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15. Mai 2008

GdP zum Verfassungsschutzbericht 2007

gdp_zum_thema.jpgBesorgnis erregende Ausbreitung des Rechtsextremismus hinter bürgerlicher Maske
Berlin. Die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus hat nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für die deutschen Sicherheitsbehörden nach wie vor oberste Priorität. GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Der jüngste Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz weist mit Recht darauf hin, dass die größte Bedrohung weiterhin vom islamistischen Terrorismus ausgeht. Gleichzeitig macht mir aber die Ausbreitung des Rechtsextremismus hinter der Maske der Bürgerlichkeit große Sorgen.“

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Veranstaltungshinweis: Bürgerfest gegen Rechts in Chemnitz

argumentegegenrechts.jpgLiebe Kolleginnen und Kollegen,
die Gewerkschaft der Polizei - Bezirk Bundespolizei und der GdP Landesbezirk Sachsen veranstalten in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Innern am 16.Mai 2008, von 11.00 Uhr - 15.00 Uhr, ein Bürgerfest gegen Rechts in Chemnitz. Veranstaltungsort ist der Neumarkt in der Innenstadt in Chemnitz. Weitere Informationen zum Bürgerfest werden wir hier auf dieser Seite zeitnah veröffentlichen. Wir laden alle recht herzlich zu diesem Bürgerfest ein.

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14. Mai 2008

Freispruch ohne Wenn & Aber!

paragraph_1.jpgDas Oberlandesgericht (OLG) Koblenz erkannte am 5. Mai 2008 (Geschäftsnummer
1 Ss 31/08) in der Strafsache gegen zwei Mainzer Kollegen wegen Körperverletzung im Amt u.a. in einem Beschluss zu Recht, dass aufgrund der Revisionen unserer beiden Kollegen das Urteil der 6. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Mainz vom 2. Oktober 2007 aufgehoben wird und unsere angeklagten Kollegen freigesprochen werden.

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13. Mai 2008

Besoldungs- und Versorgungsanpassung beim Bund

bundestag001.jpgAm Freitag beriet der Bundestag in Erster Lesung über einen Entwurf des Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes 2008/2009 (16/9059). Die 2. Lesung wird am 29.05.2008 durchgeführt. Damit sollen die Dienst- und Versorgungsbezüge von Beamten und Richtern des Bundes, Soldaten und Versorgungsempfängern des Bundes von 2008 bis 2009 in drei Schritten angehoben werden. Die Anpassung orientiert sich am Tarifabschluss für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes (Bund) vom 31. März 2008.

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12. Mai 2008

Gründung der GdP-Kreisgruppe Bundespolizei Bremen

kopie-von-vorstand1.jpgLiebe Kollegen/Innen,
vor dem Hintergrund der Neuorganisation der Bundespolizei, haben die Kolleginnen/Kollegen bei der Bundespolizeiinspektion Bremen am 16.04.2008, welche bisher der Kreisgruppe Hamburg oder der Kreisgruppe Hannover angehörten, im Rahmen einer Mitgliederversammlung beschlossen, eine Kreisgruppe Bundespolizei Bremen zu gründen.

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11. Mai 2008

Lebensarbeitszeit - SPD nimmt Forderung der GdP auf:

kopie-von-besuch_korper_1.jpgDie beabsichtige Lebensarbeitszeitverlängerung für die Beschäftigten der Bundespolizeien war Thema eines Gespräches der GdP - Vertreter Josef Scheuring, Jörg Radek und Martin Schmitt mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD - Bundestagsfraktion Fritz Rudolf Körper am achtem Mai 2008 in Berlin.

Die Gewerkschaftsvertreter machten dabei deutlich, dass sie die Lebensarbeitszeitverlängerung insgesamt für falsch halten. Für diejenigen allerdings, die wesentliche Teile ihres Arbeitslebens zu unregelmäßigen Zeiten arbeiten, sei die heutige Regelarbeitszeit schon hoch belastend und jegliche Verlängerung unakzeptabel. Die Belastung dieser Personengruppe sei im übrigen durch die einseitige Erhöhung der Wochenarbeitszeit in den zurückliegenden Jahren schon einmal deutlich verschärft worden. Dies gelte sowohl für die Polizeien des Bundes als auch für den vollzugsbereich des Zolls.

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8. Mai 2008

Parlamentarische Beratung der Besoldungsanpassung

deutscher-bundestag-org-imagepropertyposter.jpgDer Deutsche Bundestag wird in seiner 161. Sitzung am 09. Mai 2008 das Bundesbesoldungs- und - versorgungsanpassungsgesetzes 2008/2009 beraten.Der Gesetzentwurf regelt die Anpassung der Bezüge von Dienst- und Versorgungsempfängern im Bundesbereich. Gemäß § 14 Bundesbesoldungsgesetz und § 70 Beamtenversorgungsgesetz sind die Bezüge der Beamten und Versorgungsempfänger regelmäßig an die Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen finanziellen Verhältnisse anzupassen. Deshalb werden die Tarifergebnisse vom 31. März 2008 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zeit - und inhaltsgleich auf die Beamten und Versorgungsempfänger übertragen.Dies geschieht erstmalig seit fünfzehn Jahren der Abkoppelung, Sonderopfer und Einmalzahlung .

Die Regelungen im Einzelnen:

  • Erhöhung des Grundgehaltssatzes um einen Sockelbetrag in Höhe von 50 € ab 01.01.2008 und ab 01.01.2008 eine lineare Erhöhung um 3,1 %.
  • Ab 01.01.2009 eine lineare Erhöhung um 2,8 % und eine Einmalzahlung in Höhe von 225 €.
  • Die Anpassung der Versorgungsbezüge erfolgt unter Anwendung der im Versorgunngsänderungsgesetz 2001 eingeführten schrittweisen Abflachungen des Versorgungsniveaus (sogenannter Riesterfaktor).
  • Die vorgesehenen drei Versorgungsanpassungen werden dementsprechend um insgesamt 1,62 Prozentpunkte gemindert.
  • Anders als im Rentenrecht wird die Anwendung des Riesterfaktors in 2008 und 2009 nicht ausgesetzt.
  • Durch die Besoldungsanpassung steigen die Versorgungsbezüge Ost auf das Niveau der Versorgungsbezüge West.

Die Besoldung wird in Umsetzung des Tarifabschlusses für den öffentlichen Dienst rückwirkend zum 01. Januar 2008 und dann erneut zum 01. Januar 2009 angehoben.

7. Mai 2008

Sicherheitspapier der Union!

Das Sicherheitspapier der Bundestagsfraktion der CDU/CSU prägt die innenpolitsche Debatte seit dem Wochenende. Auffälligster Punkt ist die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates. Inhaltlich sind jedoch andere Aspekte bedenklich. Schon rein sprachlich werden die Problemstellungen der Inneren Sicherheit vermengt mit sicherheitspolitischen Interessen der Bundesrepublik. Begründung dafür liefert die Bedrohungslage insbesondere der sogenannten “weichen” Infrastruktur (z.B.: Verkehrsnetze, Energieversorgung). In Ermangelung eines innenpolitischen Profils auf der Länderebene wird nun eine Militarisierung der Polizeibehörden seitens des Bundes versucht. So soll die Marine zur Abwehr einer terroristischen Gefahr auf und von See ausgebaut werden. Oder es folgt nach der Feststellung, dass für die zunehmenden zivilen internationalen Einsätze es in der Polizei an Personal fehle, der Vorschlag einer Umwandlung von Kräften der Bundeswehr. Die grundsätzliche Feststellung, es fehle der Polizei an Personal, ist richtig. Doch dafür ist der politisch gewollte Abbau von Personal verantwortlich. Das Papier lenkt von dieser Verantwortlichkeit ab. Es ist also eine Rechtfertigung für die eigene Untätigkeit. Da dieses Papier kaum eine politische Mehrheit im Parlament erhalten wird, gilt es jetzt schon als Alibi für die Debatte, die einem Anschlag folgen würde.

PDF: Sicherheitsstrategie für Deutschland Das Strategiepapier ist hier einzusehen.

Aus der Presse: “Bürger gehen auf Grenzstreife”

schengengrenzebayern-tirol1.jpgLiebe Kolleginnen und Kollegen,
in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau ist ein Interwiev mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring, zur aktuellen Situation an den deutschen Ostgrenzen nach Wegfall der Grenzkontrollen, am 21.12.2007 veröffentlicht. Diesen Artikel haben wir nachfolgend zu eurer Kenntnis bereitgestellt.

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6. Mai 2008

Sendehinweis: Lars Wendland bei SAT.1 Automagazin

kopie-von-lars.jpg Zum Thema “Autodiebstahl und -Verschiebung in das östliche Ausland” wird der Vorsitzende unserer Kreisgruppe Bundespolizeiamt Frankfurt/Oder, Lars Wendland (Bild) am Samstag, 10.05.2008, auf SAT.1 um 17.00 Uhr in der Sendung “Automagazin” interviewt.


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