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31. März 2008

GdP: Tarifergebnis wird auf den Beamtenbereich übertragen

scheuringj26106-1304cd913300.jpg Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die ersten Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Bereichen des Bezirks Bundespolizei drücken weitestgehend Akzeptanz für das erreichte Ergebnis und Anerkennung für die dafür eingebrachte Arbeit der Gewerkschaftsgremien der Gewerkschaft der Polizei aus. Dieses Ergebnis wurde uns aber auch nicht “nachgetragen”. Nein, es wurde durch die konsquente Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort, durch ihre Entschlossenheit bei den Demonstrationen und Warnstreiks und durch harte Verhandlungsarbeit in den letzten Wochen und Tagen erarbeitet. Damit wurde gerade auch aus dem Bereich der Bundespolizei, der Bundesfinanzpolizei und des BAG heraus ein entscheidender Beitrag für die Durchsetzung dieses Ergebnisses erbracht. Dafür möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen die sich an den Flughäfen und in die anderen Aktionen eingebracht haben, ganz herzlich Dank sagen.

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GdP-Vorsitzender Freiberg: Langes Ringen um Verbesserungen für die Polizei erfolgreich

freiberg-bei-interwiev.jpgPotsdam. Als einen großen Erfolg für die Beschäftigten der Polizei wertet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) das Ergebnis der Verhandlungen über die Einkommen bei Bund und den Kommunen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg (hier Archivbild): „Unsere Kolleginnen und Kollegen werden mit einer Erhöhung zwischen 7 und 10 Prozent für die nächsten zwei Jahre eine spürbare Verbesserung ihrer Einkommen erhalten, die nicht sofort wieder durch Steuern und Sozialabgaben aufgezehrt wird. Das gilt insbesondere auch für die unteren Einkommensgruppen. Die Einmalzahlung in Höhe von 225 Euro ist darin noch nicht einmal berücksichtigt. In schwierigen und langen Verhandlungen ist es uns gelungen, nach Jahren des Sozialabbaus und der Reallohnverluste im öffentlichen Dienst die Weichen auch für die Arbeitnehmer wieder in Richtung Aufschwung zu stellen.“

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Tarifverhandlungen: Arbeitgeber und Gewerkschaften stimmen Einigung zu

tarifverhandlung310308_13_5cm.jpgPotsdam. Nach viertägigen Verhandlungen und Beratungen jeweils bis in die frühen Morgenstunden gelang den Tarifvertragsparteien am Montagnachmittag eine Verständigung. Um 14.15 Uhr haben alle Tarifkommissionen der beteiligten Gewerkschaften der Tarifeinigung zugestimmt. Der Arbeitgeber Bund hatte bereits am Vormittag ein positives Votum abgegeben. Kurz nach 15.00 Uhr stimmte die Mitgliederversammlung der kommunalen Arbeitgeber ebenfalls mehrheitlich zu. Damit ist der Tarifstreit im öffentlichen Dienst beendet. Die Parteien werden in wenigen Minuten das Ergebnis auf einer Pressekonferenz verkünden.

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Arbeitgeber haben verbessertes Angebot vorgelegt

Seit 09.00 Uhr haben die öffentlichen Arbeitgeber und die Gewerkschaften Ver.di, GdP und GEW zusammen mit der Tarifunion des DBB die Verhandlungen in Potsdam wieder aufgenommen. Die Arbeitgeber haben inzwischen ein verbessertes Angebot vorgelegt.  

30. März 2008

Letzter Einigungsversuch in Potsdam

Zu einem letztem Einigungsversuch haben sich die Gewerkschaften Ver.di, GdP und GEW sowie die Tarifunion des DBB mit den Arbeitgebern des Bundes und der Kommunen heute um 10.00 Uhr in Potsdam getroffen. Für die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei sind über das Wochenende die Mitglieder der großen Tarifkommission Elke Jacobs, Rüdiger Maas und Jörg Radek sowie der Vorsitzende des Bezirks Bundespolizei, Josef Scheuring vor Ort und in die laufenden Entwicklungen verantwortlich eingebunden.

29. März 2008

Tarifrunde 2008: kurz informiert

02e6.gifBerlin. Seit Freitagmittag verhandeln die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die Arbeitgeber von Bund und Kommunen in Potsdam (hier Archivbild) nahezu ununterbrochen, um einen bundesweiten Streik in letzter Minute abzuwenden. Der Schlichterspruch von Lothar Späth vom 27. März 2008 hatte eher zu einer Zuspitzung geführt, als dass er die Wogen geglättet hätte.

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28. März 2008

Schlichtungsvorschlag: Mogelpackung oder schwerer Fall von Dyskalkulie?

spath.jpgBerlin. Eine erste Bewertung des Späth-Vorschlages (hier im Bild ) hat in der Schlichtungskommission zu der Empfehlung “Ablehnung” geführt, die von den übrigen Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern geteilt wurde. Eine Frage bleibt offen: Wollen die Arbeitgeber die Öffentlichkeit täuschen oder können sie tatsächlich nicht rechnen?
Ab dem 01.04.08 wird das Entgelt um 4 Prozent West/Ost Bund erhöht. Auf das ganze Jahr gerechnet, sind es also für 2008 nur 3,0 Prozent. (Erst ab 01.08.08 Ost VKA) Hinzu kommt für die Entgeltgruppen 1 bis 8 eine Einmalzahlung von 450 €, das sind, auf das Jahr gerechnet, noch einmal 1,3 Prozent.

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Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission

tarifrunde2008.jpgFriedrichshafen. Hier die Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission im Wortlaut: “Die Schlichtungskommission gibt den Tarifvertragsparteien folgende Einigungsempfehlung zum Abschluss der Tarifverhandlungen zwischen dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) einerseits sowie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der dbb tarifunion andererseits:

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27. März 2008

Tarifrunde 2008 :„Schlichterspruch völlig unakzeptabel“

freiberg-bei-interwiev.jpg Als „völlig unakzeptabel“ hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, den Schlichterspruch in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen bezeichnet. Auch die Gewerkschaft der Polizei werde jetzt alle Vorbereitungen zur Durchführung einer Urabstimmung treffen. Freiberg: „Unsere Beschäftigen haben große Wut im Bauch. Sie empfinden den Schlichtungsvorschlag als Unverschämtheit. Er bietet nicht einmal den Ausgleich für die derzeitigen Preissteigerungen. Die Einkommensverluste der letzten Jahre würden damit für die Zukunft zementiert. Das ist kein gemeinsamer Schlichterspruch, sondern Einfall des Schlichters Späth von der Arbeitgeberseite.“ (weiterlesen…)

26. März 2008

GdP - Bezirk Bundespolizei richtet Arbeitsgruppe Ballungsräume ein

dscn0227.jpg Für unsere Kolleginnen und Kollegen an Schwerpunktdienststellen in den deutschen Ballungsräumen wird es zunehmend schwieriger, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Insbesondere stark erhöhte Mietpreise oder bei Pendlern hohe Fahrtkosten und Zeiten machen es den in Ballungsräumen eingesetzten „Durchschnittsverdienern“ in der Bundespolizei, beim Zoll oder beim Bundesamt für Güterverkehr zunehmend unmöglich, von den sogenannten „Vorteilen“ in diesen Regionen zu profitieren. Vielmehr haben Beschäftigte bereits Sorgen, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu sichern und sehen sich gezwungen, z.B. vor Ort vorhandene Freizeit- und Unterhaltungsangebote aus Kostengründen zu meiden. (weiterlesen…)


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