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13. August 2008

GdP: Keine Verlegung des Beurteilungstermins in der Bundespolizei

Nach Auswertung umfangreicher Stellungnahmen der in der Bundespolizei vertretenen Personalvertretungen hat der Bundespolizei-Hauptpersonalrat die beantragte Verlegung des Beurteilungsstichtages vom 01.10.2008 auf den 01.10.2009 abgelehnt. Die beteiligten Personalräte hatten mit überragender Mehrheit gegen eine Verlegung votiert und das auch entsprechend deutlich begründet. Wir gehen nunmehr davon aus, dass zum Stichtag 01.10.2008 beurteilt wird. 

Einträge:

Das ist genau richtig so!!!! Eine Aussetzung hätte für viele Kollegen auch nur Nachteile gehabt.

Eintrag von u181 am 13.August 2008


Ich finde die Entscheidung für sich alleine gesehen bedenklich. Nun haben die Vorgesetzten alle Möglichkeiten, nachträglich auf die Setzung der höherwertigen Funktionen Einfluss zu nehmen. Möglicherweise erschließen sich mir die Entscheidungskriterien nicht abschließend, aber zur Zeit steht diese Entscheidung für mich auf einer Ebene mit den - offiziell gefeierten - nachträglich, also nach Ende der Bewerbungsfrist, geänderten Setzungskriterien in der BPOLD Pirna.

Eintrag von joe gerner am 13.August 2008


Da hat die Personalvertretung bzw Gewerkschaft genau richtig gehandelt. Das ist im Sinne der Kollegen.
Weiter so.

Eintrag von Holger am 14.August 2008


Hallo !!!

Ihr schreibt ” Wir gehen nunmehr davon aus, dass im Oktober `2008 beurteilt wird”. Aus dem Wortlaut der Formulierung “gehen davon aus” entnehme ich, dass diese Sache noch nicht zu 100 % feststeht.

Im grossen und ganzen kann man sagen, dass sich durch die Beurteilung 2008 nicht viel ändern wird, da ja nicht viel Beförderungen im mD ( BPOLD STA ) durchgeführt wurden, und somit nicht viel Neuner frei wurden.

Aufgrund der äußerst dürftigen Beförderungsmöglichkeiten im mD in vorgenannter Direktion wird die Beurteilung meines Erachtens nach ad Absurdum geführt. Wenn man trotz dreier oder vierer Neuner hintereinander nicht befördert wird, dann zweifelt man irgendwann, zu Recht, an diesem System.

Viele Grüsse

Bundesbakki

Eintrag von Christian Backes am 14.August 2008


Sich den ganzen Tag über Beförderungen einen Kopf machen bringt doch nichts.
Und das Geheule von o.g. Kollegen (Bundesbakki) über keine Beförderung nach sovielen Neunen ist einfach nur peinlich und beschämend.
Haltet einfach das Maul.
Die meisten der Kollegen wären froh über eine Neun.
Das ist eine Anerkennung der Leistung durch den DGL und auch ein bisschen Gefälligkeit.
Die Beurteilung ist nicht der Vorspann für eine Beförderung.
Das sollten mal langsam die Kollegen im mD begreifen.
Die Planstellenobergrenze ist erreicht.
Das ist nun mal so und lässt sich durch jammern nicht ändern.
Man sollte sich mit dem was man ist abfinden.
Vieleicht ändert sich was, wenn unser IM in den verdienten Ruhestand (RIP) geht.

Gruß aus dem Süden der bunten Republik

Eintrag von LtCo am 14.August 2008


Hallo,
ich begrüße die Entscheidung des BHPR ausdrücklich. Nicht wenige Kolleginnen und Kollegen benötigen eine (gute) Beurteilung, um sich letztendlich bei der nächsten Ausschreibung hoffentlich erfolgreich bewerben zu können.

Dennoch könnte jetzt das Szenario eintreten, welches das BPOLP in Potsdam zu seinem Antrag auf Verschiebung der Beurteilungsrunde bewogen hatte (sofern die Rechtsposition der Oberbehörde denn richtig war). Die jetzt anlaufende Entscheidung über die Stellenausschreibungen BPOLP/BPOLDen/MKÜen muss einschließlich der Übertragung der Dienstposten bis 30.09.08 abgeschlossen sein, weil dann die zugrunde liegenden aktuellen Leistungsnachweise Ihre Gültigkeit verlieren. Am 01.10.08 sind Beurteilungen zu erstellen, die nach Notenfreigaben und Eröffnungen vermutlich erst im Januar 2009 rechtskräftig werden.
Das ehemalige BPOLP West unter seinem “kleinen” Präsidenten Seeger hat nach meinen Informationen in der Vergangenheit bereits einzelne Stellenbesetzungen zurückgezogen, weil die Übertragung erst im neuen Beurteilungszeitraum, also nach dem 01.10. des entsprechenden Jahres mit der Note des Vorjahres erfolgen sollte.
Es scheint mir nahezu unmöglich, nun alles vor dem 01.10.08 hinzubekommen. Denn meines Wissens nach erfolgt nach der Erstellung der Stellenbesetzungsberichte in den Auswahlverfahren zunächst die Beteiligung der Gremien Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung. Nach deren Zustimmung kommt die Bescheidung der unterlegenden Bewerber mit 14 tägiger Widerspruchsfrist und erst dann die Übertragung an den “Gewinner”.
Die nächsten Tage werden interessant.
Die vermutlich eintretende Verzögerung kann man jedoch den Personalräten, die den HPR in seiner Ablehnung bestärkt haben, nicht anlasten.
Die Verantwortung für diese politische Bundespolizeireform tragen Politiker, für die unprofessionell erscheinende Umsetzung auch die politischen Beamten (Staatsseketrär / Abteilungsleiter / Präsident BPOLP).

Danke für jeden neuen Morgen, Danke für jeden neuen Tag.

In diesem Sinne

runningagent

Eintrag von runningagent am 14.August 2008


Eine Aussetzung wäre sinnvoll gewesen! Durch die jetzige Beurteilungsrunde werden nur wieder Probleme geschaffen, welche die Neuorganisation weiter in Zeitverzug bringen! Oder ist dies das oberste Ziel der Gewerkschaften? Ich hoffe mal, dass sich das BMI und BPOLP nicht darauf einlassen!

Eintrag von Cobra am 15.August 2008


Ich kann joe gerner nur zustimmen!

Zudem warten wir ALLE ja seit fast 2 Jahren darauf, dass das Stellenbesetzungsverfahren endlich in Gang kommt. Dabei meine ich “endlich” nicht etwa, weil wir diese Diletanten-Neuorganisation so unglaublich klasse fänden, sondern weil man ja irgendwann mal wieder so’n ganz kleines bisschen Lebensplanung betreiben möchte und muss. Der ganze Mist betrifft ja nicht nur die eigene berufliche Situation, sondern auch die gesamte Familie usw. (ist ja alles schon tausend mal beschrieben worden).

So! Und dann läuft auf der Basis einer monatelang ausgibig verhandelten Dienstvereinbarung “wenigstens” die Phase 1 mal an, ein Zeitplan wird erstellt und auch offiziell veröffentlicht, man stellt sich auf eine (wenigstens tendenzielle) Entscheidung zum 05.09. ein, auf den Beginn der Phase 2. Und dann?! Dann kommt die gleiche Personalvertretung, die sich wenige Wochen zuvor noch für den - wenn auch verspäteten - Abschluss der Dienstvereinbarung hat feiern lassen und erwirkt unmittelbar vor Ende der Bewerbungsfrist die Verlängerung der Ausschreibungen um drei Wochen (zu einem Zeitpunkt, als ohnehin schon 99,999% der Bewerbungen vorlagen…)! Und warum? So richtig sagt uns das KEINER! Semi-offizell heisst es, weil die DV unterschiedlich ausgelegt wird. Na, da habt ihr ja mal ‘ne tolle Vereinbarung getroffen…

Aber die Verzögerung von drei/vier Wochen nach hinten reicht offenkundig nicht. Nein, jetzt soll erstmal eine neue Chaosphase geschaffen werden, weil ja ganz unbedingt noch beurteilt werden muss! Stichtag 01.10.2008! Beurteilungszuständigkeiten? Sind die glasklar, oder muss da auch ‘ne Vereinbarung her? Personalführungsgespräche? Sind die alle geführt? Von den richtigen Leuten? Kennt der neue DGL seine Mitarbeiter in der ehemaligen Inspektion und jetzigen Revier überhaupt schon wenigstens dem Namen nach? Und die Mitarbeiter in den aufgelösten Ämtern, die noch nicht wissen, wo sie zukünftig ihre Verwendung finden, wer beurteilt die? Und auf welcher Grundlage, und für welche Tätigkeiten? (nur mal so’n paar Beispiele)

Und wann wäre in der Vergangenheit eine Beurteilung zum 01.10. mal zeitgerecht eröffnet worden…?
Also, ich gehe mal schwer von einer Verzögerung, d.h. Verlängerung der Phase der Unsicherheit, von mind. einem halben Jahr aus…

Und all’ das würde ich ja noch verstehen, wenn damit ein Erfolg verbunden wäre. Ist aber nicht! Denn:

1. Jetzt wird der “Schieberei” und “Maggelei” doch erst Tür und Tor geöffnet (Lieblinge werden mittels neuer Beurteilung jetzt erst recht positioniert). Und diesen “willkürlichen Schieberein” der Dienstvorgesetzten wollt ihr doch sonst immer unbedingt einen Riegel vorschieben…!

2. Auch bei diesen neuen Beurteilungen werden die Quoten einzuhalten sein! D.h. es werden IMMER 50% der Mitarbeiter höchstens mit 6 beurteilt. Nur die Namen ändern sich!!! Ist das ein Erfolg? Im Sinne der “Gerechtigkeit”? Wessen Gerechtigkeit?

