GdP: Erster Absteiger der 45. Bundesliga–Saison ist die Sicherheit

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Berlin/Hilden, 10. August 2007: „ Die Vereine der Bundesliga, die in diesem Jahr wieder Rekordsummen für neue Spieler ausgegeben haben, werden sich auch weiter mit keinem Euro an den enormen Sicherheitskosten beteiligen, die Bund und Länder Woche für Woche zur Durchführung der Fußballspiele aufzuwenden haben“, so Josef Scheuring (54), Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.
„Während die Bürger unseres Landes ständig mit neuen Abgaben und Gebühren belastet werden, findet die Politik offensichtlich kein Mittel, die kickenden Jungmillionäre und die mit Millionen um sich werfenden Vereine an den Sicherheitskosten für ihre „Events“ zu beteiligen. Auch die Forderung der Sicherheitsfachleute, für den Transport der Fußballfans eigene Sonderzüge einzusetzen und den Alkoholkonsum in den Zügen zu verbieten, wurden nicht aufgegriffen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Durch eigene Sonderzüge und Alkoholverbot in den Zügen könnten unzumutbare Zustände für andere Bahnreisende vermieden und die Arbeit der die Fantransporte begleitenden Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei deutlich erleichtert werden.

„Und im Gegenteil zu den Fußballmillionären gab es für unsere Kolleginnen und Kollegen, die jetzt wieder jede Woche den Kopf für den Fußball hinhalten, in den letzten Jahren eben keine Rekordeinnahmen, sondern massive Einkommenseinbußen. Somit steht mit der Sicherheit und denen, die diese Sicherheit zu leisten haben, bereits bei Anpfiff der Saison der erste Absteiger fest“, so die Gewerkschaft der Polizei.

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken