Trauer um getötete Kollegen in Afghanistan

fahne-auf-halbmast.jpgBerlin/Hilden, den 15. August 2007: „Der Tod unserer drei, durch einen feigen Anschlag in Afghanistan ums Leben gekommenen Kollegen, darunter ein Kollege der Bundespolizei macht uns sehr betroffen. Unsere Gedanken sind zuerst bei den Angehörigen unserer Kollegen. Dem verletzten Kollegen, ebenfalls Angehöriger der Bundespolizei, wünschen wir gute Besserung und eine baldige Heimkehr zu seiner Familie“ so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin.

„Wir erwarten, dass die Sicherheitslage in den Krisenbereichen, in denen deutsche Polizei derzeit eingesetzt ist, von Polizeifachleuten mit internationaler Einsatzerfahrung überprüft wird und die notwendigen Konsequenzen aus dem Anschlag in Kabul gezogen werden.
Nach dem Tod von zwei GSG 9 Beamten im Irak ist das der zweite tödliche Anschlag auf Bundespolizisten, die zum Schutz der Botschaft in Krisengebieten eingesetzt waren. Zu einer nachvollziehbaren Aufarbeitung des damaligen Anschlags ist es bis heute nicht gekommen und wir fragen uns, welche Schlüsse man aus dem damaligen Anschlag gezogen und für den Einsatz jetzt in Afghanistan umgesetzt hat“, so Scheuring.

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Themenbereich: Auslandseinsätze, Terrorismus | Drucken