23. November 2007
Schwandorf: Unter dem Motto “Offene Grenzen Ja - keine Freifahrt für Terrorismus und Kriminalität” organisiert heute die GdP Bezirksgruppe Süd in Schwandorf eine Demonstration. Anlass ist der Besuch von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble in Schwandorf. Aktiv unterstützt werden die Kolleginnen und Kollegen dabei von der GdP KG Rosenheim.
Aufruf der GdP Bezirksgruppe Süd Schwandorf
Aufruf
Schade drum………
Gelästert und gemeckert haben viele im Vorfeld, jedoch kamen leider nicht mal 200 dieser Klientel zum Termin am Charlottenhof in Schwandorf. Na ja, vielleicht wussten die auch im Vorfeld schon, dass uns unser IM nicht mal eines Blickes würdigen wollte.
Eintrag von Ronald am 23.November 2007
Alles besser wissen aber nix dahinter!!!! Und keinen mum Gesicht zu zeigen!!!
Eintrag von Grenzer am 24.November 2007
Was bringen solche Aktionen? Die Entscheidungen sind auf europäischer Ebene längst gefallen; was soll daran rückgängig gemacht werden können? Wir müssen uns mit dieser Situation arrangieren und sollten vielleicht nicht nur schwarz sehen. An der Grenze West sind nach Wegfall der dortigen Grenzkontrolle auch mehr PVB im Einsatz, als zu aktiven Passkontrollzeiten. Und was die Hinweise auf die veränderte Sicherheitslage durch die offenen Grenzen betrifft, muss ich leider klar feststellen, dass diesbezüglich politisch sowieso nichts gewollt ist, was als Ausgleichsmaßnahme tatsächlich greifen würde. Motto: Bloss keinem auf die Füße treten! Und deshalb gäbe es für mich nur eine einzige Ausgleichsmaßnahme, die wirklich greifen würde: die bundesweite (nicht nur 30-km-Bereich) Einführung der verdachts- und ereignisunabhängigen Personenkontrolle (nicht Befragung), und Einführung eines 24stündigen Polizeigewahrsams ohne richterliche Beteiligung zur Feststellung der Identität und aufenthaltsrechtlichen Bedingungen. Ich bin davon überzeugt, dass hier dann viele Sachen ein schnelles Ende haben werden.
Es grüßt ein KSB
Eintrag von KSB am 25.November 2007
Es ist nun mal Fakt, dass in Schwandorf das bisherige Amt überflüssig ist. Bei Auflösung sichern sich die betreffenden Beamten schon entsprechende Planstellen. Leid tun mir die Tarifbeschäftigten, die sowieso schon schlecht bezahlt werden. Natürlich werden diese nicht entlassen, aber wo befindet sich deren neuer Arbeitsplatz? Und es ist auch Realität, dass bestimmte Ämter für die Polizeiarbeit der Inspektionen eher hinderlich sind. Vielleicht würde ein Einsatz in vorderster Front einige Entscheidungen rückgängig machen oder zumindest die Sicht- und Denkweise zu den kleinen KSB`s verändern. In diesem Sinne auf ein gütliches Miteinander.
Eintrag von Altbeamter Jack am 25.November 2007