1000 Aufstiegsstellen derzeit nicht umgesetzt – GdP fordert „Neue Initiative Aufstieg“ für die Bundespolizei

phk.jpgDie Bundespolizei verfügt derzeit über mehr als 1.000 Stellen des gehobenen Dienstes, auf denen Kolleginnen und Kollegen des mittleren Dienstes zusätzlich aufsteigen könnten. „Diese Aufstiegsmöglichkeiten, die der Haushaltsgesetzgeber der Bundespolizei für die Durchführung ihrer schwierigen und anspruchsvollen Aufgaben zur Verfügung gestellt hat , müssen jetzt auch zügig genutzt werden, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.


Die Gewerkschaft der Polizei fordert daher:

a, die Zugangsaltersgrenze für den begrenzten Praxisaufstieg vom 45. Lebensjahr auf das 40. Lebensjahr zu reduzieren und die Begrenzung – vier Jahre Polizeihauptmeister – aufzuheben,

b, die begrenzten Aufstiegsverfahren zu überprüfen und auf absolut notwendige und betriebswirtschaftlich noch vertretbare Ausbildungsinhalte und Ausbildungsdauer zu begrenzen,

c, die Aufstiegsstellen so zu bewerten, dass auch für die Absolventen des begrenzten Praxisaufstiegs die Beförderung nach A 11 auf ihren Dienstposten möglich ist.
„Es ist jetzt nach vier Jahren Praxis zwingend notwendig, die Aufstiegsverfahren aus den gewonnenen Erfahrungen und den notwendigen Einsatzerfordernissen der Bundespolizei heraus, neu auszurichten. Dabei gilt auch für die Bundespolizei, dass bereits vorhandene Berufserfahrungen besser genutzt und die Aufstiegsverfahren auf ein notwendiges Zeitmaß begrenzt werden. Die Neuorganisation der Bundespolizei muß in diesem Bereich auch zu besseren Entwicklungsmöglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei genutzt werden“, so Scheuring.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken