18. Februar 2008
Berlin. Als massiven Eingriff in die Arbeitnehmerrechte und Affront gegenüber den Gewerkschaften bezeichnete der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg (Bild), die heute bekannt gewordenen Pläne des Berliner Senats, den Beschäftigten des Berliner Zentralen Objektschutzes und des Gefangenenwesens ihr grundgesetzlich verbrieftes Recht zur Teilnahme an legalen Warnstreiks verbieten zu wollen. Konrad Freiberg: „Mit rechtswidrigen Dienstverpflichtungen, Streikaktionen unterlaufen zu wollen, zeugt von fehlendem Wissen im Arbeitskampfrecht. Auf diese offensichtliche Einschüchterungstaktik werden die Gewerkschaften nicht hereinfallen.“
Mehr dazu unter www.gdp.de
Da gibt es nur noch eine Möglichkeit: “Haben Sie Probleme mit Ihrem Arbeitgeber? Dann ganz schnell zum Arzt und Apotheker! DA WIRD SIE GEHOLFEN!! Wenn das alle machen rollen in der Politik mit Sicherheit Köpfe.
B.A.
Eintrag von B.A. am 19.Februar 2008
Einige Politiker haben es immer noch nicht gemerkt, wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur.
Erinnert mich an meine Vorgesetzten, die haben zum Teil das gleiche Denken. (zumindest führen sie sich so auf)
Gewerkschaften bleibt am Ball !!!
Eintrag von Flugi am 19.Februar 2008
@Flugi
Falsch mein Lieber. Hast noch nicht ge- oder bemerkt, dass unser Laden (von der Bundesregierung, über die einzelnen Ministerien, innerhalb der Fraktionen, der Parteien, bis hin zu unserer Behörde) nur dem äußeren Schein nach demokratisch geführt wird?
Die Realität indessen zeigt bedenkliche autokratische Züge. Diktatur ist die Realität. Von wegen Leitbild, KFS etc. Weit gefehlt. Was hier abläuft ist lediglich eine Entgleisung in der Form, dass es eben mal nach draußen dringt.
Eintrag von Ralf am 19.Februar 2008
Wo sind unsere Rechte?
Grundgesetz?
Demokratie?
Für manche Vorgesetzten absolute Fremdwörter!?
Wir müssen nicht auf die Demokratien anderer Länder schauen bei denen es gerade mit Grundrechten etc. schwierig aussieht…!
NEIN, denn “wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen” werfen!
Eintrag von A. am 19.Februar 2008
Nach langer Abstinenz bin ich auch mal wieder da; sorry das ich nicht angeklopft habe :-)
Die Haltung des Berliner Senats ist ein Beispiel dafür, wie die typische Gutherrnmanier seitens des obersten Dienstherrn im öffentlichen Dienst immer mehr durchgesetzt werden soll.
Dem schließen sich einige PF in unseren Bereich mit vorauseilendem Gehorsam an.
Aus den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sollen zu willenlose, nicht nachdenkende, keine eigene Meinung bildende, keiner Gewerkschaft angehörende und damit leicht steuerbare „Idioten“ geformt werden.
Als letztes Mittel wird sodann großzügig, um die Beschäftigten besonders biegsam zu machen, die Macht der Beurteilung gnadenlos ausgespielt.
Für manch einen Beurteiler eine Art Ersatzbefriedigung.
Leider gibt es an der Basis zu wenig Kolleginnen und Kollegen, die sich aus vorstehenden Gründen, unter Berücksichtigung der eigenen Kariere, (aus nachvollziehbaren Gründen) einschüchtern lassen.
Die Demokratie, so scheint es, hört an den Eingangsbereichen des / zum öffentlichen Dienst auf.
Um Wiederholungen in der Sache zu vermeiden schließe ich mich den Ausführungen der Vorstehenden im vollen Umfang an.
Die Historie der Bundesrepublik Deutschland hat aber gezeigt, wohin es führen kann, wenn die Bevölkerung dieser Republik so geformt wird, wie es in kleinen Schritten möglicherweise mit den Beschäftigten des ÖD, wie oben aufgeführt, beginnen soll.
Wehret den Anfängen….
Gegen rechtswidrige Dienstverpflichtungen, dazu gehört auch der Einsatz von Beamten als Streikbrecher, sollte ohne Gnade mittels Rechtsweg vorgegangen werden.
Eintrag von "verwirrtschaut" am 21.Februar 2008
In meinem vortshenden Beitrag muss es richtig heissen:
“Leider gibt es an der Basis zu wenig Kolleginnen und Kollegen, die sich aus vorstehenden Gründen, unter Berücksichtigung der eigenen Kariere, (aus nachvollziehbaren Gründen) n i c h t einschüchtern lassen”.
Eintrag von "verwirrtschaut" am 21.Februar 2008