Wahrscheinlich kenne ich die Hintergründe zu diesem grandiosen Erfolg der Personalvertretung(en) und damit auch unserer Gewerkschaft nicht oder nicht ausreichend. Deshalb fällt mir das Jubeln auch so schwer. Aber dann erklärt es uns doch. Die Info-Poitik der Personalvertretungen ist nämlich m.E. kein Stück besser als die des großen Dienstherrn…

Sorry, Leute, aber ich bin jetzt mal massiv sauer!
Und nun fallt über mich her!

Eintrag von Energiesparlampe am 15.August 2008


So ist es aus der Sicht von vielen Kolleginnen und Kollegen richtig!

Nun haben auch die Beurteiler die Möglichkeit, durch praktikable Anwendung der Beurteilungsmöglichkeiten, diejenigen, die kurz vor dem Altersstrafraum stehen, so zu beurteilen, dass sie noch ihr Endamt erreichen.

Danke GdP.

Eintrag von First am 15.August 2008


Ich lach mich kaputt!!! 8/8/8 das waren meine letzten drei Noten. Was ändert das denn? Kein zusätzliches Geld und kaum ein Kollege geht in absehbarer Zeit in den Ruhestand. Das gleiche gillt für die Stellenhebungen. Ohne Anpassung der Haushalte passiert da garnichts.

Viele Grüße an die Optimisten

Eintrag von KSB am 15.August 2008


Berurteilen oder nicht beurteilen, dass ist hier die Frage. Was für die Beschäftigten besser ist, kann man sicherlich erst ein paar Jahre später feststellen. Augenscheinlich ist die Entscheidung zu beurteilen für manche Direktionen gut für andere eher weniger. Ich denke für die BPOLD Pirna ist das eher schlecht und damit eventuell auch für die anderen wo die fast 800 Beschäftigten dann auch aufschlagen werden. Ich höre jetzt schon die Vorgesetzten: Da sie ja nicht gesetzt werden können gebe ich Ihnen noch eine gute Beurteilung damit sie sich dann auch ordentlich bewerben können.
Ein andere Punkt ist der, dass eine jetztige Beurteilung manche Versprechungen von Vorgesetzten doch noch Erfüllung bringen. Damit wird wieder deutlich das das ganze System i.V.m. der Beurteilung eine Farce ist.
Bei der Setzung nach Eignung, Leistung und Befähigung wird nicht der Beste gesetzt, sondern der der dem Chef nach der Nase tanzt(nicht zu verwechseln mit Loyalität).

Schönes Wochenende noch!

Eintrag von Jörg am 16.August 2008


Hallo,
was ändert sich eigentlich mit dem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens beim BPOLP und den BPOLD’en inkl. MKÜ’en für “aufgelöste” Kolleginnen und Kollegen, die sich nicht beworben haben, weil diese neuen Dienststellen für sie zu weit weg waren?
Dann folgt die Setzungsphase, bei denen diese Kolleginnen und Kollegen dann wieder nicht dabei sind. Setzt man jetzt die Beurteilungen aus, ist das für einzelne “aufgelöste” Kolleginnen und Kollegen gut, weil sie eine gute Note halten. Für die große Mehrheit aber vermutlich schlecht, weil sie eben ihre schlechte Note behalten. Diese Noten aber werden bei den nächsten Ausschreibungen (”Restplatzbörse” könnte man auch sagen) benötigt.
Alles in allem, was dem anderen sein Freud’ ist des anderen sein Leid.
Es war den Spitzenbeamten des BMI bekannt, dass nach der Reform, die am 01.03.2008 rechtskräftig wurde, bereits am 01.10.2008 Beurteilungen anstehen. Das hat dort keinen interessiert bis das BPOLP mit seinem Antrag darauf aufmerksam machte.
Man kann dem BHPR (dem ich nicht angehöre) doch nicht vorwerfen, dass er seine Rechte (begründete Ablehnung eines Antrages) und Pflichten (darauf zu achten, dass die für die Beschäftigten geltenden Vorschriften, hier Beurteilungsrichtlinie, Beförderungsrichtlinie u.v.m.auch eingehalten werden) wahrnimmt. Ich erwarte das sogar. Die Mitarbeiter sollten meines Erachtens keine besondere Eile bei der personellen Umsetzung einfordern. Da bleiben mehr Leute auf der Strecke als von vorhersehen kann!!!
Wer von den “aufgelösten” Kolleginnen und Kollegen jetzt schon da Dienst machen möchte, wo er letztendlich ohnehin landen wird (Flughafen Frankfurt/Main, München, Düsseldorf usw.), der kann jetzt schon abgeordnet werden.
Dafür braucht man dann in der Tat keine Beurteilung mehr.
Personalvertretungen und Gewerkschaften haben diese Reform und deren Umsetzung so nicht gewollt, wenn man den entsprechenden Publikationen Glauben schenkt..
Die Politiker in und um Präsident Seeger sind in der Pflicht und Verantwortung, die gesetzlich und vertraglich (Dienstvereinbarung) geregelten Maßnahmen rechts konform umzusetzen. Nur um letztendlich eine Vollzugsmeldung an Herrn Minister abzugeben, dürfen Regelungen, die jahrelang galten und bekannt sind, nicht über Bord geworfen werden.
Das ist man auch der großen Mehrheit, der “Nicht Betroffenen” schuldig.
Ich bin übrigens bei der ersten Reform 500 km weggespült worden, weiß also, wovon ich rede und schreibe.

Gruß
runningagent

Eintrag von runningagent am 16.August 2008


“energiesparlampe” bringt`s auf den punkt: nun kann mancher noch schnell positioniert werden. Ich hätte eine aussetzung für gut befunden, da dann alle mit den gleichen ausgangsvoraussetzungen ins rennen gegangen wären. bei aller unruhe und unsicherheit, die die “reform” ohnehin ausgelöst hat, kommen die beförderungen und damit neuen rangfolgen und jetzt noch die beurteilungsrunde hinzu. dies alles muss ja einen stau auf der datenautobahn und noch mehr dunkel ins licht statt umgekehrt bringen! bin schon gespannt, wann die entscheidungen für den schritt 1 getroffen werden.Ich denke, dass man nicht bis zum ablauf der widerpruchs- und anfechtungsfristen warten wird, bis man den ausgewählten Bewerber auf seine alte/neue stelle setzen wird - schließlich soll ja im ersten schritt die schnelle funktionsfähigkeit der behörden gewährleistet werden.

Eintrag von hubs am 16.August 2008


Die Mitarbeiter sollten meines Erachtens keine besondere Eile bei der personellen Umsetzung einfordern. Da bleiben mehr Leute auf der Strecke als von vorhersehen kann!!!

Eintrag von runningagent am 16.August 2008

,,,sehr richtig! - Auch sonst kann man m.E. jeden Satz deines Beitrages unbesehen unterschreiben! Und bitte nicht vergessen: der BMI hätte durchaus die Chance gehabt, schon die Beurteilungsrunde ´07 auszusetzen. (Es gab damals entsprechende Vorstöße der Gewerkschaften, die dann aber bei der Ausformung auch hätten mitreden wollen und müssen)
Damals wollte man nicht…. (In grenzenloser Selbstüberschätzung war man ja der Meinung, das auch so alles gebacken zu bekommen - war wohl nichts!)

Zum jetzigen Zeitpunkt hingegen blieb dem HPR garnichts anderes mehr übrig, als abzulehnen, wenn er sich nicht vollends der Lächerlichkeit preisgeben wollte. M.E. ist es sehr positiv zu bewerten, daß der HPR hiermit demonstriert hat, nicht mehr gewillt zu sein, sich permanent vor sich hertreiben zu lassen! Und auch nicht vergessen: den Anlass hat der Dienstherr geliefert! Die nun eintretende Verzögerung hat ebenfalls er zu verantworten! (Man könnte das ja auch als Chance begreifen, das eine oder andere besonders hirnrissige Detail nochmal zu überdenken……)

Von vorneherein war die an den Tag gelegte Hektik ohnehin nicht nachvollziehbar. Vorheriges Nachdenken hätte sich bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt zigfach ausgezahlt gehabt!
Der eine oder andere schreibt hier von Planungssicherheit beim schnellen Durchziehen der (unausgegorenen) “Reform”. -Bis wann denn? - Der derzeitigen Planung(?) gebe ich eine Halbwertszeit von maximal 2-3 Jahren ab Fertigstellung…..

Klar, einige hätten nunmehr davon profitiert, wenn nicht beurteilt worden wäre, andere aber auch gerade nicht; - und bei einer “Reform”, die nur sehr wenige Gewinner, aber haufenweise Verlierer produziert, ist es noch schwieriger, es jedem recht zu machen.

Mit der Ablehnung ist der Käs´aber auch noch nicht gegessen. - Ich freue mich jetzt schon auf die Beantwortung der Fragen nach der Beurteilungszuständigkeit. (Ich bin aber andererseits ziemlich sicher, daß die allgegenwärtige operative Hektik auch bei der Beurteilungsrunde wieder an den Tag gelegt und zu größter Eile gedrängt werden wird.)
Inclusive der (aufgrund der o.a. offenen Fragen abzusehenden) verwaltungsgerichtlichen Überprüfung der Beurteilungen dürfte eine Gesamtverzögerung von einem Jahr bereits sehr sportlich gedacht sein…..

Und wieder der Hinweis: “Wer hat´s erfunden?” - nein, diesmal nicht die Schweizer, wohl auch nicht der BMI selbst. Vielleicht wäre es aber an der Zeit, daß die für alles Verantwortlichen ihm reinen Wein einschenken und sich (aber auch der Öffentlichkeit gegenüber) zugeben, sich grandios verspekuliert zu haben!

Eintrag von Gerhard Medgenberg am 17.August 2008


Beurteilungen im mD zum 01.10.08 werden realistisch betrachtet wenig bis keine Änderung der Beurteilungsnote bringen können, da es auch wenig bis keine Beförderungen gab. Die Beurteiler können natürlich den Einen oder Anderen eine bessere Beurteilung geben, müssen dann aber eine Anderen dafür heruntersetzen, da ja die Quoten eingehalten werden müssen. Im gD sieht es etwas besser aus, da dort ja Beförderungen Noten freigegeben haben. Im hD ist es eh egal:-)
Dafür wird das Stellenbesetzungsverfahren wahrscheinlich verzögert werden und die Unsicherheit von vielen Kollegen/-innen bezüglich ihres zukünftigen Dienstortes weiter anhalten.

Eintrag von Schuhmacher am 17.August 2008


Sich den ganzen Tag über Beförderungen einen Kopf machen bringt doch nichts.
Und das Geheule von o.g. Kollegen (Bundesbakki) über keine Beförderung nach sovielen Neunen ist einfach nur peinlich und beschämend.
Haltet einfach das Maul.
Die meisten der Kollegen wären froh über eine Neun.
Das ist eine Anerkennung der Leistung durch den DGL und auch ein bisschen Gefälligkeit.
Die Beurteilung ist nicht der Vorspann für eine Beförderung.
Das sollten mal langsam die Kollegen im mD begreifen.
Die Planstellenobergrenze ist erreicht.
Das ist nun mal so und lässt sich durch jammern nicht ändern.
Man sollte sich mit dem was man ist abfinden.
Vieleicht ändert sich was, wenn unser IM in den verdienten Ruhestand (RIP) geht.

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O.g. Eintrag von LtCo ist eine unverschämtheit, vor allem für einen PVB des gD..Der Satz: Haltet einfach das Maul ist respektlos… Jeder PVB setzt andere Schwerpunkte. Der eine sieht die Neun als Sprung zur nächsten Beförderung, was eigentlich auch so ist…ob eine Neun oder 5 Neunen…ist erst mal nebensächlich…, vor allem, wenn die Stellenplanobergrenze bereits lange erreicht ist und Jahre vorbei sind, in dem Hunderte zum PHM, POM oder PM befördert wurden.
Also lieber LtCo. Jeder kann seine Meinung hier im Forum äußern und sollte nicht beschimpft werden.

Eintrag von PVBBPOLIDortmund am 17.August 2008


tolle show hier,
letzte beurteilungen 8 - 9 - 9 !!!
das ist ja einiges
aber nun,
laufbahnwechsel in gd ….
und siehe da
beurteilung weil, “Wir gehen nunmehr davon aus, dass zum Stichtag 01.10.2008 beurteilt wird.”

beurteilung 6

tolle leistung von mir ….und vom Bundespolizei-Hauptpersonalrat
auch keine befördrung, weil kein z gewesen,
ach ja auch keine chance in dieser reform mehr
aber
ich bin gerne bei diesem haufen (seit 30 jahren)
thomas

Eintrag von flughafenpolizist am 17.August 2008


@ LtCo, Eintrag vom 14. August 2008

Hallo !!!

1. Ich mache mir bestimmt nicht den ganzen Tag einen Kopf über Beförderungen !!! ( Keine Zeit dafür )

2. Außerdem heule ich auch nicht rum, auch wenn ich nach-3- bzw. -4- Neunen nicht befördert werde. Für mich ist es keinesfalls beschämend oder gar peinlich, auf diesen offensichtlichen Mißstand in diesem Forum hinzuweisen.

3. Wenn man mit mehreren Neunern nicht befördert wird, was macht die Beurteilung dann noch für einen Sinn ??? Aber ich glaube, Du kennst Dich mit der Materie nicht aus, zumindest schließe ich das aus Deinen unqualifizierten Äusserungen.

4. Auf Deine Grüsse aus den Süden der bunten Republik verzichte ich sehr, sehr gerne.

In diesem Sinne

Bundesbakki

Eintrag von Christian Backes am 17.August 2008


Hallo,

das Thema Beurteilung ist nach meiner Meinung ziemlich abgedroschen. Ob ich nun hier am Hafen (FRA) eine Fünf oder Neun bekomme, hängt hier stark am Wohlwollen vom DGL ab. Kollegen im ID werden sehr schnell befördert, ebenso die sogenannten FÜG´S. Setzt man diese Kollegen in die Kontrollbox, die können ja nicht mal die AFE anmelden. Was bringt mir hier eine gute Beurteilung, befördert oder das “Z” bekomme ich nicht. Um dies zu bekommen sollte ich wohl zu den 007er (FSB) Kollegen wechseln, da geht das mit den Beförderungen wie im gD, nicht nach Können sondern nach Zeit.

Es ist aber hier immer wieder schön zu lesen, mit welcher Freude über dieses Thema geschrieben wird, wenn ich den Beitrag von LtCO lese, da frage ich mich, was soll der Beitrag, vielleicht ist dies seine Art den Frust zu verarbeiten. Ich freue mich auf jedenfall für jeden Kollegen der befördert wird, ob berechtigt oder nicht, ob mit 28 zum PHM oder mit 45 zum PHM.

Gruß

Eintrag von EPOM am 19.August 2008


zu EPOM

Mach doch die FSB für die schnellen Beförderungen dort nicht verantwortlich.
Für diesen Mist mit den eigenen Beförderungs-Töpfen Flieger, GSG9, FSB usw. ist doch unser Dienstherr verantwortlich. 1 Topf für alle würde reichen - und dann für die Spezialverwendungen erhöhte Zuschläge, von mir aus auch verdoppelt und verdreifacht - aber nur so lange man in der Verwendung ist!!!

Eintrag von Schuster am 19.August 2008


Hallo,

ich kann dieses unqualifizierte Gerede echt nicht mehr lesen!

Jedem steht es frei sich für Sonderverwendungen zu bewerben! Jeder ist seines Glückes selber Schmied!
Man sollte es versuchen und nicht so ein unkonstruktives Zeugs loslassen.

Die Sondereinheiten der Bundespolizei werden nicht umsonst bevorzugt behandelt! Und ich gönne es jedem einzelnen Kollegen, der täglich höhere Anforderungen und Leistungen erfüllen muss, wenn er entsprechend gefördert und befördert wird!

Insofern kann auch die GdP für diesen Umstand nichts. Und ich finde es auch nicht verwerflich gegenüber dem BMI, dass diese spezielle Töpfe einrichtet. Ich finde es sogar gut.

Also bewerben, sich dem EAV stellen, Leistung bringen und nicht nur rumlabern!

Eintrag von Urkundenfahnder am 19.August 2008


Einige haben in diesem Forum wohl das Thema verfehlt.
Äußert euch lieber zum Artikel. In den letzten Beiträge wird viel unberechtigtes über Kollegen geschrieben. Wir sollten uns hier nicht gegenseitig zerfleischen sondern versuchen gemeinsam auf diverse Misstände aufmerksam zu machen. Es wird über Beförderung/Spezialeinheiten und über so mache Dienststelle geredet. Es wird sich in vielerlei Hinsicht eh nichts ändern. Aber sich gegenseitig in einem Forum anzusch…..! Albern.
Einige wenige sind froh, dass die Verlegung der Beurteilung 2008 nicht aufgeschoben wurde.
Macht euch mal lieber Gedanken warum das gefordert wurde und sucht nach Möglichkeiten, wie man gegen solche Forderungen vorgehen kann. Es trauen sich zu wenige öffentlich das Mundwerk zu öffnen. Es ist für jeden Kollegen eine Frechheit so etwas zu fordern. Egal welche Beurteilungsnote. Jeder würde ein Jahr verlieren. Die Mitarbeiter die diesen Antrag beim BMI/Präsidium abgegeben haben werden eh automatisch befördert und müssen sich über Noten keine Sorgen machen.
Die müsste man mal zwischen die Finger bekommen. Aber hört auf euch gegenseitig durch den Dreck zu ziehen.
Jeder in der opperativen Ebene macht hier seinen Job, dass ein Präsident gut darsteht. Haltet zusammen…..
Sollte EPOM diesen Beitrag lesen, dann möchte ich (FüG, POM seit einigen Jahren) darauf hinweisen, dass am Flughafen die Lesegeräte “Verifier” heißen. Die Afe gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr.
Die Tür zu FSB steht übrigens jedem offen.

Dann mal ab und schöne Beiträge

Eintrag von excalibur am 20.August 2008


Unser aktuelles Beurteilungssystem gehört sofort abgeschafft.

Es wäre mal an der Zeit ein neues System gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften zu entwickeln!?

Eintrag von Super am 20.August 2008


Hallo,

sicherlich sollen Kollegen von sogenannten Sondereinheiten von mir aus besser bezahlt werden, aber wo ist da die Grenze, welche “Einheit” bekommt das “Z” schneller. Was ist mit den Ermittlern, mit DoKu-beratern, mit Kollegen die im Ausland sind usw. Sicher ist das ein Politikum, aber Kollegen die als Gruppenleiter ihren Dienst tun, haben auch etwas geleistet und haben das Wissen, sonst würden sie nicht vom Dienstvorgesetzten als PHM komisarisch dazu eingeteilt. Diese Kollegen müssen jetzt warten, weil eine Klage läuft.

Sicherlich es steht jeden frei sich zu Bewerben und den “Job” zu machen, aber die anderen sollten dabei aber nicht vergessen werden.

Was auch nicht vergessen werden darf ist die tatsache das Kollegen mehr Dienst machen müssen, da für die Leute bei der FSB kein Ersatz in die Dienstgruppe kommt.

Man kann endlos darüber reden, ich tue es hier jedenfalls nicht mehr.

Gruß

Eintrag von EPOM am 20.August 2008


Hallo lieben Kollegen,

ich bin doch sehr verwundert über die Beiträge des anonymen Kollegen Lt.Co und Urkundenfahnder. Entweder hab ich bei der Staatsrechtskunde nicht richtig aufgepasst oder hier haben zwei Beamte ganz klar den falschen Beruf gewählt. Jetzt über das Recht der freien Meinungsäusserung zu debattieren spare ich mir.

Der Hinweis das Leistung nur über eine Verwendung in den Spezialeinheiten der Bundespolizei vorgezeigt werden kann, halte ich für ziemlichen Unfug. Die Arbeit eines deutschen Polizisten findet grundsätzlich erstmal in Deutschland statt und nicht im Ausland. Wir haben hier genug Baustellen wo jeder Polizist benötigt wird. Trotzdem möchte ich damit nicht die Leitung der Beamten schmälern, welche im Ausland im Namen der Bundesrepublik für mehr Demokratie oder Sicherheit arbeiten. Aber wer sich hier ins Forum stellt und eine Meinung äussert, welche jedem Polizisten der ehrlich und redlich jeden Tag seiner Arbeit nachgeht um in unserem Land für Sicherheit zu sorgen, ins Gesicht schlägt, halte ich für unverschämt. Nicht jeder Beamte hat die Möglichkeit sich als FSB oder Urkundenfälscher ins Ausland zu begeben. Die Beamten, die nicht geschieden sind, Familie haben, Kinder ihr eigenen nennen, überlegen es sich 1000 mal ob sie einen solchen Job innerhalb der Bundespolizei annehmen. Kinder möchten mit ihren Vätern aufwachsen und auch die Frauen brauchen ihre Männer oder umgekehrt. Von dahher lieben Kollegen tut mir einen Gefallen, wenn ihr euch nicht wie erwachsene Männer/ Frauen, ihrem Berufstand angemessen ausdrücken könnt, verschandelt dieses Forum nicht mit euren Beleidigungen und Unterstellungen.

Gruß
Schahin Sharif Pakdaman

Eintrag von Schahin Sharif Pakdaman am 20.August 2008


Hallo S. S. P.,

erstens ist es meine Aufgabe als Polizist Urkundenfälscher festzunehmen und nicht selber einer zu sein und des Weiteren frage ich mich wirklich, wie ich Leute angreife wenn ich wie nachgenannt zitiere:

” ich kann diese unqualifizierte Gerede nicht mehr anhören*

hier auch schriftlich niederlage. Hierbei geht es darum, dass ich blosses deskonstruktives und leider auch Neidverhalten gegenüber Sonderverwendungen einfach nicht nachvollziehen kann. Man sollte sich immer mit sich selbst beschäftigen und schauen, dass man seinen Job ordentlich macht!

Ich stehe weiterhin dazu, dass Beamte von Sonderverwendungen es verdient haben schneller befördert zu werden. Die Aufführung, dass auch normale Polizisten ihren Dienst ordentlichen verrichten und durch eine schnellere Beförderung sowie durch meine schriftlich fixierte Äußerung hier ins Gesicht schlagen wird, entbehrt nun wirklicher jeglicher Grundland und geht völlig an der Sache vorbei.

Nun nochmal: Ich bin Verfechter des Leistungsprinzipes! Jeder Polizist, auch ein normaler, welcher seinen Dienst ordentlich macht hat eine Beförderung und Förderung verdient. Mein Anliegen ist es auch nicht Sonderverwendungen höheres Ansehen zollt. Jedoch muß man deren hohen Leistungen z.B. der GSG9 gebührenden Respekt entgegen bringen.

Manche Leute hier im Forum sollten erstmal lesen, auswerten und dann reagieren und nicht gleich gegen konträre Meinungen stur laufen.

Des Weiteren lieber Kollege Schahin Sharif Pakdaman würde man, sofern man meinen Text auch richtig liest, sofort herauslesen, dass ich im Wortlaut schrieb:

” Also bewerben, sich dem EAV stellen, Leistung bringen und nicht nur rumlabern”

Dies bezieht sich, dass man während eines EAV alles geben sollte und bezieht sich nicht auf den allgemeinen Dienst anderer Kollegen.

Ich selbst , bin übrigens (auch nicht mehr) bei einer Sonderverwendung und habe durch Engagement auch so entsprechend viel erreicht. Ich weiß daher, wovon ich spreche. Abschließend möchte ich erneut erwähnen, dass ich keine Leute beleidigen möchte, sondern nur unkonstruktive Meinungen einfach kritisiere. Ein Hoch auch das GG: freie Meinungsäußerung.

Eintrag von Urkundenfahnder am 21.August 2008


Lieber Kollege Urkundenfahnder,

erstmal danke für die Antwort, wobei ich sagen muss das die Art und Weise wie du dein erstes Posting formuliert hast, dieses sehr wohl missverstanden werden konnte, vieleicht hättest du von Anfang an es besser begründen sollen. Sicherlich ist es so das jeder einzelne von uns sich bewusst ist wie wichtig die Arbeit in den Sonderverwendungen ist, anderseits ist es aber auch so das diese Kollegen auch in den Beförderungen bevorzugt behandelt werden. Extra Beförderungstöpfe gibt es für die FSB, die Fliegerstaffeln und die GSG 9. Diese werden müssen sich nicht mit anderen Polizisten messen, sondern nur innerhalb ihrer Einheit, was zwangsläufig dazu führt das man schneller befördert wird. Finde ich auch richtig. Was die Urkundenfälscher angeht, weiss ich das es hier wiederrum von den Vorgesetzten DGL´s abhängt ob diese die Arbeit zu würdigen wissen, was nicht überall der Fall ist, da viele DGL´s der Meinung sind, dass sie der Dienstgruppe nicht zur Verfügung standen. Allerdings gehöre ich auch einer Sondereinheit der Bundespolizei an, der einzigen die jedes Jahr aufs neue eine Prüfung ablegen müssen um ihren Einsatzwert zu erhalten (Diensthundeführer) aber ich kann mich nicht erinnern je gefordert zu haben besser behandelt zu werden wie andere.

