GdP: Reduzierung der Diensthunde ist unakzeptabel

diensthund.jpg„Die, im derzeit gültigen Organisations- und Dienstpostenplan vorgesehene Reduzierung der Diensthunde in der Fläche der bundespolizeilichen Aufgaben ist aus Sicherheitsgründen unakzeptabel und widerspricht klar den, von Schäuble gemachten Vorgaben zur Neuorganisation der Bundespolizei“. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest. Die Diensthundeführer stellen mit ihren Diensthunden eine höchst effektive und effiziente Einsatzkomponente dar, die in allen Aufgabenbereichen der Bundespolizei, vor allem aber auch in der bahnpolizeilichen Aufgabe, einen ganz wichtigen Sicherheitsbeitrag leisten.

Eine Reduzierung dieser Einsatzkompenente ist deshalb aus Sicherheitsgründen nicht hinnehmbar. Der Organisations- und Dienstpostenplan (ODP) muss auch an dieser Stelle dringend zügig nachgebessert werden. Darüber hinaus sind auch in einer Reihe anderer Bereiche Nacharbeiten am Organisations- und Dienstpostenplan notwendig.

hund__bildpropertydefault.gifDer Bundespolizei-Hauptpersonalrat – aber auch die Bundespolizeibehörden – haben dazu klare Stellungnahmen und Positionen erarbeitet, die bisher nur unzureichend in den ODP eingeflossen sind. „Der Bundespolizei-Hauptpersonalrat sieht den derzeitigen ODP keinesfalls „schlusserörtert“ und wird in der Sache konsequent weiterverhandeln. Wir werden über die weitere Entwicklung berichten“, so Scheuring.

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Themenbereich: Bundespolizei - Reform | Drucken