Gefahr von Gewaltausbrüchen während des G8-Gipfels sehr groß

bully_120_hoch.jpgBerlin. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg hat im Gespräch mit Inforadio Berlin Vorwürfe zurückgewiesen, mit der gestrigen Razzia gegen linksextreme Gruppierungen sollten Demonstrationen beim G-8-Gipfel in Heiligendamm verhindert werden. Freiberg sagte am Donnerstag im Inforadio, es sei vielmehr Aufgabe der Polizei, „sicherzustellen, dass dort demonstriert werden kann. Aber was wir nicht dulden können, ist, dass dort Anschläge begangen werden“.

Nach Darstellung von Freiberg hat die Gefährlichkeit von Netzwerken der linken Szene zugenommen. „Wir haben in Berlin und Hamburg Brandanschläge auf Objekte von Persönlichkeiten gehabt.“ Wenn es dann Hinweise auf mutmaßliche Täter gebe, müsse die Polizei tätig werden.

Die Gefahr von Gewaltausbrüchen während des G-8-Gipfels in Heiligendamm sei „sehr groß“. Freiberg verwies auf Demonstranten, „die Steine werfen“ und auf Leute, „die bereit sind, Anschläge zu verüben“. Außerdem gebe es nach wie vor „die Gefahren des islamistischen Terrorismus“.

Share

Themenbereich: GdP Bundesvorstand | Drucken