+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

26. März 2008

GdP - Bezirk Bundespolizei richtet Arbeitsgruppe Ballungsräume ein

dscn0227.jpg Für unsere Kolleginnen und Kollegen an Schwerpunktdienststellen in den deutschen Ballungsräumen wird es zunehmend schwieriger, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Insbesondere stark erhöhte Mietpreise oder bei Pendlern hohe Fahrtkosten und Zeiten machen es den in Ballungsräumen eingesetzten „Durchschnittsverdienern“ in der Bundespolizei, beim Zoll oder beim Bundesamt für Güterverkehr zunehmend unmöglich, von den sogenannten „Vorteilen“ in diesen Regionen zu profitieren. Vielmehr haben Beschäftigte bereits Sorgen, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu sichern und sehen sich gezwungen, z.B. vor Ort vorhandene Freizeit- und Unterhaltungsangebote aus Kostengründen zu meiden.

Der Dienstherr und Arbeitgeber hat trotz des gerade in diesen Dienststellen steigenden Personalbedarfes bisher nicht auf die stark divergierenden Lebenshaltungskosten an verschiedenen Beschäftigungsorten und den damit einhergehenden Problemen bei der Personalgewinnung und Motivation reagiert.

Nun hat sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, intensiv dieser Thematik angenommen und setzt sich dafür ein, dass die bestehenden besonderen Belastungen in Ballungsräumen und ggf. anderen teuren Gegenden mit entsprechenden Zulagen ausgeglichen werden.
Die eingerichtete Arbeitsgruppe (AG) „Ballungsräume“ hat in der ersten Sitzung am 18. und 19. März 2008 in Hilden das allgemeine Stimmungsbild und die bestehende Situation analysiert, um eine für alle Betroffenen zufriedenstellende Lösung zu entwickeln. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die in den parlamentarischen Raum einzubringenden Forderungen zu formulieren und mit fundierten Argumenten zu untermauern, um bis Jahresende zählbare Erfolge vorzuweisen.

Für Beiträge, Erfahrungswerte und natürlich auch Kritik sind die AG-Mitglieder dankbar, um die Interessen aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu vertreten und in die Entscheidungsfindung einzubinden.

dscn0230.jpg

Arnd Krummen

AG Leiter

Düsseldorf - Bundespolizei

Arnd.Krummen@polizei.bund.de

arnd.krummen@gmx.de

( 0151-14978435

 

dscn0229.jpg

Bernd Nitsch

Berlin - Bundespolizei

Bernd.Nitsch@polizei.bund.de

( 0172-3843953

 

dscn0232.JPG

Berthold Hauser

Stuttgart - Bundespolizei

Berthold.Hauser@polizei.bund.de

( 0172-7119052

 

dscn0231.jpg

Bodo Herrmann

Frankfurt/Main - Bundesfinanzpolizei

bumherrmann@aol.com

( 0172-6530825

 

dscn0234.jpg

Dieter Lazarus

Hamburg - Bundespolizei

KG_Hamburg@gdp-bundespolizei.de

( 0160-94950027

 

kopie-von-s20080319120354.jpg

Judith Hausknecht

Frankfurt/Main - Bundespolizei

Judith.Hausknecht@polizei.bund.de

( 0174/4170282

 

 

h

Karlfred Hofgesang

Gesamtleitung

Hilden – GdP/Bundespolizei

Hofgesang.GdP@t-online.de

( 0171-2765329

 

 

 

 

 

ohne Bild

Reinhard Zisler

München - Bundesfinanzpolizei

rezis@muenchen-mail.de

( 0173-601116

 

dscn0228.jpg

Rudolf Roider

München - Bundespolizei

Rudolf.Roider@polizei.bund.de

( 0173-8538295

 

Einträge:

Hallo!

Ich finde es als ein sehr gutes Zeichen, dass sich die GDP diesen Problem stellt um dafür Lösungen zu entwickeln.

Es gibt einfach zur Zeit keinerlei Anreize den Dienst in Ballungsräumen zu verrichten. Das Problem mag nicht mal die Art des Dienstes sein sondern viel mehr am Dienstort mit seinem bundeseinheitlichen Sold seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Man kann über einen Art Ballungsraumzuschlag diskutieren (Betrag xy für jeden)

ODER

Man entscheidet sich, die Kolleginnen und Kollegen in Ballungsräumen einfach schneller zu befördern. (s. LaPo Bayern)

Wir werden sehen was die Arbeitsgruppe für Vorschläge entwickelt.

Danke schon mal dafür, dass ihr euch dem Problem stellt!

Eintrag von GERECHTIGKEIT am 26.März 2008


Hallo, der Unterschied zwischen Franken und dem Stuttgarter Raum beträgt ca. 20 %. Das fängt bei den Mieten an, geht über den Bäcker, Nahrungsmittel etc.
Selbst Turnschuhe sind um ca. 12 % billiger in Unterfranken zu haben als in Stuttgart.
Es wäre nicht verkehrt hieran zu arbeiten. Ich selbst bin zwar kein Schichtler aber ich bin der Meinung das die Schichtler ein wesentlich höheren Duz bekommen müssen. Das ist wirklich Verarschung.

Eintrag von Klartext am 26.März 2008


Sehrgut. Das ist der richtige Ansatz.
Allerdings dürfen da nicht nur 50,-€ rausspringen.
Die Mieten im Stuttgarter Raum liegen zurzeit bei einer Dreizimmerwohnung ab 650,-€ (kalt) aufwärts.
Rechnet man die Nebenkosten dazu, liegt man bei ca. 800-900,-€. Das ist für einen Normalverdiener kaum noch zu bezahlen.
Deshalb wären hier mindestens 150,-€ Zuschlag angemessen.
Warum haben denn sehr viele Kollegen einen Nebebjob ?
Das sollen sich die Volkstreter mal fragen.

Eintrag von Reiner Mischer am 26.März 2008


super idee von euch
ich bin zwar selbst nicht betroffen aber da müssten schon
200 euro für die kollegen rausspringen .
vielleicht sollte man auch mal bedenken diese kollegen
schneller zu befördern und das duz-entgelt zu erhöhen

Eintrag von frank am 26.März 2008


Ich bin der Meinung, dass dies ein guter Anzatz ist, um das Leben in den Ballungsräumen etwas “lebenswerter” zu machen. Mit lebenswert meine ich nicht eine größere Wohnung/ Haus oder ein größeres Auto. Ich meine Freizeitgestaltung in jeglicher Form, wie Kino, Eintritt Schwimmbad usw. Das sind doch die Dinge, die das Leben lebenswert machen. Wird das Gehalt nun durch überteuerte Lebenshaltungskosten aufgezehrt, bleibt wenig für Freizeit über. Hier muss der Dienstherr eingriffen. Die eingerichtete AG finde ich gut. Die Ergebnisse werden zeigen, ob eine Ballungsraumzulage überhaupt rechtlich eingeführt werden kann. Zumal das BVerfG erst eine Entscheidung über diese Thema getroffen hat. Und ob der Dienstherr eine freiwillige Ballungsraumzulage zahlt, wage ich zu bezweifeln.
Ganz abgesehen von einer Definition eines Ballungsraumes. Wo fängt Ballungsraum an und wo ist das Leben in diesen Regionen gerade noch zu bezahlen. Ich denke da z.B. an die Urlaubsgebiete wie die Insel Rügen/ Usedom/ Stralsund usw. Stralsund hat übrigens die höchsten Mieten in Ostdeutschland, obwohl Stralsund nur ca. 50 T Einwohner hat. Hier kann man wohl schwer von einem Ballungsraum sprechen. Aber ich bin sicher, dass die AG- Mitglieder (übrigens alle aus vermeintlichen Ballungsräumen) dies berücksichtigen werden. Ich prognostiziere jedoch jetzt schon eine Neiddebatte, wenn das Ergebnis- und hiermit meine ich wer bekommt wo etwas dazu-vorliegt. Aber dennoch es ist gut zu wissen, dass die Probleme angepackt werden.

Ich bitte aber auch nicht zu vergessen, was ihr (GDP) uns am 29.12.2007 (Eintrag Internet) versprochen habt. Nämlich Euch auch für die Arbeitsbedingungen der Schichtdienstleistenden einzusetzen. Wir werden sehen, ob auch dazu eine AG eingesetzt wird. Ich bau auf Euch.

Eintrag von S.G. am 26.März 2008


Und wann setzt sich die GdP dafür ein, dass die Löhne ab A 10 auf 100% angehoben werden? Das wäre mehr als wichtig. Wird dafür eine AG eingesetzt? Was wird überhaupt gemacht?

