+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

19. September 2008

GdP: Personalauswahl auf Grundlage der derzeitigen Beurteilungen

In seiner Sitzung 15. - 18. September 2008 hat der Bundespolizei - Hauptpersonalrat mit dem Bundesministerium des Innern eine Dienstvereinbarung abgeschlossen die festlegt, dass die Personalauswahl im Rahmen der bisher erfolgten Ausschreibungen zum ersten Schritt der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei auf Basis der derzeit gültigen Beurteilungen stattzufinden hat.    

Einträge:

tolle Wurst, was ist denn mit den Kollegen die aufgrund von Beförderung (ja sowas gibts noch) herunter gestuft wurden?

Eintrag von nur noch kopfschüttel am 19.September 2008


Das kommt ja fast einer temporären Aussetzung der RB 2008 gleich. Waren es nicht die Gewerkschaften, die erbost jede Abweichung von den Beurteilungsregularien verurteilt hatten?
Und wie geht es nun weiter? Kommt die RB 2008? Wenn ja, wird dann RB 2008 zur Erstellung der Bewerberlisten für den 2. Schritt herangezogen? Käme das nicht einer Ungleichbehandlung gegenüber den Bewerbern des ersten Schrittes gleich?
Ach ja, und weswegen wurde denn diese Entscheidung nun so getroffen? Seid doch mal transparent! Also ehrlich… Immer nur auf den Führungskräften rumhacken, aber selbst keinen Deut besser sein!

Eintrag von Irrsinn... am 19.September 2008


Liebe KollegInnen!
Am 28.05.2008 wurden die Dienstvereinbarungen zur personellen Umsetzung der Neuorganisation unterzeichnet. Danach startete der 1. Schritt - die Stellen beim Bundespolizeipräsidium, den Direktionsstäben und den neu aufgestellten MKÜ´s wurden ausgeschrieben. Wenn die Personalauswahl unter den zahlreichen Bewerbern bis zum 30.09.2008 abgeschlossen wäre, wäre sie selbstverständlich auch aufgrund der zu dem Zeitpunkt gültigen Beurteilung erfogt. Um jetzt niemanden zu benachteiligen (einige Bewerberauswahlen sind ja bereits kurz vor dem Abschluss) hat der BHPR beschlossen, dass alle im Zuge des 1. Schritts eingereichten Bewerbungen nach den zum Ausschreibungszeitpunkt gültigen Beurteilung bewertet werden und um darüber Rechtssicherheit zu schaffen eine Dienstvereinbarung mit dem BMI abgeschlossen. Dies ist nach unserer Auffassung ein faires Verfahren.
Die Setzung im 2. Schritt erfogt überwiegend nach Sozialkriterien, weshalb man dabei dann auch nicht von einer Ungleichbehandlung sprechen kann.
Mit kollegialen Grüßen,
Martin Schilff

Eintrag von Martin Schilff am 19.September 2008


Gute Entscheidung!

Worum geht es eigentlich?

Es geht darum, dass die Stellenbesetzungen, die unmittelbar bevorstehen und die eine enorme Arbeit bei der Auswahl machen (bereits gemacht haben) nun zuende gebracht werden können.

Um mehr geht es nicht!!!

Das ist logisch und richtig!

Somit wird verhindert, dass es noch einige Gefälligkeitsbeurteilungen gibt, die in den — derzeitigen — Stellenausschreibungen noch greifen.

Eintrag von TIP am 20.September 2008


Hier kennt sich keiner mehr aus.
Alles wird so geregelt wie es gerade gebraucht wird.
Lieber Kollege irrsinn: Transparenz und Buschu das geht gar nicht. Hoffentlich müssen wir uns das ganze nicht mehr allzu lang antun. Ich hoffe die Auflösung kommt mit ganz großen Schritten.
Glück auf, Kollegen und durchhalten. Irgendwann ist Schluß.

Eintrag von PVB aus Mitte am 20.September 2008


also endlich mal eine gerechte und nachvollziehbare einigung, denn alles andere hätte tür und tor geöffnet, die stellenbesetzung zu gunsten einzelner zu manipulieren.

wer jetzt dagegen spricht oder stimmung macht, dem fehlt es an überblick.

Eintrag von drscheible am 20.September 2008


Ich möchte hier die Stimmung nicht noch mehr anfeuern. Doch die Frage interessiert mich schon.
Warum nur muss die BPOL aufgrund der Unzufriedenheit Einzelner aufgelöst werden?
Warum warten diese Unzufriedenen denn bis zur Auflösung der BPOL?
Mal ganz Platt ausgesprochen:”Kündigt doch jetzt schon.” Das schafft Platz für andere , unter Umständen sogar für motiviertere Kollegen/Innen und vereinfacht vielleicht auch viele Dinge.
Der Eine oder andere fühlt sich vielleicht außerhalb der BPOL besser.
Es wird egal wie man die Sachlage dreht und/oder wendet, immer Benachteiligte geben. Es werden nun mal nie alle auf der Sonnenseite stehen. Eine Reform kann auf der einen Seite für viele ein sehr unangenehmes (Dauer-)Erlebnis werden, auf der anderen Seite werden wiederum andere von ihr profitieren können.
Bitter-Süße Erkenntnis!
Leider!

Eintrag von Rainer am 21.September 2008


“…Warum nur muss die BPOL aufgrund der Unzufriedenheit Einzelner aufgelöst werden?…”

Lieber Rainer, Du siehst in der BPOL nur die Unzufriedenheit Einzelner….?

Ich sehe in meinem Bereich eine Mehrheit, die diesen Laden nur noch mit Kopfschütteln begegnet.

Schön wenn es bei Dir und in Deiner dienstlichen Umgebung noch anders ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass das eher eine “Einzelmeinung” ist.

Nichts für ungut.

Gruß
kimi

Eintrag von kimi am 21.September 2008


Hallo Reiner freu dich des Lebens in der BUPO. Hoffentlich bist du nach der Reform von motivierten Leuten umgeben. Eine Frage stellt sich dann aber, wie lange sind diese Leute motiviert?

Eintrag von nur noch kopfschüttel am 21.September 2008


Zu Rainer

Ich hab den Sprung geschafft und bin beim Land gelandet. Auch hier ist nicht alles Gold was glänzt, aber eine derartige Unzufriedenheut wie bei der BPol, findet man hier nicht. Und fast alle, ne, eigentlich alle, meine alten Kollegen beneiden mich für meinen Wechsel! Also die Unzufriedenheit ist beinahe flächendeckend. Meine bessere Hälfte ist immer noch bei dem Laden. Und wenn ich mir anhöre, das 70 % der Zeit über irgendwelche Zuständigkeiten gestritten wird, kann ich mich der Meinung einer Auflösung nur anschließen. Das würde das polizeiliche Handeln für alle erleichtern.

Aber schön wenn es solche Idealisten wie Dich noch gibt. Davon lebt die Teppichetage nun mal!

Eintrag von Goethe am 21.September 2008


Hallo an
Eintrag von nur noch kopfschüttel am 21.September 2008
Eintrag von Goethe am 21.September 2008
Eintrag von kimi am 21.September 2008

1. Bin kein Idealist. Zugegeben, ich habe aber das eine oder andere Ideal. Lebe aber überwiegend in der Realität.
2. Goethe, da freue ich mich für dich. Aber Ich beneide dich nicht!
3. Über Zuständigkeiten brauche ich nicht streiten, es sei denn ich will streiten. Neee, mag ich nicht tun.
4. Kimi, meine Meinung ist natürlich subjektiv, aber ich habe versucht es objektiv zu erfassen und zu vermitteln.
5. Hallo Kopfschüttler, mich trifft die Reform leider auch. Und das in mehrfacher Hinsicht. Das Übliche: Familie (4 Kinder,davon 1*Lehrling, 2*Schule), Eigentum, usw.. Bin bereits auch schon wie viele andere (ca. 860 Km) umgezogen, dann Haus gekauft. War halt in dem Glauben das eine Neuinspektion etwas länger als 10 Jahre aushält. Echt Scheiße gelaufen!
Also meine Familie und ich sind z.Zt. auch nicht mit allem so glücklich. Und das geht leider vielen anderen Kollegen/Innen genauso.
Könnte mir jetzt jeden Tag Sorgen machen, den Kopf zermürrben und auf meinen Dienstherrn schimpfen. Würde vermutlich nicht viel bringen, oder. Neeee, auch das will ich nicht. Ehrlich, aber manchmal ärgerts mich schon.
Und doch habe ich meinen Dienst so gut es die Rahmenbedingungen zulassen, zu erledigen.
Die Begeisterung bei den Kollegen ist ähnlich. Motivation ist noch da. Bei dem Einen mehr, beim anderen weniger. Viel hilft der Umgang untereinander. Miteinander arbeiten ist besser als gegeneinander. Und da spielt es keine Rolle, ob du gD oder mD bist.

Sicherlich herrscht Unzufriedenheit. das habe ich auch nicht bestritten. Und die Reform trägt ihren Anteil dazu bei.
Das Leben ist wie zuvor vielfach angesprochen für die Masse teurer geworden! Und es wird langfristig noch sehr viel teurer. Die Einkommen werden sicher nicht mithalten können.
Alles bekannt.
Aber ist es nicht auch so, dass nicht wenige von euch unzufrieden mit sich selbst sind? Mit dem was sie in der BPOL darstellen, bzw. erreicht haben? Das kann viele Ursachen haben.
Sorry, ich habe hier manchmal den Eindruck das man die große Unzufriedenheit überzogen darstellt. Mehr Einkommen, statt Armut/verarmter PVB!
Zum Thema:
Zur Zeit kann hier doch niemand irgendwem etwas recht machen. Bekommt eine Gruppe einen Zuschlag, egal welche, so sieht sich die nächste Gruppe im Hintertreffen und klagt was das “Zeug” nur so her gibt!
Hier musste nun mal eine Entscheidung getroffen werden. Die wurde nun getroffen!
Und das wird sicher Auswirkungen haben, positive wie auch negative.
Das Kollegen mit Familien finanziell in Probleme kommen könnten, dass kann ich mir gut vorstellen. Lange Anfahrtswege, teure Ballungsräume usw.
Wird es Hilfe seitens BMI, der BPOL geben? Wer weis das schon. Ich denke eher nicht.
Aber Auflösung der BPOL!? Dafür sehe ich zur Zeit keinen Anlaß,
obwohl es vorstellbar ist, dass es die BPOL in vielleicht 15 - 30 Jahren so sicher nicht mehr geben wird.
Ich könnte mir wieder eine Trennung zw. Bundesbereitschaftspolizei, BPOL See und Bundesflughafenpolizei vorstellen. Der Rest der BPOL geht an die Länder, die Bezahlung der PVB BPOL Altbestand erfolgt dann durch den BUND.
Ahh, vielleicht doch eher UTOPIE!?

