24. Juli 2008
GdP nennt Konsequenz des
BGH-Urteils âabenteuerlichâ
Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Sicherungsverwahrung gefĂ€hrlicher StraftĂ€ter wird nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) der Polizei einmal mehr der âSchwarze Peterâ fĂŒr VersĂ€umnisse und Pannen der Rechtssprechung zugeschoben.
Bernhard Witthaut, stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP: âDie Folgen der Aufhebung der Sicherungsverwahrung des 49jĂ€hrigen PĂ€dophilen sind abenteuerlich. Auch der BGH erkennt, dass von diesem Mann weiterhin eine erhebliche Gefahr ausgeht. Er soll aber in die Freiheit entlassen werden. Dass er keine neuen Straftaten begeht, dafĂŒr soll nun die Polizei sorgen.â
Die Polizei mĂŒsse nun mit hohem Personalaufwand die vom Gericht als notwendig erachtete âengmaschige FĂŒhrungsaufsichtâ gewĂ€hrleisten. Witthaut: âSchlimmer noch ist die Verantwortung, die meine Kolleginnen und Kollegen jetzt tragen mĂŒssen. Gelingt es dem StraftĂ€ter dennoch, wieder ein Kind zu missbrauchen, stehen sie am Pranger.â
Die Gewerkschaft der Polizei fordert den Gesetzgeber auf, Rechtsgrundlagen fĂŒr eine sachgerechte nachtrĂ€gliche VerhĂ€ngung der Sicherungsverwahrung in zu schaffen.
das zeigt mal wieder, dass ĂŒberall dort wo politik auf ganzer linie versagt, die polizei alles regeln soll. also wenn keine vernĂŒnftigen rechtlichen rahmen geschaffen werden, wird von uns verlangt, in grauzonen zu agieren, um dann der buhmann zu sein wenn es in die hose geht.
das viele etablierten parteien auf allen ebenen jugendzentren, des geldes wegen, schlieĂen, und dann nach der polizei rufen, wenn diese sich an der haltestelle trifft, kennen wir ja.
aber das familienvĂ€ter auch noch nichtterapierbare kinderschĂ€nder vor sich selber schĂŒtzen soll ist der gipfel - was dass kostet (geld + nerven)
die opfer bleiben leider meiĂt ohne zuwendungen oder betreuung alleingelassen!( weil die selben parteien, aus genannten grĂŒnden, die beratungszentren schlieĂen)
mann gut, dass es noch ein paar angangierte menschen gibt, die den weissen ring und Ă€hnliche unterstĂŒtzen!
es wird zeit, dass der eine und andere 68er in pension geht, und die gesellschaft im 21. jahundert ankommt, wo opfern zumindest die selbe aufmerksamkeit zu teil wird.
Eintrag von ete am 24.Juli 2008
Sollte dieser PĂ€dophile sich wieder an einem Kind vergehen, sollte einmal ernsthaft die (straf- und zivil-)rechtliche Verantwortung derjenigen geprĂŒft werden, die diesen auf freien FuĂ gesetzt haben!!!
Was hier in der Bundesrepublik passiert ist dĂŒrfte in den meisten anderen LĂ€ndern dieser Welt völlig undenkbar sein!
Als Familienvater bin ich einfach nur völlig entsetzt.
Eintrag von A.M. am 25.Juli 2008