GdP: Kolleginnen und Kollegen sind stinksauer

kopie-von-gdp_015.jpgDie Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Bundespolizei sind stinksauer über das Angebot der Arbeitgeber zur laufenden Tarifrunde 2008. Das wurde bei einer Mitgliederversammlung, an der auch der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg (3.v.l.), der Bezirksvorsitzende Josef Scheuring (4.v.l.) und das zuständige Bezirksvorstandsmitglied für Tarif, Rüdiger Maas teilnahmen, sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.

Konrad Freiberg stellte dazu fest, dass das vorliegende Angebot mit Tariferhöhungen über zwei Jahre noch nicht einmal die Preissteigerungsrate abdecke. Schäuble habe damit ein Angebot vorgelegt, dass den Beschäftigten nach Jahren massiver Einkommensverluste bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit jetzt erneut Einkommensverluste zumute. Und das zu einer Zeit, wo die öffentlichen Einnahmen wie niemals zuvor sprudelten und die Politik schon wieder von Steuererleichterungen rede.

Das Angebot ist vollkommen unakzeptabel, darüber waren sich die zahlreich anwesenden Mitglieder einig. Die Kolleginnen und Kollegen machten weiter deutlich dass sie nicht bereit sind, das Verhalten der Arbeitgeber weiter hinzunehmen und für eine akzeptable Bezahlung auch ganz klar demonstrieren und streiken wollen.

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“ Wir sind diesmal dabei“, dass stellte auch der Düsseldorfer GdP – Kreisgruppenvorsitzende Arnd Krummen fest. Krummen wies die Gewerkschaftsvertreter in diesem Zusammenhang auch auf die besonderen Probleme der Beschäftigten der Bundespolizei in Ballungsträumen und den vollkommen unzureichenden Ausgleich bei Arbeit zu ungünstigen Zeiten hin und forderte zügige Lösungen ein.

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Themenbereich: Tarif | Drucken