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29. Januar 2008

Schäuble`s inakzeptable Vorwürfe sollen von eigenen Fehlern ablenken

Berlin/Hilden, 29. Januar 2008: „Bundesinnenminister Schäuble täte gut daran, nicht mit haltlosen Parolen von der eigenen mangelhaften Vorbereitung der Schengen-Erweiterung ablenken zu wollen. Es ist eine üble Missachtung der eigenen Beschäftigten in der Bundespolizei, ihnen ‚subtile Ausländerfeindlichkeit’ unterstellen zu wollen, nur weil sie ihre Pflicht tun und auf Sicherheitsrisiken hinweisen.“ Mit diesen Worten weist der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring (54) die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am 26. Januar 2008 in „Welt-Online“ erhobenen Vorwürfe gegen die Polizeivertreter ganz entschieden zurück. „Dieser Stil des Bundesinnenministers ist unwürdig und völlig inakzeptabel.“

Schäuble hatte die öffentliche Kritik der Polizeigewerkschaften an der vollkommen unakzeptablen Vorbereitung Deutschlands auf den Wegfall der Grenzkontrollen und die mangelnde technische Vorbereitung des Schengen-Beitritts osteuropäischer Staaten sowie die öffentliche Kommentierung von angestiegenen Zahlen illegaler Migranten seit der Grenzöffnung als Gewerkschaftskritik an der Arbeit der polnischen und tschechischen Sicherheitsbehörden verfremdet und in diesem Zusammenhang von einer „ Form subtiler Ausländerfeindlichkeit“ der Polizeivertreter gesprochen.

„Ich selbst habe in Gesprächen mit dem polnischen Botschafter Dr. Marek Prawda, mit der Fachabteilung der tschechischen Botschaft in Berlin und in meinen öffentlichen Äußerungen immer wieder deutlich gemacht, dass sich unsere Kritik in diesem Zusammenhang in keiner Weise an die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen in Polen und Tschechien richtet. Zudem sind wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Polen und Tschechien auch über die dortigen Polizeigewerkschaften in ständigem Kontakt“, so Scheuring. „Die polnischen Kollegen teilen unsere Einschätzungen.“

Den Vorwurf an Bundesinnenminister Schäuble, die Bundespolizei und die Bevölkerung gerade auch im Grenzbereich nicht auf den sicherheitsrelevanten Vorgang des Wegfalls der Grenzkontrollen vorbereitet zu haben, hält die Gewerkschaft der Polizei dagegen weiter aufrecht.
Weder die Bevölkerung im Grenzbereich noch die Beschäftigten der Bundespolizei wurden rechtzeitig und ausreichend über die Folgen des Wegfalls der Grenzkontrollen informiert.
Zudem gab es auch außerhalb der Polizeien vollkommen unterschiedliche politische Bewertungen zum Wegfall der Grenzkontrollen, selbst aus Schäubles eigenem politischem Lager. Während Schäuble erklärte, alles würde sicher bleiben, erklärten unter anderem der innenpolitische Sprecher der Brandenburger CDU, Sven Pettke, und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der Wegfall der Grenzkontrollen käme zu früh. „Will Herr Schäuble etwa auch seinen Parteifreunden eine Form subtiler Ausländerfeindlichkeit bescheinigen?“, fragt der GdP-Vorsitzende in der Bundespolizei.

„ Entgegen den Erklärungen von Schäuble ist auch die Neuregelungen der grenzpolizeilichen Zuständigkeiten in Bayern nach wie vor nicht geklärt. Keine der Führungsspitzen aus dem Bundesministerium des Innern hat sich einmal zu den Dienststellen der Bundespolizei in den Grenzregionen bewegt, wo zum 01. März 2008 eine ganze Reihe von Dienststellen und Dienstposten wegfallen“, so Scheuring weiter. „Genau das haben und werden wir weiter kritisieren. Den Polizeigewerkschaftern deshalb ‚subtile Ausländerfeindlichkeit’ vorzuwerfen, geht total an der Sache vorbei. Wir sind nicht bereit, das so hinzunehmen. Wir kommen ja auch nicht auf die Idee, Schäuble wegen seiner bekannten Überlegungen zur Terrorbekämpfung ‚eine Form subtiler Menschenfeindlichkeit’ vorzuwerfen“, so Scheuring.

Einträge:

Das Problem unserer Politik ist, dass keiner später auch nur im entferntesten befürchten muss, dass er zur Rechenschaft gezogen wird.

An dieser Stelle ein Musiktipp an alle Kollegen:

Bob Geldof: “The Great Song of Indifference”

I don’t mind at all!

Gruß von Bundesbody

Eintrag von Bundesbody am 29.Januar 2008


Was ist das für eine Art und Weise Herr Schäuble….?

Eintrag von A. am 29.Januar 2008


Was haltet Ihr von der GdP davon zu prüfen, ob der selbstherrliche BIM mit seinen Ausführungen eventuell Straftatbestände erfüllt haben könnte.
Die nächste Wahl kommt bestimmt….. dann wird dieser Mann hoffentlich in die Wüste geschickt… da kann er wenigstens nicht viel kaputt machen. Nicht nur Koch ist in Teilen seiner Ausführungen unerträglich…

Mut zur Lücke Herr Bundesinnenminister…. schaffen Sie die Polizei ab, dann gibt es auch keine Straftaten mehr und die Kriminal(lügen)statistig ist mehr als flüssig… nämlich überflüssig

Eintrag von "verwirrtschaut" am 29.Januar 2008


…inzwischen bekomme ich das gefühl, dass der bundesinnenminister ja gar nicht mehr anders kann…als:

1.die öffentliche (grwerkschaftliche) Kritik an der unzureichenden Vorbereitung Deutschlands auf den Wegfall der Grenzkontrollen,
2.die mangelnde technische Vorbereitung der Schengen-Beitritts-Staaten,
3.die öffentliche Kommentierung von angestiegenen Zahlen illegaler Migranten (siehe oben)

als unzutreffend abzulehnen!

es kann einfach nicht sein -weil es nicht sein darf!

fakt ist, die polizei muß das durch die viel gepriesene europäische reisefreiheit entstandene kriminalitätsproblem mit unzureichendem werkzeug lösen. dabei wären diese werkzeuge durch die politik gar nicht mal so schwer zu beschaffen gewesen:
1. angepaßter polizeilicher kräfteansatz im osten
2.schaffung von geeigneten, angepaßten gesetzlichen grundlagen (nicht nur in gesetzen, sondern auch in verw.-abkommen!) mit anderen behörden/ländern.

tatsächlich, die tägliche arbeit “in der linie” und die aktuelle berichterstattung der örtlichen medien spiegeln die realität wieder:

täglich neu festgestellte straftaten in den “grenzgebieten” aus den bereits hinreichend bekannten deliktsfeldern -vs- geplante auflösung unserer dienststellen!

noch sind wir in der lage dieser neuen situation mit den eigenen kräften der bundespolizei entgegen zu treten. wie gesagt -noch. wenn allerdings die auflösung der dienststellen beginnt…bleiben die straftäter.
eine erfolgreiche polizeiarbeit ist das ergebnis einer folgerichtigen lagebeurteilung -das lernt jeder polizeibeamte bereits in den ersten wochen seiner ausbildung!
ich bezweifle ernsthaft, dass man der bevölkerung (dem wähler!) diesen “sicheren grenzraum” noch lange verkaufen kann, denn sie beurteilen auch die lage -genauso wie der streifenbeamte vor ort!

gruß

kowalsky

Eintrag von kowalsky am 29.Januar 2008


@ Zum Eintrag von kowalsky am 29.Januar 2008 @

Ich gebe Dir recht.

Die Kriminalität des 21Jahrhundert wird von der Polizei mit Mitteln aus der Steinzeit bekämpft.

Eintrag von "verwirrtschaut" am 29.Januar 2008


Er merkt vielleicht selber das alles nicht durchdacht war und falsch ist.Und einen Fehler eingestehen geht nicht also wird die Flucht nach vorne ergriffen um das Gesicht zu wahren.Wie die Gewerkschaften und auch die Politik auf die Äußerungen reagieren werden wir sehen.Ich bin gespannt…….

Eintrag von qwer am 29.Januar 2008


Kann man den Mann nicht stoppen ????
Es wird immer schlimmer !!!

Es ist einfach nur noch unerträglich !!!

Eintrag von Streik am 29.Januar 2008


Zitat: „Dieser Stil des Bundesinnenministers ist unwürdig und völlig inakzeptabel.“ So wie sein gesamter Umgang mit den Menschen in der Bundespolizei und im gesamten Land.

Eintrag von ostblocker am 29.Januar 2008


es ist nicht mehr auszuhalten mit diesem minister. ich stelle mir inzwischen ganz substanzielle fragen. unerträglich dieser mensch.

Eintrag von trauer am 30.Januar 2008


Solche Aussagen eines BIM machen mich fassungslos!!

Ich hoffe nur das wir, die Beschäftigten der Bundespolizei und auch die Wählerinnen und Wähler baldmöglichst davon erlöst werden.

Es ist Zeit für einen IM der für die Beschäftigten der Polizeien mehr übrig hat als Beleidigungen und Spott!

Eintrag von michlkc am 30.Januar 2008


Wann sind endlich wieder Wahlen, dieser BMI muss weg!!!!

Eintrag von meisterkoch72 am 30.Januar 2008


Straftatbestand prüfen, Anzeige erstatten!

Eintrag von Wolle am 30.Januar 2008


Die CDU sollte diesen Mann vor den Wahlen wegschaffen, vielleicht vergißt der Wähler es bis dann. ;-)

Eintrag von Uwe R am 30.Januar 2008


2009 im Herbst sind Bundestagswahlen. Früher wird Schäuble nicht gehen wollen. Das schöne ist doch für ihn, es kann in keiner zwingen. Der hat so viele Leichen von Parteikollegen im Keller zu liegen, da hat keiner der heute in Amt und Würde stehenden CDU Parteifreunde einschl der Kanzlerin den Mut ihn auch nur danach zu fragen ob er vielleicht an Rücktritt denkt. (Oberaufklärer Parteispenden, Schwarzgeldkonten usw.) Außerdem ist doch bekannt, dass unsere Demokratie eine auf Zeit gewählten Diktatur gleichkommt. Bestes Beispiel ist doch die Erhöhung der Diäten unserer Volksvertreter. Hat da einer das Volk gefragt ?????
Aber die Wahlperide hat ja begonnen, erste Denkzettel hat das Volk zu verteilt. Jeder Angehörige des öffentlichen Dienst ist aufgefordert, dies bei den nächsten Wählen gebührend zu “honorieren”. Nach den Tarifverhandlungen wird man sehen wo das Kreuz zu machen ist.

Eintrag von L.L am 30.Januar 2008


Seit dem ich wählen darf, habe ich konservativ gewählt. Seit Schäuble für uns die Verantwortung trägt, habe ich mich umorientiert und wähle anders. Dies kann ich nur jedem anderen Bundespolizisten/Verwaltung auch raten. 40 000 Mitarbeiter sind ein nicht zu unterschätzende Größe.

Eintrag von Beamter am 30.Januar 2008


Schäuble muß weg, und zwar sofort, am liebsten schon gestern. Ach was sage ich, er hätte gar nicht erst zum IM gewählt oder bestimmt werden dürfen. Ständig seine Beleidigungen und wie oben schon geäußert, sein Umgang mit uns Bundespolizisten.
Wie wärs, wenn seine Personenschützer einfach mal sagen würden, den und beschützen, never.
Oder einfach mal krank werden, bei dem Wetter…….
Wäre ich einer seiner Personenschützer, ich wäre schon längst weg. Ich könnte morgens gar nicht mehr in den Spiegel schauen, warscheinlich müßte ich dann jeden morgen kot… !!
Aber mal im ernst, ohne uns würde er sich doch niemals aus dem Hause trauen. Dafür sind wir gut genug, was!!?
Bitte, bitte Frau Merkel, tun sie das, was sie tun müssen, sie wissen schon………………..

Gruß an alle Leidensgenossen

P.S. ich will unseren Rudolf Seiters wieder

Eintrag von bin ich schon wieder aufgelöst?? am 30.Januar 2008


Wir als Angehörige der Bereitschaftskomponente gehen ab 25 Febr. in die Einweisung Flughafendienst für sechs Wochen um die Flugsicherheit zu unterstützen.(für sechs Monate auf Einsatzbasis) Klasse und das nach der sogenannten Reform. Mal sehen wann wir wieder zur Verstärkung die Ostgrenze bereisen.Gab es alles schon mal….damals,Öffnung Westgrenze!!! Und wie hieß der damalige IM…….. S C H Ä U B L EEEEEEEEE

Eintrag von Thorsten aus Dorsten am 30.Januar 2008


Wortlos,Sprachlos…….bocklos!!! Krank

Eintrag von Hans am 30.Januar 2008


Wir aus unserer Froschperspektive können doch gar nicht die
all unfassenden Problemfelder einer globalen Sicherheitspolitik erfassen. Dies kann nur ein zynischer und frustrierter Mann. Er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und macht es seinem Vorbild aus guten Tagen- als er noch der Kronprinz war- nach. Diktat unter dem Deckmantel der Demokratie- gepaart mit einem Schuss Selbstherrlichkeit. Was sind schon 40000 Befehlsempfänger wert- in einer politischen Kultur des Egoismus und Egozentrik aufstrebender Karrieresüchtiger!?
Nicht ein Einzelner allein kann soviel programmatischen Unfug verzapfen und umsetzen-hierzu bedarf es vieler williger, gewissenloser und kurzsichtiger “Parteisoldaten”-mit und ohne Uniform-nur leider sind diese unter uns…

Eintrag von NapoLeon am 30.Januar 2008


Die Reform wurde u.a. mit dem Ziel begründet, dass dadurch 1.000 PVB freigesetzt werden würden. Damit sollten die Löcher bei den Flughäfen gestopft, die Präsenz an den Bahnknotenpunkten erhöht und die MKÜ mit 600 Stellen gestärkt werden. Jetzt zeigt sich, dass dem gesteckten Ziel eine irrtümliche Lagebeurteilung vorausgegangen ist. Offensichtlich hat das BMI die Kriminalitätslage nach dem Wegfall der Grenzkontrollen an der Ostgrenze wesentlich geringer eingeschätzt, als diese sich aktuell darstellt. Dieser Irrtum könnte durch den BMI geheilt werden. Hierfür müsste Dr. Schäuble akzeptieren, dass mit dem aktuellen Personalstärke der Bundespolizei eine effiziente und optimale Aufgabenwahrnehmung fraglich ist. Nach dieser Erkenntnis bedarf es noch des Mutes und der Überzeugungskraft, neue Planstellen zu fordern.

mfg DJ

Eintrag von dj am 30.Januar 2008


@ NapoLeon

Beifall und Zustimmung auf ganzer Ebene. Über die Hirnwindungen des IM wurde bereits mehrfach diskutiert. Doch eines hat er geschafft. Durch das Auslegen verschiedener Köder (im Bereich B9 / B6) wurden sogar unsere obersten Führer, zum Teil im Besitz eines sozialdemokratischen Parteibuches, gebrochen. Das wären diejenigen gewesen, die es hätten verhindern können.
Schade für die verpasste Gelegenheit :-(

Eintrag von A9er ohne Einfluss am 31.Januar 2008


“Wenns den Affen zu gut geht, dann gehen sie auf das Eis tanzen” Siehe CDU in Hessen. Wann rutschen die den aus? Ein Herr Koch wir gehen müssen, wann der IM es wäre an der Zeit.

Eintrag von rhfm63 am 31.Januar 2008


Ich frage mich schon seit längeren wieso eigentlich alles nur auf dem BIM schimpft. Sicher, er ist der Chrf von diesem Laden. Aber was ist mit denen die jede Wahl überleben und dort schon zum Inventar gehören, diese Leute haben doch den größten Anteil an diesem verzapften Unsinn.
Immer schön im Hintergrund die Fäden ziehen,kaum auffallen-als Sündenbock haben diese Leute immer den Chef und beim nächsten geht alles so weiter- weil diese Leute nicht ausgetauscht werden.
Wenn schon dann alle weg, sonst ändert sich in der Sache nicht viel- egal wie der BIM heißt.

jochen

Eintrag von Jochen am 31.Januar 2008


zum Eintrag von NapoLeon vom 30.01.: Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen- und das gilt mittlerweile für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in diesem Staat.
Als “gelernter” DDR-Bürger macht man sich über die Art und Weise der Interessenvertretung unserer Volks”ver”treter(Parteisoldaten) aus alter Erfahrung heraus so seine Gedanken. Irgendwie hatte man dies alles schon erlebt-dabei macht es keinen Unterschied, ob EINE Partei die Weisheit mit Löffeln gefressen hat oder ob sich`s um mehrere sogenannte Volksparteien handelt-der Anfang vom Ende unseres Staates hat doch schon längst begonnen.

Eintrag von tommi am 31.Januar 2008


In meiner 23 jährigen Dienstzeit habe ich schon einiges erlebt, aber solche Äußerungen eines obersten Dienstherrn sind mir bis dato nicht untergekommen.

Wie vereinbart Herr Schäuble seine Aussage mit der Bereitschaft seiner Bundespolizisten in Auslandsmissionen in diversen Teilen dieser Welt zu gehen?

Diese Aussage kommt einer Beleidigung einer ganzen Berufgruppe nah, die täglich mit viel Engagement, Improvisation und schlechter Bezahlung ihre Haut in einer immer brutaleren und menschenverachtender Gesellschaft zu Markte trägt.

Aber anstatt sich als Dienstherr vor seine Polizei zu stellen, gestalltet er unseren täglichen Dienst zu einer immer schwierigeren Hindernisbahn.

Aber was rede ich da, schließlich wußte ich bei meiner Einstellung schon, Zitat des BMI: “…wer Beamter wird, weiß das er keine Reichtümer anhäuft!”

Ole

Eintrag von Ole Bielenberg am 31.Januar 2008


ich hoffe ihr macht das kreuzchen nicht bei der spd, die verlängern bei tempo 130 die heimfahrt, und mein fast namensvetter, geht auch nicht, was bleibt übrig, warte auf eure vorschläge

Eintrag von drscheible am 31.Januar 2008


@drscheible

Ich werde wohl eine Randpartei suchen, welche auch reale Chancen hat….oder ne ungültige Stimme! Auf jedenfalls gibt’s von mir und meiner Familie nix mehr für die so genannten großen Volksparteien. In meiner Wahlzeit habe ich immer Schwarz gewählt, habe dann zu Rot tendiert, aber wurde nur verschaukelt. Die großen bringen es nicht mehr, wird Zeit das andere Parteien an den Drücker kommen! CDU und SPD ist Geschichte!

Eintrag von meisterkoch72 am 1.Februar 2008


Nach diesem erneuten Fauxpas des Herrn Innenministers können wir zurecht und endlich eine eindeutige Position, UNABHÄNGIG irgendwelcher Neujahrsschreiben, von Herrn Dr. Schäuble zu uns, unserer Organisation und deren Entwicklung verlangen. Entweder ist ihm dieser Spruch (mal wieder) einfach so “schwupps” rausgeruscht, oder er hat gegenüber der Bundespolizei, “warum auch immer”, aus seiner Sicht berechtigte Abneigungen und macht diese, leider wieder in irgendwelchen Nebensätzen, nur zu deutlich.

Wir alle, die von der Reform betroffen sein könnten und sicher auch in Teilen betroffen sein werden reagieren zu Recht mit Frust und Resignation. Lieber Herr Dr. Schäuble, Sie reden hier mit Ihren Mitarbeiten, mit Ihren Leuten, mit Menschen, die tagtäglich in ihren Funktionen für die Sicherheit unseres Landes einstehen und dabei u.U. ihr eigenes Leben riskieren und u.U. bereit sind zu opfern. Man kann von einem Bundesinnenminister der u.a. für 40000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten Verantwortung trägt ein Stück weit mehr Loyalität zu diesen Menschen verlangen und einfordern. Eine Regierungschefin ist aufgefordert einen solchen Mann in seine Schranken zu weisen, denn hier werden Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit verhöhnt und beleidigt !

40000 Wählerstimmen sind bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen auf Bundeseben sicher keine große Zahl - Schicksale sind es !

Eintrag von MV am 1.Februar 2008


Eintrag von Hans am 30.01.08 !!

Genau richtig. Wir schieben nur noch Frust. Künftig frage ich niemanden mehr, “kann ich frei haben ?”; ich nehme mir frei.
Und wenn sie mir dann 10 Prozent vom Gehalt abziehen ( weil ich ja nicht die entsprechende Leistung bringe ), hänge ich halt noch ein paar Tage länger dran. Mittlerweile können mich die meisten mal sonst wo. Offensichtlich ist dies ja so von oben so gewollt.

Gruß aus dem frustrierten Süden

Eintrag von Schwer Angeschlagener am 1.Februar 2008


Zum Eintrag von MV: “-Schicksale sind es”

Wie bei den vorherigen Reformen wird auch diesmal nicht an das Schicksal des Einzelnen gedacht werden.
Die einzige Möglichkeit den Politikern klar zu machen, dass man nicht so mit den Mitarbeitern umgeht,ist der
Stimmenentzug bei Wahlen. Alle die die Möglichkeit haben bei der Landtagswahl in Hamburg teilzunehmen, sollten
sich dessen bewußt sein und auch Familienangehörige, Freunde und Bekannte dazu ermutigen, nicht mehr CDU zu wählen.

Eintrag von Wolfi am 1.Februar 2008


Wann wird dieser BMI endlich in die Wüste geschickt!?!
Otto, komm’ zurück!

Eintrag von Rex am 1.Februar 2008


Oh Herr, gebe die Erleuchtung -oder laß uns das Übel austreiben.

Eintrag von ESch am 1.Februar 2008


Schreibt dies alles auf und schickt es Frau Merkel ins Kanzleramt. Wenn sich 40000 Leute beschweren, d.h. die ganze BPOL wird sie sich wohl an die Öffentlichkeit wenden müssen. Am Besten diese Schreiben zentral abgeben und ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAM z.B. Focus- oder Spiegel-, oder Bildreporter mitnehmen, die darüber berichten. Versuchen kostet nix, na was ist, gibts eine Sammelstelle für die Post

Eintrag von meisterkoch72 am 2.Februar 2008


Wieso verhandelt ein HPR mit einem Bundesminsiter, der seine Mitarbeiter beleidigt? Lieber Kollege Hüber, ich empfehle erst wieder über Teile der Reform zu verhandeln, wenn der BMI sich bei seinen Mitarbeitern öffentlich entschuldigt. Ihr vertretet diese auch in dem Ihr sie schützt und das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Gegendarstellungen sind ok, aber reichen in diesem Fall nicht aus!

Eintrag von pelzente am 3.Februar 2008


Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat ja eine Zukunft nach der Bundestagswahl 2009.
Ich hoffe er folgt einigen anderen nach Brüssel.
Ich hab nur grad keine Träne für Dr. Wolfgang Schäuble.
Ein Innenminister der seine “eigene Truppe” derart angreift, sollte noch vor der Bundestagswahl gehen.
Frau Merkel ist gut beraten sich sofort zu trennen, sonst trennt sich der Wähler von der CDU.
Herr Schäuble hat vergessen, dass auch wir Wähler sind.
Ich Frage mich wie verbittert muß einer sein, der nach eigenen Fehlern derart mit uns umgeht.
Tarifverhandlungen, Neugestaltung Bundespolizei und nun folgt der üble Angriff: wie lange noch ???????????

Eintrag von leider kein Abgeordneter am 3.Februar 2008


Eine Bitte !!!!
Alle Meinungen zusammenfassen und “unserem lieben Innenminister” und der Kanzlerin vorlegen.
40 000 Mitarbeiter, deren Familie und Freunde gehen 2009
zur Wahl und das ist eine Größe die richtig weh tut und auer macht.

Fragt dann BITTE nicht warum und weswegen.

Ich werde wissen wo ich meine Stimme landet, wenn uns Herr Schäuble noch bis zur Wahl zugemutet wird.

Eintrag von leider kein Abgeordneter am 3.Februar 2008


Weil du ihn gewählt hast und auch diese wehrten Kollegen ihren Posten, wie all die anderen in unesrer Behörde, ihren Posten behalten möchten!

Eintrag von xxx am 4.Februar 2008


Sagt mal bitte, habt ihr hier alle keine Familien oder Freunde ??? Ich lese immer 40000 Buschisten mit Wahlberechtigung !!! Ich habe eine 20 köpfige Familie und 6-8 gute Freunde, die wiederum auch Familien und Freunde haben. Die werden wir alle dazu bewegen ihr Kreuzchen nicht erneut an die falsche Stelle zu setzen. Das ist Demokratie !!!!! Dann macht das nämlich ganz schnell 1-2 Millionen Wählerstimmen !!! (Schneeballeffekt)
Krankmachen und Frust schieben tut dem Bund nicht weh, aber Wahlschlappen (siehe Niedersachsen) schon. Also zeigt denen da oben wo der Hammer hängt. Noch eine weitere Amtsperiode von Herrn S. und wir sind kaputt gewirtschaftet.

Eintrag von AG Copman am 4.Februar 2008


alles was hier geschrieben und kommentiert wird entspricht der wahrheit und wird hoffentlich von den politisch verantwortlichen auch gelesen. es wäre angebracht von der gdp diese Kommentare auch den verantwortlichen im bmi und dem kanzleramt zu kommen zu lassen.
die letzte warnung wäre das vor den nächsten wahlen.
ich persönlich wähle diese parteien nicht mehr!!!!

Eintrag von aandy am 6.Februar 2008


Moin1

Wenn ich Mut hätte, dann würde ich dieses dem Bundesinnenminister schreiben:

Sehr geehrter Herr Schäuble!

Sie sind unser Innenminister. Chef von etwa 40.000 Beamten, Angestellten und Arbeitern. Sie sind für uns und alles was wir mit unserer täglichen Arbeit leisten verantwortlich. Sie schaffen die Rahmenbedingungen für Erfolg oder Misserfolg. Sie geben uns den gesetzlichen und politischen Rahmen für das, was wir für Aufgaben zu erfüllen haben.
Sie erwarten von uns, dass wir alle für die Sicherheit der Bürger, und sogar schon in Europa, in unserem Lande das Beste geben.
Sie erwarten von uns, dass wir unser Land auch im Ausland angemessen vertreten!
Sie erwarten von uns, dass wir alle flexibel als Bundespolizei auf alle politischen Veränderungen reagieren!
Sie erwarten von uns, dass wir alles mit uns machen lassen, wenn es die Politik so will!

Ja! Wir sind loyal! Wir geben alles, was Sie von uns verlangen!
Wir alle haben uns für diesen Beruf entschieden, weil wir genau wussten, was wir tun!
Nämlich unserem Land dienen! Unseren Bürgern, die grosses Vertrauen in die Polizei haben!
Viele von uns haben miterlebt, wie aus einer paramilitärischen Organisation in nur wenigen Jahren eine im In- und Ausland anerkeannte und respektierte Polizei wurde.
Und das ist überwiegend der Verdienst seiner Beschäftigten!
Sie waren nicht der Vater dieser Entwicklung. Aber sie können diese Entwicklung, so wie viele Innenminister vor Ihnen, voranbringen.
Sie sind aber auch verantwortlich für die Stimmung in der Bundespolizei!
Sie erwarten weiterhin, dass wir von der Bundespolizei uns den Entwicklungen anpassen!

Und genau das tun wir, verehrter Herr Innenminister!

Und da Sie unser Chef sind, haben wir auch Ihnen gegenüber eine Erwartungshaltung!

Wir erwarten, dass Sie uns schützen!
Wir erwarten, dass Sie den Polizeiberuf endlich als solchen anerkennen, und uns nicht mit den anderen Beamten gleichsetzen.
Schauen Sie sich doch einmal in anderen europäischen Staaten um, was Sie doch auch sonst so gerne tun!

Bedenken Sie, dass Polizeibeamte keine allgemeinen Beamte sind.
Ohne den Personenschutz könne Sie nicht sicher sein!
Ohne Personenschutz ist Ihre Familie nicht sicher!
Doch wo ist die Sicherheit unserer Familien?
Ich meine damit die finanzielle Sicherheit.
Wissen Sie, dass viele Polizeibeamte kaum in der lage sind, sich die Wohnungen in Ballungsgebiten zu leisten?
Und wenn, wissen Sie wo diese Wohnungen liegen?

Wissen Sie, dass wir nicht reich werden wollen? Denn dann wären wir nicht Beamter geworden!

Aber wir erwarten von Ihnen, dass Sie:

Dafür sorgen, dass die Bundespolizei angemessen bezahlt wird!
Rahmenbedingungen geschaffen werden, die uns den Dienst erleichtern!
Die Lebensarbeitszeit nicht verlängert sondern verkürzt wird!
Die Kürzungen bei Dienstunfähigkeit zurückgenommen werden!
Den Beamten im Schichtdienst die Wochenarbeitsstunden auf 35 Stunden begrenzt wird!
Die Schichtzulagen endlich erhöht werden!
Den Beamten mehr Erholungsurlaub eingeräumt wird!

Sehr geehrter Herr Innenminister!
Stellen Sie sich endlich vor Ihrer Bundespolizei! Wir sind nicht Mittel zum Selbstzweck!
Wir dienen allen! Jedem Bürger1 Und auch Politiker sind Bürger, obwohl sie von uns mehr Aufmerksamkeit erfahren, als es dem Bürger recht ist!

Zeigen Sie uns endlich, dass Sie “unser” Innenminister sind!
Bisher sind Sie uns, wie viele vor Ihnen auch, den Beweis schuldig geblieben!
Denn zu wem sollen wir noch Vertrauen haben, als zu unserem verantwortlichen Minister?

Mit freundlichen Grüßen

Günter Rohde

Eintrag von günter rohde am 14.Februar 2008


hallo, ich würd gern die äußerungen von Schäuble, die er am 26.01.2008 bei weltonline gemacht haben soll, nachlesen. kann mir jemand den link des artikels, wo der schäuble zitiert wird, besorgen? hab jetzt ne weile bei weltonline gesucht und nichts diesbezügliches gefunden

danke

Eintrag von Jens E. am 14.Februar 2008


Da komm ich gut gelaunt aus meinem Urlaub zurück und was muss ich schon wieder lesen?

Was haben wir eigentlich verbrochen, dass wir so jemanden als Minister verdient haben? Wann wird dieser Mensch endlich gestoppt?

Frau Bundeskanzlerin handeln Sie endlich und entlassen Sie diesen Herrn!

Eintrag von Sergant am 16.Februar 2008


@ Sergant,

dieser Menschen (um keine Namen zu nennen) sind der Inbegriff von schlechter Laune, worunter auch die betroffenen Beamten ständig darunter zu leiden haben.

Eintrag von Magic G am 17.Februar 2008


politiker sind unserer gewählten volksvertreter.ich glaub das vergessen sie da oben.
es geht doch nur um karrieregeilheit und postensicherung.viele haben vergessen warum sie uns präsentieren sollen.
nun denn,ich denke wenn man in zehlendorf oder wilmersdorf oder in potsdam wohnt kann es schon mal passieren,dass man die realität vergisst.aber das ist ein anderes thema.
ich mag lieber direkte ehrliche meinungen und auch solche menschen.damit kann man eher umgehen.
aber eine chef der nicht hinter den bundespolizisten steht brauchen wir auch nicht.und das soll ich bis 67 jahren aushalten.nun denn ich mag trotzdem meinen job.

Eintrag von marxengels am 31.März 2008


Vielleicht hat der Herr Minister ja eine so immense Wut auf uns, weil damals bei dem Attentat auf ihn die Personenschützer sich nicht alle in die Schußlinie gestürzt hatten und er nun dieses sein ganzes Leben begleitende Schicksal ertragen muss!

Nun ja, ich jedenfalls habe bisher auch immer Schwarz gewählt. Aber für unbestimmte Zeit werde ich das tunlichst vermeiden!!! Allerdings fehlen mir irgendwie noch die tragbaren Alternativen!

Vale

Eintrag von Outremer am 11.April 2008


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