+++ENDSPURT+++ Jetzt noch dran teilnehmen - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 - bis zum 15. September 2010 +++ENDSPURT+++

30. Oktober 2008

POM befördern - Verwaltung stärken, GdP im Gespräch mit STS Peter Altmaier

Zu einem Gespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier und Vertretern der Abteilung Bundespolizei, angeführt von Abteilungsleiter Christoph Verenkotte trafen sich die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Josef Scheuring und Sven Hüber in Berlin. Die Gewerkschaftsvertreter machten dabei deutlich, dass gerade auch die Belastungen der Neuorganisation der Bundespolizei eine personelle Offensive mit verbesserten Entwicklungsmöglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei erforderlich mache. Die Bundespolizei habe dazu im Wesentlichen auch jetzt schon die haushaltsrechtlichen Möglichkeiten.

Dazu brachte die Gewerkschaft der Polizei folgende Vorschläge ein:

 

 

a, Die Beförderungsituation für die annähernd 10.000 Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeister in der Bundespolizei muß deutlich verbessert werden. Dies ist nach den bisherigen, rechtlichen Grundlagen nur durch Aufschichtung von Planstellen vom mittleren in den gehobenen Dienst möglich. Die Gewerkschaft der Polizei fordert in diesem Zusammenhang, dass die vereinbarten Aufschichtungen auf 40 % bis zum Jahr 2013 und auf 50 % gehobener Dienst bis 2015 nachprüfbar erreicht werden. Die Polizeiobermeister sind in diese Entwicklung direkt einzubeziehen. Auch für andere Lösungen der POM - Problematik ist die GdP jederzeit offen. 

 

b, Die Beförderungssituation im Verwaltungsdienst der Bundespolizei muss zwingend verbessert werden. “Wir dürfen nicht zulassen, dass in der Verwaltung Kolleginnen und Kollegen nach einem ganzen Arbeitsleben mit A 7 in den Ruhestand gehen”, so Josef Scheuring.  Dafür schlägt die GdP als erste Maßnahme die Einrichtung von Wechselstellenvermerken Vollzug/Verwaltung zur zügigen Verbesserung der Situation vor.

c, Die Dienstpostenbewertungen in der Bundespolizei müssen überprüft und den Höherbewertungen, die nur in Teilbereichen der Bundespolizei erfolgt sind, insgesamt angepasst werden. Gleiche Funktionen dürfen nicht weiter unterschiedlich bewertet werden. Im gehobenen Dienst darf es keine Bewertung mehr geben, die nicht die A 11 trägt.

d, Die Verwaltungsaufgaben der Bundespolizei dürfen nicht weiter unstrukturiert zu Gunsten anderer Behörden  abgebaut werden. Die Bundespolizei muß weiter auch in ihren Verwaltungsbereichen handlungsautark bleiben. Darüber hält die GdP klare Festlegungen für erforderlich.

e, Der Anteil höherer Dienst der Bundespolizei soll entsprechend der Situation in den Polizeien der Länder von jetzt ein auf zwei Prozent zu erhöht werden.

Staatssekretär Altmaier sagte dazu, das Bundesministerium des Innern erkenne den hohen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei gerade in dieser Zeit uneingeschränkt an. Diese Anerkennung müsse sich auch in der beruflichen Entwicklung der Beschäftigten wiederfinden. Deshalb werde er konsequent dafür eintreten, dass der Anteil von 40 % gehobener Dienst auf jeden Fall auch bis 2013 erreicht werde. Er sei aber auch dafür, dass mit dieser Entwicklung grundsätzlich auch Qualifizierung verbunden sei. Auch gegenüber den vorgeschlagenen Beförderungsmöglichkeiten im Verwaltungsbereich und den anderen, aufgezeigten Zielen zeigte er sich grundsätzlich offen. ”Über ihre Forderungen wird der Bundesminister des Innern selbst entscheiden. Nach den getroffenen Organisationsentscheidungen halte ich jetzt die Verbesserung an der “Innenarchitektur” zu Gunsten der Beschäftigten der Bundespolizei für richtig”, so Peter Altmaier zu den Vertretern der Gewerkschaft der Polizei.

Die Gewerkschaft der Polizei wird in der Sache noch im November 2008 ein Gespräch mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble in Berlin führen. 

Einträge:

Hallo liebe GDP, danke für euren Einsatz bei den “Gutsherren” im BMI. Schildert denen mal unsere Problematik und was an der Basis alles schiefläuft!! Erläutert denen was sich verbessern muss und spielt mit offenen Karten wie mies die Stimmung in der BPOL ist. Es muss sich ernsthaft etwas ändern grade im Bereich Beförderung -md-. Weiterhin vie, Erfolg bei eurer Arbeit!

Eintrag von Gewerkschaftskollege am 30.Oktober 2008


es ist alles gesagt.
es ist alles bekannt.
es ist alles besprochen.
es ist alles möglich.

grüsse an “bä”.

an den hpr bleibt dran und heizt unserem im mal richtig ein.

2009 - wahlen - jetzt oder nie!!!

viel glück und erfolg!!!!!!!!!

Eintrag von rübezahl am 31.Oktober 2008


Weiter so, Sven und Jupp!!!
Die Vereinfachung des Aufstiegs –muss– vereinfacht werden. Das VAV ist derzeit reine Glückssache, die Leute werden z.T. “vorgeführt”. Alter Dienstposten im mD und Zieldienstposten im gD sind die selben, die Leute haben sich seit mehr als 10 Jahren spezialisiert und sollen nun im VAV wieder alles wissen.
Herr Altmaier deutet ja an “dass mit dieser Entwicklung grundsätzlich auch Qualifizierung verbunden sei”.
Man kann erahnen, was der Herr Staatssekretär dem Herrn Minister “flüstern” wird (die beiden Praktiker unter sich).
Jedenfalls riecht es nicht sehr nach Vereinfachung.

Mein Vorschlag für das künftige Verfahren für den begrenzten Praxisaufstieg:

1. Zulassung von POM’s
2. Wegfall des VAV
3. zeitliche Verkürzung des Lehrgangs auf deutlich unter 8 Wochen durch Wegfall/Verkürzung der Praktika, Wegfall des Führungslehreteils (= kann bei Bedarf nachgeholt werden, DENN für Führungsaufgaben sollte man die “vollausgebildeten” Kollegen heranziehen, damit möglichst wenige von denen als KSB o.ä. enden)
4. ggf. Wegfall der Prüfung

Josef, Sven - Bleibt bitte am Ball!
Danke an Euch und den Rest der GdP-Mannschaft!

Eintrag von Captain Future am 31.Oktober 2008


gute Idee!!!
Dafür könnte man ja die Tarifbeschäftigten RUNTERGRUPPIEREN!!!!

HALLO!!!!! Denkt noch irgendjemand an die Tarifbeschäftigten???

Eintrag von nur ein T-Beschäftigter am 31.Oktober 2008


Toll, wie gehabt: viele Worte, einige wenn`s und aber`s, bisschen nett daher geredet… aber im Endeffekt passiert doch leider wieder nichts zählbares. Es ist aber mittlerweile 5 vor 12! Die Stimmung an der Basis war noch nie so mies… Die ganze Reform outet sich jeden Tag mehr als ein einziger großer Pfusch, der zeitliche Ablauf der Umsetzung verzögert sich, nachträglich eröffnen sich immer wieder neue Baustellen, die “unvorhersehbar” waren und erst notdürftig ausgebessert werden müssen bevor es dann evtl. stockend weitergehen kann. Es ist unerträglich! Für die Motivation muß wirklich mehr geboten werden, als immer nur schönes Dahergerede. Es müssen auch hin und wieder mal Taten folgen! Ein bisschen Unterstützung kann durchaus nicht schaden, stattdessen werden an die Beschäftigten immer neue Forderungen gestellt. Wie wär`s denn mit folgender Überlegung: Politiker und hohe Würdenträger der BPOL inkl. Gewerkschaftsvertreter leben vor, was sie von den Beschäftigten erwarten oder teilen das was sie sich selber gönnen mit ihnen.
Unrealistisch? Wahrscheinlich! Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben… die nächste Reform kommt bestimmt. Und darauf können wir uns ganz sicher verlasssen: Auch die wird von ausgewählten “Fachleuten” organisiert.

Eintrag von Dauerreformierter am 31.Oktober 2008


Alles nur Gerede. Wer weiß denn schon, wer 2009 regieren wird.
Dann heißt es wieder, was kümmert mich das Geschwätz meines Vorgängers.
GdP bleibt dran, die Forderungen sind 1000 Prozentig berechtigt.
Wenn ich heute in den Nachrichten wieder hören muss, dass die Bahnvorstände beim Börsengang der Bahn höhere Bezüge oder Boni erhalten sollen, oder Bankvorstände trotz Versagens weiterhin hohe Abfindungen erhalten, dann treibt mir dies die Zornesfalten ins Gesicht.
Dafür schicken wir dann Kollegen mit A8 in Pension.
Was ist die Polizei diesen Herren in Berlin eigentlich Wert ?

Eintrag von Reiner Mischer am 31.Oktober 2008


Lieber Josef Scheuring,

es freut mich sehr, dass ihr gegenüber Peter Altmaier nicht nur die Interessen des Vollzuges sonder auch die der Verwaltung vertretet. Herzlichen Dank dafür.
So wichtig die Erhöhung der gD-Quote und der Ausbau der Personalentwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Vollzugskollegen ist: der in der Vergangenheit vernachlässigte und im Übermaß gerupfte Verwaltungsbereich ist zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes nun einmal erforderlich.
Über eine Modernisierung kann/muss man diskutieren - über Abbau nicht!
Die Einrichtung von Wechselstellenvermerken ist ein erster positiver Schritt zur Verbesserung der Beförderungschancen.
Aber auch im Tarifbereich muss vieles getan werden - das wisst ihr selbst.
Bitte überlasst aber die Entscheidung jetzt nicht dem Minister allein; er braucht weiter “gute Beratung”…!!

Eintrag von Jürgen P. Rubeck am 31.Oktober 2008


Zitat:
Die Gewerkschaft der Polizei wird in der Sache noch im November 2008 ein Gespräch mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble in Berlin führen.