Eintrag von Ungerecht am 27.März 2008


Diese Arbeitgruppe ist eine gute Sache!

Sie wird die finanzielle Mehrbelastung der Kollegen in den Ballungsräumen mit Zahlen untermauern.

Nur was wird es bringen ???

Wird es wirklich soweit kommen, dass wir eine Ballungsraumzulage bekommt oder das Duz-Geld erhöht wird?

Das Geld für uns ist knapp, so wird es zumindest immer erzählt!

Wir sind halt keine Bank, die durch Misswirtschaft mit Milliarden unterstützt werden müssen.
Wir sind auch keine Behördenleiter, die mal eben von A16 nach B3 hochgejubelt werden.
Wir sind auch keine Politiker, die sich ihren “Verdienst” selbst erhöhen können.

Wir sind nur die, die die Arbeit machen, an den meisten Stellen stark unterbesetzt, egal ob Flughafen, Bahnhof, etc. !!!

Schöne Grüße vom Frankfurter Flughafen !!!

Eintrag von Flugi am 27.März 2008


Hallo, mal eine Frage. Bekommen die Arbeiter in der freien Wirtschaft auch eine Ballungszulage? Diese pendeln auch jeden morgen nach Frankfurt und haben keinen Freifahrtschein der DB. Darüber sollte dann aber auch nachgedacht werden.

Eintrag von EPOM am 27.März 2008


@EPOM
nee, die Arbeiter in Ballungsräumen bekommen einen weitaus höheren Lohn als auf dem flachen Land.

Eintrag von Wuggel am 27.März 2008


@EPOM:

Das der Lebensunterhalt in Ballungsräumen erheblich teurer ist als in ländlicheren Gegenden weißt du auch. Zu Deiner Aussage der Arbeiter in der freien wirtschaft möchte ich sagen: Wenn die Arbeiter (z.B. Handwerker) in den Autos der Firmen nach Frankfurt fahren erhalten Sie zwar keine Arbeitszeitvergütung - gleichwohl zahlen Sie aber auch den Spirt an der Tanke nicht aus dem eigenen Geldbeutel. Darüberhinaus erhalten Sie logischerweise “Spesen”
Die fest in Ballungsräumen Angestellten erhalten selbstverständlich mehr Lohn als auf dem Land.
Oder denkst Du, dass ein Bankkaufmann in Frankfurt weniger verdient als der in xy-dorf???
Am besten steht man sich ja noch wenn man in den Verband geht - dann freiwillig nach FFM abgeordnet und schön Trennungsgeld kassieren. Fahrgemeinschaften kann man ja dann mit den Stammbeamten trotzdem machen - Hat ja jeder was von…..

Eintrag von G.Punkt am 27.März 2008


Liebe Kollegen,
ich finde es gut, wenn über Zulagen für Kollegen in Ballungsräumen nachgedacht wird. Den finanziellen Nachteil durch schnellere Beförderungen auszugleichen halte ich für ungerecht und nicht sinnvoll, den Beförderungen sollten etwas mit der Leistung und der Stellung im jeweiligen Amt zu tun haben. Auch würde dies in anderen Dienststellen zu Neid und Mißgunst führen. Zudem stellen Stellenobergrenzen ein weiteres Hindernis dar, sodass es praktisch nicht möglich wäre jeden Betroffenen zu berücksichtigen. Bei Beförderungen von A7 nach A8 fallen Netto im Einzelfall nur 50 - 60 Euro ab. Dies würde sowieso keinen Ausgleich darstellen.
Daher plädiere ich für eine “Ballungsraumzulage”, die den jeweiligen höheren Lebenshaltungskosten in den bestimmten Lagen der Bundesrepuplik entspricht. Ballungsräume können nicht allein an Großstädten festgemacht werden, sondern müssen anhand von nachvollziehbaren Erhebungen, die es sicherlich gibt, an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten festgemacht werden. Der Eintrag von “S.G.” macht dies am Beispíel Rügen deutlich.
Daher, liebe Mitglieder der “AG Ballungsräume”, fordert eine Zulage, die für die betroffenen Kollegen einen gerechten Ausgleich bietet, denn in der freien Wirtschaft ist es Gang und Gebe, dass in den Ballungsräumen mehr gezahlt wird als auf dem Land. Die Politiker sollten sich dieser Realität stellen.

Eintrag von Uwe Münch, Ffm am 28.März 2008


Wir hatten mal das Instument eines mehrstufigen Ortszuschlags. Davon ist leider nur noch die Ministialzulage übrig geblieben. Jetzt denkt doch hoffentlich niemand was böses???
In Abhängigkeit vom örtlichen Mietspiegel sollte dieser Ortszuschlag wieder eingeführt werden. Dies könnte für alle Status-/Gehalts-/ und sonstige Gruppen zu einer gerechten Bezahlung führen. Wer aus dem teuren Ballungsraum auf das “platte Land” versetzt wird, wird logischerweise zurückgestuft und umgekehrt.
Auf jeden Fall müssen aus meiner Sicht “Ballungsraum-Beförderungen” vermieden werden. Kollegen die über einen “Frankfurter Topf” ins Endamt ihrer Laufbahn “geschossen” wurden, haben bei der anschließenden Versetzung nicht immer Freunde unter den Kollegen gefunden.

Eintrag von Hans Kamerseder am 28.März 2008


Hallöchen !
Ich sehe das hier etwas differenzierter, denn man kann nicht alle Ballngszentren auf eine Stufe stellen. Franfurt/M ist teurer als z.B. Berlin. Und auch auf dem Land gibt es Unterschiede !
Ich habe selbst kurz in einem Ballungszentrum Dienst verrichtet. Gut, Wohnraum ist teurer, aber ansonsten sind die Lebenshaltungskosten fast gleich (Aldi, Lidl, Reno, Karstadt usw. haben meist Deutschland weit gleiche Preise). Oder die Kita Plätze sollen laut Presse in Bayern bzw München kostenlos sein und in anderen Bundesländern bzw auf dem Land kostenpflichtig. Es gibt also viele Beispiele….!!!!
Dienstlich kann man als Polizist in den Ballungszentren kostenlos den gut ausgebauten ÖPNV nutzen.
Auf dem Land ganz schwer ! Besonders bei den “flexiblen” Dienstzeiten bei uns. In der Fläche hat sich die BPOL während der letzen Reformen ziemlich zurückgezogen. Man muß mobil sein ! Wer sich mal dienstlich verändern möchte, z.B. aus dem Schichtdienst raus, muß dann auch mal etwas länger zur neuen Dienststelle fahren. Ich kann (gerade bei den Spritpreisen und ohne FG) ein Lied davon singen. Und alle paar Jahre umziehen ist finanziell auch nicht drin. Hier hat man dann bessere Möglichkeiten in Ballungzentren, wo es eine große Dichte von BPOL Dienststellen gibt.
Wobei ich einerseits naürlich den KollegenInnen aus FF/M schon eine (bessere) finanzielle Lösung gönne, um auch ggf den Standort attraktiver zu machen !
Cu

Eintrag von PVB am 28.März 2008


Man sollte auch auch mal der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben auf die Finger hauen. Was die mittlerweile an Mieten für eine Bundeswohnung verlangen, ist schon pervers. Die Preise für solche Bundeswohnungen hier in München sind mittlerweile so hoch, dass viele Wohnungen leer stehen und auf dem freien Markt angeboren werden.

Eintrag von tut nicht`s zur Sache am 29.März 2008


Hallo, das mit den Spesen war gestern und heute müssen sich die Arbeiter an den Kosten der Firmen-Kfz beteiligen.

Wer soll die Ballungszulage erhalten? Der hier arbeitet und hier wohnt?

Wer nur hier arbeitet, braucht der eine Zulage?

Gruß

Eintrag von EPOM am 1.April 2008


@ PVB
Wo hast du das den her, dass die Kita-Plätze in München kostenlos sind??? Ich zahle 400 € im Monat für meine Tochter. Nicht privat sondern bei der AWO.
Dazu noch 950 € Miete bei der BImA für eine Bundesmietwohnung (Erhöhung durch die BImA in den letzten 7 Jahren um 58 %).
Wenn meine Freundin nicht arbeiten würde, könnte ich dicht machen.

Eintrag von schotter00 am 4.April 2008


Hi,
so, ich versuchs nochmal, da mein letzter Kommentar (mal wieder) nicht veröffentlicht wurde :-(

Also “Schotter00″, ich habe das aus der Presse und habe deshalb auch geschrieben “…sollen laut Presse…”. Ich kann das nämlich eigentlich auch nicht glauben, habe aber den Artikel zweimal gelesen !
Wenn es scheinbar doch anders ist, sorry und ich sollte nicht alles aus der Presse glauben….
Cu

Eintrag von PVB am 6.April 2008


Hallo

Genau so sieht es aus. Ballungsraumzulage ist PFLICHT, alleine wegen der Mieten. DA muß ich schotter08 Recht geben, die Mieten für Bundesdarlehswohnungen sind eine bodenlose Frechheit, nicht nur wegen der Preise sondern auch die Wohnlage, wenn man sieht, wo sich diese Wohnungen befinden. Und um die die geht es ja Hauptsächlich. Wie dann selber nach Dienst seine Freizeit gestaltet, ist doch jedem selber überlassen, auch wo er einkaufen geht und ob er einen Tata oder einen Audi fährt. Wer näher dran wohnt, sollte auch mehr bekommen, fertig!!!
Aber warten wir mal den 14.04.2008, wo in Berlin darüber diskutiert werden soll.

Aber nachdem unser immer sitzende Chef freiwillig den Haushalt fürs Innenministerium für 2009 für den Herrn Steinbrück nach unten korrigiert hat, wird auch diese Arbeitsgruppe nicht sehr viel bringen!!!

In diesem Sinne, alles wird besser, die Frage ist immer nur: WANN??? ;-)))

Eintrag von IM Marathon am 11.April 2008


@ EPOM

Derjenige der im Ballungsraum arbeitet soll eine Zulage erhalten, unabhängig davon wo er wohnt.
Wohnt er im Ballungsraum hat er hohe Mieten. Wohnt er auf dem platten Land, wo die Mieten bezahlbar sind, muss er nicht unerheblich von seiner Freizeit opfern für die An- und Abfahrt.

Eintrag von Schotter99 am 15.April 2008


@zum Eintrag von Reiner Mischer am 26.März 2008

Die Ballungsraumzulage, sollte es diese einmal geben, sollte und dürfte nicht alleine an den reinen Mieten in den Ballungsräumen der alten Länder festgemacht werden. Wer von den Kollegen dieser Kommission weiß denn schon, wie hoch in den neuen Ländern die Zusatzabgaben für Wasser, Abwasser, Abfallbeseitigung u.v.m. in den vergangenen Jahren gestiegen sin?. Selbst bei Mieten im Bereich von 500 € für eine vergleichbare 3 Zimmerwohnung sind schnell Kosten von bis zu 750 € und mehr im Monat erreicht.
Die Zeiten in denen Wohnen noch billig war, sind auch hier im Großraum Halle-Leipzig längst vorbei.
Ich votiere deshalb nicht für eine Ballungsraumzulage sondern für die Erhöhung der Grundgehälter um einen Sockelbetrag von mindestens 200 € für alle.
Die immer weiter explodierenden Spritpreise, die Erhöhung der Mwst. auf 19% u.v.m. trifft nämlich Alle.

Eintrag von Hans-Jürgen Schmid am 29.April 2008


Das grundsätzliche Problem liegr doch daran, wer die Zulage wenn dann bekommt. Viele wohnen in den Ballungszentren, zahlen teure mieten oder eben 400 € für den Kindergarten. Andere pendeln täglich 100 km, wohnen aber in einer günstigen Gegend. Wer also hat ein Anspruch auf wieviel?
Schneller befördern ist auch der falsche Weg, dadurch werden die “Anderen” bei Auschreibungen, Bewerbungen usw benachteiligt, und jemand der dann im Ballungsraum schnell befördert wurde geht vielleicht danach aufs “Land” und ist trotzdem ausbefördert und hat mehr wie die anderen Kollegen dort.
Es ist ein sehr schwieriges und komplexes Thema, deswegen hoffe ich das vernünftige Vorstellungen und Konzepte heraus kommen… Auch wenn sie wohl sehr lange dauern werden…

Eintrag von Tom am 2.Mai 2008


Alles zu schön um wahr zu sein.

Eine Entwicklung in Richtung einer Ballungsraumzulage ist in der heutigen Zeit von steigenden Lebenshaltungskosten und den unverschämt hohen Benzin Preisen mehr als notwendig.

Ich selbst bin davon seit mehr als drei Jahren betroffen, da ich als Opfer einer Zwangsversetzungswelle aus Personalbedarfsgründen in den Ballungsraum Ffm getrieben wurde.
Warum ich trotz meiner geleisteten guten Arbeit in meiner alten Dienststelle, mit dieser Versetzung um bis 500 Euro weniger im Monat(durch enorme Fahrtkosten mit eigenem PKW da Zugpendeln in Heimatregion nicht möglich) finanziell bestraft wurde beschäftigt mich bis heute.

Es wird wohl kaum jemand abstreiten können, dass eine Stammdienststelle in einem Ballungsraum innerhalb unserer Behörde zu einem sozialen Abstieg führt, wenn man nicht gerade den höheren Besoldungsstufen angehört.

Eine Wahrnehmung der, wie im Beamtengesetz beschriebenen, Wohlverhaltenspflicht und der damit einhergehenden Verpflichtung sich als Beamter nicht leichtfertig zu verschulden ist in Anbetracht dieser Umstände kaum zu erfüllen.

Da wir als Polizeivollzugsbeamte einen sehr verantwortungsvollen und in der Bevölkerung auch angesehen Beruf ausüben, sollte sich der Dienstherr wirklich Gedanken machen ob es richtig ist seine Untergebenen in die Armut zu treiben.

In diesem Sinne liebe Freunde der GDP, kämpft dafür und wenn es Jahre dauern sollte!

Eintrag von Airportsklave am 24.Juni 2008


Moin-Moin

Was gibt es in dieser Sache neues???

warum dauert dies eigentlich so lange? Auf der Seite von Pirna ist ein Link, wo man Werbung macht für den Münchner Raum. Wer bitt geht freiwillig bei diesen Mieten in diese Region, ohne dafür vom Arbeitgeber eine Unterstützung zu bekommen?!

Also anpacken und mal zu einem Ergebnis kommen!!!

Euer IM Marathon

Eintrag von IM Marathon am 10.August 2008


Moin-Moin

Was gibt es in dieser Sache neues???

Eintrag von IM Marathon am 10.August 2008
___________________________________________________________
Das Thema ist inzwischen wohl eingeschlafen, den die Meldungen aus der Presse, die vor einigen Wochen zu lesen waren, machten deutlich, dass die Mietnebenkosten eben in den neuen Ländern weitaus höher ausfallen, als in den alten Ländern.

Wo will man denn schließlich mit einer Ballungsraumzulage anfangen und wer soll davon ausgeschlossen werden?

Im Übrigen verweise ich auf meinen Eintrag vom 29.April 2008

Eintrag von Hans-Jürgen am 11.September 2008


Hallo Kollegen ich will auch mal meinen Beitrag leisten dazu hier,

also ich bin stark für eine Ballungsraumzulage in Höhe von ca. 200,- Euro.

Ich und meine Frau hatten uns überlegt, doch noch Nachwuchs zu bekommen und haben alles durch gerechnet, obwohl es eigentlich ein Kind sein sollte, rechnet mann.

Allein dies finde ich schon traurig!!!

Wir wundern uns, dass keine Kinder da sind die unsere Rente bzw. Pension mal erwirtschaften, wenn wir es uns nicht leisten, Kinder zu zeugen und sie auch ernähren zu können.

Also wie soll es werden und wohin soll dieser Weg noch gehen??

lasst uns auch endlich mal leben und nicht bangen und zittern!!

Eintrag von Doorsch am 15.November 2008


Hallo…

Ich wollte mal nachfragen, ob es einen aktuellen Sachstand gibt.

Eintrag von Flughafenmann am 29.Dezember 2008


Hallo Josef Scheuring

Gesundes Neues Jahr noch.

Ich wollte mal nachfragen, was es in Sachen Ballungsraumzulage neues gibt???
Die Mieten explodieren samt den Nebenkosten aber von einer möglichen Ballungsraumzulage wird jetzt nicht mehr gesprochen??? Wie soll man sich da ein Haus smat Grundstück für 350000 Euro leisten oder gar bezahlen???

Grüße

Eintrag von IM Marathon am 11.Januar 2009


Hallo, wann gibts denn hier mal Neuigkeiten, Jahresende 2008 war schon, oder welches Jahr der zählbaren Erfolge war im obigen Anschreiben gemeint?

Eintrag von meisterkoch72 am 24.Januar 2009


Das mit der Arbeitsgruppe war wohl eine Luftnummer.
Oder gibt es nach über 2 Jahren mal was neues???

Eintrag von schotter00 am 16.Juli 2010


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln