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25. Januar 2008

Kurz berichtet: Aus den Medien

offene-grenzen-ja-demo.jpgNach dem Wegfall der Grenzkontrollen an den deutschen Ostgrenzen, vor gut einem Monat, steigt der kriminelle Handel mit EU - Pässen sprunghaft an. Einen dazu gesendeten Bericht aus den Tagesthemen vom 24.01.08 stellen wir nachfolgend in Bild und Ton zur Verfügung.

Tagesthemen vom 24.01.08

Einträge:

Jetzt mal die Hand aufs Herz

Wem in der Politik interessiert das.
Man nimmt solche Straftaten aus der Kriminalstatistik raus und verkauft diesen Mist bei Wahlkampfreden als “die Kriminalität ist gesunken.” Eine Wohltat für die innere Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland.

Einmal kommt ja immer die Stunde der Wahrheit. Dann heißt es lügen, lügen und noch mal lügen.. gell.

Eintrag von "verwirrtschaut" am 25.Januar 2008


du hast sowas von Recht. Mein Amtsleiter sagte vor dem 21.12.07 öffentlich, daß aus Erfahrung heraus durch die Grenzöffnung die Kriminalität sinkt.

na aber hallo,

wer wie ich jahrelang die Arbeitsmoral von tschechischen Polizisten erlebt hat, welche nichts, aber auch gar nichts machten, welche stellenweise an einem Grenzübergang nichtmal mit tschechischen Fahrzeugscheinen was anzufangen wußten, der kann sich lebhaft vorstellen, daß dort auch das Eine oder Andere ….. den Rest kann sich jeder denken

Eintrag von PVB mD am 25.Januar 2008


Man sagt das die Zahl der Feststellungen an der Westgrenze die letzten Jahre wieder ansteigt und nicht rückläufig ist.Was denkt man denn,das an der Ostgrenze nichts passiert und alles gut ist.Im Gegenteil das fängt erst an.Und dann will man evtl.Personal der Ostgrenze zur Unterstützung an die Westgrenze schicken.Welch eine Ironie.

Eintrag von qwer am 25.Januar 2008


Dass die Politik dies als großen Erfolg medienwirksam verkaufen möchte, darf niemanden ernsthaft verwundern: sie hat es schließlich beschlossen.

Es fehlt aber -ob Grenzöffnung West oder Ost- leider der Mut, geeignete Ausgleichsmaßnahmen ins Leben zu rufen, die wahrscheinlich keinem Bürger Spaß machen: das kann für mich nur die bundesweite (nicht nur 30km-Bereich) Einführung der verdachts- und ereignisun-abhängigen Personenkontrolle (nicht nur -befragung)und der Einführung eines 24stündigen Polizeigewahrsams zur Feststellung der Identität bzw. aufenthaltsrechtlichen Bedingungen ohne richterliche Beteiligung sein. Klingt vielleicht hart, aber es kann nicht nur (grenzenlose) Freiheiten mit stetig steigender Anspruchshaltung des Bürgers gegenüber der Polizei geben.

Möglicherweise wäre aber die Resonanz nach einiger Zeit besser als man erwarten würde; dass wir in der Bekämpfung der Ausländerkriminalität etwas unternehmen müssen, wird doch mittlerweile von niemanden mehr bestritten. In dieser Frage stehen die notwendigen Entscheidungen ganz einfach an! Denn wer die derzeit geführte (leider wahlkampfgeprägte) öffentliche Debatte verfolgt, kann zwar zur Kennnis nehmen, dass heftig über das “wie”, nicht aber über das “ob” gestritten wird. Beruhigend wirkt darüberhinaus auf mich, dass eine gewisse Sachlichkeit bei der Behandlung dieses Themas eingekehrt ist und nicht -wie in der Vergangenheit- ganz schnell die rechte Schublade aufgezogen wird.

Bleibt abzuwarten, wie’s weitergeht!

Es grüßt ein KSB

Eintrag von KSB am 26.Januar 2008


@@ Eintrag von qwer am 25.Januar 2008 @@

Hallo quer,

die Kriminalität im Osten sinkt genauso wenig wie im Westen. Bloss die Politik und bei uns im internen Bereich brüstet man sich gerne mit Unwahrheiten um möglicherweise sein Ego damit zu befriedigen oder auch aus Gründen, die für die eigene Karriere günstig sind. Offene Kritik ist nicht erwünscht, geschweige denn, Widerspruch gegenüber einem Dienst- und Vorgesetzten. Gleichwohl ist Kritk m. E. Bestandteil der Loyalität; welche nur mißverstanden wird. Man mogelt sich selbst vor, etwas tolles geleistet zu haben und suggeriert auch noch gegenüber der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit, welche real nicht existent ist.

Hierzu passend mein Spruch wie oben aufgeführt:
Einmal kommt ja immer die Stunde der Wahrheit. Dann heißt es lügen, lügen und nochmal lügen.

@@ Eintrag von PVB mD am 25.Januar 2008 @@
Wie soll Dein Amtsleiter denn auch anders argumentieren, wenn er verkaufen muss was ihm möglicherweise in den Mund gelegt wurde und er seine persönliche Meinung “mutig” nicht traut auszusprechen. Der arme Mann muß doch auch an seine Karriere denken. Dafür werden “die da unten” wiedereinmal kräftig getreten, dann stimt doch alles wieder. Siehe die Ausführungen von quer. bezüglich des BPOL-Tourismus von Ost nach West…… auf unnötige Kosten des Steuerzahlers.

Eintrag von "verwirrtschaut" am 26.Januar 2008


Nicht nur vor dem Hintergrund dieses Themas erscheint die Republik immer mehr einem Haus, dass durch Politiker - insbesondere für den ausländischen Betrachter - an der Vorderfront schön gemalt wird und bei dem an der Hinterfassade und innen der Putz bröckelt.
Früher konnte man sich bei Wahlen wenigstens noch für das kleinere Übel entscheiden.

Eintrag von M. Röder am 26.Januar 2008


All dem in diesem Forum zitierten, all den oben aufgeführten Argumenten ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen, außer dass man bekannter maßen nichts aus den Fakten nach Einführung des Schengen - Standards und Abschaffung aller Kontrollen an der vormaligen “Westgrenze” dazu gelernt hat!!!
Dazu müsste man aber auch willens oder aber in der Lage sein polizeitaktisch zu denken und die Polizei - Lagebilder lesen, vor allem zu verstehen und entsprechend zu agieren!

Dabei bliebe es nicht aus, dass man aber den Oggersheimer “großen Ehrenvorsitzenden” und noch größeren Europäer über seine seinerzeit nach Feudalfürstenart durchgepeitschte, verordnete Sicherheitspolitik bzw. Visionen äußerst kritisch hinterfragen dürfen.

Ich glaube, schon hier käme gar mancher Sockel auf den man sich zu Lebzeiten stellte, in Schieflage oder würde einstürzen!

Mit den Kommentaren über die Vorgehensweise, Berechebarkeit und die Qualifikation des derzeitigen Bundesministers des Innern hat bereits jeder auf dieser Seite den Nagel auf den Kopf getroffen!

Würde einer von uns so agieren, würden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus dem Verkehr gezogen werden!!!

Wie kritisch standen wir seinerzeit Otto Schily gegenüber, zwischenzeitlich kann man feststellen, dass dieser Mann innerhalb der Bundesrepublik, sowie bei der BPOL ein Vakuum hinterlassen hat und wirklich allenthalben vermisst wird!

Lieben Gruß
Martin

Eintrag von Martin am 30.Januar 2008


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