Und der Herr Im wird sagen das er die berechtigten Forderungen (sagt er aber interessieren tuts ihn eigentlich eher wenig)des Polizeipöbels anerkennt.
Nur! Die derzeitige globale Wirtschaftsentwicklung läßt im Haushalt einfach keinen Spielraum zu.
Außerdem brauchen wir im Haushalt dringend Mittel um den Erwerb eines Porsche Cayenne oder Audi Q8 durch eine zweijährigen Steuerbefreiung zu subventionieren.
Des Weiteren könnte er die ganze Unzufriedenheit gar nicht verstehen, da wir ja schließlich jetzt schöne blaue Uniformen und einen Teleskopschlagstock bekommen hätten.
Der Synergieeffekt von ein paar weiteren Beförderungen und Aufstiege aus dem mD zum gD würde eh nur noch mehr unerfüllbare Begehrlichkeiten bei anderen wecken.
Im großen und ganzen, wird der IM sagen, ist bei der BuPo doch alles bestens, das hätte ihm gerade erst gestern noch der Präsident versichert.
Und Gewerkschaften würde ja sowieso immer nur die Mitarbeiterinterssen im Auge haben und deshalb ihm nie objektiv berichten was wirklich in seinem Schützenverein los wäre.

Ich würde gerne mal ein bischen Licht am Ende des Tunnels sehen bevor ich in hemmungslose, ekstatische Euphorie ausbreche.

Eintrag von shottersheriff am 31.Oktober 2008


was nützt das alles wenn kollegen fast 50 jahre alt sind und seit mit vor wendezeiten 30 dienstjahre abgeleistet haben immer noch pom sind. es kann nicht sein, das kollegen die viel weniger dienstjahre auf dem “buckel” haben mit 30 jahren schon ausbefordert sind.

gruß steffen

Eintrag von Steffen am 31.Oktober 2008


Ist das eine Wahlkamagne?

Hallo Kollegen. Wers glaubt wird seelig.

Schaut euch doch einmal die Beförderungslisten an. POM zum PHM 2x die Note 9 !!!

Das sagt alles. Ich habe mich darauf eingestellt und weiß wie ich arbeiten muß.

Eintrag von PVB am 1.November 2008


Hallo Schottersheriff?

Teleskopschlagstock? Was das?

Darauf warten wir am Flughafen Frankfurt immer noch. Scheinen andere Dinge wichtiger zu sein, wie die Grundausrüstung eines einzelnen PVB.

Wenn höchstens die Uniform schick wäre. Aber? Fehlanzeige.

Ich muss mich allerdings positiv über die Bemühungen der GdP aussprechen und werde diese jederzeit unterstützen. Es ist der einzige Weg ständig Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen. Irgendwann müssen sie doch mal sehn, dass derzeit bei der Bundespolizei was nicht stimmt.

Sparen kann man ja. Mir wäre lieber an anderen Bereichen des Staates. Aber nicht bei der inneren Sicherheit. Nimmt man die durch den Bund der Steuerzahler belegten und unnötig ausgegebenen Millionen, könnte man uns tolle Jacken, Funkgeräte und Schlagstöcke kaufen.

Es ist beinahe ein Hohn mit welchen veralteten Sachen wir arbeiten müssen. Im Gegenzug wird reduziert, Rollkragenpullover werden abgeschafft. Zeigt ein Beamter dann Eigeninitiative und kauft sich eine blaue Strickjacke, welche nur minimal vom dienstlichen Pullover abweicht, dann geht das nicht wegen dem Erscheinungsbild. Beim Holster ist es analog.

Wir geben für unsere eigene Sicherheit Geld aus und dann werden wir noch nicht einmal verstanden. Kopfschüttel. Im Gegenteil bei der Bundespolizei herrschen weltfremde Meinungen.

Wenn der digitale Funk ist er nach Berichten von Experten bereits wieder veraltet und sogar ungeeignet.

Liebe GdP, schenkt dem BMI mal mehr reinen Wein ein. Wir brauchen unsere PVB an der Basis und nicht in AFZ zum Ausbilden. Aber diese Reform ist ja alles andere als produktiv.

Bezüglich der Aufstiegsverfahren und der Beförderungen zum POM ist es der richtige Weg der Gdp. Macht weiter so aber macht noch mehr Druck!

Ich werde mich aktiv mit einbringen.

LG

Eintrag von Andre Steiger am 1.November 2008


Hoffentlich kommst du mit 2×9 aus.

Eintrag von Schutzmann am 1.November 2008


Notwendige Schritte und lange überfällig - aber es ginge noch mehr, nachhaltiger und dass fast Kostenneutral.
Aufgreifen will ich hier den Beitrag des Dr.Fittkau (DP 11/2008) Abgesehen von den wissenschaftlichen Betrachtungen der unterschiedlichen Funktionen und Begriffen der Beurteilungen an sich, wird es zum Schluss des Beitrags richtig spannend: Hier stellt sich u.a. die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Beurteilungen und in deren Folge die Antwort nach der richtigen Besoldungsordnung.
In dem Beitrag wird klargestellt, dass Mitarbeiter, die ihre Aufgaben beherrschen, nicht mehr beurteilt werden sollten, soweit sie kein anderes Amt anstreben.

Diese Erkenntnis stützt sich auf die Annahme, dass für gleiche Tätigkeiten auch gleiche Bezahlung geleistet wird - was derzeit bei der Bundespolizei (und auch in andren Bereichen des öffentlichen Dienstes) nicht der Fall ist. Am Beispiel des KSB (ob nun PM, POM o. PHM) wird deutlich, dass für die gleiche Arbeit unterschiedliche Besoldungsstufen gezahlt werden. Das gleiche gilt für den geh. Dienst (GL von PK - PHK; DGL/VDGL von PK bis EPHK)und auch - mit Abstrichen für den hD.

Ausgehend von der Tatsache, dass alle Beamten ihre Aufgaben “beherrschen” ist eine unterschiedliche Bezahlung Sinnwidrig und führt lediglich zu “Begehrlichkeiten” und damit auch zu Unzufriedenheiten bei Mitarbeitern, wobei die ihnen eigentlich zustehenden Gehaltszahlungen (nämlich die Spitze Besoldungsgruppe ihres Amtes) systembedingt vorenthalten werden.

Die Lösung der Frage wäre ganz einfach! Funktionen werden nach ihrer Wertigkeit bezahlt und zwar ohne aufsteigende Ämter. So wäre der KSB “spitz” mit A9 (gD oder mD sei hier dahingestellt) besoldet, der Bearbeiter
mit A 10, der GL/Sachbearbeiter mit A11, der vDGL mit A12, DGL mit A13 u.s.w. besoldet. Unterschiede in der qualitativen Wertschöpfung würden aus den Erfahrungsstufen hervorgehen und nicht mehr aus Beförderungen. Dies würde allerdings bedeuten, dass niemand mehr befördert wird und braucht, der nicht ein anderes Amt (höherwertige Tätigkeit) anstrebt.

Und damit kommen wir zur Beurteilungspraxis. Sie wäre -bis auf die Fälle der anlassbezogenen Beurteilungen (Versetzung/Aufstieg/Funktionsänderung) schlichtweg überflüssig!

Im oberen Teil behauptete ich, dies würde weitgehend kostenneutral erfolgen können …hierzu vielleicht einige Berechnungsbeispiele, die das Einsparungspotenzial darlegen. Alle Jahre wieder werden a l l e ca. 30.000 Polizeibeamten beurteilt (bis auf Besoldungsgruppen oberhalb A 16) von ca. 1500 Erstbeurteilern sowie 200 Zweitbeurteilern. Diese benötigen hierfür pro Beurteilung jeweils mindestens 2 Zeitstunden = 3400 Zeitstunden. Hierin sind noch nicht die Zeiten erfasst, die zur Vorbereitung und den Gesprächen notwendig werden. Dort sind nochmals ca. 1 Stunde allein für das Gespräch vor der BU sowie der Eröffnung anzurechnen - und zwar für jeden Mitarbeiter = 30.000 Stunden. Dazu kommen noch Kosten für bedrucktes Papier, Registrierung, Aktenhaltung ect. Und das alle Jahre wieder (zum AL zugegebenermaßen mit etwas weniger Aufwand) Grob gerechnet fallen allein Personalkosten i.H.v. annähernd 800.000,-€ sowie geschätzte Sachkosten von ca.100.000,-€ /p.a. an! Dieses Geld, verbunden mit dem Geld aus weiteren Synergieeffekten (z.B. könnten die Schulterstücke eingespart werden, da jeder weiß, welche Funktion der andere hat) würde bereits einen Großteil der o.a. Besoldungspläne finanzieren. Zugegebenermaßen nicht in vollem Umfang - jedoch mit höherer Berufszufriedenheit und ohne dem “Druck” steter, völlig an der Sache vorbeigehender Beurteilungen, wäre dies ein unschätzbarer Vorteil für den Dienstherrn. Dieses System würde gleichermaßen gerecht als auch motivierend wirken. Alle Studien zu diesem Thema zeigen überdeutlich, dass nur mit motivierten Mitarbeitern eine hohe Wertschöpfung (= geringerer Krankenstand, weniger innere Kündigungen ect.)zu erreichen ist. Dies wäre mein Vorschlag zur Verbesserung einerseits der Einkommenssituation als auch des momentanen Stimmungsbildes in dieser “Reformzeit”.

Angemerkt sei hier noch für diejenigen, die jetzt vielleicht behaupten, es werde “Gleichmacherei” betrieben und eine Differenzierung (die ja auch dem Leistungsgrundsatz der Behörde widerspräche)würde nicht stattfinden.
Das Instrument “Personalführungsgespräch” und die Möglichkeiten der Fallbezogenen Bezahlung (Prämien) soll erhalten bleiben. Es ist die Möglichkeit, neben der Qualifizierung (Aufsteigen in höherwertige DP)zu differenzieren. Auch die Hemmung/Beschleunigung in der Erreichung der jeweiligen “Erfahrungsstufe” wäre ein solches Instrument. Beurteilungen sind es jedenfalls nicht! Sie differenzieren nicht, sie quotieren lediglich (s.a. DP 11/2008, S. 34 2. Abs.) und wirken keinesfalls Leistungssteigernd.

Mit kollegialen Grüßen

Eintrag von Olaf Schulz am 1.November 2008


Es ist traurig - aber nachvollziehbar.

Was?

Folgendes:

Habe mich heute mit einem Kollegen unterhalten.
Sein Dienstgrad: POM
Sein Alter: 50 Jahre

Würde er den 2-jährigen Praxisaufstieg anstreben und bewältigen, wäre er alles in allem mit ca. 53 Jahren fertig.
Mit viel Glück könnte er evtl.sogar noch A 10 erreichen.

Strebt er den o.a. Aufstieg nicht an, geht er aller Voraussicht nach mit A 8 in Pension.

Eine Führungsfunktion würde er nach objektiver Betrachtung sowieso nicht ausüben, dazu ist er einfach zu alt.

Seine Risiken:
Er schafft das EAV nicht - somit erledigt. (Energieverschwendung)

Er schafft das EAV, aber
nicht die 2 jährig. Ausbildung - somit erledigt.
(Energie und Zeitverschwendung)

Seine Familie leidet darunter, es folgt evtl. - Scheidung.
Wird zwar in keiner Statistik erfasst, könnte aber passieren.

Aufgrund seines Lebensalters ist er dem Klausurenstress nicht mehr gewachsen - gesundheitliche Probleme.
(Fehlzeiten)

Nach Abwägung aller Argumente kommt der Entschluss, entweder Pro o.a. Praxisaufstieg oder Kontra.

Im Fall des o.a. Kollegen Kontra.
Ganz einfach deswegen, weil nur ein “Insider” dieses Systems beurteilen kann wie ungerecht es gerade in diesem Obermeister Bereich zugeht.

Die Erfahrung des Beamten die er in seiner langjährigen Praxis in den Dienst eingebracht hat wir nicht gewürdigt.
Das Engagement des Beamten dass er in seiner Dienstzeit eingebracht hat wird nicht gewürdigt.

…und nicht zu vergessen, ein Praxisaufsteiger kann nach meiner Auffassung nicht mit “Lehrlingen” eine Aufstiegsausbildung durchlaufen.
…denn er kommt aus der Praxis, sein “Aufstiegsverfahren” hat mit derselben nichts zu tun.

Denn die Lehrkräfte sind mit Sicherheit theoretisch voll auf dem Laufenden.
In der Praxis jedoch möchte ich mit den wenigsten Dienst verrichten.
Es ist etwas anderes über Eigensicherung zu reden, als im Ernstfall schnell zu reagieren.

Das VAV kommt für den “jungen” Beamten mit seinen 50 Lebensjahren auch nicht in Frage, dazu müsste er PHM sein.
Geht aber auch nicht, da ist ja noch die Quotierung mD.

Die Folgen:

- Er findet sich mit seinem “Schicksal” (dienslicher
Werdegang) ab.
- Sein Engagement wird weniger.
- Ihm tut mal was weh…
- Er sieht mal weg…
- Er sitzt seine Zeit ab.

Seine Motivation wurde ihm gestohlen, durch Menschen die nicht in der Lage sind diese Situation zu beurteilen.

Es ist nur zu hoffen, dass die Gespräche der GdP noch in diesem Monat an der angeführten Situation was ändern.

Ich bin mir sicher, sollte für die POM´s wieder ein Lichtschein am Horizont zu sehen sein, werden auch die sich freuen die sich an den Statistiken laben.

Eintrag von rübezahl am 1.November 2008


Zum einen: man kommt vom als normaler KSB mit 2 x 9 nicht weit. Zumindest nicht bis zum PHM (außer man hat vergessen zu sagen, dass man doch 3 x 9 oder im aller zweitbesten Fall 1 x 8 und 2 x 9 hatte).
Also mit allen anderen Kombinationen kommt man zur Zeit als KSB auf der POM Ebene nicht sehr weit. Auch nicht mit 2 x 9 (und bitte jetzt keine Antworten oder Kommentaren von anderen Bereichen unserer BPOL wo es besser läuft). Oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht?
Immerhin hat die GdP das jetzt erkannt. Spät, vieleicht zu spät, aber immerhin erkannt.
Sollte sich nichts tun, wird meiner Meinung nach der Titel POM i.R. bei vielen Penionären stehen.

Daher müssen die Polizeigewerkschaften in erster Linie für vernünftige Beförderungsmöglichkeiten kämpfen, kämpfen, kämpfen. Und dann vieleicht erst für Digitalfunk, Uniform und sonstiges.

Eintrag von mr.barnes am 1.November 2008


@ rübezahl Danke für dein Beitrag du sprichst wahre Worte. Ist escht traurig was die BPOL mit diesen altgedienten Kollegen macht bzw. das deren Jahrelange Arbeit/Dienst in keinster Weise gewürdigt wird :-( (von den “hohen Herren” im BMI bzw.Präsidium Potsdam. GDP Bitte kämpft weiter damit sich die lage für alle BPOL Kollegen verbessert!!!!!!!!

Eintrag von Gewerkschaftskollege am 2.November 2008


Ich kann diesen ganzen Mist nicht mehr hören. Ein Kollege des gehobenen Dienstes teilte mir neulich mit, das der mittlere Dienst nichts Wert ist und nur aus Schwachköpfen bestehe. Vermutlich zieht sich diese Meinung durch den kompletten gD und auch hD. Zumindest lässt das Verhalten unseres IL und dessen Gefolge darauf schließen, das dem so ist. Für den mD gibt es keine Rechte mehr. Also braucht man sich auch keine Hoffnungen auf Beförderungen im mD machen. Ich kenne sehr viele Kollegen, die mindestens eine Neun in der Beurteilungen haben und inzwischen hatten (da wieder herabgestuft). Für den PHM hat`s nicht gereicht. Aber dafür begegnen einem z.T. Kollegen, welche mit nicht mal 30 Lebensjahren schon ausbefördert sind mit einer Arroganz die ihresgleichen sucht.
Ich, so wie auch viele andere meiner/unserer Kollegen, habe mit der BPOL längst abgeschlossen. Ich bin nur noch hier weil ich eine Familie zu ernähren habe. Habe bereits in fast allen Bereichen gearbeitet und bin infolge immer wiederkehrender Reformen in wenigen Jahren sechs mal für den Dienstherren umgezogen (bundesweit), aber wozu, um ständig in den Arsch getreten zu werden. Dienst- und Lebenserfahrung zählen nicht, der mittlere Dienst scheint nicht aus Menschen zu bestehen, zumindest wird er meist von “schlauen, studierten Vorgesetzten” so behandelt. Aber wozu schreibe ich das alles, ist ja alles schon mehrfach diskutiert worden. Es ist ja alles schon mehrfach diskutiert worden. Eines steht jedoch fest, es wird sich nichts zum positiven ändern und es brodelt unter den Kollegen gewaltig, sehr sogar, ist nur eine Frage der Zeit bis es vollends zur Eskalation kommt.

Eintrag von Wolle am 2.November 2008


In der Tat, wie Wolle schon schreibt ist eigentlich alles geschrieben und gesagt worden was in unserer großartigen Behörde schief läuft.
Neben den üblichen, demotivierenden Faktoren raubt mir momentan dieser von oben verordnete Minderwertigkeitkomplex die Luft zum Atmen.
Es ist einfach grandios welch unerschöpflichen Vorrat an vollkommen untauglichen Führungspersonen (von Persönlichkeiten kann man einfach nicht sprechen)unsere Behörde vorhält um ihren KSB den letzten Rest an Motivation zu rauben.
Das Beförderungs und Aufstiegschaos kann man ja im alltäglichen Dienst noch verdrängen und die Verantwortlichkeit dafür auf höhere Mächte schieben.
Das sich Auseinandersetzen mit seiner unmittelbaren Führung auf Dienstgruppen oder Insepketionebene fällt mir von Tag zu Tag schwerer.
Die Kombination aus vollkommener Ahnungslosigkeit,Interssenlosigkeit und mangelnder persönlichen Reife im Bereich der DG oder Inspektion sucht mit Sicherheit ihres gleichen.
Ich stelle mir nur zum Vergleich vor das bei VW in Wolfsburg jemand Leiter der Entwicklungsabteilung wird der vorher nur ein Soziologiestudium gemacht hat.
Passt nicht würde man sagen und geht auch garnicht.
Bei der BuPo wäre das ohne weiteres möglich.

Eintrag von shottersheriff am 3.November 2008


Spätestens wenn wir unsere Rechnungen nicht mehr zahlen können, keinen Kredit mehr bekommen oder die Arztrechnungen (Privatpatient) nicht mehr zahlen können … dann kommt die Eskalation!

Es muss bald etwas passieren!!!

Eintrag von VB A7 mit 21 Dienstjahren am 3.November 2008


@ Wolle
Diese Meinung zieht sich sicher nicht durch den gesamten gD.
Dort gibt es nämlich viele Kollegen, die aus dem mD kommen.

@ rübezahl
Dein Beispiel ist in der Tat traurig. Dort sind mir nur zu viele Eventualitäten drin.Solange man es nicht versucht, kann man nicht sagen wie es ausgeht. Vor zehn Jahren wäre Dein trauriger Kollege dem Klausurenstress sicher noch gewachsen gewesen.

Die GdP ist hier sicher auf dem richtigen weg.

@ Olaf Schulz
Deine Idee gefällt mir.

Eintrag von Koepi am 3.November 2008


Eintrag von Wolle:”Ein Kollege des gehobenen Dienstes teilte mir neulich mit, das der mittlere Dienst nichts Wert ist und nur aus Schwachköpfen bestehe”.

Und diese arrogante Auffassung ist genau der Grund dafür, dass ein Großteil der Kollegen des mD, obwohl leistungsfähig und leistungswillig, demotiviert sind. Was ist denn der gD und der hD ohne uns? Sie sind nichts!
Lasst uns alle fünfe gerade sein lassen und am besten nichts mehr machen. Für uns hat dies wieso keine Nachteile mehr, sondern eher für die, die sich für etwas Besseres halten.

Eintrag von Klaus am 3.November 2008


Heute früh in unserer Inspektion, ein Kollege, 32 Jahre, vor zwei Jahren Beförderung zum POM, vor einem Monat Leistungsprämie, heute Beförderung zum PHM und in der nächsten Beurteilung eine 9.
Zwei Kollegen, 29 und 32, im letzten Jahr Beförderung zum PHM, nächste Beurteilung beide die 9.
Die anderen Kollegen? 35 Jahre aufwärts, PM (40), ansonsten POM und Beurteilungen von 6, höchstens 7.
Noch Fragen? Ich nicht.

Eintrag von Moppel am 3.November 2008


Hallo GdP!

Lest mal den Eintrag von Moppel!

Es ist da sofortiges Handeln durch euch nötig! Diese Umstände machen die Leistung und Stimmung mies!

Ergebnis: Es laufen dann 50-jährige noch als POM rum - frustriert bis in die Haarspitzen!

In der Zukunft gibt es dann ja auch noch die 40-jährigen PK durch VAV! SUPER-frtustrierend für den 50-jährigen POM der keine Voraussetzung zum VAV hat!

Eintrag von realist am 3.November 2008


An die Gewerkschaft.

Irgendwer ist einfach strukturiert in der ganzen Geschichte mit den Aufstiegsverfahren.

Ein PVB, der auf einer 8/9z Stelle Dienst verrichtet, nimmt als PHM mD oder als PK gD im Streifendienst ein und dieselbe Tätigkeit war.
Der PHM kann die Zulage erreichen, der PK kann POK werden.

So hier mal eine Grenze ziehen.

Will jemand mehr als A 10 zugesichert haben kann und soll er eine Führungsqualifikation erwerben.
Diese Grenze könnte auch bei A11 gezogen werden, soweit will ich mich aber nicht aus dem Fenster lehnen.

Also alle diejenigen Beamten, die jetzt das VAV machen verursachen nur Kosten, mit dem derzeit angewendeten Aufstiegsverfahren.
Sie werden nach dem VAV wieder auf ihrem Dienstposten sein und Streife fahren.

Führt sie nahtlos in den gd, dort können sie bis A10 kommen und fertig.
Das eingesparte Geld für den Aufstiegslehrgang kann sinnigerweise an anderer Stelle für Beförderungen verwendet werden.
Gemeint ist der -tatsächliche- Betrag der bei diesem VAV verschleudert wird.

Eine moderne Polizei trifft Entscheidungen.
Dies wäre eine vernünfigte.

…noch was aus den VAV´lern werden keine Offiziere, sie gehören lediglich einer anderen Laufbahn an.
Dies nur zur Beruhigung für die restlichen Panzerfahrer in der Bundespolizei.

Wenn sich einer angegriffen fühlt, das soll so sein.

Eintrag von rübezahl am 3.November 2008


Ich finde diese Diskussion beschämend:
Zum einen, weil der Laufbahnkrieg wieder voll entfacht ist. Diese Äußerung (”das der mittlere Dienst nichts Wert ist und nur aus Schwachköpfen bestehe”) kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sollte diese Aussage wirklich so getätigt worden sein, dann sollte man dem Kollegen eine berufliche Perspektive außerhalb der Bundespolizei empfehlen. Repräsentativ kann diese Aussage keinesfalls sein!
Zum anderen, weil jeder geneigte Leser weltweit dieses Forum mitlesen kann und sich die hier dargelegten Äußerungen auf einem Niveau bewegen, dass so nicht in Ordnung ist.
Vermutlich liegt das daran, dass hier die Unzufriedenen, Besorgten und Frustrierten aktiv sind… Ich glaube nach wie vor nicht, dass die Meinungen hier repräsentativ für die Bundespolizei sind.
Lasst uns die Probleme gemeinsam anpacken. Lasst uns Lösungen erarbeiten, die im Sinne der Mitarbeiter und der Behörde sind. Ein Rückzug auf die Position, dass ohnehin alles schlecht ist, hilft keinem weiter. Weder Euch, noch den Gewerkschaften, noch der Behörde.

Eintrag von Irrsinn... am 4.November 2008


….Zum anderen, weil jeder geneigte Leser weltweit dieses Forum mitlesen kann und sich die hier dargelegten Äußerungen auf einem Niveau bewegen, dass so nicht in Ordnung ist.
Eintrag von Irrsinn… am 4.November 2008

Der Umgang mit uns, lieber Irrsinn, ist auch nicht in Ordnung!
Sicherlich hast Du Recht, wenn Du feststellst, daß sich hier (und in diversen anderen Foren) vornehmlich die Unzufriedenen und Frustrierten zu Wort melden. daraus aber zu schließen, daß für die überwiegende Mehrheit alles Friede.Freude, Eierkuchen ist (jetzt bewußt überspitzt), halte ich doch für etwas vermessen!
Schon mal an der Basis umgehört? Da ist noch wesentlich mehr Dampf unterm Kessel, als manch einer sich das eingestehen will!
Und den Ruf nach gemeinsamer Problemlösung hör´ich wohl, allein fehlt mir der Glaube daran…..
Wenn ich mir zum Beispiel anschaue, daß neben der ganzen ohnehin schon höchst problematischen Situation mit Reformchaos, Beförderungsstau, Ausstattung etc. in manchen Bereichen noch Nebenkriegsschauplätze wie z.B.Umstellung von Dienstplänen gegen den erklärten Willen der Beschäftigten aufgemacht bzw. hartnäckig weiter betrieben werden, so muß ich für meinen Teil, wenn ich schon nicht von gezielter Sabotage ausgehe (das würden wohl nur ausgewiesene Verschwörungstheoretiker….), so doch zumindest eine erschreckende Instinktlosigkeit konstatieren!
Ach so, wenn Du doch angeblich die Mehrheitsmeinung repräsentierst, warum outest Du dich nicht? - Auch ohne Verschwörungstheoretiker zu sein, könnte man da ja auch auf den Gedanken von lancierten Beiträgen kommen….

Eintrag von Gerhard Medgenberg am 4.November 2008


Wenn diese Äußerung tatsächlich so gefallen ist, der mD sei nichts Wert, dann hat der Kollege des gD überhaupt nichts kapiert. Das ist mehr als dumm und arrogant und es demotiviert die Kollegen, die schon genug ertragen müssen.
Ich selber gehöre dem gD an und war über 12 jahre als DGL und in weiteren Führungsfunktionen tätig.
Für mich waren und sind die Kolegen des mD wertvolle Miterbeiter. Letztlich sitzen wir alle in einem Boot.
Wir brauchen die Kollegen des mD, die tagtäglich saubere Arbeit abliefern. Denn davon lebt auch der SB des gD oder hD.
Darum liebe Kollegen des mD, lasst Euch von so einem Dummschwätzer nicht demotivieren. Macht Eure Arbeit, nicht nur für Andere, sondern auch für Euch selbst. Sonst macht sich Unzufriedenheit breit und die macht langfristig krank.

Eintrag von Reiner Mischer am 4.November 2008


Hallo !!!

Nicht vrgessen !!! Denkt bitte an den gesamten mD !!! Auch PM zum POM und PHM zum PHMz, sowie die Verwaltung!!!

Viele Grüsse

Bundesbakki

Eintrag von christian backes am 4.November 2008


Schön das Irrsinn nicht glaubt dass das, was hier geschrieben steht, repräsentativ für die BuPo ist.
Für meinen, beschränkt überschaubaren Bereich, ist es jedenfalls repräsentativ.

Außerdem glaube ich nicht das alle die hier was zu Melden haben meinen, das alles schlecht ist bei uns.
Nur warum soll man hier reinschreiben was bei der BuPo alles echt toll ist? Dafür haben wir ja unsere Bundespolizeizeitung alle drei Monate.

Off Topic
Ist noch eine Planstelle auf deiner Dienstelle frei Irrsinn?
Wenn ja, lass mich wissen wann ich da anfangen kann.

Eintrag von Schutzmann am 4.November 2008


Lieber “IRRSINN”,

ich bin DGL und ich komme aus dem mittleren Dienst.
Leider muss ich dir sagen, dass viele Kollegen im g.D. genau so denken, wie es oben kurz angesprochen wurde.
Viele Kollegen in der “Führung” halten nichts von ihren Kollegen aus dem m.D. nicht einmal von den besten der besten Kollegen im m.D.
Ich habe schon viele Auusagen gehört, die mich zu tiefst verletzt haben, weilich selbst im m.D. war.

Liebe GdP,

ich hätte da auch mal ein paar Fragen an euch.
Wissen die Herren im BMI oder im Präsidium eigentlilch wie schlecht die Stimmung bei der Bundespolizei ist?

Was spricht gegen einen prüfungsfreien Aufstieg, der es ermöglicht den Beförderungskegel etwas auszugleichen?
Wieso wird die Altersgrenze nicht einfach “gelöscht”?

Ich habe junge PHM (so um die 34 Jahre + - 2 Jahre) in der Dienstgruppe.

Wie sollen die Jungs motiviert werden? Zum “Z” keine Chance. Beim EAV zwei Mal durchgeknallt (warum auch immer).

Die Kohle wird auch nicht mehr. Nein sogar eher weniger. Das Leben wird immer und immer teurer.
Wer das noch nicht gemerkt hat, tut mir leid.

Wieso haut ihr nicht auf den Tisch und kämpft gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften für eine gerechte Bezahlung?

Wenn ich mir die DUZ Zahlungen anschaue, könnte ich heulen.

Ich bin selbst GdP Mitglied und unser Pers. Rat besteht fast nur aus GdP´lern, aber diese Fragen kann mir keiner beantworten. Warum nicht.

Eintrag von Ein mD. freundlicher DGL am 4.November 2008


Beschämend finde ich das nicht, Es spiegelt nur die derzeit in der BPOL vorherrschende Situation wieder. Es sind auch nicht die frustrierten und verzweifelten, welche hier ihre Meinung kundtun, sondern diejenigen, die noch etwas Hoffnung haben und etwas bewirken wollen. Sehr viele Kollegen, aber, um Irrsinn Recht zu geben sicher nicht alle, aber eben die Masse unserer Kollegin, haben bereits so weit abgeschlossen, daß sie ihre Meinung gar nicht mehr kundtun. In unserer Inspektion mindestens die Hälfte.
Aber das ist ja so gewollt. Der Mob muß kuschen und funktionieren.

Eintrag von Wolle am 4.November 2008


Hallo,

ich kann dies nur bestätigen mit den Beförderungen. Am Flughafen Frankfurt ist dies sehr oft der Fall, junge Kollegen (weibliche eingeschlossen) ziehen ganz locker vorbei. PM = Beurteilung 9 Beförderung zu POM ein Beurteilungsperiode später Beurteilung 9 Beförderung zum PHM, keine sogenannte Rücksufung, nee das wurde bei den älteren Kollegen gemacht. Ich persönlich bin 50 und noch POM, was ich auch bleibe, wenn ich nicht wechsele. Aber dafür habe ich keinen Bock mehr. Ich komme mach meinen Dienst und fahre wieder nach Hause. Die paar Jahre gehen auch ohen Beförderung vorbei. Sicher man hat auch dazu beigetragen, aber man kann nicht 10 oder 15 Jahre alles falsch machen. Es gibt wichtigeres im Leben.

Gruß

Eintrag von EPOM am 4.November 2008


Stimmt. Hier finden sich die, die es noch wagen den Mund aufzumachen, wenn auch in der Masse mit der “Anonymität” des Internets. Die Frage bleibt, wo man sonst in dieser Position wenn nicht auf einer Plattform wie dieser, seine Kritik lassen sollte? Wie geht man bei uns mit Kritikern um? Leuten, die den Finger in die Wunde halten und Tacheles reden? Würde das gerne gesehen werden, gerade in der höheren Etagen? Was hätten die Kollegen zu erwarten? Man erlebt es doch Tag für Tag. Man kann sich sicherlich über die Art und Weise streiten, wie sich hier einige äußern und ja, es sieht oft nach reiner Heulerei aus, wir haben doch alle einen so sicheren Job, was wollen wir eigentlich noch?

Wir wollen gehört und gesehen werden. Wir wollen ernst genommen werden. Wir wissen, dass nicht alles auf einmal geht aber wir wissen auch, dass etwas geht, man braucht nur über den Tellerrand hinaus zu schauen. Und es ist eben notwendig ein Sprachrohr zu haben, ohne wären wir zwar immer noch viele, aber es würde niemand wirklich zuhören.

Eintrag von Jens H. am 4.November 2008


Alles was bisher geschrieben wurde, kann ich nur bestätigen.
Leider.

Eintrag von sgt am 4.November 2008


Einfach auflösen den Laden.
So kann man eine ganze Menge Probleme auf einmal lösen.
Der verein ist eh nicht mehr zu retten.

Eintrag von Auflösungsbefürworter am 4.November 2008


@ Ein mD. freundlicher DGL :Wenn es mehr solche DGL wie dich gäbe und ein paar vom deinet Art im hD. Dann wäre die BPOL Führung wesentlich “naher an der Basis” und könnte die Probleme des operativen Bereichs besser verstehen bzw. nachvollziehen und Dinge ändern. Aber die Hoffnung auf Veränderungen haben viele schon aufgegeben und sich mit ihrem dienstlichen Werdegang abgefunden!! Gruss ein KSB

Eintrag von Christian E. am 4.November 2008


Vielleicht sollte man auch einfach mal aufhören zu jammern.
Ich kenne kaum einen in meinem Freundeskreis der mehr verdient wie ich bei der Bundespolizei im mittleren Dienst. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass ich aus dem Osten komme.
Aber die ewige jammerei und heulerei geht einem so langsam richtig auf den Sack !!!
Sicher finde ich nicht alles gut was hier in unserem “Saftladen” läuft. Aber das muss man auch nicht.
Ich schaue an jedem 1. des Monats auf mein Konto und freue mich. ( Ich bin Beamter des mittleren Dienstes!!!!
Und wen verdammt noch einmal jemand der Meinung ist, er sei zu höherem berufen, möge er den Aufstieg in den gehobenen Dienst in einer 3-jährigen Ausbildung machen und kann sich dann mit recht und fug als ein Beamter des gD fühlen.

Man sollte lieber darüber Verhandeln die Beförderungsmöglichkeiten im mittleren Dienst sowie für die Beamten im gehobenen Dienst zu erhöhen und so die Attraktivität des Polizeidienstes zu erhöhen. Vom jetzigen ATP halte ich persönlich überhaupt nichts , weil nur mehr Unzufriedenheit erzeugt wird wie Zufriedenheit.Wir haben doch schon jetz Kollegen im gD die seit Jahren auf Beföderungen warten. Was soll das erst werden wenn 40-50 % im gD sind?
Was ist mit Kollegen die damals den “richtigen Aufstieg” gemacht haben und schon seit Jahren z.B. A 11 sind. Werden die dann automatisch A12 oder A13. Wo eine Zufriedenheit hergestellt wird wird eine neue Unzufriedenheit geschaffen.

Gebt den Kollegen im mD, gD und hD mehr Geld und die Möglichkeit einer gereglten Beförderung und schon sieht die Welt ganz anders aus.

Eintrag von Frage am 5.November 2008


Hallo Herr Scheuring und Herr Hüber,
ich würde mich total freuen, wenn Sie mal die ein oder andere Frage bzw. den ein oder anderen Beitrag kommentieren würden.
Sie haben doch den nötigen Kontakt zu den ganz großen Chefs.
Wenn nicht Sie, wer dann? Wenn nicht hier, wo dann? Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eintrag von Jupp im Trupp am 5.November 2008


Hallo !!!

Seitens der Gewerkschaften werden viele Defizite im Bereich der Bundespolizei angesprochen und angeprangert. Letztendlich fehlen mir die zählbaren Ergebnisse.

Es wurde gefordert, den DUZ zu erhöhen. Die Forderung danach ist ja schön, jedoch liegt diese schon eine Zeit lang zurück und im Ergebnis bleibt festzustellen,dass sich bis zum heutigen Tage NICHTS geändert hat.

Es wurde vor etlichen Monaten eine Ballungsraumzulage ins Gespräch gebracht. Hierfür wurde sogar eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet, die Argumente für die Einführung einer solchen gesammlt hat. Im Endergebnis bleibt festzustellen, dass sich bis zum heutigen Tage NICHTS geändert hat.

Es wurde gefordert, die Beförderungsmöglichkeiten zu verbessern, sowohl im Vollzugs, als auch im Verwaltungsbereich. Es bleibt festzustellen, dass sich bis zum heutigen Tag NICHTS verändert hat.

Die Frage wirft sich mir auf, was die ganzen Forderungen sollen, wenn diese nicht umgesetzt bzw. nicht umgesetzt werden können. Viele unserer Kollegen schließen sich den Forderungen an. ABER letztenlich reichen nicht nur Worte und Forderungen, sondern es zählen Taten, also die Umsetzung der Forderungen.

Mir persönlich wird hier wie auch bei anderen Gewerkschaften viel geredet, was man verbessern kann und will, aber es kommt nichts, aber auch gar nichts zählbares im Endergebnis raus. Gut Reden kann jeder, aber ein zählbares Ergebnis zu erzielen, daran hapert es doch gewaltig. Dem Reden müssen Taten folgen. Nur diese Taten vermisse ich bzw. fehlt mir die Transparenz wie der Stand der mittlerwile Monate bzw. Jahre zurückliegenden Forderungen.

In diesem Sinne

Viele Grüsse

Bundesbakki

Eintrag von christian backes am 5.November 2008


@”Frage”

Ich bin auch im Osten und mit jammern hat das alles nichts zu tun.
Es sind Fakten, dass uns immer mehr gestrichen und das Leben immer teurer wird.
Es gibt Kollegen, die bereits versucht haben den Aufstieg zu machen. Sie sind aber durch den test gefallen.
Sicherlich nicht, weil sie zu dumm waren.
Wie die Test in Lübeck ablaufen dürfte der Masse der Kollegen bekannt sein.
Welche Kollegen des g.D. warten birtte schön unverhältnismäßig lang auf eine Beförderung?

________________________________________________________
Zitat:
Gebt den Kollegen im mD, gD und hD mehr Geld und die Möglichkeit einer gereglten Beförderung und schon sieht die Welt ganz anders aus.
Zitat Ende
________________________________________________________

Verdienen wir deiner Meinung jetzt genug oder nicht?

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, weil mein Beitrag dann eventuell gekürzt oder nicht veröffentlicht wird, aber super Durchblick hast du leider nicht.

Eintrag von Ein mD. freundlicher DGL am 5.November 2008


Frage, ich hab da mal ne Frage. Wo versiehst du deinen Dienst?
Ich will ja kein Öl aufs Feuer schütten, aber die Beförderungsmöglichkeiten im mD sind beiweitem schlechter als im gD. Insbesondere was lebensältere POM angeht.
Natürlich kann nicht jeder gD A12 oder A13 werden. Da dürften ja wohl einfach die Planstellen fehlen.
Ebensowenig können alle mD A9 werden. Durch einen Aufstieg (gern Prüfungsfrei) würden aber A9 Stellen frei, welche durch A8 ersetzt werden könnten. Bedeutet mehr Zufriedenheit, mehr Geld (auch wenn es nicht jeder zu brauchen scheint)und weitere Beförderungsmöglichkeiten.
Also dranbleiben Gewerkschaft.
Eine weitere Baustelle scheinen ja wohl die Beurteilungsrichtlinien zu sein. Was geht da eigentlich ab? Können bei uns so viele Kollegen über Wasser gehen?
Beurteilungsnote 9, geht das überhaupt?

Eintrag von marksman am 5.November 2008


Ich muß hier mit Erschrecken feststellen, daß sich jetzt
mittlerweile schon mD und gD gegenseitig an die Gurgel gehen !
Ich bin selbst im gD und möchte auch nicht bezweifeln, daß es andere Kollegen meiner “Gattung” gibt, die nicht gerade dem Idealbild eines Vorgesetzten entsprechen.
Aber liebe Kollegen :
auch wir gDler sind Verlierer dieser Reform - die Zeiten, in den man binnen 5 Jahren vom PK z.A. zum PHK A12 befördert wurde, sind vorbei !
Mittlerweile ist das Realität, was viele mDler schon lange gefordert haben: junge Kommissare beginnen ihre Dienstzeit als KSB.
Wer - als bisheriger Gruppenleiter, Zugführer, Gruppenführer - Glück hat in dieser Reform, ergatter vielleicht einen 10/11 - Posten; alle anderen müssen sich evtl. mit einer KSB-Stelle “begnügen” (Trotz mehrjähriger Führungserfahrung).
Und was den täglichen Aussendienst / Schichtdienst usw. angeht, sitzen wir alle zusammmen in einem Boot.
Ich möchte auch behaupten, daß die Mehrzahl aller “richtigen” Kommissare, genau wissen, daß der Laden nur durch die Arbeit des mD läuft und weiterhin laufen wird.
Dennoch sollte man auch für uns Verständnis zeigen, die sich die 2- oder 3 jährige Ausbildung angetan haben - mit anschl. mehrjährige, gute Führungsarbeit - und die nun angesichts der Forderung “40 % in gD” ein bisschen verarscht fühlen. Wichtigster Schritt wäre aus meiner Sicht die Reformierung des Beurteilungssystems und die Einführung von Regelbeförderungen.

