31. Januar 2008
Die Grundlagen zum Start der Neuorganisation der Bundespolizei sind heute mit einem Grundsatzerlass des Bundesministeriums des Innern geregelt worden. Der Erlass vom 31. Januar 2008 (KoS BPOL - 630 300 - 26/9) wurde inzwischen auch in das Intranet der Bundespolizei eingestellt. Der Erlass klärt, was in den Dienststellen am 01. März 2008, dem Tag des Inkrattretens des Änderungsgesetzes zum Bundespolizeigesetz, geschehen wird - und was noch nicht.
Geklärt wurde vor allem auch, dass es an diesem Tage auf der Ebene der zu fusionierenden Inspektionen - mit Ausnahme der Neubestellung des Leiters und seines Vertreters - zunächst keine Änderungen geben wird. Die Inspektionsführungsgruppen einschließlich der Dienstgruppen und Ermittlungsdienste der bisherigen Inspektionen bleiben unter dem Dach des neuen Leiters in ihrer bisherigen Struktur und an ihren bisherigen Orten zunächst erhalten. Die neue, zukünftige Inspektionsstruktur wird damit erst schrittweise nach den Vorgaben und Abarbeitungsschritten des Personalkonzepts eingenommen. Damit sind die in einigen Bereichen bereits erfolgten einseitigen Auswahlen und Festlegungen über bestimmte Funktionsübertragungen nach dem neuen Organisations- und Dienstpostenplan der Inspektionen (z.B. unter bisherigen Dienstgruppenleitern) obsolet.
Vorausgegangen waren dieser Regelung unter anderem auch persönliche Gespräche des Vorsitzenden des Bundespolizei - Hauptpersonalrates, Sven Hüber mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble und dem Leiter des Koordinierungsstabes Bundespolizei, Christoph Verenkotte in den letzten Tagen in Berlin.
Der Erlass sieht eine pragmatische Neuausrichtung der Organisation der Bundespolizei vor und nimmt keine Personalentscheidungen vorweg. Das weitere Verfahren wird die mit der Personalvertretung abzuschließende Dienstvereinbarung regeln. Die Beschäftigten der Bundespolizei werden an ihren bisherigen Beschäftigungsorten so lange weiter tätig sein, bis entsprechende Entscheidungen zu gegebenfalls erforderlichen Umsetzungen getroffen sind.
“Der Erlass enthält vernünftige Grundregelungen. Wir werden jetzt zügig und intensiv an der Erarbeitung entsprechender Dienstvereinbarungen weiterarbeiten. Dabei gilt es aber auch, die erforderlichen Rahmenbedingungen im Sinne der betroffenen Beschäftigten sorgfältig einzuarbeiten und die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und die Personalvertretungen entsprechend zu beteiligen”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei - Bezirk Bundespolizei (Foto) in Berlin.
Weitere Informationen mit Grundsätzen im Mitgliederbereich
Die Beschäftigten der Bundespolizei werden an ihren bisherigen Beschäftigten so lange weiter tätig sein, bis entsprechende Entscheidungen zu gegebenfalls erforderlichen Umsetzungen getroffen sind.
Also den Sinn soll mir mal einer erklären… oder der Satz sollte vielleicht umgeschrieben werden.
Eintrag von kritischer am 31.Januar 2008
Hä, das geht nicht- Es werden Ämter aufgelöst, da ist am 03.03. nix mehr zu leisten! Die Beschäftigten gehen, so lese ich hier, weiter an ihre Arbeitsplätze. Oder habe ich das alles falsch verstanden?
Eintrag von Amtmann am 31.Januar 2008
ich bin davon ausgegangen, dass die angesprochene Dienstvereinbarung dann abgeschlossen wird, wenn auch der endültige ODP (nicht Entwurf) vorliegt. Ist dieser denn schon auf dem Markt? Der Hinweis darauf, die betroffenen Koll. zu beteiligen, macht Mut - bitte nehmt ihn uns nicht wieder dadurch, dass wie bisher alles ohne Einbindung gerade von uns Betroffenen läuft. Wie soll denn die Beteiligung konkret erfolgen?
Eintrag von hubs am 31.Januar 2008
Das Ding sagt uns ja nun auch wieder alles und nichts.
Eintrag von Leser am 31.Januar 2008
@ hubs
du solltest dich um die FEM kümmern!!
Eintrag von frankfurt i3 am 31.Januar 2008
Was ist das denn? Von Heute auf Morgen habt ihr plötzlich einen Plan, nach dem wir an der Basis garnicht gehört wurden?
Eintrag von Grenzer am 1.Februar 2008
zu Eintrag von kritischer am 31.Januar 2008
streiche beschäftigten, setze beschäftigunbsorte
gruß lassiter
Eintrag von Lassiter am 1.Februar 2008
beschäftigungsorte
merkst was? der fehlerteufel, ist nur menschlich
gruß lassiter
Eintrag von Lassiter am 1.Februar 2008
Vermisse eine Aussage zu den Beschäftigten in den Bereichen Personalnebenkosten und Personalkosten. Nach ODP-Entwurf sind sie Teil des neuen Präsidums, werden aber im Grundsatzerlass nicht wie die Beschäftigten der Werkstätten und im IT-Bereich dem Präsidium zugeordnet. Aber mit der Zuordnung zu den entspechenden Stabsbereichen in den Direktionen wird es auch nichts, die gibt es ja nicht.
Eintrag von Vergessene am 1.Februar 2008
Danke Lassiter,
es heißt natürlich Beschäftigungsort. Der ODP ist noch nicht auf dem Markt da noch eine Reihe von Problemfeldern zu klären sind. Und natürlich ist der ODP eine zentrale Grundlage für den Abschluss der Dienstvereinbarung. Sobald der Entwurf einer Dienstvereinbarung für den Tarifbereich und für den Beamtenbereich durch den Bundespolizei - Hauptpersonalrat erarbeitet ist, wird er den Personalvertretungen in der Bundespolizei zur Rückäußerung zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig werden wir auch die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei insgesamt in den Meinungsfindungsprozess einbinden. Die Frage bezüglich der Beschäftigten im Bereich Personalkosten und Personalnebenkosten werden wir klären. Â
Mit kollegialen Grüßen
Jupp Scheuring
Eintrag von Josef Scheuring am 1.Februar 2008
Hallo Jupp,
lass die Basis nicht dumm sterben und berichte uns zeitgerecht über die Ergebnisse des Blumberg-Gipfels vom 31.01.08. Die Uhr tickt und vielleicht hat man etwas mehr als nur zwei Tage Zeit seinen Seesack am langen Band zu packen. Andererseits würde eine Veröffentlichung im Intranet zwei Tage vor dem Startschuss das Ganze abrunden!!!
Eintrag von Deutsches Eck am 1.Februar 2008
Lieber Kollege,
das Ergebnis des “Blumberg - Gipfels” ist in dem oben angeführten Erlass zusammengefasst. Die personellen Folgen daraus werden wir jetzt mit dem BMI verhandeln. Das gilt auch für die Frage “Deutsches Eck - Potsdam”. Wir werden bereits in den nächsten Tagen gerade in dieser Frage grundlegende Gespräche führen. Wir möchten, dass jetzt auch dieser Bereich zügig geklärt wird.
Herzliche Grüsse ans Deutsche Eck
Jupp Scheuring
Eintrag von Josef Scheuring am 1.Februar 2008
Vernünftiger Erlass - Gute Arbeit.
Gruß
Frank
Eintrag von Frank M. am 1.Februar 2008
Gibt ja doch ein bischen Hoffnung
Eintrag von qwer am 1.Februar 2008
@ Jupp
Wir alle am Eck hoffen, dass ihr die reine politische Willkür auf ein erträgliches Maß begrenzen könnt!
Teilbereiche (standortneutrale wohlgemerkt) von Koblenz werden bei einem Zwangsumzug schlicht und einfach den Bach runter gehen, weil keiner mit(um)zieht!
Ihr wisst das. Sagt es den Besserwissern bei den Verhandlungen, denn das sind keine leeren Worte oder Drohungen sondern Tatsachen, die anscheinend sehenden Auges hingenommen werden.
Eintrag von Schängel007 am 1.Februar 2008
@ frankfurt i3: bin weder für fem zuständig noch muss ich mich darum kümmern! scheinst mich wohl mit jemand anderem zu verwechseln! gruß aus rosenheim hubs.
Eintrag von hubs am 1.Februar 2008
Die Dinge beginnen zu Laufen.
Gut, dass die GdP und der GdP-geführte HPR sich seiner Verantwortung so bewusst ist und sich nicht unter Druck setzen lässt.
Macht so weiter! Ihr habt schon viel in den Köpfen bewegt, wenngleich nicht alles zu regeln ist.
Gruß First
Eintrag von First am 1.Februar 2008
könnt ihr den Erlass hier (oder im VL Bereich) einstellen?
Danke
Eintrag von Deutlich am 1.Februar 2008
Ich lasse mich von der Überlegung leiten, dass diese Reform nach einem Zeitrahmen von ca. 2 Jahren keiner kritischen Bewertungsanalyse standhalten wird. Das Ergebnis wird für manch einen in unserer Behörde, insbesondere den so genannten Experten in unseren Reihen so unangenehm sein, dass eine Veröffentlichung mit allen Mitteln versucht wird zu verhindern.
Es wird sich herausstellen, dass manch einer wieder einmal aus vorauseilendem Gehorsam und politischem Interesse viel zu früh abgenickt hat.
Aber dann lebt dieser BIM der diesen Scherbenhaufen mit seinen Strategen hinterlassen hat, zurückgezogen in seiner selbst geschaffenen einsamen Scheinwelt. Seine Experten sollte er mitnehmen.
Ich befürchte, dass die Partei der „Nichtwähler“ bei den Bundestagswahlen 2009 die Größte sein wird.
Weil aus meiner Sicht dieser BIM weg muss, bekommt diese Partei meine Stimme nicht.
Eintrag von "verwirrtschaut" am 3.Februar 2008
hallo jupp
die einheit in der ich bin wird aufgelöst, meinst du das es möglich wäre vorher zu der neuen einheit/diensstelle abgeordnet zu werden mit dem ziel der versetzung
ich habe wirklich keine lust mehr zu warten da könnte man doch bei den kollegen nachfragen ob jemand schon vorher wechseln möchte.
es gibt tatsächlich kollegen wie mich die sich über die auflösung der einheit freuen, weil sie endlich näher nach hause kommen könnten.
mfg
frank
Eintrag von frank am 3.Februar 2008
Kann Dir nur bestimmen “Verwirrschaut”. Habe als konservativer Stammwähler wegen Schäuble bei der Wahl in Niedersachsen so gehandelt wir Du es geschrieben hast und habe aus Protest die Partei gewählt, die keiner von den Politikern mag und mit denen man keine Koalition eingehen will.
Eintrag von Sascha am 3.Februar 2008
Jede Reform, so auch diese wird einer Bewertungsanalyse Stand halten, wenn das Ergebnis vorher fetsstehen muss und die Bewertungsstandards vom BMI gesetzt werden. Sieht man doch an dieser Reform! Hat sich denn jetzt wirklich etas geändert, seit dem ersten Ergebnis? Bzw. war das nicht auch schon im November 2006 so abzusehen?
Bisher sehe ich ganz viel Verhandlung, viel auf den Putz hauen, großes Sichdarstellen mit dem Ergebnis Standortauswahl nach politischer Entscheidung und nicht einsatztaktisch und ganz viel Zeitgewinn.
Alles was vor der öffentlichen Anhörung von der SPD und den Gewerkschaften kritisiert wurde, steht immer noch zur Debatte. Sozialverträglichkeit als großen Erfolg der Anhörung und des Innenausschuss verkaufen, ist für mich zu wenig, da daran auch so irgendwann gedacht wurde. Spätetstens wenn die ersten Klagen laufen.
Mich würde mal interessieren, wie die GDP einen Rechtsschutzantrag bescheiden würde, wenn jemand darauf klagen will, dass alle Dienststellen aufgelöst wurden (Neuorganisation) und somit jeder Dienstposten ausgeschrieben werden muss. Also kein Setzverfahren und personengerechte Ausschreibungen!
Tut mir leid! Für die negative Einstellung!
Eintrag von pelzente am 3.Februar 2008
Hallo “verwirrtschaut”
Ich gebe dir völlig Recht! Wie so oft werden Entscheidungen völlig realitätsfremd von “vermeindlichen” Fachkräften getroffen. Unser BMI ist sicherlich hier als Verantwortlicher(Sprachrohr der Politik) an den “Pranger” zu stellen?! Entscheidend ist jedoch, daß seine Aussagen/Analysen auf Informationen und “Statistiken” beruhen, die ihm von “seiner/unserer” Behörde zugetragen werden.Der Stab ist nicht gerade klein. Somit u.a. unsere Präsidenten/Amtsleiter > und auch unsere Gewerkschaften.Leider scheint sich auch hier überall die “Ellenbogengesellschaft” durchzusetzen?! Präsidien, Ämter, Inspektionen und somit Strukturen fallen! Im Grunde reformieren wir uns doch schon seit dem Fall der Mauer. Doch sollten WIR nicht den Raum für Parteien schaffen, deren Vergangenheit bekannt und deren Ziele fragwürdig sind!!! NICHTWÄHLEN und PROTESTWÄHLEN führt wahrlich zu keinem Erfolg, schadet letztendlich dem Staat, jedem einzelnen Bundesland und “unserer” Behörde! Man stelle sich eine “Zukunft” dieser Behörde unter einem GANZ ROTEN oder GANZ GRÜNEM BMI vor?!?!
Eintrag von "unwichtig-wichtig" am 4.Februar 2008
Hallo “verwirrtschaut”
Ich stimme dir zu! Wir werden “immer” Spielball eines jeden BMI und der Politik bleiben! Doch jeder BMI stützt sich auf die Aussagen des BMI/- unseren Präsidenten und den/deren “Statistiken”! Mitnichten muss man erneut feststellen, das Präsidien, Ämter> wichtiger sind! Im Grunde reformieren wir uns doch schon seit dem Fall der Mauer. Seither fallen diese Strukturen! Doch auf welche Kosten? Und unsere Gewerkschaften> auch sie fallen! Leider. Doch sollten WIR nicht zu PROTEST/- NICHTWÄHLERN werden! Man stelle sich diese/unsere Behörde mal unter GANZ ROT oder GANZ GRÜN vor?!?
Eintrag von "unwichtig-wichtig" am 4.Februar 2008
Sorry, 3 Kommentare übermittelt! Sind jedoch nicht veröffentlicht worden!
Eintrag von "unwichtig-wichtig" am 4.Februar 2008
@@ Eintrag von pelzente am 3.Februar 2008 @@
Jede Reform, so auch diese wird einer Bewertungsanalyse Stand halten, wenn das Ergebnis vorher fetsstehen muss und die Bewertungsstandards vom BMI gesetzt werden. Sieht man doch an dieser Reform! Hat sich denn jetzt wirklich etas geändert, seit dem ersten Ergebnis? Bzw. war das nicht auch schon im November 2006 so abzusehen?
Eben nicht…..
Ich bin selbstverständlich von einer unabhängigen externen Prüfgruppe ausgegangen, werter Kollege.
Aber unsere Behörde, erst recht unsere “Experten” wissen am ehesten, warum eine solche Prüfgruppe nicht zugelassen wird. Warum wohl….. ??
Eintrag von "verwirrtschaut" am 4.Februar 2008
Als ich nach meinem Tode mit mehreren Anderen vor Petrus stand, vergab dieser Arbeitsplätze, Funktionen und Dienstposten in seinem Zuständigkeitsbereich, seinem Himmelreich. Ich stand da in der Menge, ein wenig in Gedanken versunken und wusste eigentlich nicht so recht weiter und war unschlüssig. Hatte ich doch genug unangenehme Erfahrungen bei der BPOL, gesammelt. Meine Gedanken gingen in Richtung Erde, was meine lieben Angehörigen wohl jetzt über mich denken und mit grauen daran, was dieser BIM mit seinen Experten wohl weiter unternommen hat, um seine Reform mit aller Macht, Skrupellosigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste, durchzudrücken. Ja, ja, das Reich der BPOL und seine eigene Welt von dessen politisch gesteuerten „Führer“.
Plötzlich wurde ich geschüttelt und eine Stimme fragte mich in einem ungewöhnlich ruhigen und sachlichen Ton:
„Na Junge, an was denkst Du? Welche Zukunftsperspektiven hast Du für Dich hier oben in meinem Himmelreich gesetzt? Ich hatte Dich schon mehrfach angesprochen, jedoch hattest Du nicht auf meine mehrmaligen Fragen reagiert“.
Nunmehr kam ich in Elan und redete ohne Punkt und Komma auf Petrus ein, der mich zu keiner Zeit in meinem Redefluss unterbrochen hatte. Er hörte einfach nur zu.
Ich erzählte ihm Internes aus unserer Behörde, weiter von unserem BIM einschließlich seiner Experten, eingehend auf deren vorauseilendem Gehorsam, und und und…… Fasst war ich außer Atem….
Mehrfach nahm ich, obwohl ich schon auf Hochtouren meiner Darstellungen war, zur Kenntnis, wie Petrus sich mit einem großen Tuch seine Schweißtropfen aus dem Gesicht wischte.
Am Ende angekommen, legte Petrus mir seinen Arm auf die Schulter und versuchte mit beruhigenden Worten auf mich einzuwirken, was ihm auch nach einiger Zeit gelang. Alles von der Seele geredet konnte ich wieder frei atmen und konnte auch wieder lachen.
Wir gingen gemeinsam in die Himmelskantine und tranken ein Weißbier.
Ohne ersichtlichen Grund wurden seitens Petrus wiederum meine Verwendung im Himmelreich und die damit verbundenen Zukunftsperspektiven erörtert.
Mein Hals nahm schon wieder einen gewissen Umfang ein.
Petrus erläuterte mir seinen Wunsch und ging schließlich im detail auf meine zukünftige Verwendung in seinem Himmelreich ein.
Ich ahnte schon schlimmes….. noch bevor er direkt dass aussprach, was ich bereits erahnte:
„Du wirst bei mir Polizeivollzugsbeamter in der BPOL. Da lernst Du nette Menschen und Kollegen kennen, Du hast Vorgesetzte und Dienstvorgesetzte mit Erfahrung, denen die Menschenwürde über alles geht und die einen demokratischen Führungsstil vorleben, die es ehrlich mit Dir meinen und darüber hinaus auch Objektiv und Tolerant sind. Einen vorauseilenden Gehorsam kennen Deine Dienstvorgesetzten und Vorgesetzten nicht.
Kaum hatte er sein Angebot ausgesprochen rastete ich aus… nahm einen Stuhl… hob ihn hoch und….
Ich erwachte schweiß gebadet und glaubte zunächst etwas Schlimmes angerichtet zu haben……
Doch welche Erleichterung, ich hatte nur geträumt. Das Elend geht weiter….
Eintrag von "verwirrtschaut" am 4.Februar 2008
Solche Träume begleiten mich auch. Und jeder Tag auf´s Neue wird bewiesen, sie machen mit uns was sie wollen. Wie lange halten die Gewerkschaften, vor allem die GdP das noch aus. Irrgend wann stehen uns Wahlen (Personalratsw.) bevor, und dann?
Es ist nun wirklich an der Zeit hierbei mit Erfolg wirksam in Erscheinung zu treten. Die Versprechungen der AG gehen auf wie eine Seifenblase. Mit Ausnahme der Neubestellung der Isp.-Ltr. und deren Stellvertreter sollte erst mal gar nichts passieren. Wieso schreibt der AG denn schon seit dem 01.02.2008 aus?
Im nächsten Leben scheint es ja wirklich besser zu werden. Vorrausgesetzt Petrus war nicht beim BMI beschäftigt.
Eintrag von Peter Ludwig am 4.Februar 2008
Ein Zitat zu der Gesamtführungsleistung inkl. des 1. Klasse versenkten Leit(D)bildes der BPOL möchte ich hier Sinngemäß beisteuern.
“Die Wärme, welche die Beschäftigten seitens ihrer Führung verspüren, ist keine Nestwärme, sondern die Reibungswärme die entsteht wenn man über den Tisch gezogen wird.”
Ansonsten:
Alles wird gut. (Lehrgangsmotto begrenzter Praxisaufstieg.)
Eintrag von rollo am 4.Februar 2008
Werden die Dienstposteninhaber, die die Möglichkeit haben am begrenzten Praxisaufstieg teilzunehmen, ihrer Teilnahmemöglichkeit beraubt? Oder gibt es für sie Bestandsschutz?
Eintrag von Befürworter am 4.Februar 2008
Nach der dritten Reform in Folge stellt sich wirklich die Frage, ob die neu entstehenden Dienstposten auch wieder nach Sozialpunkten vergeben werden. Die Frage wird auch sein, wie solche Punkte entstehen….
Und wieder wundere ich mich über unseren “Laden” das bei der folgenden Stellenbesetzung mal wieder nur das Soziale und nicht die Leistung zählt…wieder einmal, das dritte mal und in vier Jahren das vierte mal, in acht Jahren das fünfte mal, …..
Seht endlich zu, das die Hürden zum Wechsel zur Lapo fallen und damit die endlose und sinnlose Reiserei in Deutschland entfällt. Auch Beamte ohne diese hohe Anzahl an Sozialpunkten haben ein PRIVATLEBEN das mit Sicherheit nicht weniger Wert ist! Für das Risiko der bundesweiten Versetzungen das gleiche Gehalt wie die der Landesbeamten oder noch weniger??? Wo ist denn das noch Gerechtfertigt?
Warum werden mal wieder Steuergelder für Expertananhörungen zum Fenster raus geschmissen, wenn deren Meinung letztendlich eh keinen interessiert, nicht mal die Volksvertreter? Wie viele Bundespolizisten hätte man mit dem verschwendeten Geld in Ballungsräumen unterstützen können?
Noch eine Idee: Wenn dem neuen Superpräsidenten 3 Gehaltsstufen mehr gegönnt werden als die des ehemaligen Inspekteurs, obwohl die selbe Anzahl der Mitarbeiter vorhanden ist, dann ist doch die mathematische Rechnung, dass jedem darunter liegendem Mitarbeiter auch 3 Stufen gegönnt werden.
Eintrag von Herbert J. am 6.Februar 2008
Wie auch immer die Dienstvereinbarung und speziell deren Anlagen aussehen werden - es wird zwangsläufig Ungerechtigkeiten geben. “sozialverträglich” wurde in der Vergangenheit nur mit “Sozialpunkten” gleichgesetzt bzw. darauf reduziert. Ich habe wenig Hoffnung, dass es ausgerechnet dieses Mal anders sein sollte. Gerecht ist das natürlich nicht. Zum einen haben auch Menschen mit wenig Sozialpunkten ein Privatleben - Herbert hat es geschrieben. Das wird durch alle 4 Jahre mal eben kurz Umziehen nicht lebenswerter. Andererseits ist der Beamte lernfähig. Das zeigt sich überdeutlich, wenn ich mir die Sozialpunkteentwicklung des letzten Jahres in meiner Dienstgruppe im Vergleich zu den Zeiträumen davor betrachte.
Auch die Geschichte mit der Leistung ist nicht nur gerecht. Leistung = Beurteilung. Was ist mit dem, der befördert wurde und sich nun zwei oder drei Noten niedriger wiederfindet? Was ist mit dem Quotenopfer?
Diese Dienstvereinbarung wird nicht leicht auszuhandeln und zu verkaufen sein. Sie wird auch keine weitgehende Gerechtigkeit herstellen (können). Ich beneide die Personalvertreter nicht um den Job. Das Problem wäre vermutlich ein geringeres, wenn sich die Ansicht durchsetzen würde: Wer bestellt, der bezahlt auch. Wer Beamte aller vier Jahre zu Versuchszwecken kreuz und quer durch die Republik schicken möchte, möge auch die Kosten dafür tragen. Vollständig und nicht nur symbolisch. Warum will ich denn nicht weg, von Gewohnheiten und anderen persönlichen Befindlichkeiten einmal abgesehen? Weil ich am neuen Ort keine bezahlbare Wohnung bekomme. Weil ich das als Alterssicherung gedachte (und politisch vorgeschlagene) Haus nicht annähernd kostenneutral verkaufen oder vermieten kann. Und weil ich am neuen Ort nichts vergleichbares für den vielleicht erzielten Preis bekomme. Weil Oma nicht mehr in der Nähe ist, die mal während der Nachtschicht nach den Kindern gesehen hat oder sich um sie gekümmert hat, wenn sie krank waren. Weil ich meine WBK verliere, wenn ich nicht sofort am neuen Dienstort einen bezahlbaren Verein finde. Weil mir den Behördenkrieg aller 4 Jahre keiner bezahlt und es dafür auch keine angemessene Freistellung gibt(Finanzamt, Kfz-Zulassung, Meldeamt, Gewerbeamt für die Ehefrau etc pp.). Weil ich nicht aller 4 Jahre für ein Jahr im Chaos leben möchte. Weil es keiner Familie gut tut, sich aller vier Jahre einen neuen Freundeskreis in einem völlig anderem Umfeld aufbauen zu müssen. Weil ich die (sonst nicht notwendige) Teilerneuerung meiner Wohnungseinrichtung aller vier Jahre selbst tragen muß. Oder weil meine Ehefrau mir vorrechnet, es sei eigentlich wirtschaftlich viel günstiger, zu kündigen und als Wanderführer auf Ibiza zu arbeiten, als unter den gegebenen Rahmenbedingungen nach Frankfurt zu ziehen bzw. dort eine Zweitwohnung zu nehmen. Die Liste läßt sich fast endlos fortsetzen.
Fazit: Wer dergleichen möchte/verlangt, soll auch bezahlen. Realistisch betrachtet tendieren die Chancen hierzu gen Null. Das es so ist, werden die Betroffenen auch den Personalvertretungen/Gewerkschaften anrechnen, die an den Verhandlungen beteiligt waren. Und in reichlich einem Jahr sind voraussichtlich Wahlen zu den Personalvertretungen…
PS: Jupp, ich denke noch dran…
Eintrag von maikarl am 9.Februar 2008
nach einer woche urlaub und einem kurzen überfliegen der forenbeiträge, es hat sich nichts geändert, immer die gleiche leier, jammern und zum schluss akzeptieren und hinnehmen der gegebenheiten, schimpfen auf diesen oder jenen, partei oder gewerkschaftsvertreter, es nützt nicht jeder ist selbst gefragt und sollte die konsequenzen überdenken
Eintrag von drscheible am 9.Februar 2008
Hallo Leute,
Ihr sprecht von einer BPOL - Reform im Großen. Ich kann Euch mitteilen, es gibt zukünftige BPOLI - Leiter (in spee), bei denen ist die Reform schon gelaufen. Dort sind die DGL und stellv - Posten nach eigener Vorstellung besetzt. Wer keine keinen Dienstposten hat muß machen, was übrig bleibt. Es sind so gut wie alle Posten gesetzt. Planstellenausschreibungen werden nicht gebraucht.
Meine Bitte an die “einzige Instanz - GdP” - LASST ALLE PLANSTELLEN AUSSCHREIBEN. WER SETZT BESCHEIßT !!!!!!
Eintrag von gebirgler am 21.Februar 2008
Wir haben da sicher alle was falsch verstanden. Das kann ja so alles nicht stimmen. Die Reform ist wichtig und notwendig und so wie sie ist, ist sie doch auch absolut sinnig und stimmig. Es kommen auch viel mehr Leute auf die Straße, es werden Kosten eingespart und selbstverständlich die Führung gestrafft.
Ach ja, und Schweine können fliegen…….
Eintrag von tolltoll am 23.Februar 2008
verwirrtschaut
wir können ja auch reformieren nach der lutherischen art.
wir fahren alle nach berlin und jeder beamte darf seinen wunschzettel an die mauer des innenministerium hängen.vielleicht gehen wir auch dann in die geschichte ein.lach.
(nix gegen luther,den mag ich)
Zitat:
Ihr könnt predigen, über was ihr wollt,
aber predigt niemals über vierzig Minuten
von Martin Luther
Eintrag von marxengels am 31.März 2008