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17. Oktober 2008

GdP: Verfahren bei Abordnungen ungeordnet

“Bei den eingeleiteten Abordnungsverfahren von den deutschen Ostgrenzen in die westdeutschen Ballungsräume ist ein verantwortliches koordiniertes Vorgehen der beteiligten Behörden überhaupt nicht erkennbar. Bis heute verfügen die betroffenen Beschäftigten noch nicht über die notwendigen Grundinformationen, die für ihre Abordnung quer durch die ganze Bundesrepublik notwendig sind. Wenige Tage vor Abordnungsbeginn wissen viele Betroffenen noch nicht einmal, ob sie nach München, Frankfurt, Stuttgart oder in andere Bereiche abgeordnet werden. Das Intranet der Bundespolizei enthält bisher keinerlei Informationen der aufnehmenden Dienststellen über die dienstlichen Rahmenbedingungen, die Dienstpläne, die Unterbringung, Parkmöglichkeiten und andere notwendige Informationen für die Abzuordnenden.

“Wir erwarten, dass diese Informationen jetzt unmittelbar einsehbar sind”, das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in einem Gewerkschaftsgespräch mit dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums Potsdam, Mathias Seeger fest, an dem auch der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg teilnahm.

Seeger sagte, er gehe davon aus und erwarte, dass die beteiligten Dienststellen alle erforderlichen Rahmenbedingungen herstellen, um eine akzeptable Aufnahme der abgeordneten Kolleginnen und Kollegen sicherzustellen. Gerade die Dienststellen in den Ballungsräumen sind gut beraten, sich um die Abgeordneten wirklich zu kümmern, um auch Akzeptanz für eine dauernde, freiwillige Verwendung in diesem Bereich herzustellen.

“Ich werde mich direkt noch einmal persönlich darum kümmern, wie der Stand der Abordnungsverfahren ist,” so Seeger. Beide Seiten waren sich einig, dass die Aufgabenstellung der Bundespolizei insgesamt und die laufende Neuorganisation den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei massive Belastungen abverlangen. “Daraus löst sich für uns, die Führung der Bundespolizei, auch eine besondere Verantwortung aus”, so Seeger.

“Diese Verantwortung darf nicht in der Erklärung bleiben, sondern muss sich spürbar bei den Beschäftigten wiederfinden -und das ist nicht nur bei den derzeit laufenden Abordnungsverfahren überhaupt nicht der Fall. Wir werden jedenfalls Mißstände in diesem Bereich nicht nur öffentlich und politisch deutlich machen, sondern ihnen auch insgesamt mit allen Mitteln entgegentreten. Das sind wir den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei schuldig”, so Josef Scheuring.

( Über das gesamte Gespräch wird die GdP berichten )

Einträge:

Mich betrifft es mit der Abordnung in der ersten Rate noch nicht,aber Kollegen.
Es kann nicht sein das die Kollegen die für Frankfurt bestimmt wurden,in einer ehemaligen US-Army untergebracht sind.Es gibt nicht genug Schränke und Koch und Kühlanlagen werden geprüft.Genauso soll die Entfernung von der Unterkunft bis zun Airport fast eine Stunde betragen.Es wird einen nahe gelegt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen , da man mit dem Auto im Stau steht und die Parkplätze am Airport nicht genügend vorhanden sind.Oder man muß Kostenpflichtige benutzen.Die seien aber jeden Tag unerschwinglich.

Eintrag von qwer am 17.Oktober 2008


Als Betroffener einer Dienststelle mit Personalüberhang werde ich ab dem 27.10.2008 an einer Flughafendienststelle eingesetzt. Dabei werde ich ca. 1000 km von meinem Wohnort zum neuen Dienstort fahren. Ich denke, dass meine Kollegen und ich zu den größten Verlierern der Neuorganisation gehören. Mir wird zudem ein Dienstplan aufgezwungen, der ein normales Familienleben nicht zulässt.
Meiner Familie und auch allen anderen Angehörigen konnte ich bisher nicht plausibel erklären, warum meine Kollegen und ich einmal quer durch die Bundesrepublik Deutschland fahren müssen, um an einer anderen Dienststelle eingesetzt zu werden. Weiterhin ist es für uns Betroffene immer noch völlig unklar, warum wir uns im Personalüberhang nicht vor allen anderen Kollegen bundesweit auf andere Dienstposten bewerben können.
Die bitterste Erkenntnis ist, dass kein einziger hoher Polizeiführer je das Gespräch mit den Betroffenen „mündlich persönlich“ geführt hat. Meldungen zu Abordnungen werden nur noch per Email verfasst. aus Polizeibeamten werden Namen, aus den Namen werden in Tabellen Nummern. So ist es natürlich leicht mit dem Personal anonym umzugehen.
Meine Kollegen meiner Dienststelle und ich sind nicht dafür verantwortlich, dass an diesen Flughafendienststellen schon seit Jahrzehnten Bedienstete fehlen. Auch sind wir nicht dafür verantwortlich, dass seit Jahren Kolleginnen und Kollegen zu uns an die Ostgrenze gekommen sind, die schon damals nicht mehr benötigt wurden.
Hierfür sind Personalplaner und Personalverschieber der alten Präsidien und das BMI alleine verantwortlich.
Für mich persönlich braucht jetzt keiner mehr für Akzeptanz zu werben. Der „Drops ist gelutscht“. Ich möchte keine dauernde freiwillige Verwendung an einer Flughafendienststelle, 1000 km entfernt von meiner Familie.
Meine Familie und ich wollen nach mehreren Jahren der Ungewissheit endlich wissen, wo wir in den nächsten Jahren Leben und Arbeiten. Die Probleme eines Neuanfanges habe ich und nicht der Dienstherr zu tragen. Meine Bemühungen auf eine Verwendung an einem anderen Dienstort wurden bisher nicht erhört. Bewerbungen meinerseits wurden erst gar nicht weitergeleitet.
Der familiäre Hintergrund ist unserem großen Polizeiführer bekanntlich egal.

Das was in der Dienstvereinbarung ausgehandelt wurde, wird nicht umgesetzt.
Aus „Schnupperabordnungen“ des Präsidiums wurden durch die Direktionen jetzt gezielte „Zwangsabordnungen“ von Dienststellen der Ostgrenze. Anhörungen zu befristeten Umsetzungen wurden nicht einmal durch Vorgesetzte geführt bzw. gelesen.
Mit dem Überhangpersonal wird umgegangen wie mit einer „Drückerkolonne“. Als Beispiel sei hier die Krankheitsregelung unserer glorreichen Direktion genannt. Die sieht vor: … dass bei Ausfall eines in Abordnung befindlichen PVB unserer BPOLI in Folge von Krankheit, für die Krankheits-/ Abwesenheitsdauer kurzfristig Ersatz für die jeweilige Flughafendienststelle auf deren Anforderung zu
stellen ist. Bei Ausfall eines in Abordnung befindlichen PVB anderer Bundespolizeiinspektionen aus dem Direktionsbereich (Freiwillige), ist auch hier die Ersatzgestellung durch unsere BPOLI sicherzustellen.

Ich habe fertig!

Eintrag von Pokoj am 17.Oktober 2008


@Pokoj

Du hast völlig Recht!!!!!!!!

Es interessiert nur niemanden so richtig!!!!!

MfG

Eintrag von Calusen am 17.Oktober 2008


@Pokoj
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, mit allem Recht und das Personal was über ist, wird gnadenlos abgeordnet und irgendwann versetzt.
Keiner kann diesen Zug aufhalten, denn es das wird durchgezogen. Ich hätte nie gedacht, das wir sowenig wert sind.

Eintrag von Enttäuschte am 17.Oktober 2008


Nee ne!
Da rechnet der Dienstherr schon im Vorlauf damit, deas der Kollege wie Vieh von A nach B geschickt wird und anstelle des Fürsorgegedankens, wird dieser Kollege noch unter Druck gesetzt. Er darf nie nicht den Gedanken zu bekommen aufgrund seiner Situation “krank” zu werden. In dem Fall werden andere Kollegen in den Genuss kommen diesen Abordnungsjob zu übernehmen. Es lebe der Gemeinschaftssinn

Eintrag von Michael B am 17.Oktober 2008


Und wenn sich jemand freiwillig für eine 3-monatige Abordnung meldet heißt es dafür lohne der Auffwand nicht und er wird mehr oder minder hefitig nenötigt ein halbes Jahr zu gehen!!!

Menschenführung sieht anders aus!!!

Eintrag von Ulla am 18.Oktober 2008


Wir haben mal kurz überschlagen wie teuer es wird nach Hause zu fahren.Mit dem Auto kostet eine Heimreise von FF/M oder München hin und zurück ca. 150,00 Euro.Ist das sozial und wer soll sich das leisten?Viele haben Kinder,Kredite u.s.w.
Ein anderes Unding ist z.B.die Unterbringung.
Im Gegensatz dazu werden 2 MKÜ-Züge ,die innerhalb der Direktion umgesetzt werden,erst mal in Hotels untergebracht.Einzelzimmer,Fernsehen ,Kühlschrank.Und die Kollegen haben es nach Hause 150 km (die am weitesten entfernt sind)und nicht 700 km und mehr.
Irgendwie haut das alles nicht hin.
Und die Schärfe ist wenn man gesagt bekommt,es interessiert nicht ob die Frau Arbeit hat und das man kleine Kinder hat.Denn schließlich habe man die Uniform angezogen und die hat ja einen erst” einen gewissen Standart ermöglicht”.Na klar mit einer A 14 und höher hätte ich auch kein Problem.
Und angeblich wollen ja viele Kollegen aus den Abteilungen ,die zur Zeit zu den Airports abgeordnet sind ,gar nicht zurück.Denn sie sind auch schon älter und sie wissen auch nicht was sie in den Abteilungen erwartet.

Eintrag von qwer am 18.Oktober 2008


Liebe Kollegen der GdP,

vielleicht könnt ihr mal ein wenig Transparenz in die ganze Sache bringen.

Keiner der Kollegen kennt sich mit den Abordnungen aus.

Von wo nach wo sollen Kollegen abgeordnet werden?

Zu welchen Dienststellen kommen eigentlich wie viele Kollegen?

Wo wird überhaupt Personal gebraucht?

Was bedeutet Schwerpunktdienststelle und wer hat dieses festgelegt?

Kann und darf man sich auch in Dienststellen bewerben, die nicht zu Schwerpunktbereichen eingestuft wurden?

Vielen Dank für die Infos.

Grüße … Sucher

Eintrag von Sucher am 18.Oktober 2008


einfachste unterste schublade, wie mit dem personal umgegangen wird.

und so ein laden erhält noch nen preis für familienfreundichkeit bei job und familei.

Eintrag von Faulibär am 19.Oktober 2008


ich mache mir da keinen Kopf. Ich melde mich krank - der Kollege der für mich als Ersatz gestellt wird bekommt 14Tage volles Trennungsgeld - dann bin ich wieder gesund und nach 2 Wochen wieder krank - schon bekommt der 2te Ersatzmann 14 Tage volles Trennungsgeld. Das heißt für eine drei Monate Abordnung 3x volles Trennungsgeld, 3x Unterkünfte u.s.w. Denkt drüber nach - wie ihr uns - so wir euch!!!!

Eintrag von POM am 20.Oktober 2008


@Faulibär

Wenn ein Preis, dann nur “Die goldene Zitrone” !!!!

Eintrag von Clausen am 21.Oktober 2008


Mahlzeit Kollegen.
Ich hoffe, dass mein Beitrag nicht gleich wieder glöscht wird. Gruß an Josef.
Bin einer der Glücklichen, der im ersten Turn von Altenberg nach Frankfurt Flughafen darf. Ich hab bis heute keine AO-Verfügung, weiß nicht,wo ich pennen darf usw.. Reisetag ist für mich laut Email der 30.10. da ich aber bis 1.11. Urlaub habe, kann das ja wohl nicht ganz stimmen. Reisetag im Urlaub, Hä?
Freunde es ist katastrophal. Wünsche betreffs Unterbringung etc. verschwinden in der Direktion, der Dienstplan, obwohl er frei gestaltbar ist, weil keine DF geplant sind, wird uns vorgeschrieben bis Ende Dezember. Dienstaufsichstbeschwerde folgt.
Wir sind nicht mal mehr Nummern, wir sind Vieh. Aber auch nur, weil die Leibeigenschaft abgeschafft wurde.

Eintrag von Lenin am 21.Oktober 2008


@Faulibär.
Mit Zitrone ist da nix.
Der gemeine faule Apfel triffst wohl eher.

Eintrag von Lenin am 21.Oktober 2008


Klasse POM-
damit begibst du dich auf das gleiche Niveau wie die Verzapfer. Denn der der als Ersatz herhalten muß hatte auch Pläne und geht bestimmt nicht freiwillig.
Wirklich Klasse von dir.

Gruß von einem der gehen muß!

Eintrag von jochen am 22.Oktober 2008


hallo,
ich bin schon seit jahren in diesem abordnungsverfahren.
ich bin tätig in einer einsatzhundertsschaft hünfeld.

ich wurde schon öfters ohne abo-bescheid abgeordnet, die kam halt später.
urlaub??dann muß man sich halt mit der dienststelle in verbindung setzen, wann man wie und wo aufschlagen soll.
ich weiß garnicht warum hier so ein terz gemacht wird!!!
es wird mit krank gedroht und mit demotivation!!
übernachtungen gibt es in bonames, friedberg,kelsterbach und und und!!!
nur weil jetzt auf einmal leute gehen sollen, die noch nie abgeordnet waren???
reißt euch mal zusammen und verrichtet eure arbeit!!

denkt einmal an diejenigen, die bei der reform 1, 2, und nun bei der 3 gehen müssen.
und nicht etwa 10, 20 kilometer sondern manche schon über 1000 kilometer.
ach so, ich muß auch gehen-nur 195 kilometer(einfache strecke)!!

ein einziges gejammer hier
gruß
abo-kraft
flughafenpolizist
schichtdienstler
fußballbegleiter
demoaufpasser
sicherheitsbeauftragter-bundesweit

thomas

Eintrag von thomas am 22.Oktober 2008


@thomas

Leider übersiehst du hier das die Masse von denen die jetzt über Monate abgeordnet werden irgendwann auch endgültig gehen müssen. Mit der derzeitigen Praxis werden die Leute doch nur auf ihr zukünftiges Leben eingestimmt.

Wenn du dich arangiert hast ist das dein Problem.

Ich würde so nicht weitermachen wollen, denn der Mensch muss wissen wo er hingehört.

Und - soweit ich das beurteilen kann- sind bei der Reform 1 viele freiwillig gegeangen.

Gruß Jochen

Eintrag von jochen am 23.Oktober 2008


Lieber Thomas,

bist Du nicht selber schuld, wenn Du ohne Abo-Bescheid los maschierst!

Schlag sie mit deren Waffen, ohne Bescheid gehste kein Schritt mehr wo anders hin. Aber wenn Du immer brav los läufst, brauchste Dich nicht zu wundern das es nicht anders wird.
Es ist nun mal so in unseren Verein, der Quärolant kommt weiter.
Und Wenn Unterkünfte Jugendherbergen niveau haben, such ich erstmal was anderes, kannst ja immerhin bis 600eus für eine Unterkunft bekommen.
Und mit Krank droht niemand, es sind die Umstände die einen krank werden lassen.

Eintrag von Faulibär am 23.Oktober 2008


ihr jammert auf einem hohen niveau!!
lese mal eintrag pom 20.10.
da werde ich erst mal krank…..
was für eine aussage!!!
jochen-nehme ein papier, schreibe einfach kündigung drauf und ab zum chef!!!(sie ist an keine form gebunden)
ich habe mich auch nicht damit arrangiert, das ist ganz einfach mein job.
und jugenherbergen stehen nicht als unterkunft zur verfügung, das sind hotels, wohnheime, oder richtig gute unterkünfte(bonames).
und an faulibär-jeder zweite lehrgang wird ohne bescheid angetreten!!
da ist es auf inmal normal-den will oder braucht man ja und ist vielleicht notwendig.
wer hier jammert sieht nur sein eigenen vorteil, der mal 3 monate unterbrochen wird.
und ist es eine abo, mit ziel der versetzung, und man kann sich nicht arrangieren, ein einfaches blatt papier reicht.
in der reform 1 mußte ich aus meiner dienststelle raus!!!
gegen meinen willen!!!
grund-sie haben sie einfach dicht gemacht.
es gibt immer verlierer und gewinner.

gruß
verlierer reform 1
verlierer reform 2
und vielleicht
verlierer reform 3

Eintrag von thomas am 23.Oktober 2008


hallo thomas,
glaubst Du das die zur Abordnung stehenden PVB nicht auch schon mindestens einmal reisen mussten.
Die meisten mussten an die O-Grenze obwohl sie es nicht wollten und ich kann mich gut an 93/94 erinnern, wie für die Grenze geworben wurde und auch einfach stumpf versetzt wurde. Achja und was ist das denn für eine Aussage, wenn Dir das nicht passt, kannst ja kündigen. Diesen Spruch habe ich damals auch schon gehört. Also ist es Deiner Meinung nach legitim, das keiner mehr den Mund aufmachen soll.Es geht auch nicht um
3 Monate Abordnung, damit können die meisten um, jedoch nicht mit der Art und Weise. Gerade diese Kollegen die jetzt abgeordnet werden, sollen 1000 km weit weg versetzt werden.Da solltest Du doch schon ein wenig Verständnis für die Kollegen haben.

Eintrag von Birgit am 23.Oktober 2008


@Thomas

Kündigung beim Beamten gibs nicht!

Eintrag von Clausen am 23.Oktober 2008


So so 1000 km lasst ihr euch abordnen. Also entweder habt ihr eure Dienststelle in Warschau oder ihr übertreibt maßlos.

Klar kann ich verstehen dass niemand gern gewohntes aufgibt aber so ist es halt in der modernen Bundespolizei. Niemand von uns hat ein Anrecht auf einen Dienstposten bei einer Dienststelle direkt vor der Haustür. Also kann man nur eins tun, die Haustür näher zur Dienststelle versetzten.

Offengesagt ist das Verhalten was hier einige Kollegen an den Tag legen in hohem Maß unkollegial und das egoistische denken ist Weltfremd.

Warum gibt es denn die Abordnungen/ Versetzungen zu den großen Dienststellen wie Frankfurt und München?

Dort wird Teilweise mit 30 % unter Soll gearbeitet und ihr habt Massen von PVB im Überhang.
Die Kollegen an den Großdienststellen sind froh um jeden der sie entlastet.

Also lasst endlich mal das gejammer sein, verhaltet euch wie Kollegen und macht es wie immer. Macht aus einer scheiß Situation das Beste.

Eintrag von OPC am 24.Oktober 2008


Von einer BPOLI im Nordosten Deutschlands bis nach FF/M sind es keine 1000 km aber 750.Bis nach München etwas mehr.Und das ist schon erheblich.
Und alles aufgeben, um dichter die Haustür zur Dienststelle zu haben, ist ja auch nicht so einfach.
Da muß z.B.die Frau zustimmen.Sie hat jetzt einen super Job und geht dann zugunsten des Mannes zum Arbeitsamt.
Dann gibt es da bei manchen auch noch Kinder oder ein Haus.
Also so einfach ist das nicht wie sich einige das vorstellen.Und wenn man nicht selber betroffen ist kann man gut reden.

Eintrag von qwer am 24.Oktober 2008


OPC,
Du hast natürlich recht, es sind nur ca. 850, 891 oder eben nur 750 km(entschuldige bitte). Es scheint nur noch
3 Dienststellen zu geben in der Bundespolizei, FFM, MUC und Stuttgart.
Über Jahre ist bekannt, das dort ein Fehl an Personal ist und mit Dauerabordnungen gearbeitet wurde. Aber man sollte den Kollegen mit soviel Überhang zugestehen, das sie sich Gedanken über Ihren weiteren Weg machen dürfen, das hat nichts mit jammern zu tun, um dann irgendwo bei Null anzufangen.

Eintrag von Birgit am 24.Oktober 2008


@ Clausen

Jeder kann kündigen, verwechsle nicht selbst kündigen und gekündigt werden, da liegt der kleine aber feine…

Eintrag von Flughafenmann am 24.Oktober 2008


@Flughafenmann

Ich verwechsle schon nichts!

Kündigen kannst Du ein Zeitungsabbo o.ä. aber kein Dienstverhältnis als Beamter!!!

Eintrag von Clausen am 24.Oktober 2008


@clausen

Dann stell nen formlosen Antrag auf Entlassung aus dem Dienstverhältnis…. Das geht….

Zum allgemeinen Thema hier:

Ich kann jeden verstehen, der nen dicken Hals schiebt weil er aus seiner “Heimat” weg zu den “bösen” “teuren” Großdienststellen in den Ballungsräumen muss.

Diese “Verlierer” gab es es bisher in allen Reformen. Diese wird auch nicht die letzte sein die wir mitmachen!!!!
Man sollte sich vielleicht mal (und da geb ich jedem hier recht) über die Art und Weise des Wie Gedanken machen. Wer muss gehen, Wohin muss er gehen, Welches soziales Umfeld hat derjenige der gehen muss???? Fragen über Fragen denen sich unser Rollstuhlgeneral natürlich nicht stellt. Er hat ja mal gesagt, das wenn einer nicht umziehen will es doch in seiner Heimat nen Aldi gibt die bestimmt Personal brauchen!!!!! Diese Ausage alleine zeigt doch schon, dass es dem feinen Herrn im BMI bzw. in Potsdam relativ egal ist was mit den einzelnen Beamten passiert. Wir sind nur Nummer ohne Background auf der großen Deutschlandkarte… SO sieht es leider nun mal aus….

Ich denke das man gegen dieses Grundübel vorgehen muss…..

Eintrag von U181 am 25.Oktober 2008


ihr ost-ao-kräfte tut mir jetzt schon leid wenn ihr hier in frankfurt/main aufschlägt…ich bin jetzt seit vier jahren hier und habe in der zeit festgestellt, dass hier einiges in die falsche richtung läuft, dass werdet ihr hier auch schon in den drei monaten mitbekommen…
…die hälfte von euch müsste auch gar nicht her kommen, wenn das hier vorhandene personal richtig eingesetzt werden würde und nicht in irgendwelchen ecken und räumen verschwindet…und es gibt sogar kollegen aus den verbänden, die gerne länger bleiben oder wiederkommen würden, aber nicht dürfen..lachhaft..

Eintrag von airportboy am 25.Oktober 2008


Nochmals Mahlzeit.
Ich bin auch der Meinung, dass es doch eigentlich um das “Wie” der Abordnungen geht.
1. Wie kann es zum Beispiel sein, dass eine Direktion Frankfurt Flughafen, welche personell total unterbesetzt ist, es nicht fertig bringt, die Setzlisten fristgerecht vor den neuen Beurteilungsrunden abzugeben? Was zur Folge hat, dass die Reform noch weiter hinausgeschoben wird. Zumal sich dort ja niemand mit dem Auszählen von Sozialpunkten beschäftigen muß, weil ja niemand gehen muß.
Liegt wahrscheinlich am Personalfehl, war einfach keiner da, der die Listen schreibt.
2. Wie soll ich als Abordnungskraft jeden Tag hochmotiviert und erholt meine Kollegen in Frankfurt unterstützen, wenn ich auf einer “Zweimannbude” mit einem Kollegen untergebracht bin, der einen ganz anderen Schichtplan fährt als ich?
Mal abgesehen davon, ob bei so einer “Schnupperabordnung”, die Unterbringung in Bonames als wirklicher Werbeerfolg angesehen werden kann.
3. Wie kann es sein, dass mein Dienstplan für Frankfurt bis Ende Dezember ohne meine Mitwirkung schon geplant ist und ich diesen nicht einmal einsehen kann?
Nur mal so, zum nachdenken.

Eintrag von Lenin am 25.Oktober 2008


Vielleicht sollten die anderen Direktionen sich erst Gedanken um das “Wann” und “Wen” und “Wohin” machen, wenn die, die Leute brauchen sich Gedanken ums “Wie” gemacht haben.

Eintrag von Lenin am 25.Oktober 2008


ui ui ui, wenn ich mir eure gesammelten Werke hier so durchlese, bin ich mir sicher, dass es in Ffm für euch noch schlimmer wird als ihr erwartet.

Was hier in verschiedenen Kommentaren als Gipfel der Unverfrorenheit beschrieben wird, ist am Drehkreuz Frankfurt gängige Normalität.

Auch von dem Gedanken der Wertschätzung gegenüber dem einzelnen Beamten als Mensch würde ich mich schnell verabschieden.

“Und wenn ihr denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen, dann willkommen am Airport Frankfurt/Main!”

Eintrag von Airportsklave am 26.Oktober 2008


Guten Tag.

Ich bin seit ca.4 Jahren in Frankfurt Main Flughafen im Dienst. Vorher wurde ich aus einer Verbanddienststelle zwangsversetzt. Ich freue mich natürlich auf jede Personelle Unterstützung an diesem Flughafen.

Ich muss dem “Airportboy” jedoch Recht geben. Auch nach meiner Auffassung gibt es durchaus genug Personal am Flughafen. Allein in den Sachgebieten / Innendiensten gibt es mehr als genug PVB`s, welche meiner Meinung nach auch durch Verwaltungsfachangestellte ersetzt werden könnten.

Auch ist die Aufteilung des Personals zwischen den einzelnen Inspektionen fragwürdig.

Ein anderes Problem wird durch den Flughafen selbst geleistet. Wie kann es denn sein, dass wir hier 2 Terminals haben und der Großteil an Reisenden in ein Terminal verbracht wird während das andere leer bleibt.

Deshalb ist ja gerade auch die Auslastung der einzelnen PVB in der Grenzkontrolle unausgeglichen. Die einen kontrollieren 10.000 Paxe die anderen 300 am Tag…

Was wollen die dann eigentlich mit einem 3 Terminal ???

Eintrag von Welcome to Frankfurt am 26.Oktober 2008


@ Airportsklave
Ich höre immer wieder sehr schlechte Meinungen über die Direktion FF/M Airport.
Langsam glaube ich auch diese Meldungen.
Da passt es auch, dass diese Direktion Werbeveranstaltungen in Berlin durchführt.
Aber für wie blöd halten die denn die Mitarbeiter?
Soll man als POM in eine der teuersten Gegenden der Republik ziehen?
Mit null Aussicht auf Beförderung?
Junge, Junge- manchmal möchte man nur noch kotzen auf diesen “Verein”.

Eintrag von pm am 26.Oktober 2008


@ Airportsklave und Welcome to Frankfurt

Und warum macht dann keiner von euch das Maul auf?
Befördert werdet ihr eh nicht. So wie keiner von uns im mPd. Außer es stirbt mal jemand.

Eintrag von Lenin am 27.Oktober 2008


Achso. Fast vergessen vor lauter enthusiamus.
Die ersten DAB laufen bereits. Nichts gegen euch Kollegen dort unten am Main. Aber das hättet ihr vor ca. 4 Jahren auch schon auf die Reihe kriegen können.
Und wenn wir schon mal dabei sind, ich such immer noch ne preiswerte Ausweichvariante zu Bonames.

Eintrag von Lenin am 27.Oktober 2008


Ich seh schon, wir werden viel Spaß miteinander haben.
Ich Schnauze voll, Ihr schon ewig Schnauze. Paßt schon.
Ich hoffe ich kann irgendjemandem von euch im mD dort unten hilfreich sein. Wär mir eine Ehre. (echt jetzt)
Aber ich denke, bis ich dort geschnallt hab wo überhaupt was ist sind 2 Monate schon um.
Hab euch lieb dort in FFM.
Geh jetzt schlafen und warte was so alles passiert am 03.11.08.

Interessant, auf dieser seite ist 9+1 nicht 10

Eintrag von Lenin am 27.Oktober 2008


pm 26.10.08:

“Ich höre immer wieder sehr schlechte Meinungen über die Direktion FF/M Airport.”

Ich höre die nicht nur, ich erlebe sie. Abordnung in der letzten Dienstschicht vor AO, Reisetag nicht festgelegt, AO-Verfügung mit jeder Menge offener Fragen, Dienstplan festgeschrieben, Blockbildung nicht zugelassen, Versprechungen aus den Werbeveranstaltungen schon vergessen… Jedenfalls sind eklatante Unterschiede zwischen dem “Kümmern” in MUC und FFM festzustellen. Wer so führt, braucht sich nicht zu wundern, das keiner hin will!

Eintrag von maikarl am 27.Oktober 2008


Wenn ich das alles über Frankfurt so höre, kann ich nur sagen:

Eine Runde Mitleid für alle!

Sicherlich liegt hier einiges im Argen. Aber wo denn bei unserem Verein nicht? Und dass sich hier generell nicht um die Leute gekümmert wird, halte ich eher für ein Gerücht. Warum wird denn z. B. in meiner Inspektion ein Extradienstplan für die AO - Kräfte erstellt, damit diese Kollegen länger am Stück zu Hause bleiben können.

Und dasss hier schon seit Jahren ein Personalfehl herrscht, ist nicht die Schuld der Kollegen hier. Sicherlich müssen in den Innendiensten nicht so viele PVBs sitzen. Aber wenn hier manche meinen, die Innendienste bzw. Sachgebiete wären überflüssig, so haben diese Kollegen ganz einfach keine Ahnung.

Auch haben die Kollegen keine Ahnung, die meinen, dass es in der Entscheidung der BuPo liegen würde, wo welche Flieger angedient werden bzw. wo Passagiere “hingekarrt” werden.

Ich selber musste übrigens nach meinem Lehrgang für 3 Jahre in den tiefsten Osten unserer Republik. (500 km einfache Strecke) Da hat mich auch keiner gefragt. Und als ich mich im Rahmen der Reform II für FFM gemeldet habe, hies es von etlichen Kollegen dort:
“Wie kannnst Du so was nur machen, da kommst Du nie wieder weg!”

Wer aber 1 und 1 zusammenrechnen kann, der konnte sich ausmalen, dass unsere östlichen Nachbarn einmal über kurz oder lang dem Schengener Vetrag beitreten werden.

Eintrag von Sergant am 27.Oktober 2008


Hallo zusammen , das mag alles dienstlich begründbar sein, aber gerade die älteren Kollegen werden sich daran erinnern , FFm war schon immer knapp, wir reden hier locker von 20 Jahren, damals gabs den FFm Topf , nur um die ” Bude ” voll zu machen.
Für mich ist das eine einzige Personal- Fehlplanung. Ich glaube auch , dass es immer schlimmer wird, aber wartet nur ein Jahr, nächstes Jahr sind Wahlen, also neuer BMI und die “elektrische Eisenbahn ” wird wieder neu gestaltet, Ihr werdet es sehen, ich hoffe ich bleibe wo ich bin, meine Anteilnahme gilt denen , die reisen müßen . Gruß Insulaire

Eintrag von insulaire am 27.Oktober 2008


Wenn ich hier die Beiträge zu meiner Dienststelle Frankfurt/Main - Flughafen lesee, bekomme ich langsam ein schlechtes Gewissen. Sind wir hier alle “Babaren” oder gar der “Vorhof zur Hölle”?. Nein sind wir nicht, unser Problem ist, wir sind halt ein Schwerpunkt, aber auch nicht mehr. Es fragen hier Kollegen, gibt es nur noch die Schwerpunkte FRA, MUC und STR. Kann ich so nett beantworten, aber Fakt ist, das diese “Schwerpunkte” sich wie ein Krebsgeschwür (personell gesehen) über die gesamte BPOL ausbreiten, ob wir das alle war haben wollen oder nicht. Und ich glaube das hier auch die Zukunft der BPOL liegen wird. Jetzt wird vielleicht der ein oder andere Fragen, was ist das hier für ein “Clown”. Ich kann jeden Kollegen der AO Kräfte verstehen, der Familie hat und teilweise über 700 km Anreise zu uns nach FRA hat. Ich bin seit mehr als 14 Jahren in FRA, geboren in MeckPomm (Rügen) und nach der Ausbildung hier her gegangen. Daher kenn ich diesen Laden hier in FRA ganz gut. Die AO-Kollegen sollten nicht den Fehler machen (bei aller Wut über Abordnungen oder gar Versetzungen) hier in FRA grade die Kollegen an der Basis für das “Reformchaos” veranwortlich zu machen. Auch wir baden hier seit Jahren die Misswirtschaft unseres Dienstherren aus. Auch hier pendeln Kollegen täglich hunderte Kilometer. Und nebenbei, heute Nachmittag lauf ich mit einem AO Kollegen zusammen 9h Streife und ganz ehrlich: Ich freu mich drauf, weil man wird sich sicherlich mit dem Kollegen über ganz andere Dinge unterhalten können, als mit Kollegen der eigenen DG. Und zum Schluß: “Wir beißen nicht und sind eigentlich ganz nett, zumindestens besser als unser Ruf”

Eintrag von Frank P. am 28.Oktober 2008


Hallo Kollegen,

ich verstehe Eure Unmut. Aber eines muß ich auch einmal loswerden, wenn ich diese Zeilen lese.

Ich pendle ebenso über 100 km einfache Strecke. Und das Tag für Tag. Seit froh, wenn Ihr öffentliche Verkehrsmittel kostenfrei benutzen könnt. Ebenso kann ich manches “Gejammer” nicht mehr hören!
Ich war selbst an der Ostgrenze. Und schon im Jahr 2002 stand fest, dass das Personalpool in diesem Bestand nicht gehalten wird.
Alle die jetzt hier die Schuld auf die BPOL weisen, müssen sich an Ihre eigene Nase fassen. Ihr hattet die Chance, bereits früher den Standort zu wechseln.
Dann verschulde ich mich nicht noch mit einem Haus und hoffe so auf Sozialpunkte.

Nein. Nein.

Auch wenn ich jetzt der “Buhmann” bin, so glaube ich, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz allein dastehe.

Ich bin froh, damals den Schritt gegangen zu sein, mir eine neue Dienststelle zu suchen, weil alles do gekommen ist, wie es die Gerüchteküche beschrieben hat.
Schön fand ich es auch nicht.

Eintrag von PVB BPOL am 28.Oktober 2008


Mahlzeit!

@ PVB BPOL
Mag sein, dass Du diesbezüglich alles richtig gemacht hast. Aber ich hab mein Haus hier 1999 gekauft und da war die Reform 2 gerade durch und alles war schön. Zumindest wurde es so vermittelt. Und selbst die Kollegen die 2005 gekauft haben, kann man ihnen keinen Vorwurf oder ähnliches machen. Es gab eine Personalversammlung hier im Jahr 2005 als es um die Eröffnung des BAB Grenzübergangs Breitenau ging. Da wurde noch vom Tag 20xx gesprochen und genau dieser Übergang als Zukunft der BPOL in Sachsen gelobt.
Also so gesehen, die Kollegen können auch nix für. Transparenz ist wohl das Motto.
Und nebenbei, wenn mir der Herr IM nur 2% der Kosten für Trennungsgeld und Reisekosten der nächsten zwei Jahre auf die Hand geben würde, Würd ich mein Häusl hier zuschließen und bei euch ein neues bauen.

@ Frank P.
Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Ich denke die Kollegen die hier ihren Mißmut äußern wissen, dass der PVB an der Basis keinen Einfluss auf irgendwelche innerdienstlichen Regelungen hat.
Mehr geht es wohl um die Organisation der Abordnungen.
Bis jetzt wurdet ihr durch Verbandskräfte unterstützt, die Ihre “Dreimannbude” mit “Vereinsklo” und “Gemeinschaftsdusche” in der Abteilung durch eben solche bei euch getauscht haben. Am eigentlichen “Standart” hat sich für diese Kollegen nichts geändert.
Und dann kommt jemand wie ich der seit über zehn Jahren seine eigenen “vier Wände” gewohnt ist. Für den brechen Welten ein. Man möchte nach Dienst einfach mal zu Hause ankommen und die Tür zu machen. Geht natürlich nicht, wenn da gerade jemand schläft, weil er Nachtschicht hatte.
Also Jungs und Mädels am Main. Wird schon werden irgenwie und für das wie könnt ihr wohl genauso wenig wie wir.
Bis in ner Woche dann.

Eintrag von Lenin am 29.Oktober 2008


@ alle die hier Unmut verbreiten.

Ich bin selber am Flughafen und mein Heimatort liegt 360km entfernt. In den Schichtblöcken schlaf ich in Bonames und zwischendurch fahr ich heim. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Und jetzt? Natürlich ist es nicht schön. Aber was bringt es mir mich jeden Tag von neuem darüber aufzuregen. Damit änder ich auch nichts. Man muss einfach das Beste daraus machen.

Einige von euch scheinen zu vergessen, dass sie Bundesbeamte sind, d.h. bundesweit einsetzbar. Wenn es um die Angleichung von Ost- und Westlöhnen geht regt sich auch keiner auf. Da hält jeder die Hände auf. Nichts gegen Ossis - bin selber einer. Aber ist doch so.

In einigen Beiträgen wurde auch unser werter Innenminister aus dem Rollstuhl angegriffen. Der kann auch nichts dafür. Die Personalpolitik der Bundespolizei haben seine Vorgänger schon stückweise in Verderben getrieben. Und alles in allem ist für die ganze Situation in der wir alle stecken die Europapolitik verantwortlich. Würden Tschechien und Polen nicht zur EU gehören gäbe es auch noch die Grenzkontrollen an der Ostgrenze und alles wäre gut. Keiner wäre zuviel und müsste da weg.

Ich finde wir sollten alle froh sein, dass wir beim Staat angestellt sind. Jeder dem es nicht passt kann ebenso in die freie Wirtschaft gehen und dort sein Glück versuchen aber wenn man einen ähnlichen Verdienst bekommen möchte, wird wohl ein Pendeln nicht zu vermeiden sein. Vorausgesetzt man findet überhaupt ne Arbeit.

Alle die hier schimpfen, sollten froh sein, überhaupt noch in Deutschland arbeiten zu dürfen - die jetzigen Dienstanfänger unterschreiben für europaweiten Einsatz.

Also haltet den Ball flach. Demotiviert euch nicht gegenseitig, versucht es mit Humor zu tragen und lasst den Kopf nicht hängen. Unmut hilft keinem weiter.

In diesem Sinne liebe Grüße vom Hafen

der Kerosin-Junky

Eintrag von Kerosin-Junky am 29.Oktober 2008


Hallo an alle Verfasser dieser „Meckerer“-Kommentare

Diesen Mitarbeitern muss ich sagen, dass der Dienstherr auf die “Dienste” von solchen wie euch ganz einfach verzichten müsste. Seit 2 Jahren ist bekannt, dass es auf Grund der Reform III Veränderungen geben wird, heute fallen die, die bisher “nur” abgeordnet werden, bereits aus allen Wolken. Wenn ihr euch wie “Vieh” behandelt fühlt, weshalb kündigt ihr nicht einfach? Das geht nicht? Doch, ihr müsst nur auf alles “Gute” verzichten, was der Dienstherr für euch als Beamte bereit hält. Aber solche wie euch finden wir wohl in jeder Dienststelle. Sie kennen ihre Rechte genau und stellen ihre persönlichen Wünsche über alles, vergessen aber, dass sie auch Pflichten haben. Für mich haben Beamte bzw. Bundesbedienstete in erster Linie Pflichten, dann Rechte und schließlich noch Wünsche – und das genau in dieser Reihenfolge. Heutzutage scheint es aber „in“ zu sein, dass es nur noch um die Wünsche geht. Sind wir hier bei „Wünsch Dir was“? – ich glaube wohl eher nicht. Fakt ist, dass diese “Art” von Beamten mit ihrer Berufseinstellung in der freien Wirtschaft innerhalb von wenigen Wochen Wasser saufen gehen würden. Aber vielleicht sollten diese mal für eine bestimmte Zeit dort arbeiten, um sich darüber im Klaren zu sein, wie gut es ihnen doch eigentlich geht.

Meine Kinder, die auch ein Haus und Familie haben, mussten sich sogar in anderen Ländern um Arbeit bemühen, damit sie die Familie ernähren und das Haus halten können. Und das schon über Jahre. Da ist niemand, der sich um eine Unterkunft kümmert, Trennungsgeld zahlt und ihnen sonst noch den „Hintern wischt“.

Ich bin zwar „nur“ Angestellte, sitze warm und trocken im Innendienst und sorge „nur“ dafür, dass all eure Anträge bezüglich eures „Wohlergehens“ beim Bund schnell und zügig bearbeitet werden, damit das monatliche Gehalt und alle anderen Zulagen pünktlich auf eurem Kontoauszug erscheinen. Aber eure hier angeführten „Jammer“-Gründe sind ganz einfach ein Witz für mich.

Dabei möchte ich nicht bestreiten, dass die Art und Weise des Umganges mit den Menschen, im Rahmen der Abordnungen und der Neuorganisation überhaupt, durch einige Vorgesetzte mehr als unprofessionell ist.

Aber wenn ich mich in meiner eigenen Dienststelle umsehe, so musste und muss ich feststellen, dass in gewisser Weise auch nicht wenige „Nachgeordnete“ ihren Anteil zu dieser Entwicklung beitragen. Mit Null-Bock auf Arbeit, Null-Aufgriffen und dauerkrank kann man einfach nichts anderes erwarten. Aber diese Mitarbeiter haben es nie begriffen und werden es nie begreifen. - Was sollen da noch so viele Leute an der Ostgrenze?

Ich grüße euch von der Ostgrenze und erwarte gespannt eure Kommentare zu meinem Beitrag.

Die Kastanie

Eintrag von Die Kastanie am 30.Oktober 2008


@Kastanie

Weil es so tolle Menschen wie Dich gibt, klappt auch jede noch so besch… Reform!!!!

Eintrag von Goethe am 31.Oktober 2008


@ Kastanie :
Grundsätzlich bin ich genau Deiner Meinung !
Ich persönlich ziehe aufgrund der Auflösung meiner Abteilung jetzt auch mitsamt Familie um (ca. 500 km).
Das ist halt mal das Los eines Bundespolizisten.
Ein Bekannter von uns (Famlienvater) ist bei der Bundeswehr und geht jetzt für 3 Monate nach Afghanistan.
Wie lächerlich erscheinen dagegen unsere Probleme hinsichtlich Neuorganisation…

Aber was auch Beamten nicht zuzumuten ist:
Die Art und Weise der Umsetzung der Reform, die fehlende Transparenz, die Unklarheit nun schon über fast 2 Jahre hinweg usw.
Langsam ist der Akku leer, die Reizschwelle ist ernorm gesunken und die seelische Dauerbelastung wirkt sich familiär wie beruflich aus.

Mir wäre es lieber gewesen, man hätte Nägel mit Köpfen gemacht und alle PVB ohne Anschlußverwendung mit “Marschbefehl” zu einer neuen Dienststelle geschickt. Da hätten wir wenigstens gleich gewußt, woran wir sind !

Und das o.g. “Gemecker” ist einfach nur eine menschliche Reaktion auf die lange Zeit der Unsicherheit.

Aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, daß dennoch über 95 % der PVB motiviert und engagiert arbeiten - trotz widriger Umstände - sonst wäre der Laden Bundespolizei schon längst abgesoffen !

Eintrag von Iron am 31.Oktober 2008


Gerade Leute wie Kastanie , die ihren Bürojob haben und Wochenende und Feiertags zu Hause sind , sollten sich hier doch bitte raushalten.Sinn der Reform war eigentlich auch die Verwaltung zu modernisieren/reduzieren.Aber das kann ja selber beurteilen……

Eintrag von qwer am 31.Oktober 2008


Wunderschönen Guten Abend Kastanie.
Soweit ich weiß, sind Angestellte weder von Um- bzw. Versetzungen betroffen. Von daher muß ich deinen Beitrag als äußerst inobjektiv werten. Weil Du dir nämlich keinen Kopf machen mußt, wo du demnächst deinen Dienst versehen wirst. Die Beamten jedoch haben dies seit geraumer Zeit immer im Hinterkopf und sollen andererseits auf der Straße am Bürger professionelle Arbeit leisten. Wenn Du der Meinung bist, dass die Beamten selbst Schuld an den rückläufigen Feststellungen speziell hier an der Ostgrenze sind, möchte ich Dir doch auch zu bedenken geben, dass bis zur Visabefreiung und EU-Beitritt von Rumänien, eben diese Staatsangehörigen einen Großteil der Aufgriffe ausgemacht hat.
So, nun mal zu deinen Kindern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese mit der derzeitigen Situation im Ausland arbeiten zu müssen zufrieden sind und nicht auch “meckern”.
Desweiteren kann ich von mir behaupten, meinen Pflichten immer und in vollem Umfang nachgekommen zu sein. Weshalb sollte ich mich dann nicht auch auf meine Rechte berufen dürfen?
Weshalb weiß eigentlich auf einmal niemand mehr, dass es Vereinbarungen zwischen dem damaligen Präsidien Ost und Mitte gab, in denen Sachen wie Einzelunterbringung und Naßzelle auf dem Zimmer eindeutig geregelt waren?
Diese sind weder durch den “Wegfall” der Präsidien, noch sonst außer Kraft gesetzt worden.
Zum Schluß noch eins am Rande. Diesen Spruch” Ihr könnt ja kündigen, wenn euch was nicht paßt.” hör ich schon so lange, dass er mir zum Hals raushängt.
Der kommt eigentlich immer dann, wenn jemandem die Argumente ausgehen und er doch gerne noch was sagen will.
Es könnte sein, dass wenn alle Beamten Deiner Dienststelle die du hier meinst, dem nachkommen, Deine Stelle nicht mehr gebraucht wird.

Cum tacent clamant.

Eintrag von Lenin am 1.November 2008


so auch mal kurz ein beitrag von mir.
sicher sind umstellungen mit dem wegfall der ostgrenzen nötig.und wie viele hier richtig schrieben ist es die art und weise wie das ganze erfolgen tut.
ich gehöre zunm 180iger kontigent, genauer für Flgh.-MUC
aber wie wir untergebracht sind ist das aller letzte. Funkkaserne, der eine oder andere wird wissen wie es da aus schaut.so kann und darf man keine beamten unterbringen.
lieber Jup Scheuring, komm bitte und schau dir das einmal an. schimmel im bad,fenster zugig, öffnet man diese bekommt man die fenster nicht mehr zu,weil der dichtgummi runter rutscht,ein kleiner kühlschrank für 30 leute, auf dem gelände laufen dir nachts die ratten hunderteweise vor das auto. das ganze areal ist einfach nur noch abriß reif.selbst die ddr-kasernen waren da besser.

Eintrag von Faulibär am 3.November 2008


Hallo Faulibär,
wird sind im Hauptpersonalrat dran, das Problem zu lösen. Die Bilder dazu habe ich hier vor mir liegen.
Ich bin persönlich sehr enttäuscht, dass sich die Leitung der Direktion München offensichtlich ihrer Verantwortung für die abgeordneten Kolleginnen und kollegen überhaupt nicht bewußt ist.
Nach Personal schreien ist das eine, sich um die Menschen auch kümmern, das andere.
Ich erwarte, dass da das Präsidium Potsdam jetzt eingreift.
Wir bleiben dran.

Herzliche Grüsse
Josef Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 4.November 2008


@Lenin,
die Verwaltung ist gleichwohl betroffen, nur heißen die Geister hier BIMA und BVA, Bekleidungskonzept, Verpflegungswirtschaft, E-Haushalt, EPOS…..
Diese Aufzählung ist bei weitem nicht abschließend, bei Verwaltung wird nicht modernisiert sondern ohne Sinn und Sachverstand rationalisiert, für einen TB kann dies eine schlechtere Eingrupperierung bedeuten……..
Ich denke raushalten muß sich die Verwaltung nicht aus dieser Diskussion, sie sollte von der Kolegin aus dem
Innendienst mit mehr Sachvverstand geführt werden.

Eintrag von verwaltungsbeamter am 4.November 2008


Hallo leute. ich bin abgeordnet zum fh hannover, was für mich einen heimatnahe verwendung bedeutet. neben mir wollen einige auch gern hierbleiben. andere gehen wieder zurück nach 3 monaten. die unterbringung für die o-grenzler ist gut (hotel) und die insp-leitung kümmert sich rührend um die jungs von der o-grenze. die stimmung unter uns abo leuten ist gut. was allerdings auch wir hier vermissen ist planungssicherheit. selbst der i-leiter kann keine infos herausbekommen, wie es weitergeht, da in den ausschreibungen nur die dienststellen ff und muc genannt wurden, als es hieß, dass man bei gefallen dort sofort eine stelle bekommen könnte. ich persönlich würde gern meine stelle in berlin freimachen und hier bleiben (ist ja klar weil heimatnahe verwendung) und dafür könnte ein kollege der o-grenze aus dem bereich angermünde bis runter nach ffo auf meine stelle gesetzt werden und wäre auch heimatnah. so wären 2 beamte glücklich gemacht worden. haben die hohen herren eig. da mal dran gedacht, bzw. haben da die gerwerkschaften einen einfluss ? die dv zur umsetzung sagt allerdings aus, dass ich mich gar nicht auf freie stellen bewerben darf, weil ich ja demnächst auf meine stelle in berlin gesetzt werde. paradox, nicht ??? wer hat eig. so eine dv unterschrieben ????? muß so ein schwachsinn sein ???

Ansonsten kann ich nur beipflichten, dass das hohe bmi leider seit der letzten reform 1999-2000 so weitergemacht hat wie bisher. es wurden die augen vor den zeichen der zeit verschlossen. (ganz plötzlich über nacht waren polen usw. in schengen) das gleiche wie damals bei uns als betroffene der ehemaligen abt. an der innerdeutschen grenze. da haben wir den marschbefehl gekriegt.

Ich gebe euch auf jedenfall mein mmitgefühl (bin ja selbst noch betroffen und kenne die umstellungen)
Bei den Entfernungen, die ihr haben werdet, würde ich wahrscheinlich irgendwann durchdrehen, wenn ich irgendwann zwangsversetzt werden würde.
ich denke mal, dass ihr am besten nochmal mit euren familien redet und an einen umzug denken solltet. aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass ihr das ganze so nicht unbeschadet überstehen würdet. das ganze kostet einen mehrere tausend euro, wenn man mal versetzt ist
Es tut mit echt leid für diejenigen, die dran glauben müßen.
So long - Henne.

Eintrag von Henne am 6.November 2008


@Faulibär
Ich wäre froh geswesen, wenn ich auf meinen bisherigen Abordnungen so ein Appartment wie in der Funkkaserne gehabt hätte. Deine “kleinen Probleme” sollten doch wohl ganz schnell gelöst sein, wenn man sich an die zuständige Zimmerverwaltung wendet.

Eintrag von Master Of Disaster am 6.November 2008


@Faulibär
Jammern auf hohem Niveau,
Schwabing (Flaniermeile) vor der Tür. Direkte MVV Anbindung. Einzelzimmer mit Dusche und WC. Mag sein, dass die Zimmer nicht auf dem neuesten Stand sind, habe aber selber schon 2 Jahre Abordnung darin verbracht, und war zufrieden.
Natürlich ist es nicht schön von seiner Heimatdienststelle ZWANGSABGEORDNET zu werden, aber dies ist kein Grund alles schlecht zu reden. Misstände wird es überall geben, kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Anstatt den großen Internetwilli zu machen, hätte ich meine Energie darauf verwendet über die Liegenschaftsverwaltung eine Besserung herbeizuführen.
Gruß
Schotter00

Eintrag von schotter00 am 7.November 2008


@ master,

es geht nicht um die kleinen probleme. da du anscheinend nicht weißt wie es da genau ausschaut, dann halt dich doch lieber raus.

Eintrag von Faulibär am 7.November 2008


@Faulibär
Ich weiß sehr wohl wie es dort ausschaut! Ich war selbst von 1999 bis 2006 in der Funkkaserne untergebracht, und noch dazu im Gebäude 20. Dagegen waren die Gebäude 7 und 8 Luxus. Hab immer die Kollegen beneidet, die Abgeordnet waren und diese guten Zimmer mit Dusche und WC gehabt haben.

Eintrag von Master Of Disaster am 11.November 2008


@ master

tja das ist der unterschied bei uns. solang ihr da nix gesagt und gemacht habt, haben die das eben nicht geändert.
wir,die da untergebracht sind wollen das eben so nicht hinnehmen. zumal andere kräfte aus anderen BPOLIn ja besser untergebracht sind.

Eintrag von Faulibär am 11.November 2008


Mahlzeit.
So, hab nun die ersten zwei Wochen in Frankfurt hinter mir und möchte an dieser Stelle mal meine Eindrücke schildern. Die Arbeit mit den Kollegen am Flughafen gestaltet sich sehr angenehm und es wird versucht unsere Wünsche bezüglich des Dienstplans zu berücksichtigen. Die Fahrzeit zur Dienstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln beträgt ca. 30 Minuten. Soviel zum positiven Teil.
Kommen wir nun mal zur Unterbringung. Einquartiert hat man uns im ehemaligen „Postwohnheim“ im Stadtteil Neu-Isenburg. Anteil ausländischer Bürger in der Bevölkerung ca. 85 %, Ausländeranteil im Wohnheim ca. 95%. Den Standart dieser Behausung würde ich auf Mitte der Siebziger Jahre schätzen. Total verdreckte Zimmer, Gemeinschaftsduschen auf dem Flur („ohne Geschlechtertrennung“), aus der Leitung kommt nur braunes Wasser, fehlende Schrankschlüssel, mein Kochnische hat einen Ölsockel, welcher zu 5% aus Farbe und 95% aus Essensresten besteht und mein Türschloss sieht aus wie ein Schweitzer Käse. (Soll heißen, dass man vom Flur aus einen sehr übersichtlichen Einblick auf den Schließmechanismus hat. Ich denke mal, dass es kein Problem darstellen sollte, mittels eines Schraubedrehers die Tür innerhalb weniger Minuten von außen zu öffnen. Ist gut zu wissen, kann ja immer mal passieren, dass man den Schlüssel vergisst.)
Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn man nach Dienst dort ankommt und die Zimmertür ist schon offen. So passiert bei meiner Kollegin in der erste Woche. Fühlt man sich doch gleich heimisch. Außerdem lagern dort ja auch nur unsere Uniformen, Ausrüstungsgegenstände (zu denen jetzt ja auch unsere Magnetkarte mit Vorfeldberechtigung gehört) und die Dienstausweise. Halb so schlimm, lässt sich bestimmt alles nach einem halben Jahr Papierkrieg irgendwie ersetzen.
Die Freude der dortigen Bewohner über unseren Einzug hielt sich sehr in Grenzen.
Permanenter Lärm im Gebäude bis Nachts 03:00 Uhr ist dort normal, genauso wie die Tatsache, dass vor der Tür die Mädels des „horizontalen Gewerbes“ stehen und auf dem Gang Drogen konsumiert werden.
Da ist es schon beinahe uninteressant, dass wir dort rund um die Uhr Fluglärm haben, weil der Ortsteil genau in der Einflugschneise liegt.
Beiläufig wird dann noch bekannt, dass das Gebäude wohl jetzt von jemandem gekauft wurde, der mit der russischen Mafia in Verbindung gebracht wird. Da verwundert es auch nicht, dass die Gebäudeverwalterin russisch spricht, der Hausmeister Kasache ist und der Dobermannmischling gleich hinter der Bürotür liegt. Interessant, bei wem die BPOL so alles Wohnungen mietet. Eine offizielle Bestätigung gibt’s natürlich nicht, sind doch alles nur Gerüchte.
Es ist schon erstaunlich, dass sich erst um die Unterbringung der AO-Kräfte gekümmert wird, wenn diese bereits da sind. Zumindest weiß man dann genau, wie viele Buden man braucht.
Kleiner Tipp noch am Rande liebe Direktion Frankfurt. Vielleicht solltet ihr das nächste mal erst nach Verstärkung rufen, wenn ihr die grundlegenden logistischen Probleme geklärt habt.
Falls jemand Interesse hat, Fotos unserer Gemütlichen Unterkunft liegen beim stellv. IL der Inspektion III oder bei mir.

Ich möchte aber nochmals betonen, dass der Dienst mit den Kollegen am Flughafen als sehr angenehm empfunden wird.

Eintrag von Lenin am 13.November 2008


Kastanie schrieb:

Sie kennen ihre Rechte genau und stellen ihre persönlichen Wünsche über alles, vergessen aber, dass sie auch Pflichten haben. Für mich haben Beamte bzw. Bundesbedienstete in erster Linie Pflichten, dann Rechte und schließlich noch Wünsche – und das genau in dieser Reihenfolge. Heutzutage scheint es aber „in“ zu sein, dass es nur noch um die Wünsche geht. Sind wir hier bei „Wünsch Dir was“? – ich glaube wohl eher nicht. Fakt ist, dass diese “Art” von Beamten mit ihrer Berufseinstellung in der freien Wirtschaft innerhalb von wenigen Wochen Wasser saufen gehen würden.

Wo kommst du den bitte her ? Was hat uns der Dienstherr gebracht ?

- Wir dürfen länger arbeiten ohne Ausgleich juhu !
- Weihnachtsgeld 30% juhu
- sehen Familien in 5 Wochen 2 x 2 Tage JUHU
- Doppelbelastung durch 2 Haushalte
- Personalpolitik ohne Hirn (nächte Reform steht schon bevor)
- Schichtdienst bis 62 super Sache
- Zwangsversetzung obwohl bekannt war das Personal reduziert wird echt clever

und was bietet der Dienstherr mir:

- festen Job super Sache
- mittelmäßiges Gehalt (meine Frau als Angestellte in ne Drogerie bekommt ca 200€ weniger als nen POM 30)
- freie Heilführsorge (ohne Worte wird zviel wenn ich alles schreibe)

Solln sie den leuten die Möglichkeit geben sich bei anderen Einrichtungen umzusehen aber nein das BMI läst ja keinen weg.

Also am besten bleibst du mit deinem Hintern auf deinem Drehstuhl sitzen trinkst deinen Kaffee bewegst aller 5min die Maus damit sich der Bildschirmschoner nicht einschaltet und du dich neu anmelden musst.
Auf solche Kommentarte können wir hier gerne verzichten !

sry für meine Ausdrucksweise und ich hoffe das wir uns nicht mal Begegnen so Blauäugig kann keiner sein !

Eintrag von Ghosti am 16.November 2008


Hallo Lenin,

wenn Du der Lenin vom Berg bist dann grüsse ich dich herzlich (falls nicht dann auch).

Geht Dein Bericht weiter und hat er vielleicht ein Gutes Ende?

Eintrag von Vergessener am 2.Dezember 2008


Hallo! Da ich die letzte Nachtschicht über die Weihnachtsfeiertage weg habe und ab 15.01.2009 abgeordnet werden soll, möchte ich kurz mal was los werden.Die Leidtragenen bei den Abordnungen sind doch unsere Familien, vorallem Frauen!
Da muß man sich wundern, wie nach dem
“Zumutbarkeitsprinzip” ausgewählt wurde, wenn man sieht welche Kollegen auf diesen ” Listen ” nicht gesetzt wurden.Da kann man nur sagen, dass es nach ” Namen ” geht.
Und irgendwelche “Vorgespräche” werden sowieso nur ignoriert!!

Eintrag von Micha am 26.Dezember 2008


Hallo! Hatte heute Früh was vergessen! Ich suche auf diesem Weg für die Zeit meiner Abordnung einen Ersatztrainer für eine D-Jugend Mannschaft, da mein Teamtrainer auch Schichten arbeiten geht!!Spielbetrieb ist wieder ab 07.März!! Training ab 06.01!! 2 mal die Woche!!
Wer Interesse im Umkreis von Görlitz hat, bitte melden!!Revier Görlitz PHM Pofe.
Diese soziale Kompetenz geht nicht in die Beurteilung, weil es keinen interessiert!!! Die Übersetzung der sozialen Kompetenz dürfte ja jeder kennen!!

Eintrag von Micha am 26.Dezember 2008


Hallo
Nicht schlecht wie wir uns hier gegenseitig angreifen !
Da unsere Gewerkschaften und Vereine sich in und um diese Reform kümmern ist ja nicht schlecht … es kann einem schlecht werden.
Die entstandenen Probleme sind den Koll. lange bekannt aber nur als die Wahlen anstanden habe sie GROßE WORTE von sich gegeben.
Sozial ist die BUPO schon lange nicht mehr.
Was machen die Koll. welche für 2 x 3 Monate nach …. und nach… müssen(es wird angeraten das freiwillig zu tun !??)
mit der Familie ?? Beispiel: Familie XY Frau geht in 3 Schichten Mann auch. Kind 10 Jahre.Oma/Opa nicht da. Papa für die genannte Zeit nach Frankfurt wie weiter ???
Aber wir sind SOZIAL.

Eintrag von Maik am 15.Januar 2010


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