Tarifrunde 2008

gdp_zum_thema.jpg Höhere Einkommen sind notwendig, sinnvoll und gerecht – auch im öffentlichen Dienst! Die Konjunktur zieht an, die Steuereinnahmen sprudeln wieder. Mit zusätzlich 180 Milliarden Euro rechnet die offizielle Steuerschätzung für die nächsten vier Jahre. Unter der Krise der Staatsfinanzen hatten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bisher besonders zu leiden: Mit maßvollen Tarifabschlüssen und enormer Arbeitsverdichtung haben sie ihr Sanierungs-Soll bereits übererfüllt. Höhere Einkommen für sie sind daher notwendig, sinnvoll und gerecht. Die kommende Tarifrunde 2007/2008 bietet die Chance dafür. Die Bundestarifkommission ver.di hat unter Beteiligung von GEW und der Gewerkschaft der Polizei in der Sitzung am heutigen Tage folgende Forderungen beschlossen:

• Lineare Erhöhung um acht Prozent

• Mindestens jedoch 200 Euro

• Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

• Die Ergebnisse sind zeit-und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Die Forderung nach einem Mindestbetrag bedeutet z.B. in der Entgeltgruppe 1 eine 15,5 – prozentige und in der Entgeltgruppe 5 eine 10 – prozentige Erhöhung. Übersteigt die 8- prozentige Erhöhung den Wert von 200 Euro, wären die acht Prozent zu zahlen.

Die beschlossenen Forderungen des Bezirk Bundespolizei sind in diese Forderungslage miteingeflossen.

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