GdP: Dienstpostenneubewertung – das BMI bewegt sich

scheuringj26106-1304cd913300.jpgBei der Neubewertung der Dienstposten für die Bundespolizei kommt Bewegung in die Sache. So hat das BMI jetzt nach schwierigen Gesprächen die Prüfung einer Öffnung der Bewertung von Polizistinnen und Polizisten in der Gruppe nach A 9 zugesagt.

Die Zielgruppe BFHu und MKÜ soll grundsätzlich nach A8 – 9 bewertet, 50 % der Dienstposten in diesem Bereich sollen nach A 9 mZ ausgebracht werden.

Alle Funktionen im Einzeldienst und Stabsfunktionen sollen zukünftig nach A 8 – A 9 mZ bewertet werden.

Im gehobenen Dienst sollen die Gruppenleiter grundsätzlich nach A 9 – 11 bewertet werden. Bei großen Revieren sollen diese Gruppenleiter als Reviergruppenleiter nach A 10 – 12 bewertet werden. Die Bewertung der stellvertretenden Dienstgruppenleiter soll ebenfalls nach A 12 und die Bewertung der Dienstgruppenleiter nach A 13 reichen.

Insgesamt sollen zukünftig mehr als 1.000 Dienstposten des gehobenen Dienstes das Bewertungsmerkmal A 13 tragen.

Das BMI hat weiter zugesagt, die Bewertung weiterer, verschiedener Dienstposten- insbesondere in den Verbänden- zu überprüfen.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, der längst nicht in allen Bereichen ausreichend ist. Das haben wir gegenüber dem Bundesministerium des Innern sehr deutlich gemacht. Dort wo Überprüfungen und Absichterklärungen zugesagt sind, wollen wir konkrete Festschreibungen für die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei haben“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei. (Bild)

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Themenbereich: Dienstpostenbewertung | Drucken