- und andere Waffen zu gelangen, Internetchats mit eindeutiger Gewaltverherrlichung……………………………eine endlose Geschichte!
Und was tut die Politik? Zumindest in Deutschland wird die Präsenz der Polizei immer mehr ausgedünnt und durch Phrasen und Halbherzigkeiten seitens der Verantwortlichen begleitet, technisch machbares aus Kostengründen auf die lange Bank geschoben.
So dauert der DNA Abgleich, mangels qualifizierten Personals innerhalb der Polizei, bzw.auf Grund der Kosten bei externen Laboren -mit Ausnahme von Mord-, bis zu einem Jahr, sehr zur Freude unseres GegenĂĽbers!
Die Asservatenkammern bei K liegen mit “Altfällen” dieser Art voll, erst jetzt wurde, nach mehr als 20 Jahren, in NRW ein Mörder, weil ein Kollege nicht nachließ und auf DNA beharrte, überführt!
Funkverkehr und Ausstattung sind weiterer Beleg fĂĽr das Desinteresse der Politik an der Sicherheit der PVBInnen der BĂĽrger, dieser Republik.
Die Historie der jüngeren Vergangenheit belegt: erst wenns gerumst hat, werden Gelder für die Polizeien locker gemacht um die Wählerstimmen zu kaufen, Sand in die Augen zu streuen, abzulenken, damit man ja recht lange auf dem sicheren Sesselchen seine Machtspielchen genießen kann.
Ein weiteres Beispiel ist der Umgang mit den Menschen innerhalb der POLIZEI, in den Ländern und beim Bund, siehe z. B. auch die Reorganisation bei den LaPoen, sowie der Bundespolizei! Figuren setzt man einfach um, Familie und soziales Umfeld sind unerheblich.
Einfach nur noch beschämend und Menschen verachtend!
So könnte man die Aufzählungen endlos fortsetzen!
Hätten wir unsere Gewerkschaft nicht, welche wie Don Quichotte, gegen die Windmühlen der IMer ankämpft, wäre das Bild mit Sicherheit noch düsterer!
Arme Kollegin, armer Kollege, arme PolizeibeamtInnen, armes Deutschland!!!
Martin
Eintrag von Martin am 2.Mai 2007