Noch mal zu euch:
Letztlich müßte doch eurer Auffassung nach eure letzte Konsequenz sein schon jetzt zu kündigen, zumindest bevor die BPOL aufgelöst wird. Oder doch zur LaPo zu wechseln, weil es da ja um so vieles besser zu sein scheint.

Menschen mit Ideale, welche trotzdem in der Realität leben, sind nicht immer die Schlechtesten!

Gruß
Rainer

Eintrag von Rainer am 22.September 2008


Hallo Jupp,

ich bekomme heute morgen ein Schriftstücke des BGV 08/08 in die Hand. Darin ist u.a. zu lesen, Zitat:

Sämtliche Dienstposten, die vor der Reform im ODP vorhanden, besetzt und im neuen ODP wider aufgeführt sind, werden mit den ehemaligen Dienstposteninhabern besetzt.

Ich bitte Dich mal um Info dazu. Warum findet dann bei der BPOLI STR eine Setzung statt ? Dies wäre doch dann überhaupt nicht notwendig, auch deshalb, weil sich bei uns nichts ändert.

Auf Deine Mitteilung bin ich gespannt. Danke.

Gruß

Reiner Mischer

Eintrag von Reiner Mischer am 22.September 2008


Morgen
Rainer ich muss Dir Recht geben.
Unzufriedenheit hat kein Platz bei der BuPo (steht ja schon in der Bundespolizeizeitung).

Wir haben in allen Entscheidungsebenen grandiose,praxisnahe und fürsorgliche Führungskräfte.

Wir haben ein großartiges Vorgangsbearbeitungsprogramm was alle nur erdenklichen Recherchemöglichkeiten bietet und auf Tastendruck schon eine detailierte Statistik auswirft.

Wir verzetteln uns Personell nicht und haben gerade da wo die Arbeit am Bürger gemacht wird ausreichendes, auf ihre Aufgabe gut vorbereitetes Personal (und nach der Reform werdens noch viel viel mehr).

Unsere Liegenschaften die wir als Wachen oder Reviere(vieleicht auch nur noch Dienstverrichtungsraum)bezeichnen sind ware Schmuckkästchen wo sich sowohl der Bürger wie auch die Mitarbeiter so richtig wohl fühlen.

Wir haben Polizeführer die uns das Ziel zeigen und aus Fürsorgegründen jedem noch so dummen Polizeitrottel auch detailiert den Weg dorthin beschreiben.

Wir haben ein gerechtes Beurteilungssystem das es Dank der Quotierung dem Beurteiler erleichtert seine wirklichen faulen Säcke zu identifizieren.

Und vor allem, und das ist ja in Zeiten wichtig wo auch eine Behörde wie ein modernes, gewinnorientiertes Unternehmen geführt werden soll, wir haben einen extrem schlanken Verwaltungsapparat.

Was mir noch besonders gut gefällt ist das man sich selbst im mD noch so richtig Einbringen kann und jeden Tag spürt das man als Mitarbeiter ernstgenommen wird.

Außerdem kann man den Aufstieg ja machen sofern man beim EAV die richtigen Klamotten anhatte und sich die Schuhe auf Hochglanz polierte dazu noch wirres Zeug vom Stappel lassen musste was aber gerne gehört wird. Dann sich mit mitte vierzig nochmal wie ein dummer Schuljunge behandeln lassen darf von Leuten die kotzen könnten das man dem Pöbel gestattet einen Offizierspatent zu erwerben.

Wo könnte es also schöner sein als bei uns?

Eintrag von Der Zufriedene am 22.September 2008


drei bis fünf unzufriedene die hier ihre meinung kundtun deshalb die bpol aufzulösen? klingt ja lächerlich, zumal die unzufriedenen keine argumente liefern können, sondern sich mit pseudomotivationsstörungen plagen….

Eintrag von drscheible am 22.September 2008


Lieber Rainer,

motiviert es “den” oder “die” Beamten(in) dauernd umziehen zu müssen?
motiviert es “den” oder “die” Beamten(in) nicht zum Land wechseln zu dürfen, obwohl das im hD anscheinend ohne Probleme geht?
motiviert es “den” oder “die” Beamten(in) unendlich lange mit Infos über die Reform hingehalten zu werden?
motiviert es “den” oder “die” Beamten(in) wenn Dienststellen geschlossen werden, die erst von der letzten Regierung wieder aufgemacht wurden?
motiviert mich das Weinen meiner Kinder, wenn ich ihnen schon wieder von einem Umzug berichten muß?
motiviert es den Beamten, wenn er von angeblicher Fürsorge durch den Bund hört?
DIE ANTWORTEN MÖGE JEDER FÜR SICH SELBST FINDEN!
Mit macht meine Arbeit spaß. Mein Dienstherr schon lange nicht mehr! Ich bin stolz Polizist zu sein, aber stolz auf diese Regierung bin ich nicht!

Eintrag von preag am 22.September 2008


Wer sich jetzt darüber aufregt, das die “alten” Beurteilungen verwendet werden, ist doch nur enttäuscht, das die Mauschelei keine Auswirkung hat! Jetzt sollen die Erstbeurteiler, nach deren Meinun, ihnen den Kopf retten. Wer die letzten Jahre eine durchschnittliche(5) oder leicht überdurchschnittliche(6/7) Leistung erbracht hat, was ja nicht schlecht ist, hat auch im letzten Jahr bestimmt keine stets überdurchschnittlichen und herausragenden Leistungen, welche im oberen Bereich anzusiedeln sind, erbracht.Ausnahmen gibt’s vielleicht, aber nicht in dem Rahmen wie ihr von einigen geschrieben wird. Wer die Zeichen der Zeit in der Vergangenheit nicht erkannt hat, kann jetzt nicht alles auf seine Beurteiler schieben!

Eintrag von Cobra am 23.September 2008


Eintrag von preag am 22.September 2008
Eintrag von Der Zufriedene am 22.September 2008

Hallo Kollegen/Innen,

ich habe nicht behauptet das alles gut ist in der BPOL. Ich habe genauso wie ihr und andere entsprechend kritisiert.
Naürlich ist es eine Belastung mit alledem was daran hängt, umziehen zu müssen. Eure Reaktionen kann ich ja wie o.a. nachvollziehen, aber teilweise eben nicht unterstützen. Vieles von dem was ihr anführt passt nicht.
Aber hier so zu tun, als wenn es unmöglich wäre dem nachzukommen. Übertreibt ihr nicht auch maßlos.
Ist es nicht auch die Enttäuschung, dass euch die Möglichkeit genommen wurde vor Ort bis zur Rente bleiben zu können. Ja, es ist doch viel bequemer sich nicht bewegen zu müssen und dann noch so wie es die GDP vorsieht ohne eigenes Zutun in den gD gehoben zu werden.
Es gibt Kollegen, die haben die letzten 20 bis 30 Jahre an einem Ort Dienst verrichtet. Und das sind nicht wenige!
Die wenigen die hier in den Foren schreiben, maßen sich an für die Gesamtheit der BPOL zu sprechen. Dabei überwiegt der eigene Frust und trübt zum Teil die Wahrnehmungsfähigkeiten.
Wenn ihr das in einer Versammlung euren Vorgesetzten mitteilt, was denkt ihr denn wie viel Rückendeckung ihr dann von euren Kollegen/Innen bekommt, sofern die zur Versammlung überhaupt erscheinen. Aus Erfahrung sage ich euch, tragt lieber nicht zu dick auf.

Weder für das o.a., noch für andere Entscheidungen kann der gD etwas. Ich behaupte hier das die Masse im gD sehr wohl im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür Sorge trägt, dass viele Dinge vernünftig und gerecht umgesetzt werden, verlaufen.

Es ist doch auch so, dass das Anspruchsdenken hier sehr groß ist. Wie oft ist denn die Masse tatsächlich aus beruflichen Gründen umgezogen? Wieviele sind es denn tatsächlich, welche aus beruflichen Gründen umziehen mussten. Wie weit waren die Ortswechsel zur neuen Dienststelle usw.. Darüber gibt es keine professionellen Erkenntnisse.
Niemand hier, nicht einmal die Gewerkschaften können detailliert aufschlüsseln, wer welchen Aufwand im Detail durch diese Reform bereits hatte, bzw. noch haben wird. Solche Erhebungen sind sehr wichtig, gerade im Hinblick auf die Motivation allgemein und um Aussagen oder Falschaussagen zu belegen als zu widerlegen!

Wenn euch die Argumente ausgehen, ist euer einziger Hilfsgriff auf den gD einzuprügeln! Völlig unsinnig.

Und warum könnt oder wollt ihr denn nur zur LaPo wechseln? Es gibt doch auch noch andere Verwaltungsberufe/Berufe. Ihr habt trotzdem auch jederzeit die Möglichkeit in die Freie Wirtschaft zu wechseln.
Also, wenn es doch so unerträglich ist bei der BPOL, dann muss es doch die letzte Konsequenz für euch sein, diese zu verlassen.
Es ist sicher nicht alles so toll hier, aber scheinbar doch besser und bequemer bei der BPOL zu bleiben, oder?
Besser als die BPOL aufzulösen!

Lieber Herr Scheuring,

meine Fargen bzgl. DUZ, Schichtzulage, Zuschläge allgemein usw. haben sie leider nicht beantwortet.
Für eine Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.

Gruß

Rainer

Eintrag von Rainer am 23.September 2008


Nur einmal so in den Raum geworfen:

Angenommen der Bund würde die Sperrklausel für einen Wechsel des Dienstherren aufheben und jedem PVB die Möglichkeit geben in die LaPo zu wechselen. Wieviel PVB würden wohl die BPOL verlassen? Ich fürchte manche BPOLI wäre, bis auf einige Wenige, leergefegt!!!
Ich habe im m.D. schon lange keinen zufriedenen PVB mehr gesprochen. Leider!

Eintrag von BaPo m.D. am 23.September 2008


Zitat Rainer: “Niemand hier, nicht einmal die Gewerkschaften können detailliert aufschlüsseln, wer welchen Aufwand im Detail durch diese Reform bereits hatte, bzw. noch haben wird. Solche Erhebungen sind sehr wichtig, gerade im Hinblick auf die Motivation allgemein und um Aussagen oder Falschaussagen zu belegen als zu widerlegen!”

Wieso? Gibt es keinen ODP mehr?

Also mir reicht es zu wissen, dass über 50% meiner DG sich in M, FFM oder HH wiederfinden wird. Mir reicht es zu wissen, dass das irgendwann in einer nicht näher zu bennenden Zukunft stattfinden wird. Ich weiß, das meine DG - bis wir diese Zukunft mal irgendwann erreicht haben - über Abordnungen und Einsätze (bis 600 km weit weg) bis zur vollständigen Handlungsunfähigkeit vollständig ausgeblutet wird. Ich sehe täglich, das nichts, aber auch wirklich gar nichts tatsächlich geregelt ist oder wird. Ja nee, is klar, alle meine Beamten sind mit diesem Zustand total zufrieden. Auch ich schicke gern Beamte, deren Kinder 2 Monate alt sind, mal zwangsweise für drei Monate nach irgendwohin - sofern “irgendwohin” möglichst weit weg ist. Da meckert keiner! Und selbstverständlich ist das alles plötzlich und völlig unvorhersehbar über uns gekommen und hat keine Auswirkungen auf die Stimmungslage :-)

Es ist schön, das Ihre Welt noch in Ordnung ist. Hoffentlich bleibt das auch so.

Eintrag von maikarl am 23.September 2008


Lieber Reiner Mischer,
die Setzung muss schon deshalb stattfinden, weil zum 29. Februar 2008 alle Behörden der Bundespolizei aufgelöst wurden und in der Folge keine Kollegin und kein Kollege mehr Dienstposteninhaber ist. Dort wo sich die Organisation dadurch auf Inspektionsebene nicht verändert hat, ist die Setzung die Neubegründung der bisherigen Strukturen und kann ohne nach Beginn der Setzungsphase zügig geräuschlos erfolgen.
Lieber Rainer,
die in der Polizei gezahlten Zulagen sind nicht Teil von Besoldungsstrukturen, sondern der Versuch, besondere Belastungen aus der Arbeit auszugleichen.
Die Höhe dieser Zulagen sind vollkommen unzureichend und müssen dringend erhöht werden. Gleichzeitig muss die Gesundheitsvorsorge verbessert werden.
Wir, die Gewerkschaft der Polizei fordern dazu,
a, die DUZ auf 5.- Euro pro Stunde Arbeit zu unregelmäßigen Zeiten zu verhöhen,
b, die Arbeit zu unregelmäßigen Zeiten zu faktorisieren
und für 10 Jahre dieser Arbeit die Lebensarbeitszeit um ein Jahr zu reduzieren und
c, für Kolleginnen und Kollegen die Arbeit zu unregelmäßigen Zeiten leisten, einen Rechtsanspruch auf Kuren ab dem 40. Lebensjahr durchzusetzen.
In diesen Fragen stehen wir in konfreten Verhandlungen mit den Bundestagsfraktionen.
Wir haben dazu konkrete Gespräche u.a. mit dem Abgeordneten Binninger/CDU geführt. Am 15. Oktober 2008 findet dazu ein Gespräch mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Fritz Rudolf Körper/SPD statt.
Mit herzlichen Grüßen
Josef Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 24.September 2008


@ Rainer

Wo lebst Du denn?

Also ich kenne keinen PVB, weder mD noch gD im BPOLR, dass mal eine BPOLI war, der nur ein klein wenig mit der jetzigen Situation zufrieden ist.
Es geht dem Ende entgegen und dass hoffentlich schnell.
Auflösen den Verein und eine richtige Polizei daraus machen. PVB auf die Straße und nicht in irgendwelche Büroräume. Die DG sind so ausgeblutet das ein Arbeiten schon heute nicht mehr möglich ist. So kann es doch nicht weiter gehen.
Die Leute haben Angst um ihre Existenz, deshalb kommt man nur noch zum Dienst. Das Gehalt wird so oder so gezahlt und wenn man schlecht behandelt wird, dann resigniert man irgendwann. Seit ca. 1998 geht es doch schon bergab und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Eintrag von micha am 24.September 2008


Kann mir mal jemand sagen, wo man etwas zu der Sperrklausel für einen Wechsel des Dienstherren findet? Vielen Dank!

Eintrag von Anna Matthias am 24.September 2008


@ Anna Matthias
Sperrklausel:

Es existiert tatsächlich eine Absprache zwischen Bund und Ländern.
So kannst Du nur den Dienstherren mit einem Tauschpartner wechseln oder aber wenn Du nicht mehr in der eigenen Behörde eingesetzt werden könntest. Kündigen bringt auch nichts. Es existiert eine einjährige Einstellungssperre.
Es gibt zwar den Föderalismus, aber nur dort wo es dem Bund nützt.
Habe auch schon versucht zur LaPo zu wechseln, war aber leider nur mit Tauschpartner möglich.

Eintrag von BaPo m.D. am 24.September 2008


@ micha
Stimme Dir voll und ganz zu.

Eintrag von ABC am 24.September 2008


Zum Eintrag ” der Zufriedene ” vom 22.09.09

Endlich einmal ein Beitrag, der zutreffender nicht sein kann.

In allen Deinen Ausführungen ist das wesentliche zum derzeitigen Zustand der BPOL dargelegt worden.
Als Ergänzung führe ich zusätzlich an, daß ich selbst im Alter von 50 Jahren den folgenschweren Fehler gemacht habe, den Praxisaufstieg gem. § 30 5-11 zu beginnen.
Dem Stressprogramm, welches als
” moderne Erwachsenenbildung ” bezeichnet wird, war ich leider nicht gewachsen. Auf Anraten des Arztes beim AFZ wurde mir geraten den Lehrgang auf Grund der Risiken für meine Gesundheit nach wenigen Wochen sofort abzubrechen.Nun leiste ich weiterhin meinen Schichtdienst, wie die 35 Jahre zuvor, allerdingst mit den gesundheitlichen Folgen des so
” gelobten Attraktivitätsprogrammes “.

Als jahrelanges Mitglied der GdP, habe ich über den Ablauf des Lehrganges bereits am 18.04.08 dem Herrn Scheuring direkt in das BMI nach Berlin berichtet.

Zum Thema Praxisaufstieg beim AFZ und den Schulungsablauf in Oerlenbach hatte ich bereits am 19.05.07!! ausführlich auf dieser Plattform meine Erfahrungen dargelegt.

Auf entsprechende Antworten der GdP warte ich noch heute!!!

Ein weiterer kritischer Beitrag von mir, wurde im Juli 2008 aus diesem Forum ohne Kommentar am nächsten Tag gelöscht.

Welcher Stellenwert dem m.D.an der Basis in der BPOL eingeräumt wird, möge jeder erfahrene PVB für sich selbst beantworten.

Eintrag von Lucky am 24.September 2008


Eintrag von Josef Scheuring am 24.September 2008

Danke für die sachliche Antwort.
Gruß
Rainer

Eintrag von Rainer am 24.September 2008


@ micha
Volle Zustimmung. Bin Angehöriger einer EHu und weis von was ich rede.
Hoffentlich merken auch die ewigen Jasager und die Leute die sich für diesen Verein die Hacken abgelaufen haben (auf dem Weg von der Hu. in die Küche) was hier los ist.
Gruß

Eintrag von PVB aus Mitte am 24.September 2008


Eintrag von micha am 24.September 2008
Sicher, wie ich bereits o.a hatte, ist nicht alles gut. Die von dir angeführten Probleme treffen zu. Das habe ich hier nie bestritten.
Bsp.:
Die Personalprobleme sind sicher schwerwiegend. Aber woher kommen diese Probleme?
Eben! Viele bewerben sich in eine Bundesbehörde und hegen nach Bestehen der Ausbildung sofort den Anspruch nicht versetzt werden zu wollen.
Gewerkschaften und Kommunalpolitiker sorgen dann dafür, weil das bringt Stimmen und Mitglieder, dass von denen die versetzt werden müßten, nur Teile von ihnen tatsächlich versetzt werden.
Woanders fehlt dann das Personal!
Nächste Folge ist, dass Abordnungen ohne Ende erfolgen.
Weiterhin stimmen “scheinbar” auch zum Teil die Stellenberechnungen nicht.
Der Steuerzahler zahlt ja.
Der Dienstherr hat das Problem ja erkannt und zum Ausgleich das Stundensoll erhöht. Folglich müssen die Kollegen Zusatzschichten fahren, um auf ihre Stunden zu kommen.
Was folgt? Unzufriedenheit.

Ich denke nicht, dass es Zielführend sein wird die Schuld nur beim Dienstherrn bis hinunter zum DGL zu suchen. Ein Teil, in welcher Größenordnung weis ich nicht, trifft auch uns als Bundesbeamte.

Vieles läuft durch Anhäufung von Fehlentscheidungen sowohl bei der Behörde BPOL als auch bei den Beamten selbst, in die falsche Richtung.

Gruß

Rainer

Eintrag von Rainer am 24.September 2008


Zitat

Und warum könnt oder wollt ihr denn nur zur LaPo wechseln? Es gibt doch auch noch andere Verwaltungsberufe/Berufe. Ihr habt trotzdem auch jederzeit die Möglichkeit in die Freie Wirtschaft zu wechseln.
Also, wenn es doch so unerträglich ist bei der BPOL, dann muss es doch die letzte Konsequenz für euch sein, diese zu verlassen.
Es ist sicher nicht alles so toll hier, aber scheinbar doch besser und bequemer bei der BPOL zu bleiben, oder?
Besser als die BPOL aufzulösen!

Sorry das ist doch unrealistich was Du anführst Rainer.

Wer vor 10,20 oder 30 Jahren das Handwerk des Grenzschützers oder Bundespolizist erlernt hat kann eben nicht einfach kündigen ohne seine Existenz in Frage zu stellen.
Da der Job des PVB an nur wenigen “Firmen” im Bundesgebiet ausgeübt wird, kann man halt nicht einfach kündigen.

Die Abwanderung zum Land wurde ja schon vor über anderthalb Jahrzehnten gestopt.
Wenn es tatsächlich , hochoffiziel natürlich, möglich wäre sich zum Land zu bewerben wäre tatsächlich die Bewerberquote sehr hoch.

Aber warum wäre die so hoch?

Ich glaube keiner gibt sich der Illusion hin das beim Land alles besser wäre.
Aber die, die sich mit ihrem Beruf als Polizist identifizieren und auch die richtige Berufsethik haben wünschen sich beim Land einfach das zu tun wofür sie die Uniform mal angezogen haben.

Polizeibeamter zu sein.

Und wenn ich michas Beitrag lese, gebe ich ihm vollkommen Recht.
Der operative Bereich ob an der grünen Grenze oder in den §3BpolG Inspektionen(in dem Bereich weiß ich es) ist klinisch Tod.
Die wenigen die noch da sind werden nur noch verheizt um die Statistik zu puschen und das unter fahrlässiger Vernachlässigung aller originären Aufgaben die dem Bürger wichtig wären (bestes Beispiel die meine Meinung dahingehend untermauert ist die Einsatzanweisung TRANSPOL von gestern).

Ich glaube die es zum Land ziehen würde sind nicht die, die eine Karriere oder heimatnahe Verwendungen anstreben. Nein es sind die, die endlich mal Polizeiarbeit machen wollen und als Schutzmann an der Basis von ihrem Dienstherren so für voll genommen werden wollen wie der Bürger ihn als PVB auch für voll nimmt.
Es ist eine Frage der Berufsehtik die einen PVB bei der BuPo krank macht.
Denn von einer Berufsehtik ist hier nichts mehr zu spüren.
Die Bezeichnung PVB wird hier auf dem Altar der Lächerlichkeiten geopfert.
Es geht hier nicht mehr darum dem Bürger ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln sondern Vorgangszahlen zu liefern (notfalls herauszupressen) mit denen sich einige wenige Schmücken um sich dann für höheres zuempfehlen.
Was das angeht sind unsere Polizeimanager nämlich keinen Deut besser als die Herren von Nokia,Siemens oder anderen Unternehmen nur der Mitnahmeeffekt zählz wirklich.
Der Beweis für die Richtigkeit meiner Meinung diesbezüglich ist der krankhafte Umgang mit Kritik innerhalb unserer Behörde an ihrer Führung.

Klammert doch mal den ganzen Scheiß von wegen Reform, Beurteilung,Beförderung usw aus.
Was die Leute in meinem Umfeld wirklich belastet ist das sie, ob im mD oder gD des operativen Dienstes, jeden Tag aufs neue zu spüren bekommen, das sie nur unterbelichtete Erfüllungsgehilfen sind die im großen Kasperletheater der BuPo den Seppel spielen dürfen.

Eintrag von Schutzmann am 25.September 2008


@ BaPo m.D.
Danke für die Antwort. Weißt Du (oder natürlich auch jemand anderes), ob und wenn ja wo das offiziell steht bzw. wo ich mich dazu erkundigen kann?

Eintrag von Anna Matthias am 25.September 2008


@ Schutzmann

Du schreibst genau dass, in ausführlicher Form, was ich in meinem Beitag nur kurz dargestellt habe.

Wir sind nur noch ein Kasperletheater in dem Manager die von Polizeiarbeit absolut keine Ahnung haben die Fäden führen.

Bis Mitte der 90er Jahre kam der Bürger mit jedem Problem zu uns und nicht zur LAPO und wir haben geholfen und das mit vollem Einsatz und mit Freude. Denn da hat der Beruf noch Spaß gemacht und man ist gern zum Dienst gefahren, auch für 72% des Westgehaltes. Aber dann kam das super Inspektionsmodel und immer mehr PVB sind in den Innendienst abgewandert, man kann es ihnen nicht einmal verdenken.

Da immer weniger PVB auf der Straße waren, gab es natürlich auch weniger Aufgriffe und für unsere Obrigkeit somit auch weniger Kriminalität. Das war gut für die Statistik und es konnten noch mehr PVB von der Straße abgezogen werden.

Dann hat sich eines Tages der Bürger gefragt, wo sind denn die Streifen die ich bei Tag und Nacht gesehen habe? In Gesprächen mit den Bewohneren, der Grenzortschaften, kam das ganz klar zum Ausdruck. Und dann kam mit einmal der Bürger nicht mehr zu uns und viele vorher erlangten Erkenntnisse aus Gesprächen gab es nicht mehr. Die Obrigkeit schrie NA SUPER wieder weniger Kriminalität.

Mit Wegfall der Grenzkontrollen wurden die Bewohner der Grenzortschaften noch mehr verunsichert. Das sich die Kriminalität, entgegen der Statistik, stark erhöht hat ist hier jedem bekannt. Ii den wenigen Gespräch mit dem Bürger kommt das immer wieder zu Ausdruck. Die Statistik geht aber wie schon erwähnt nur von den Aufgriffen aus. Aber wie soll ein Aufgriff erfolgen, wenn überhaupt kein Personal da ist, dass einen solchen tätigen kann?

Hier wird doch jeder, egal ob PVB oder Bürger, nur Verar…..!

Mitlerweile haben unsere Strippenzieher doch gemerkt, dass was nicht stimmt und denken sich den größten Murks der Geschichte aus.

Wir haben ein Wochenkonzept, dass vorgibt was der DGL mit den wenigen PVB zu tun und lassen hat. Natürlich von Leuten erarbeitet, die schon eine Ewigkeit von der Basis weg sind. Somit werden völlig sinnlos Aufgaben erteilt, oder es stehen einfach nur Sachen in diesem Wochenkonzept, die sowieso unsere originären Aufgaben sind. Die Hauptsache aber ist, der Innendienst ist beschäftigt.

Wir fahren “Präsenzstreife” durch die Grenzortschaften, damit der Bürger merkt, dass wir noch da sind. Aber nur fahren und sich sehen lassen, keine Straftaten feststellen, denn die gibt es nicht.

Wir schicken fast alle Streifen auf die BAB 4 um dort alle eingereisten Busse und ausländischen PKW zu kontrollieren.

Ersatzkontrolle???? Ne gibt es nicht!

Nun fangen wir an, die letzet verbliebenen PVB in die Ferne zu senden. Gebe Gott, dass die “Buschzulage” wieder eingeführt wird, da ist wenigstens das materielle gesichert.

Vorwärts es geht zurück.

Eintrag von micha am 25.September 2008


Eintrag von Schutzmann am 25.September 2008
Sorry das ist doch unrealistich was Du anführst Rainer.

Nein, Nein! Ich habe nicht die Auflösung herbeigesehnt. Das waren doch andere.
Und die Fragen die ich gestellt, sind berechtigt.

Warum, nur weil ich euch den Spiegel vorhalte. Wer hat denn nach Auflösung geschrieen.
Nun, genau dass ist es doch. Deine Meinung. Vieles von dem was hier gefordert und gesagt wird ist unrealistisch.
Danke für deinen Beitrag.

Eintrag von Rainer am 25.September 2008


Schön Geschrieben und absolut richtig. Aber auch noch erweiterungswürdig.

Eintrag von POM am 25.September 2008


Nun, genau dass ist es doch. Deine Meinung. Vieles von dem was hier gefordert und gesagt wird ist unrealistisch.

Natürlich ist vieles von dem was hier gefordert wird unrealistich.
Aber bei den vielen unrealistichen Forderungen denen wir im alltäglichen Dienst von oben übergebraten ausgesetzt sind kann sich der Blick für die Realität zwangsläufig abnutzen.
Das Phänomen was Micha beschreibt kann ich in meinem Bereich nicht wahrnehmen.

Zu der Zeit wo wir noch kräftemässig richtig gut aufgestellt waren hatten wir jeden Monat mehr Vorgänge.

Nachdem das Personal (was ja nach Aussage des jetzt amtierenden, ganz großen Präsidenten, “da hin soll wo die Arbeit anfällt”(dazu das berühmte Adenauerzitat: was interssiert mich mein Geschwätz von gestern) wurde von den wenigen die noch da waren aber auch gefälligts die gleiche oder noch eine bessere Statistik erwartet.
Denn absoluten Todesstoss haben wir uns dann mit unserem genialen, neuen Vorgangsbearbeitungsprogramm gegeben.
Ich schreibe dazu nur Verwarnung mit 15€ Verwarngeld,Vorgangsbearbeitungszeit ca.20 Minuten(bei geübten).
Noch Fragen?

Eintrag von Schutzmann am 25.September 2008


@ Anna Matthias

Frage einfach bei der Behörde nach zu der Du gerne wechseln würdest (möchtest).
Die helfen Dir gerne weiter. Für die LaPO NRW sitzt die zuständige Personalstelle in Selm. Weiterhin kannst Du Dich natürlich auch vertrauensvoll an Deine Gewrkschaft wenden.

Eintrag von BaPo m.D. am 25.September 2008


@ Anna Matthias

Kann BaPo m.D nur zustimmen. Auch ich habe immer wieder mein Wunschbundesland “genervt”! Letztendlich war es von Erfolg gekrönt. Innerhalb von drei Monaten konnten ich und drei weitere Kollegen zum Land Berlin wechseln. Einfach so. Ohne Tauschpartner oder Sperrklauseln!!!!

Und da habe ich dann richtige Polizeiarbeit kennenglernt!
Diesen Schritt habe ich nie bereut. Obwohl ich Beförderungstechnisch ein paar Jahre verloren habe!

Auch ist beim Land nicht alles Gold was glänzt! Meine Frau ist immer noch bei der BPol und ich bekomme die alltäglichen Dramen hautnah mit…!

Freiwillig würde ich nicht mehr zurückgehen.

Eintrag von Goethe am 25.September 2008


Hallo Goethe, was muss ich alles tun, um zu einer Länderpolizei zu wechseln, für mich würde Brandenburg in Frage kommen??

Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte, um nicht falsche Schritte vorzunehmen.

Danke

Eintrag von Respekt am 25.September 2008


Hallo Respekt,

zu allererst in alle möglichen Tauschbörsen eintragen. GDP, DpolG , cop2cop, ! Dann Deine Wunschdienststelle kontaktieren und fragen, ob Du ne Art Tauschgesuch dort aushängen darfst. Zu guter letzt, bzw. zeitgleich ein Versetzungsgesuch gem. § 123 Beamtenrechtsrahmengesetz an Dein gewünschtes Bundesland richten. Das Ganze schickst Du a.d.D. und auch direkt an das Bundesland. Eine Kopie zur Kenntnisnahme an Deinen zuständigen Personalrat.

Und dann, so hab ichs gemacht, nerven,nerven,nerven!

Wie gesagt, so hab ich es gemacht. Ne ganze Zeit lang war die Tür in Berlin zu. Dann plötzlich ging sie auf und ich konnte ziemlich fix durchschlüpfen.! Viel Glück…

Eintrag von Goethe am 25.September 2008


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln