Streikbeteiligung höher als erwartet

GdP: Arbeitgeber haben sich verrechnet:

kopie-von-warnstreik-stuttgart006.jpgPositiv überrascht von der hohen Beteiligung an den Warnstreiks der Beschäftigten der Polizei zeigte sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. Bereits in den frühen Morgenstunden ging auf Deutschlands Flughäfen, wie hier in Stuttgart, nichts mehr. Freiberg: „Der Mittwoch hat deutlich gezeigt, wer in unserem Land für hohe Mobilität, Effizienz und Sicherheit des Standortes Deutschland sorgt. Das sind nicht überbezahlte Manager und arrogante öffentliche Arbeitgeber, sondern zigtausend verantwortungsbewusste und fleißige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die es leid sind, dass auf ihnen seit Jahren herumgetrampelt wird.“
Im Bereich der Bundespolizei sorgten GdP-Mitglieder bereits in den Nachtstunden dafür, dass die Gepäckbänder auf den Flughäfen zum Stillstand kamen. Josef Scheuring, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei: „Unsere Arbeitgeber sollten langsam begreifen, dass die Beschäftigten der Polizei nach der sozialen Talfahrt der vergangenen Jahre die Nase voll haben und es sehr ernst meinen.“
kopie-von-kundgebung-hh-4_3_08-006.jpg Freiberg, Mitglied der Sondierungskommission bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen erwartet von der am morgigen Donnerstag beginnenden 5. Runde in Potsdam, dass die Arbeitgeber ein neues und verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Freiberg: „Die Arbeitgeber haben sich verrechnet, wenn sie geglaubt haben, unsere Kolleginnen und Kollegen könnten nicht rechnen.“ (Bild von der Demo in Hamburg)

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Themenbereich: Tarif | Drucken