Die Frage ist doch, wie können wir alle in Zukunft eine Chance bekommen auch unser Endamt zu erreichen, ohne dass wir eine diese Sonderverwendungen wirklich angehen müssen. 30.000 Polizisten können nicht zur GSG9 oder FSB oder Urkundenfälscher werden. Von dahher halte ich deinen Einwand hier einfach für Falsch, weil er keinen weiterbringt. Ich freue mich für jeden der befördert wird, aber hoffe eigentlich durch konstruktive Meinungen einen Weg zu finden, dass wir alle irgendwann mal Regelbefördert werden, einfach weil es uns allen zusteht die ihren Job jeden Tag anständig machen (Ausnahmen bestätigen die Regel und die sollten natürlich länger brauchen). Durch das erreichen der Planstellenobergrenzen ist es nun nicht mehr so einfach und ich denke es ist nachvollziehbar das jemand sagt dass an dem System was falsch ist, dass er trotz mehrfacher 9er Noten immer noch nicht befördert wurde. Das sollte uns allen zu denken geben.

Gruß
Schahin Sharif Pakdaman
(PS: Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten)

Eintrag von Schahin Sharif Pakdaman am 21.August 2008


Liebe GdP, äüßert Euch doch bitte mal zum 1.Eintrag (15.August) von “Energiesparlampe”. Meiner Meinung nach sind seine Ausführungen alle nachvollziehbar. Eure diesbezüglichen Erklärungen würden mich wirklich interessieren.

Danke!

Eintrag von AufAbordnung am 21.August 2008


Geschätzte Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei,
aus vielen Beiträgen ist Frust, Unverständnis und laute Kritik an den Mitarbeitern in Führungsfunktionen zu hören. Beurteilungsnoten, Quotierung, Nichtbeförderung und andere Themenbereiche zerren an den Nerven. Als langjähriger Erstbeurteiler habe ich die unterschiedlichsten Beurteilungssysteme kennengelernt. Das optimale habe ich dabei noch nicht erfahren. Beurteilen heißt, sich vor allen Dingen auch kritisch mit den persönlichen Leistungen und Befähigungen der Mitarbeiter bei weitestgehendster Neutralität und Sachlichkeit auseinanderzusetzen.
Ein hoher Anspruch. Beurteilung will aber auch Förderung und Beförderung der Mitarbeiter erreichen. Es soll was beim Mitarbeiter ankommen. Aufstieg in der Note ist bei der Problematik der Quotierung nur möglich wenns oben Luft gibt. Luft gibts nur nach Beförderung. Die letzten Jahre wurde kräftig auch mit der Note 6 z.B. zum POM befördert. Die Planstellenobergrenzen sind erreicht. Soviel kommt nicht mehr. Also drehen wir uns alle im Kreis. Die Mitarbeiter und die Beurteiler. Wichtig ist nur, dass derjenige, der tadellos seid Jahren seinen Dienst verrichtet und mit 6 oder max. 7 nach Hause geht nicht auf der Strecke bleibt sondern die beständig brauchbare Leistung eine Beförderung nach sich zieht. D.h. die Befördrungsrichtlinien müssen angepasst werden. Eine grundsätzliche Unterscheidung nach Verwendung, Funktion, Arbeitsbereich, Spezialeinheit oder nicht sollte unterbleiben. Qualifizierungen und besondere Erschwernisse im Dienst können und sollten anders ausgeglichen werden.
Zu der Auffassung einzelner, dass bestimmte Bereiche besonders gefördert und befördert werden kann ich als Einheitsführer einer BFHu nur sagen, dass dies nicht der Fall ist. Das Gegenteil ist Realität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welche sich für unsere Verwendung entscheiden stellen sich hinsichtlich Ihrer Beurteilungsnote im Ranking hinten an. Im Vergleich zu ihrer vorherigen Verwendung verschlechtern sie sich sogar und werden teilweise später befördert. Auch das ist Realität.
Abhilfe schafft dabei insgesamt nur eine Erhöhung der beförderungsmöglichen Planstellenobergrenzen. Aber auch mit der Erhöhung derselben, wird es zukünftig feststellbare
Leistungsunterschiede, Noten und Beförderungskorridore geben. Schlussendlich sollte aber jeder in der Bundespolizei eine mittelfristige Perspektive zur Erreichung seines Endamtes vor Augen haben.

Eintrag von Einheitsführer am 15.September 2008


@ Urkundenfahnder

Schreib lieber für die Bildzeitung , als hier in’s Forum.
Soviel Sch… hab ich schon lange nicht mehr gelesen.
Du musst der absolute “Geheimagent” sein.
Junge, geh in die freie Wirtschaft.
Der Bund braucht Dicht nicht.

Eintrag von pm am 24.September 2008


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