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20. August 2007

Reiterstaffel der Bundespolizei in Berlin erhalten! Gewerkschaft der Polizei ruft zur Demonstration auf!

pferd-ohne-reiter.jpgBerlin,20.8.2007: Am 24. August um 10.00 Uhr demonstrieren Polizistinnen und Polizisten Seite an Seite mit Berliner Bürgern für den Erhalt der Reiterstaffel der Bundespolizei in Berlin.

“Die Reiterstaffel der Bundespolizei hat sich besonders bei großen Demonstrationen und bei der Fanbegleitung vor und nach Fußballspielen bewährt. Aber auch in unwegbarem Gelände, wie z.B. an den Bahndämmen und um die Berliner Flughäfen sind berittene Polizisten ein sehr effektives Einsatzmittel und leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die innere Sicherheit.” so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP - Bezirk Bundespolizei.

Doch offenbar möchte das Bundesinnenministerium auch dem Votum aller Polizeipraktiker für den Erhalt der Reiterstaffel nicht folgen. Allein Haushaltsgründe werden seitens des BMI für die Abschaffung ins Feld geführt. Schon jetzt wird eine Ersatzbeschaffung für auszumusternde Dienstpferde verweigert, obwohl von den ursprünglich vorhandenen 44 Pferden nur noch 30 Pferde einsatzfähig sind.

transportwagen.jpg“So wird die Reiterstaffel faktisch einfach kaputt gespart. Wir wollen aber nicht zulassen, dass ein wichtiges Einsatzmittel der Polizei für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger einfach dem Spardiktat geopfert wird. Daher rufen wir alle Berlinerinnen und Bürger auf, sich an unserer Kundgebung für den Erhalt der Reiterstaffel zu beteiligen.” so Josef Scheuring von der GdP.

Einträge:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist soweit, der ….. hat gerufen und ich bin dabei.
Den Spruch, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen, hat irgendwie schon einmal jeder in unserer POLIZEI gehört.
Nur wird dieser Slogan missbraucht und der Bevölkerung Sicherheit vorgegaukelt, wo diese schon lange nicht mehr vorhanden und gewährleistet ist. Ihr könnt noch soviel hoch, runter oder quer rechnen, die Personalbettdecke ist schon jetzt in allen Bereichen zu kurz.
Prävention wird/soll als Nebenamt, AG oder sonst etwas gefordert und betrieben werden. Nur dort wo es am sinnvollsten sein würde, im tagtäglichen Dienst und RUND um die Uhr, fehlen SIE. Denn eines könnt Ihr uns nicht abstreiten, dort wo wir zu sehen waren, gab es bis auf sehr wenige Ausnahmen keinen MOB , gab es keine Unglücksfälle und keine Zerstörungswut (hier meine ich unsere Kleinen, die Unwissend handeln, oder unseren großen, die alles besser Wissen und auch einen von hinten herannahenden Zug in Laufrichtung hören können) an den zu sichernden Bahngleisen und Bahnanlagen, um hier nur ein Beispiel aufzuführen. Jeder Fall ist und wäre einer zu viel!

Deshalb gilt es für ALLE Beschäftigten in unserem Verein, zeigt Solidarität!
Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Morgen könnte/würde es Dich treffen. Geisterreiter oder GeisterbeamtInnen?

Danke sagt Mister ED

Eintrag von Mister ED am 23.August 2007


Hallo,
wann hört dieses Gejammere um die Reiterstaffel den endlich mal auf? Die paar Reiter sind doch nicht die Bundespolizei. Es muss doch auch mal Schluss sein.

Eintrag von Sven am 24.August 2007


Gerade bei den nun wirklich vielfältigen “orginären” Aufgaben der BUNDESPOLIZEI, ist das Einsatzmittel Polizeipferd, wie im Beitrag von Nadine (Naddl)-nicht abschließend- aufgezählt, ein hervorragendes polizeiliches /-taktisches Instrument.

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, wird so viel Geld in dieser Republik für Schwachsinn (z. B.: Millionen € für das sicherste Spanferkelessen der Welt aller Zeiten, mit dem Kriegstreiber Nr. 1, Mr. Bush) aber auch Steuergelder für polizeiliche Großeinsätze wie den Pabstbesuch (hierfür hätte man sehr vielen sozial schwachen im Rahmen der kirchlich probagierten Nächstenliebe Gutes tun können), aber auch den unfruchtbaren Selbstbeweihräucherungs -G 8 Gipfel- ausgegeben, diese Aufzählungen sind bekanntermaßen nich abschließend, dass es mir absolut unverständlich ist an ein paar lächerlichen hundert tausend € jährlich
für den Erhalt, somit Neuanschaffungen von Pferden, Ausbildung und damit den Bestand dieser bewährten polizeilichen Einheit der BPOL sicher zu stellen.

Rotstift schwingende, profilneurotische, sesselfurzende Ministerialbeamte, was fällt Euch als nächstes ein?

Vorschlag:
Kürzt Euch Eure Ministerialzulagen weg, dann kann man ohne Sorgen in der künftigen Struktur der BPOL mehrere Reiterstaffeln aufstellen.
Im Gegensatz zu Euch machen die nämlich im Sicherheitsgefüge der Bundesrepublik Sinn!
Lasst die Finger weg von alt bewährtem, sinnvollen innerhalb der Bundespolizei / Polizei!

Schafft endlich die Zuschüsse für Eure Millionen € teure Pendel - Reisen zwischen Wohnort Großraum Bonn und Berlin ab. Dienstort ist doch wohl Berlin, oder?

Setzt den Rotstift da an, wo es Sinn macht, bei Euren ineffizienten, für den Steuerzahler nicht nach vollziehbaren Wasserköpfen!

Die KollegInnen der BPOL - Reiterstaffel seien versichert, dass wie das Abstimmungsergebnis der bisherigen Befragung eindeutig belegt, die Mehrheit von uns ist für den Erhalt Eurer Organisation und wir stehen an Eurer Seite!

In diesem Sinne liebe Grüße

Martin

Eintrag von Martin am 24.August 2007


Hallo Kollegen,
Fazit ist, eine Reiterstaffel ist sehr ergiebig, wenn man sie ordentlich einsetzen kann. Leider kann man Diese aber nur im Bereich der Gefahrenabwehr einsetzen. Der Rechnungsprüfungsausschuß hat mit recht begründet, was für ein Nutzen die Reiterstaffel hat. Gem. BPOLG kann ich mir eine Reiterstaffel nicht vorstellen; an der Grenze ?? im Bereich des Flughafens ?? beim Objektschutz ?? auf dem Gebiet der Bahnanlagen ??, dass alles erledigen die Kollegen des Kontroll und Streifendienstes. Die beste Möglichkeit wäre im Bereich von Großdemonstrationen. Also Jupp, ändert doch bitte das BPOLG, die örtliche und sachliche Zuständigkeit, sodaß die Reiterstaffel eventuell bei Fußballveranstaltungen/-randale, Veranstaltungen von Rechts und Linksgerichteten Personengruppen effektiv eingesetzt werden kann. Ansonsten ist Diese halt für präventive Maßnahmen einfach zu teuer.

m.f.G Enrico Fülöp

Eintrag von Enrico Fülöp am 25.August 2007


Schilys, aus polizeitaktischen Gründen ach-so-notwendige, Übernahme der Reiterstaffel hatte m.E. ausschließlich wahltaktische Gründe. Sich für den Erhalt der Polizeireiter eingesetzt zu haben, macht sich einfach gut.
Soweit ich mich erinnern kann, fand die Landespolizei die Reiter entbehrlich.

Eintrag von NODROG12 am 27.November 2007


Hallo, wir sind ebenfalls Reiter/innen und freuen uns jedesmal, wenn bei uns in Nassenheide die Damen und Herren mit den Vierbeinern durch den Wald reiten….die Bahnstrecke abreiten. Leider gibt es immer wieder Zwischenfälle, wo wir Reiter angebrüllt werden, wenn unsere Pferd mal einen Haufen oder 2-3 Kügelchen vor Aufregung fallen lassen….Deshalb mal eine Frage an die 3 uns bekannten Damen und Herre, die hier immer wieder unterwegs sind…Werden Sie ebenfalls fast vom Pferd gezogen, um die ÜBERMÄSSIGE Verunreinigung (so Ordnungsamt Löwenberger Land) per Hand zu entsorgen????
Es könnten ja schwere Unfälle dadurch entstehen…Hab mal nachgefragt, WO durch einen Pferdehaufen schwere Unfälle entstanden sind. Sind auf die Antwort gespannt. Und weiterhin könnten wir ja wohl woanders reiten. Aber Nassenheide und seine 10 Häuser liegen doch mitten im Wald??? Verunreinigung auf Geh- und Radwegen müssen weg, aber auf öffentlichen (Sand)Straßen? Steigen Sie regelmäßig von Ihren doch wesendlich größeren Pferden um dann alles auf dem nächsten Feld zu entsorgen ??? (ebenfalls persönliche Aussage Ordnungsamt)
Würden uns freuen, eine kleine Antwort zu erhalten und sagen bis dahin…weiterhin gut Ritt und viel Spaß mit den lieben Vierbeinern
RV Sachsenhausen
N. valentin

Eintrag von Isabeau am 21.Februar 2008


Anfrage: habe einen 3-jährigen wallach 1,73 cm groß, sehr umgänglich, charakter fest, angeritten und angespannt denke das er das geborene Polizeipferd ist
bei Kontakt :0170/8669145

Eintrag von Platzeck Christian am 14.Februar 2010


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