Eintrag von Iron am 5.November 2008


@ FRAGEN Ja schön wenn du dich jeden Monat über dein Gehalt freust!! Das sagt mir das du den Job auch nur wegen dem Geld machst :-( Manchmal müssen Dinge/Zustände hinterfragt werden. Wenn du so mit deinem Gehalt zufrieden bist dann kannste mir ja deine 8% Lohnerhöhung auch geben. Wenn die GDP dafür nicht gekämpft hätte wären wir Beamte auch leer ausgegangen. Meinst du nicht, dass es sich gelohnt hat für 8% ein bisschen zu “jammern”! Weil vor der Lohnerhöhung hatten wir ja auch “viel Geld”! Du siehst, wenn man nichts bemängelt wir sich auch nichts verändern!!

Eintrag von PRO 85 am 5.November 2008


@Frage
Beförderungsmöglichkeiten auch im gD erhöhen?
Sind Stehzeiten von 1 bis 2 Jahre immer noch zu lang?
Was soll mit den Kollegen sein die schon seit Jahren A11 sind?
Die bekommen für ihren Bürojob eine Menger Geld.
Mehr Geld auch für die “Kollegen” im hD?
Mal eine Frage!
Von welchem Planeten bist Du denn?

Eintrag von client am 5.November 2008


Sorry Frage aber deine Aussage kann man nicht unkommentiert stehen lassen.

In der Tat sieht es rein subjektiv so aus als würde man viel Geld bei der BuPo verdienen.
Aber!!!
Jetzt das entscheidende “aber”.

Warum soll man sich damit abfinden das man den gleichen Job, in der gleichen Laufbahn, auf der gleichen Dienststelle verrichtet und der eine diesen Job mit A8 und der andere mit A10 ausübt?

Entweder lasse ich alle den Job zum selben Salär machen und verteile lediglich für herausragende Leistung Orden oder Anstecknadeln oder ich räume jedem die Möglichkeit(die tatsächliche nicht die fiktive) einer Beförderung ein.

Dem einen zu sagen du wirst jetzt PHM und dem anderen zu sagen “tut mir Leid für dich,ist leider kein Stück vom Honigkuchen mehr übrig” tötet jedes Gefühl von Gerechtigkeit ab und erzeugt ein Gefühl bei dem Betroffenen nur das Kasperle zu sein was sich für den Laden hier den Arsch aufreissen soll.
Das führt zu einer totale Entfremdung zu seinem Dienstherren und die Identifikation mit dem Beruf ist nachhaltig zerstört.
Dass das so ist kann man hier deutlich und nachvollziehbar lesen. Die Schreiber hier können sich mit ihrem Beruf als Polizeibeamte sehr gut identifizieren, mit ihrer Behörde mittlerweile sowenig das sie selbst den Wunsch ihrer Auflösung propagieren.

Das ist aber nicht verwerflich sondern nur bedenklich.

Und wenn ich mich nur mal in meiner eigenen Inspektion, die aus z.T. großartigen Menschen aller Laufbahngruppen besteht umgucke, verbreitet sich diese Identifikationskrise mit der eigenen Behörde wie ein Virus und zwar von Tag zu Tag schneller.
Es ist ja nicht nur das vollkommene Fehlen einer beruflichen Perspektive sondern so viele kleine.tagtäglich auftrettende Ungereimtheiten die es einem so unglaublich schwer machen die BuPo zu mögen.

Denk auch mal an die Kollegen Herr Frage wenn dich die Unzufriedenheit hier angeblich ankotzt wo die her kommt.

Eintrag von shottersheriff am 6.November 2008


@rübezahl vom 03.11.08:

…und da gibt es noch eine gruppe von kontroll- und streifenbeamten:

alter: um die 50; dienstgrad: pk; uneingeschränkte laufbahnbefähigung gd (eav).

vergiß´die nicht!

gruß

kowalsky

Eintrag von Kowalsky am 6.November 2008


@kollege irrsinn…(zitat):

“….und sich die hier dargelegten Äußerungen auf einem Niveau bewegen, dass so nicht in Ordnung ist.
Vermutlich liegt das daran, dass hier die Unzufriedenen, Besorgten und Frustrierten aktiv sind… Ich glaube nach wie vor nicht, dass die Meinungen hier repräsentativ für die Bundespolizei sind.
Lasst uns die Probleme gemeinsam anpacken. Lasst uns Lösungen erarbeiten, die im Sinne der Mitarbeiter und der Behörde sind. Ein Rückzug auf die Position, dass ohnehin alles schlecht ist, hilft keinem weiter.”

1. satz:
vorsicht! pauschalurteil. wenn alle beiträge auf einem “niedrigen niveau”l iegen: zähl´ deine dazu.

2. satz:
du schreibst auch hier! zu welcher gruppe gehörst du?

3. satz:
glauben heißt nicht wissen. -aber es ist deine persönliche (einzel-)meinung, nicht mehr und nicht weniger. neben einem haufen blech, was hier geschrieben wird, spiegelt das forum auch einiges an realitäten und guten vorschlägen wieder.
wie in der bild-zeitung -und das ist meine meinung.

4. satz 4+5:
vielleicht gehörst du der gruppe der motivierenden an? -gut. brauchbare vorschläge motivieren. meine vorschläge in diesem forum sind mehrheitlich an die politik (bmi) und präsidium gerichtet.

gruß

kowalsky

(manchmal unzufriedener, besorgter, frustrierter oder motivierender, zufriedener forumsschreiber)

Eintrag von Kowalsky am 6.November 2008


So lange Management, im Besonderen, Statistiken die festlegen, wo, wann, wie lange, eine Streife unterwegs war den polizeilichen Alltag regieren.

Gemessen an Feststellungen die in einem Anwendersystem erfasst werden, die am Ende gerade eben ein Manager mit goldenen Sternen auswertet.

So lange hat es gar keinen Sinn über Gerechtigkeit in diesem Beförderungssystem zu reden, gerade heute habe ich in einem Gespräch mitbekommen, dass das Wort “Quotierung” im mD zu unterlassen ist. Stattdessen soll einfach von den Beurteilungsrichtlinien gesprochen werden.

Ich habe gelernt, Gefahrenabwehr vor Strafverfolgung, vor langer Zeit.
Diese Gefahrenabwehr, inklusive Sicherheitsgefühl des Bürgers ist mein Barometer, und dass ist in Ordnung.

Natürlich trage ich auch zur Statistik bei im Rahmen der Sachbearbeitung, aber letztlich wird Prävention nirgends erfasst und dementsprechend gewürdigt.

…und nachdem ich im Text der Gewerkschaft gelesen habe, dass es eine POM-Problematik gibt, zeigt sich, dass es zwar bei der Gewerkschaft angekommen ist, dieses Problem, aber aller Voraussicht nach wird es auch da bleiben.

Machen wir uns nichts vor, es wird gelehrt mit einem Minimum an Emotionen an die Sachen heranzugehen.
Glaubt irgendjemand hier, im BMI wird das anders gehandhabt?

Ich erwarte vom BMI nicht`s, in Sachen einer Verbesserung der Beförderungsmöglichkeiten der POM`s.
Teilweise glaube ich können “die” gar nicht`s dazu, dass es nicht besser wird.
Das Hauptproblem dabei werden wahrscheinlich die Berater sein.
Wenn dort “verkauft” wird, dass alles in Ordnung ist warum sollte sich dann was ändern?

Letzte Hoffnung ist doch die Gewerkschaft, aber wenn die Probleme durch STS Altmeier und anderen Vertretern ans BMI, samt IM, nicht klar definiert werden, dann wird wohl
wie oft “alles in Ordnung” sein.
Ergebnis: kein Handlungsbedarf.

Eintrag von shaft am 6.November 2008


Ja ja die Jammerei, ihr seid alle arm dran, aber mich topt keiner. VB 49 Jahre im Eingangsamt A& Regierungssekretär.
Da hat selbst die Mitgliedschaft in Gewerkschaft nix genutzt.

Aber was nutzt jammern, únd ist der Berg auch noch so steil a bisserl was geht alldieweil.

Eintrag von sauter am 7.November 2008


Zu “Moppel”: hmm…mit 32 Jahren PHM ? Mir kommen die Tränen !!!

Zur “Frage”: es stimmt schon, im mD verdient man schon einiges, aber zu welchen Preis ?
Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Lagerist, 35 Stunden Woche, mit Fahrrad zur Arbeit. Verdient im Vergleich weniger als wir !
Und wir ? Viele von uns durch Rückzug der BPOL aus der Fläche pendeln viele Kilometer (Geld, Zeit) und dann noch bei 41 Stunden Woche ! Also unterm Strich sind wir mit einem höherwertigen Polizeiberuf etwas schlechter gestellt.

Eintrag von ewig POM am 7.November 2008


Die “schönste” Aussage die ich von einem “Kollegen DGL” in meiner Laufzeit je gehört habe war;

“die Krebsgeschwüre da unten machen mir zu viel Krank und jammern wenn sie nicht befördert werden. Die können froh sein, dass sie einen Job haben.”

Schon traurig was eine Uniform aus dem ein oder anderen Menschen macht.

Ich würde gern mal wissen, was die Leute ganz oben von der super Stimmug bei der BuPo mit bekommen, bzw. wie darüber denken.

Eintrag von "nur" ein Gruppenleiter am 7.November 2008


@ Pro 85

Zitat:

Ja schön wenn du dich jeden Monat über dein Gehalt freust!! Das sagt mir das du den Job auch nur wegen dem Geld machst :-( Manchmal müssen Dinge/Zustände hinterfragt werden. Wenn du so mit deinem Gehalt zufrieden bist dann kannste mir ja deine 8% Lohnerhöhung auch geben. Wenn die GDP dafür nicht gekämpft hätte wären wir Beamte auch leer ausgegangen. Meinst du nicht, dass es sich gelohnt hat für 8% ein bisschen zu “jammern”! Weil vor der Lohnerhöhung hatten wir ja auch “viel Geld”! Du siehst, wenn man nichts bemängelt wir sich auch nichts verändern!!

Eintrag von PRO 85 am 5.November 2008

Hallo !!!

Du bist wahrscheinlich der einzige, der bei der Bundespolizei 8 % Besoldungserhöhung bekommen hat.

Der Abschluß lag bei einem Sockelbetrag von 50,- € + 3,1 %. Ich weiss nicht, wie Du auf 8 % kommst. Dieser Abschluss lag gerade einmal auf Höhe der diejährigen Inflationsrate. Aber mit 8 % hat das nun wirklich nichts zu tun, es sei denn, Du arbeitest in der freien Wirtschaft. Da könnte ich mir die 8 % schon vorstellen.

Viele Grüsse

Bundesbakki

P.s. Danke für die Einstellung des Beitrages vom 05.11.08.

Eintrag von christian backes am 7.November 2008


Ein Hallo an Alle !!!
Nun können wir das doch alles gelassen sehen.
Es gibt ja nun die Möglichkeit bis 62 Jahre zu arbeiten. Nun Kann ein POM mit 60 Jahre und 35 Dienstjahre doch noch PHM werden ( klasse ).
Ich habe nun Antworten auf meine Anfragen bei der SPD.
Alles was mal gesagt wurde ist so nicht richtig, es gab nie Überlegungen den Schichtdienst besonders zu berücksichtigen.
Nun gut, ich habe auch nie gesagt, dass die SPD eine Partei ist, die aus der Wahl 2009 erfolgreich geht.
Nun weis ich leider nicht für was das S in der SPD steht.
Sozial kann es nicht bedeuten.
Wenn alles gut geht, kommt zum PHM mit 60 noch eine Prämie
(Gehhilfe als Beigabe).
Danke GdP, bleibt ihr wenigstens am Ball und steht für eine gerechte Behandlung ein.

Eintrag von ossi oder wessi am 7.November 2008


Mich wundert gar nicht`s mehr!

Hab grad gelesen, bei Beurteilungsversagen spricht man in der Fachliteratur von der, Achtung jetzt kommt`s:

“Strategischen Personalbeurteilung”

Da wird angeführt, das die Führungskraft als beurteilende Person versagt, Achtung jetzt kommt`s wieder:

Aber dieses Versagen steht im Dienste anderer, strategischer, durchaus positiver Ziele.

Dann wird da noch ein Weg aufgezeigt wie sogenannte “strategische Personalbeurteilungen” vermieden werden können.

Die durchaus positiven Ziele der lol Personalbeurteilung sind auch aufgeführt.
Die schreib ich lieber nicht hierhin, mein Blutdruck ist eh schon grenzwertig.

So, und jetzt soll mir noch mal irgendwer was von E/L/B erzählen, dazu kommt die Quotierung im mD, da bin ich, seit über 25Dj., POM.

Gute Nacht im BMI, sorgt für Ordnung

Eintrag von shaft am 8.November 2008


Wie schon richtig gesagt. Es wird sich nichts ändern. Zumindest nicht, solange einige Kollegen ihre Meinung über die Leute ändern, die etwas bewgen wollen. Sicher sind nicht alle Kollegen des gD und hD schlechte Menschen. Ich kenne genug mit einer durchaus positiven Meinung bzgl. des mD. Aber genau die beschriebene Äußerung, sowie die Äußerung “wer etwas werden will der solle den Aufstieg machen” oder “wer Geld verdienen will, der soll in die freie Wirtschaft gehen” stammen allesamt von Aufstiegskollegen des mD in den hD. Zumindest bei den Kollegen die derartige Äußerungen mir gegenüber getätigt war dies der Fall. Beide haben nie in der “freien Wirtschaft gearbeitet”. Ich hingegen schon. Ich weiß was es heißt körperlich zu arbeiten. Allerdings ist die ständige Gängelung, welcher wir tagtäglich in der Bundespolizei ausgesetzt sind, sei es durch polizeiliches Gegenüber, oder durch Kollegen oder Vorgesetzte (ich rede nicht von allen, es gibt auch gute, aber leider sitzen dich schlechten fast immer an der Besseren Quelle, ist Anstrengender und fordernder als manch schwere körperliche Arbeit. Man bekommt in der Bundespolizei ständig direkt oder indirekt vermittelt nur eine Nummer zu sein. Der Mensch und die Arbeit wird hier schon lange nicht mehr geachtet und gewürdigt. Ich könnte hier Bespiele nennen(bzgl. der Behandlung von Kollegen), die eine Lawine ins Rollen bringen würde, darum verkneife ich mir das aber lieber, obwohl es leider keine Einzelfälle sind.
Leute, bei aller schlechter Stimmung, wahrt euch das Menschsein und begegntet euch mit dem nötigen Respekt. Und vor allem haltet zusammen, auch wenn von höherer Ebene versucht wird den Zusammenhalt zu zerschlagen.

Eintrag von Wolle am 8.November 2008


@wolle

keiner egal ob m/g/h D ist gleich

aber es ist nun einmal so, dass diese “gängelung” die du ansprichst -ausgeprägt- vorhanden ist.

ich wünsche mir endlich, gerechtigkeit in unserer firma.

es sind einfach zu viele “sesselpfurzer” hier!!!!!!!!

einer der mir sofort einfällt ist der, der seine einstellung in seinem pseudonym treffend darstellt,
der kollege “irrsinn”

der dürfte noch einer der “kleinsten” probleme sein.

es wird zeit gdp, der systemwandel muss her, sonst ist es um alle schlecht bestellt!

wen interessiert schon der gD, die 2 proz….

zweigeteilte laufbahn, jetzt oder nie!!!!!!!!!!!

Eintrag von eminem am 10.November 2008


@ Wolle;
In jeder Laufbahn gibt es Leistungsunterschiede, das ist vollkommen normal. Und so wie es gute und weniger gute Vorgesetzte gibt, gibt es auch gute und weniger gute Kontroll- und Streifenbeamte. Das ist absolut normal.
Das die von Dir zitierten Äußerungen “mehr geld –> freie Wirtschaft; wer was werden will –> gD” allesamt von “Aufsteigern von mD in den hD” stammen, ist so nicht richtig. Korrekt heißt es “Wer in seinem Leben ein möglichst hohes Einkommen erzielen will, darf nicht in den Öffentlichen Dienst“ (nach Dr. Schäuble; Quelle: focus.de).
Das aber nur am Rande.

Die jetztige Situation basiert aus meiner Sicht auf dem Attraktivitätsprogramm, das zur Folge hat, dass der mPVD nicht mehr wirklich attraktiv ist. Ich wollte immer Gruppenführer oder etwas vergleichbares werden, das geht aber nun nicht mehr, da ja diese und vergleichbare Posten in den gD überführt worden sind. Damit hat man niemanden einen Gefallen getan.Die Perspektive im mPVD lautet nun: 40 Jahre KSB. Für denjenigen, der das gerne macht, kein Problem. Für diejenigen, die mehr machen wollen, stellt sich die Frage, ob man an einem Aufstieg teilnehmen will bzw. kann zwangsläufig.

Noch ein Hinweis in Richtung GdP: Weswegen soll es keine Dienstposten nach A9/A10 geben? In den Verbänden gab und gibt es auch “Erstverwendungen” nach A7/A8, sogenannte “Durchlauffunktionen”. An diesem Prinzip ist aus meiner Sicht nichts zu beanstanden.

Eintrag von Irrsinn... am 10.November 2008


Meine zitierte Äußerung stammt nicht nur von Aufsteigern und wurde bereits mehrfach gtätigt, da war Herr Dr. Schäuble noch gar nicht im Gespräch.

Eintrag von wolle am 10.November 2008


neues aus der edelherbklause:

seit 11.11, 11.11Uhr ist die “POM Problematik” gelöst!

es wurde endlich eine entsprechende tätigkeit für den betroffenen personenkreis gefunden.

im rahmen ihrer möglichkeiten nehmen die “POM`s” die stelle der Faschingsprinzen wahr.

bezeichnend ist, dass das turbulente treiben zu dieser zeit
durchaus den tatsächlichen gegebenheiten entspricht.
lehrgangsplätze werden für diese tätigkeit nicht benötigt,
findet diese verwendung findet somit kostenneutral statt!

somit jedes problem kann gelöst werden!

Eintrag von rübezahl am 11.November 2008


Sehr vieles, was hier gesagt wurde, ist meiner Meinung nach völlig richtig bzw. handelt es sich dabei um berechtigete Forderungen.

Nur solch eine Aussage:

“wen interessiert schon der gD, die 2 proz….”
Eintrag von eminem am 10.November 2008

von jemandem, der sich angeblich gegängelt fühlt, zeugt ja von einem “tollen Menschenbild” und einem “gedeilichen Miteinander”.

Aber scheinbar interessiert diesen Kollegen der gD ja doch, denn er will ja rein:

“zweigeteilte laufbahn, jetzt oder nie!!!!!!!!!!!”
Eintrag von eminem am 10.November 2008

Eintrag von Sergant am 11.November 2008


Das einige ständige Unruhe in der BPOL herrscht, liegt nicht zuletzt daran, daß auf vielen Dienststellen Zustände wie im Kindergarten herrschen.
Äußerungen eines Dienstvorgesetzten (hD) gegenüber einem Mitarbeiter (mD/POM)”trennen Sie sich doch von Ihrer Familie, geben Sie die Kinder zu Ihrer Frau und schon sind Sie alle Probleme los und können sich mit aller Kraft dem Dienstherren widmen”.
Wie weit ist unsere Behörde gesunken? Eigentlich sollten wir doch mit gutem Vorbild vorangehen. Das BMI ist wohl das familienfreundlichste Unternehmen/Behörde. Die Bundespolizei ist davon sehr sehr weit entfernt.
Keine Zeit für Familie und Kinder, mehrfache Umzüge zum Dienstort (mit enormen Kostenmehraufwand), räumliche Trennung von der Familie (Pendler), mitunter infolge der Dienstpläne für bis zu zwei Wochen am Stück. Doppelbelastung für Zweitwohnung oder hohe Fahrtkosten. Die hohen Lebenserhaltungskosten wurden selbst durch die Tariferhöhung nicht aufgefangen, da ja Kita-Gebühren und dgl. automtisch auch steigen.
Private Isolation, da keine Zeit für Freunde, Familie und Kultur und wenn doch einmal nimmt man dies nicht wahr, weil gerade wieder Arztrechnungen in Höhe von 300 Eur (Kinder) fällig waren, man das Geld zwar wiederbekommt, die Bearbeitung bis dahin aber inzwischen meherer Wochen dauert und das rückerstatte Geld bereits das Loch der folgenden Rechnung füllt.
Möchte hier nicht jammern, aber dies waren nur einige Beispiele und nicht mal Härtefälle, sondern Alltag tausender BPOL-Angehöriger.
Nun kommt noch die ständige Gängelung und die dienstliche/psychische Belastung dazu und die Sorge, das etliche Kollegen als POM, in Einzelfällen auch als PM in Pension gehen werden/müssen und dadurch selbst als Pensionär erhebliche finanzielle Einbußen infolge einer nicht funktionierenden Behörde und einem Beurteilungessystem, welches nur auf Quotierungen und Schleimerei basier, hinnehmen müssen.
Bin übrigens auch ein EPOM mit guter Verwendungsbreite, sehr wenigen Krankeitstagen und eigentlich positiver Einstellung zur Arbeit, der die Arbeit unserere 27jährigen PHM mitmacht, da die es ja nicht mehr nötig haben und sich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Und ich kenne auch einen 40jahrigen PM mit guter Verwendungsbreite, eigentlich kein schlechter Kollege, der aber weiß, daß er es nicht einmal mehr zum POM schaffen wird und infolge dessen, leider, auch zusehends demotivierter wird, weil er sich zum einen den finanziellen Nachteil ausrechnet und es ihm andrerseits inzwischen einfach nur noch peinlich ist.

Eintrag von Wolle am 12.November 2008


@ Wolle
Du sprichst etwas an, was ich selber Empfinde.
Peinlichkeit.
Wenn man in meinem Alter, über 40 und POM (natürlich niemals Aussicht auf Beförderung), bei Einsätzen mit der LaPo, bei Lehrgängen etc sieht, wie sehr junge Kollegen PHM sind, dann ist es mir manchmal schon peinlich.
Es ist schon absurd, wenn Kollegen 25 jähriges Dienstjubileum haben als POM, und gerade wieder Endzwanziger zum PHM befördert wurden.
Das Schlimme an dieser ganzen Misere ist, dass man selber nichts dagegen machen kann.
Man ist auf Verderb und Gedei der Gnade des Beurteilers ausgeliefert.
Aber diese Unzufriedenheit ist von unserer Führung gewollt. Anders kann man sich diesen ganzen Quatsch nicht mehr erklären.
Und jetzt muss man sich diesen Mist auch noch bis 62 antun.
Die BPOL ist einfach nur noch erbärmlich.
Ich kenne in meiner Inspektion kaum noch zufriedene Mitarbeiter.

Eintrag von Dan am 12.November 2008


@Dan
Bei uns gibt es auch kaum noch zufriedene Mitarbeiter.
Die meisten machen den Mund gar nicht mehr auf. Wenn ihnen etwas nicht passt gehen die meisten zum Arzt und lassen sich krankschreiben. Ist zwar keine Lösung, aber daran sieht man wie weit die meisten Kollegen schon abgeschlossen haben.
Einige bilden sich auch privat weiter, um tatsächlich in die freie Wirtschaft zu gehen, weil sie in der BPOL keine Zukunft haben.
Ich persönlich gehe inzwischen auch nur noch zur Arbeit und denke über nichts mehr nach. Wenn es schon soweit ist, daß sich Kollegen vorschreiben lassen müßen wann sie auf Toilette dürfen, währen 10 Stunden Dienst nicht einmal Zeit haben ezwas zu essen und sich dann eventuell noch rechtfertigen müssen weil sie sich während der Streife mit ihrem Kollegen über private Dinge unterhalten haben, wenn Kollegen, welche ihre Arbeit machen mit eventuellen Repressialien gedroht wird, nur für den Fall daß sie nicht den Weisungen des IL nachkommen, was zu diesem Zeitpunkt aber gar nicht absehbar war, dann sollte man sich wirklich Gedanken machen, warum wir uns für Grundrechte einsetzen, wenn sie in der BPOL für Kollegen außer Kraft gesetzt sind.

Eintrag von wolle am 13.November 2008


Nun schimpft nicht immer über die jungen PHM. Wie hat mein alter Hu-Fhr immer gesagt: “Jeder ist seines Glückes Schmied”. Und an dieser Aussage ist was Wahres dran. Die jungen PHM haben das Eisen geschmiedet, als es noch heiss (jung) war und haben eben zur richtigen Zeit gute Leistungen erbracht, die von den Vorgesetzten angerkannt wurden. Folge 9 Punkte und Beförderung. Die über 40 jährigen POM’s sollten sich mal wirklich kritisch hinterfragen, woran es denn gelegen hat, dass man selber nicht in den Genuß des A 9 er’s gekommen ist.

Eintrag von Motivierter am 13.November 2008


@Motivierter

Also unterstellst du allen POM ab 35 Dummheit, Faulheit ect.
Mensch mach die Augen auf und sieh dich mal im Kollegenkreis um.
Wahrscheinlich bist auch du dermaßen mit Arschkriechen beschäftigt, daß du den Blick fürs Wesentliche schon verloren hast.
Es gibt bei uns sehr viele POM, die eine sehr gute Arbeit leisten und das nicht erst seit gestern. Also erzähl hier nicht so einen Mist von wegen jeder ist seines Glückes Schmied.
Bei uns gibt es junge Kollegen die durchbefördert wurden weil sie im Auftrag der Führung Kollegen bespitzelt und angeschissen haben.
In unserer Inspektion herrscht eine schlimmere Situation als zu tiefsten Stasi-Zeiten.
Es wurden Kollegen damit beauftragt andere auszuspionieren, natürlich alles nicht offiziell.
Ich an deiner Stelle würde hier nicht mehr solche Äußerungen tätigen. Aber offensichtlich macht es dir Spaß, dich über deine Kollegen lustig zu machen, die infolger der vorherrschenden Situation in der BPOL schlechter gestellt sind.

Eintrag von wolle am 13.November 2008


Hallo Motivierter!

Kann mich nur der Meinung von wolle anschließen!

Bei unserem Verein geht es nicht nur nach Leistung!

Was pasiert denn z.B. wenn deine Einheit aufgelöst wird? Du kommst zur neuen Dienststelle und man sagt dir, dass du dich hinten anstellen mußt - ich meine ganz hinten, hinter ALLEN. So, und dann wird befördert und du schaust zu - und das jahrelang!

Ich rede hier von eigenen Erfahrungen, die ich erdulden mußte und noch muß!

Eintrag von reformer am 13.November 2008


Der Fall, dass jemand mit zur Bespitzelung von bestimmten Kollegen (wg. dem guten Draht zu diesen) bewegt werden sollte, gab es auch In meiner Inspektion schon. Echt bedenklich, aber ich hielt dies eigentlich für einen Einzelfall…

Jedenfalls sollte “Motivierter” unter einem anderen Namen schreiben. ” Der, ohne Durchblick” würde ich mal so in den Raum werfen. Mir fällt aber auch noch weit mehr ein.

Das geilste ist aber, wenn die jungen PHM (um die 30 Winter alt) dann nach 3-4 Jahren mosern, dass sie zwar schon wieder die Leistungsprämie bekommen haben aber das “Z” immer noch nicht ansteht. Dann bin ich kurz vorm platzen….

Eintrag von POM am 14.November 2008


@Motivierter
Ja ich als über 40 jähriger POM hinterfrage schon mal, warum ich noch POM bin.
Habe schließlich gewisse Erfahrung vorzuweisen.
Auslandseinsätze: New York, Tokyo, Dehli.
Gruppenführerlehrgang, Fremdsprachenmultiplikator.
Aber was haben die vielen arschkriechenden jungen PHM vorzuweisen.
Teilweise große Klappe, guten Draht zum DGL, aber in der Regel kein großes Fachwissen.
Ist nur meine Feststellung.
Ich glaube auch, dass du Motivierer hier ein bisschen provozieren willst.
Denn eine solch hirnlose “Scheiße” kann nur von einem degenerierten Halbaff… stammen.

PS: Bin in wenigen Monaten mit dem Aufstieg fertig.
Vielleicht kommen wir auf die eine oder andere Weise mal zusammen.
Ich dann Chef Du nix.

MfG

noch POM

Eintrag von Herbert am 15.November 2008


Hallo,

Reden, Reden, Reden, mehr kommt nicht bei rum. Achja, es sind ja bald wieder Wahlen, also Reden, Reden, Reden und was dann kommt ich weiß es nicht, es liegt nicht in meiner Hand. Das sind nach meiner Meinung die Gedanken der Politiker. Es ist halt immer das gleiche. Ich kann jedenfalls nach der Wahl sagen: ” Die habe ich nicht gewählt”

Eintrag von EPOM am 16.November 2008


@Herbert, Zitat:
“Bin in wenigen Monaten mit dem Aufstieg fertig.
Vielleicht kommen wir auf die eine oder andere Weise mal zusammen.
Ich dann Chef Du nix”.

Toll Herbert, solche Leute mit einer solchen Einstellung können wir auch nicht gebrauchen!

Eintrag von Heinz am 17.November 2008


Zum Eintrag von Herbert am 15. November:

Warum werden solche Einträge freigegeben, die von Jedermann im Internet zu lesen sind?

Ausdrücke wie “hirnlose Scheiße” oder “Ich dann Chef, Du nix” gehören meiner Meinung nach nicht hierher. Das sollte sich Herbert meines Erachtens für seinen Stammtisch aufheben, wenn dort vielleicht Gleichbegabte sitzen und es hören wollen.
Der Gipfel aber ist, einen Kollegen öffentlich als einen “degenerierten Halbaff…” zu betiteln.
Wenn es stimmt, dass Herbert bald sein Aufstiegsverfahren absolviert hat und dann als PK an einer Dienststelle der Bundespolizei eine Führungsposition innehat, ist dies meiner Meinung nach kein großer Gewinn für die Organisation.

Eintrag von norbert am 21.November 2008


Hallo alle hier im Forum,

lasst uns im Umgangston sachlich und höflich bleiben.

Wer was auf der Pfanne hat wird es auch künftig zeigen. Ich schätze einen Menschen an seinen Leistungen und Werten.
So bin ich und werde es auch bleiben.

Eintrag von Vergessener am 2.Dezember 2008


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln