GdP und SPD: Keine Erhöhung der Lebensarbeitszeit für Polizei

struck_uelzen3.jpgDie SPD – Bundestagsfraktion wird einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit für Polizistinnen und Polizisten, die in ihrem Berufsleben durch Schicht – und Wechseldienst oder vergleichbare belastende Arbeitsbedingungen betroffen sind, von 60 auf 62 Lebensjahren nicht zustimmen. Das sagte der Vorsitzende der SPD – Bundestagsfraktion Dr. Peter Struck (Archivbild mit Jörg Radek) den Vertretern der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei Jörg Radek und Josef Scheuring bei einem Gespräch Freitag, den 12.10.2007 in Berlin zu.

Die Gewerkschaftsvertreter hatten bei dem Gespräch u. a. auf die besonderen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen im Polizeialltag verwiesen und auch deutlich gemacht, dass es kein Land innerhalb der Europäischen Union gibt, in dem die Polizei vergleichbar lang arbeitet. Die GdP wird sich in die weitere Ausformulierung der Position der SPD – Bundestagsfraktion einbringen.

In dem mehr als einstündigen Gespräch an dem auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Fritz Rudolf Körper, und die Abgeordneten Dr. Dieter Wiefelspütz und Wolfgang Gunkel teilnahmen wurden auch die Neuorganisation der Bundespolizei, die Situation bei Auslandseinsätzen der deutschen Polizei und die folgen der Privatisierung der Luftsicherheit an den deutschen Flughäfen angesprochen. Über die Ergebnisse werden wir getrennt berichten.

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Themenbereich: Arbeitszeit | Drucken