GdP: Aufstiegsverfahren müssen weiter verbessert werden

Die Reduzierung des Einstiegsalters vom 45. auf das 40. Lebensjahr zur Durchführung des eingeschränkten Praxisaufstiegs in der Bundespolizei ist eine wichtige Entscheidung um die notwendige Erhöhung der Aufstiegsverfahren in der Bundespolizei zu erreichen. Die Gewerkschaft der Polizei erwartet, dass diese von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble auf Initiative des Bundespolizei – Hauptpersonalrates getroffene Entscheidung jetzt auch zügig umgesetzt wird. Es kann allerdings nach Auffassung der GdP nicht bei der Reduzierung des Lebensalters allein bleiben. Zukünftig muß dieser Aufstieg auch aus dem Amt des Polizeiobermeisters möglich sein. Weiter muss das Zulasssungsverfahren zum Verfahren vereinfacht und das Aufstiegsverfahren insgesamt entrümpelt werden. “ Es muss auch in der Bundespolizei möglich werden, in einem zügigen Verfahren eingeschränkt vom mittleren in den gehobenen Dienst aufzusteigen. Das ist auch deshalb erforderlich, um in den nächsten Jahren überhaupt noch akzeptable Entwicklungsmöglichkeiten für die immer noch 2.000 PolizeimeisterInnen und über 8.000 PolizeiobermeisterInnen in der Bundespolizei herzustellen. Wir sind nicht bereit hinzunehmen, dass die Bundespolizei in ihren Bezahlungstrukturen weit abgeschlagen hinter allen Bundesländern liegt. Dort hat die Bundespolizei nichts zu suchen, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.             

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken