GdP-Betreuungskonzept: Auch im Einsatz ist die GdP an der Seite der Kolleginnen und Kollegen

g8-gipfel.jpgBis zu 17.000 Polizeikräfte aus dem gesamten Bundesgebiet werden voraussichtlich den Weltwirtschaftsgipfel (G8) zu bewältigen haben, der vom 6. bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm (Mecklenburg-Vorpommern) stattfinden wird. Es ist absehbar, dass es sich um den größten Polizeieinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland handeln wird.

Auch bei der Gewerkschaft der Polizei, insbesondere im GdP-Landesbezirk Mecklenburg-Vorpommern, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, während des G8-Gipfels die gewerkschaftliche Betreuung der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten. Vertreter aus den GdP-Untergliederungen und Personalräten der beteiligten Bundesländer stellte der GdP-Landesbezirk Mecklenburg-Vorpommern bei einer Zusammenkunft am 16. und 17. April in Kühlungsborn das Betreuungskonzept vor.

GdP-Landesvorsitzender Michael Silkeit: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Einsatzkräfte,soweit erforderlich, rund um die Uhr vor Ort zu unterstützen. Sieben mobile Betreuungsteams sollen in Zusammenarbeit mit dem Hauptpersonalrat der Polizei und den Bezirkspersonalräten der Polizeidirektionen gebildet und in den einzelnen Einsatzabschnitten eingesetzt werden.“ Die Betreuungsteams werden zentral vom Ferienpark Maßdorf in Thulendorf in der Nähe von Rostock operieren, der auch als Info-Punkt und Anlaufstelle für GdP-Vertreter und Personalräte aus anderen Bundesländern fungieren soll. Erreichbarkeiten über Telefon und Internet werden ebenso sichergestellt, wie die Mobilität der Betreuungsteams.

kJörg Radek, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der GdP und Zuständig für Großlagen: „Mit der Betreuung der Kolleginnen und Kollegen anlässlich der Fußballweltmeisterschaft haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt, die bei dem nun anstehenden Großereignis verwertet werden können. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten, die GdP auch während des Einsatzes an ihrer Seite zu wissen. So können wir zahllose kleinere und größere Probleme lösen helfen, die unsere Kolleginnen und Kollegen im Einsatz nur belasten. Wo wir helfen können, helfen wir.“

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Themenbereich: Fussballeinsätze und Gewalt | Drucken