14. November 2008
In seiner Sitzung am 11. und 12.11.2008 hat der Gewerkschaftsbeirat ( das höchste Gewerkschaftsorgan zwischen den Delegiertentagen ) des Bezirks Bundespolizei seine Arbeitsschwerpunkte für die nächsten zwölf Monate festgelegt. Diese Schwerpunkte sind:
1. Die beruflichen Perspektiven der Beschäftigten in der Bundespolizei, der Bundesfinanzpolizei und im Bundesamt für Güterverkehr müssen weiter verbessert werden. Dazu muss der Anteil gehobener Dienst durch pragmatische Aufschichtungsverfahren weiter erhöht und vor allem auch die Beförderungsmöglichkeiten der VerwaltungsbeamtInnen und der PolizeiobermeisterInnen deutlich verbessert werden. Die Bundespolizei braucht 50 % gehobener Dienst und 8.000 Beförderungen von A 8 nach A 9. Wir wollen die Erhöhung des Anteils höherer Dienst im Vollzugsbereich auf zwei Prozent.
2. Die Dienstpostenbewertungen in der Bundespolizei müssen dringend überprüft und insgesamt den, im Zuge der Neuorganisation der Bundespolizei erfolgten, einseitigen Verbesserungen angepasst werden. Unterschiedliche Bewertungen für gleiche Tätigkeiten werden wir nicht hinnehmen.
3. Es muß klar festgelegt werden, welche Verwaltungsaufgaben schon aus polizeizeilichen Gründen in den Bundespolizeien verbleiben müssen. Der ständige Abbau von Verwaltungsaufgaben muß gestoppt werden.
4. Die hohen Lebenshaltungskosten in den Ballungsräumen unseres Landes und anderen, einseitig teueren Regionen müssen durch eine entsprechende Zulage auf das Gehalt ausgeglichen werden. Zudem müssen die Rahmenbedingungen ( Wohnungen, Parkplätze usw ) dort ingesamt zwingend verbessert werden.
5. Der Ausgleich für Dienst zu unregelmäßigen Zeiten muss auf 5 Euro pro Stunde erhöht werden. Dazu muss ein Anrecht auf angemessene Vorsorgekuren eingerichtet werden. Die Lebensarbeitszeiterhöhung trifft gerade unsere Kolleginnen und Kollegen hart, die zu unregelmäßigen Zeiten arbeiten müssen. Wir werden gegen die beschlossene Erhöhung der Lebensarbeitszeit weiter massiv im politischen Raum antreten.
6. Die Wechselmöglichkeiten zwischen den Bundessicherheitsbehörden und der Wechsel zu den Polizeien der Länder müssen verbessert werden. Grundsätzliche Verhinderungen solcher Wechsel müssen beseitigt werden.
Ich bin ganz zwingend für den Punkt 5!!!!! Wenn wir nicht eh in Zukunft dort landen dann sollte man uns diesen Weg geschmeidiger bereiten, denn wer als Dienstherr so mit seinen Mitarbeitern umgeht möchte diese vermutlich nicht wirklich alle halten, oder?
Eintrag von Jens H. am 14.November 2008
Setzt Ihr den Punkt 5. wirklich durch, dann werden sicherlich wahre “Völkerwanderungen” stattfinden und der “Buschu” wird dann wohl auch bald reif sein für eine Auflösung…UND DAS IST BZW. WÄRE AUCH GUT SO !!!
Eintrag von 007 am 14.November 2008
Hallo!
Ich möchte zum ersten Punkt etwas loswerden.
Das Attraktivitätsprogramm finde ich ja in Ordnung, nur die Aufstiegsmöglichkeiten sind mangelhaft.
Viel zu kompliziert, kostspielig und an der Realität vorbei.
Ich wäre dafür, wenn die Gewerkschaften an neuen Konzepten arbeiten würden, welche das Aufstiegsverfahren vereinfachen und kostenneutraler gestalten.
Für mich ist immer noch nicht verständlich, warum ein PVB im mD drei Jahre einen Aufstieg machen soll um später den gleichen “Job” weiterhin zu absolvieren!?
Das sind doch Kolleginnen und Kollegen, welche eine Ausbildung im mD erfolgreich abgeschlossen haben und einiges an Berufserfahrung mitbringen. Warum diese Leute für Jahre auf die Schulbank setzen???
Jeder KSB sollte eine A9/A10 - Stelle bekommen.
Wenn der KSB A9/A10 ein “Führungsposition”, z. B. GL, vDGL oder DGL anstrebt, dann kann man diesen KSB fachspezifisch schulen und fortbilden.
D. h. nach erfogreicher Fortbildung, kann dieser KSB als GL nur im jeweiligen Fachbereich (z. B. Flughafen, Bahn, Stab…) verwendet werden.
Nachdem die Beamtin/der Beamte diese Fortbildung erfolreich absolviert hat und auf seiner neuen Verwendung Erfahrung sammeln konnte, dann wäre z. B. eine erneute Fortbildung zum vDGL möglich, usw.! Natürlich begrenzt bis zum DGL!
Das würde die Kosten senken, das Fortbildungverfahren wäre viel kürzer, die Fortbildung könnte in einem AFZ durchgeführt werden (heimatnah)…usw.!
So könnte man einiges erleichtern und jeder hätte eine Perspektive.
Darüber hinaus, sollte man überlegen, ob nicht jeder KSB eine A9/A10 - Stelle bekommt. Es ist unerträglich, wenn Kolleginnen und Kollegen auf eine höherwertige Stelle gesetzt werden und die gleiche Arbeit wie ein POM auf einer A8/A9 Stelle macht. Da wird mit unterschiedlichem Maß gemessen.
Eintrag von Siggi am 14.November 2008
Hoffentlich wird etwas ereicht, was den vielen benachteiligten Beamten, wieder etwas Motivation bringt.
Ich drück der GDP die Daumen.
Eintrag von Dan am 14.November 2008
Sollten die Punkte 1 bis 5 I zur Umsetzung kommen könnte ich auf Punkt 5 II eventuell verzichten.
Eintrag von shottersheriff am 14.November 2008
Liebe GdP Funktionäre, wenn ich mir die Punkte so durch lese und die Stimmung der Masse der Kollegen so verfolge, ist es dann nicht besser den Laden ziemlich zügig (ZZ) auf zu lösen?
Was hat unser Verein denn noch für eine Zukunft?
Ich “diene” nun seit mehr als 30 Jahren an einem sehr großen Bahnhof. Ich bin DGL, habe ganz unten angefangen, ich habe alles erlebt.
Aber was in den letzten Jahren so passiert ist, kann kein Mensch mehr nachvollziehen.
Keien Behörde nimmt uns mehr ernst (LaPo, ALA, ZOLL, O- Amt). Selbst der Bahnschutz lacht über UNS!!!
Setzt den Punkt 5 für die jungen Kollegen um und lasst uns alten Säcke gemeinsam mit dem Buscho Boot untergehen. Oder schickt uns so wie es bei der Telekom gemacht wurde (mit den Beamten) in den vorzeitigen Ruhestand.
Eintrag von David am 14.November 2008
@David
Dein letzter Absatz macht ziemlich nachdenklich…
Da spricht ne Menge Verzweilflung und Resignation…
Aber ich gebe Dir vollkommen Recht!
Eintrag von Goethe am 15.November 2008
….hier wird eindeutig zu viel gejammert. bin übrigens aus dem mittleren dienst. ein blick nach links und rechts würde die idee der kommentare hier dann doch beeinflussen !
Eintrag von Jürgen am 15.November 2008
Die Wechselmöglichkeiten zwischen den Bundessicherheitsbehörden und der Wechsel zu den Polizeien der Länder müssen verbessert werden. Grundsätzliche Verhinderungen solcher Wechsel müssen beseitigt werden
Wie oft stand das schon auf der Tagesordnung und seid 15 jahren hat sich nix verändert ! Das BMI läst seine Leute nicht gehen auser in Härtefällen bzw. Tauschpartner daran werdet auch ihr nix ändern !
Eintrag von Ghosti am 16.November 2008
Wieso nur “junge Kollegen” zum Land?
Meinst Du ich möchte mit Anfang vierzig schon meinen Job an den Nagel hängen.
Ich liebe meinen Job und finde die Erfüllung darin in dem was ich dort verrichte.
Nur leider entfremde ich mich von Monat zu Monat mehr im Verhäktnis zu meiner Behörde.
Es gab mal Zeiten wo ich gerne gesagt habe das ich bei der BuPo bin.
Mittlerweile komme ich zur Wache und habe das Gefühl absoluter Distanz und Unverbundenheit zu dieser Behörde.
Ich bin auch nicht einer von der Sorte die ihr berufliches Glück nur in einer Beförderung finden.
Es gibt schließlich genug andere, werte Kollegen auf unserer Wache die genau wie ich was Beförderungen angeht jetzt ein Meter vorm Klo in die Hose geschissen haben.
Nein die tägliche Wahnsinn aus Inkompetenz,Desinformtion,fehlender Transparenz und des Gefühls innerhalb der BuPo der letzte Trottel zu sein nagt am Nervenkostüm.
Ich will gerne noch zwanzig Jahren meinen Dienst an vorderster Front verrichten und das auch im Wechseldienst aber bitte nicht mehr bei dieser Truppe sofern sie sich weiter in einem immer schnelleren Tempo unantraktiv macht.
Meine Kollegen und ich auf der Wache haben sich einfach in Jahrzehnten schon zuviel praktische Erfahrung und Fachwissen angeignet,zuviel große und kleine Schlachten erfolgreich geschlagen als das man das alles mit Füssen tritt und man täglich von oben vermittelt bekommt ihr seit im Prinzip ja nur überflüssiges Kanonenfutter.
Ich empfinde die BuPo als schwerkranken Organismus der sich hartnäckig gegen eine Behandlung wehrt.
Dabei ist die Diagnose doch gestellt.Was der BuPo fehlt kann man hier überall nachlesen.
Vieleicht sollten sich die Gewerkschaftsfunktionäre oder die, die hier verkünden man sollte nicht immer alles schlecht schreiben, einfach mal die Uniform anziehen und sich eine Woche im realexistierende BuPo Alltag auf einer der zahlreichen Bupowachen bewegen.
Dann wäre das Verständnis für das hier geschriebene wohl deutlich größer.
Eintrag von shottersheriff am 16.November 2008
Hallo,
wie wäre es mit einem neutralen Personalmanagtment. Da würden einge Vw-aufgaben ganz schnell zur normalen Vw übergeleitet. Auch ist hier zu prüfen ob die Pol.zulage noch berechtigt ist, die braucht man ja nicht beim Führen von Statistiken usw..
Ja, warum der Prüfungsaufstieg mit Streß, wenn ich doch wieder meinen Job als KSB wahrnehmen´muss/darf/will.
Der Aufstieg wird von vielen im gD / hD nicht gewünscht, ads geht doch nicht so einfach.
Eintrag von EPOM am 16.November 2008
Es war einmal eine Sonderpolizei des Bundes, man nannte sie Bundesgrenzschutz.
Eines Tages geschah es, dass diese Polizei modern werden wollte, da nannte sie sich Bundespolizei.
Aber weil das moderner werden ja nicht einfach so geschehen kann wurde vieles gerechter!
Es wurde auf Quotierung verzichtet.
Es wurde eine gerechte Möglichkeit für “alle” im Rahmen der Chancengleichheit geschaffen in eine übergeordnete Laufbahn zu wechseln.
Alle freuten sich, weil das zuständige Ministerium, die Polizeidirektoren und alle anderen Mitarbeiter so gut zusammen arbeiten.
Die Mitarbeiter wurden situativ geführt, ganz modern, nach dem kooperativen Führungssystem.
Alle hatten ein Leitbild und jeder richtete sich danach, ja ja sie freuten sich ja alle so.
…und wenn sie nicht gestorben sind werden sie immer moderner und zufriedener.
Gerade jetzt soll eine neue Zielvereinbarung mit Demonstranten für den nächsten Castor geschlossen worden sein.
Weil die Demonstranten diese Polizei so gut finden wollen sie Hand in Hand mit den Beamten den nächsten Castortransport friedlich empfangen und die Regierung preisen.
Was hab ich da nur getrunken, es war ein Geschenk vom BMI?!?
Eintrag von Märchenerzähler am 16.November 2008
@Märchenerzähler; von dem was du geraucht oder getrunken hast will ich auch was abhaben um den ganzen Sche.. so rosig zu sehen wie du.
Eintrag von PST am 16.November 2008
Wenn ich die Einträge lese drängt sich mir der Eindruck auf, dass einige von uns die Entwicklungen in der Arbeitswelt unseres Landes offensichtlich überhaupt nicht mitbekommen haben. Wer glaubt, in der sogenannten freien Wirtschaft wäre alles besser, dem rate ich einmal, mit seinem Nachbarn links oder rechts oder vielleichet auch nur mit seiner Partnerin/Partner, seinen Eltern oder seinen Kindern zu reden. Während sich gerade die letzten Jahre in der Bundespolizei viele weiterentwickeln konnten, haben dort gar nicht so wenige heuter deutlich weniger Einkommen und viel weniger soziale Sicherheit. Und wer auf unsere Gewerkschaft schimpft, dem rate ich, sich einmal Betriebe ( private Sicherheit, Handelsketten usw.) anzuschauen, wo es weder Betriebsräte noch Gewerkschaften gibt. Ich denke, es ist gut, einmal die Augen aufzumachen und nüchtern zu realisieren, wo man gelandet wäre, wenn man nicht bei der Bundespolizei arbeiten würde. Trotz aller Probleme die wir auch haben, bin ich froh bei der Bundespolizei zu arbeiten. Und ich bin froh, dass wir starke Personalvertretungen und die Gewerkschaft der Polizei haben. Wo glaubt ihr, würden wir heute sonst stehen.
Christian
Eintrag von Christian M. am 16.November 2008
@ Christian M.
Ich schaue gerne nach links und rechts. Rechts wohnt nen Kollege :-)) und links jemand aus der “realen ” Welt. Und Du hast Recht, man jammert auf hohem Niveau aber trotzdem stehen wir in einem besonderem Dienst und Treueverhältnis. Dieses macht uns de Facto zum Leibeigenen des entsprechenden Dienstherren. Leider, denn eigentlich soll er unsere Dienste vernünftig alimentieren und uns soziale Sicherheit gewähren. Aber wenn ich sinnlos! von A über B nach C geschickt werde kann ich für den Beamten keine soziale Sicherheit mehr gewähren. Dann werde ich zum Vagabunden der Landstr., Autobahn oder Eisenebahn oder, oder, oder!
Eintrag von Goethe am 17.November 2008
@Christian M.
Ich kenne mich sehr gut in der freien Wirtschaft aus.
Ich habe vor meiner Buscho Zeit auch draußen gelernt und gearbeitet.
Meine Frau arbeitet in einem Betrieb ohne Berufsvertretung, weil sie keine wollen. Der Chef behandelt die Leute auch so fair genug. Ich habe einen sehr großen Bekannten-/ Freundeskreis. Die Masse der Leute wird nicht vom Staat bezahlt. Das ganze Berufsbild von A- Z. KEINER dieser Leute muss sich von seinem Chefs/ Vorgesetztzen so verarschen lassen wie ich. Keiner bekommt das Gefühl vermittelt, dass er eine Person ist, die nur zu funktionieren hat.
KEINER muss nach einer Woche gelben Schein ein “Wiederkehrgespräch” führen und sagen, warum er krank war. KEINER fährt für 1,30 Euro DUZ in die Nachtschicht. Ich bin A 10 und mit meinem Gehalt im Vergleich zu meinen Freunden sehr weit unten. Soooooo toll ist es bei uns nicht. Ich kann verstehen, warum sich viele PM, POM´s aufregen. Da reicht die Kohle eben nicht, um mit den Freunden “draußen” mit zu halten.
Eintrag von Christoph der Gl am 17.November 2008
Christoph der GL -
warum mußt Du Dich von Deinen Chefs verarschen lassen.
Du bist A 10 und kannst Dich wirklich wehren: Du das gefälligt auch. Nehme Deine Dinge einmal selbst in die Hand und stelle Dich nicht jammernd in die Ecke.
Du wirst sehen, gleich geht es Dir besser. Im übrigen gratuliere ich Dir zu Deinen Freunden. Die müssen wirklich eine Menge verdienen, wenn Du mit A 10 sehr weit unten bist. Augen auch und realer Blick statt jammern. Niemand hält Dich auf der Bundespolizeistelle. Handeln ist angesagt.
Gruß
Christian
Eintrag von Christian M. am 17.November 2008
Meine Frau hat auch in einem Betrieb gearbeitet, der keinen Betriebsrat hatte. Über tausend Beschäftigte, die fanden sich alle toll. Dann ging der Betrieb Konkurs. Was glaubt ihr, wie schnell dort ein Betriebsrat gewählt war?
Eintrag von Jrög am 17.November 2008
@christian M.
Ich weiss ja nicht wo du wohnst, aber wenn du gegenüber deinen Nachbarn oder Freunden? so gut verdienst, wohnst du wahrscheinlich in einem Viertel wo die Polizei sich nicht mehr getraut durchzufahren!
Wenn jemand von meinen Bekannten so lange von zu Hause weg ist wie ich um zu arbeiten verdient er erheblich mehr, da er dann auf Montage ist und bekommt die Kosten für die Unterkunft von seinem Arbeitgeber bezahlt. Er muss keine Zweitwohnung selbst bezahlen und er muss auch nicht 41h in der Woche arbeiten. Du wachst wahrscheinlich erst auf wenn Du noch Geld auf die Arbeit mitbringen musst. Gute Nacht!
Eintrag von kontrolldruck am 17.November 2008
Hallo!
Zum Thema Motivation und wie sie verhindert wird!
Wenn ich sehe, dass im Jahr 2008 immer noch PM´s auf einer 8/9 Stelle mit A7 ihren Dienst verrichten müssen….!???
Wenn ich sehe wie viele POM´s täglich ihren Dienst verrichten…auf der untersten Stufe ihres Dienstpostens…!???
Wenn ich sehe, wie manche GL oder DGL mit Anfang 30 im gD schon fast ausbefördert sind….
Wenn ich sehe….
Man könnte ewig so weitermachen! Es geht nich darum, ob die/der Kollegin/Kollege der im gD ist schon so gut wie ausbefördert ist. Nein!!! Es geht doch um ein bisschen Gleichberechtigung.
Ich selbst bin im mD!
Hier meine beruflichen Aussichten, wenn es mir aus privaten Gründen nicht möglich ist den Aufstieg zu machen! (Kinder, möchte keine Scheidung…usw.)
Es gibt KEINE!!!!
Im mD ist man nichts mehr! Selbst, wenn jemand Ahnung hat und das sind auch viele im mD, uns nimmt keiner ERNST!!!
Wir haben null Perspektive!!!
Sind PM/POM! Haben nichts zu sagen; unsere Meinung ist uninteressant, wir haben keine großen Weiterbildungsmöglichkeiten,…nichts!
Es kann nicht jeder drei Jahre durch Deutschland pendeln! Aber irgendwie möchte das keiner verstehen!
Motivation…
Woher soll die kommen!???
Wenn man zehn Jahre auf A9 warten muss!???
Wenn man außer dem Aufstieg keine Möglichkeiten mehr hat!??
In der freien Wirtschaft ist auch nicht alles in Ordnung! Aber dort wird man gefördert! UND die Frauen und Männer, welche sehr gute Leistungen abgeben, diese kommen nach oben! Diese dürfen mitreden und diese Meinungen respektiert!
Ich persönlich denke, dass wir echt sehr gute Kolleginnen und Kollegen haben. Diese hätten auch genügend Motivation und sie leisten auch Tag für Tag sehr gute Arbeit, aber sehen möchte das keiner!
Eintrag von M. am 18.November 2008
wir werden euch nicht an den festgelegten Arbeitsschwerpunkten, sondern an den Ergebnissen messen
Eintrag von nur noch kopfschüttel am 18.November 2008
@kontrolldruck und Christian M.
Das wollte ich es auch noch sagen/schreiben.
Zu meinen Chef und der verarsche kann ich dir auch noch was sagen Mr. Christian M.. Glaub mal nicht, dass ich als A10 ein Herr Gott bin. Ich weiß auch, dass ihr im m.D. ein noch bischisseneres Leben habt als wir im g.D.. Ich bin aber trotzdem nur eine kleine Sackratte, die zu funktionieren hat. Das bekomme ich auch jeden Tag auf´s neue zu spüren. Glaub jetzt nicht, dass ich ein unbeliebter Kollege bin, der kein Rückrad hat. nein, ganz im Gegenteil. Wenn dem IL die Zahlen in unserem EA nicht passen, dann macht der Druck beim DGL un dde rdann bei mir. Ich werde aber “einen Teufel tun” und meine Jungs in den Bahnhof schicken um Alibinummern wie AE´s etc. rein zu holen, damit die sch… Statistik stimmt. Davon bin ich längst ab.
Nun noch mal zum Verdienst.
Ich fahre jeden Tag fast 100 km mit dem Auto (EINE Strecke). Habe keine Chance Heimatnah eingesetzt zu werden und kann auf Grund von familiären Bindungen/ Schule der Kinder etc. nicht einfach mal so umziehen.
Wenn ich in eine Nachtschicht fahre, geht schon allein für die Strecke mehr Kohle drauf als was ich in einer Woche an DUZ bekomme.
Ich fange an mich auf zu regen. ich höre lieber auf.
Eintrag von Christoph der Gl am 18.November 2008
Letzten Samstag beim Kegeln
Kollege (Arbeiter in der Chemie DEGUSSA Marl): Ich kann Neujahr nicht mitfeiern, habe Nachtschicht. Bei uns gibt es Feiertagszuschlag von 350 Euro netto.
Noch Fragen???
Eintrag von Michael B. am 19.November 2008
Zum Punkt 1:
Dass jetzt KollegInnen schon ab 40 den vereinfachten Aufstieg machen können, ist schön für die KollegInnen und auch gut so.
Aber was ist mit den vielen älteren KollegInnen, die gerne gehen wollen, aber keine Möglichkeit mehr haben, weil die Quote in der Dienststelle bereits erfüllt ist?
Zum Punkt 5.2:
Ja glaubt denn irgendwer in dieser Bundespolizei immer noch, dass in einer Landespolizei (egal in welchem Bundesland) alles besser ist. Redet mal mit den Kolleginnen und Kollegen vom Land. Dann haben sich viele Wechselabsichten schnell von selbst erledigt.
Ich kann nur einem vorherigen Eintrag zustimmen:
Liebe GdP, auch ihr werdet am Erreichten gemessen und nicht an den Versprechen.
Eintrag von kleinerotto am 19.November 2008
Ich vermisse Fakten die durch unsere Gewerkschaft hier eingestellt werden.
Ab und an wäre es nicht schlecht, wenn mal ein Funktionär sich hier äussern würde.
Ein Thema würde mich besonders interessieren:
50 Prozent gd, bis 2015, Fakt oder nicht?
Bei der momentanen Aufstiegsrate und Einstellungsrate in Verbindung mit den Beamten, die bis dahin in Pension sind, wie soll das denn gehen?
Gibt es konkrete Pläne zu -neuen- Aufstiegsverfahren?
Ein weiteres Thema ist die Quotierung im md alle Mittel und Möglichkeiten –müssen– hier in Bewegung gesetzt werden um diese abzuschaffen, sonst brauchts auch keine Gewerkschaft, denn es handelt sich hierbei um Diskriminierung von 50 Prozent der Beamten im mD.
Haut im BMI mal auf den Tisch!
Die Waagschale ist auf der einen Seite mit Kürzungen, Abordungen, Arbeitszeitverlägerung usw zu voll!
Das Gegengewicht stimmt nicht mehr!!!!!!!!!
Eintrag von eminem am 19.November 2008
Ich rede nicht nur mir den Kollegen vom Land sondern feiere auch mit denen.
Die haben auch so ihre Probleme.
Aber anderer Probleme.
Aber sie haben nicht ausschließlich das Problem als Mitarbeiter einer Behörde permanent wie Vollidioten von ihrer Führung behandelt zu werden.
Eintrag von shottersheriff am 19.November 2008
Schon mal überlegt, dass sich ein großteil der LaPonesen selbst krankenversichern muß ? Da ist der bei der Lapo durch angeblich bessere Beförderungschancen entstehende Zugewinn an Geld ratzfatz weg. Ich für meinen teil bin froh bei der BuPo zu sein, auch wenn nicht alles optimal läuft.
Eintrag von Dominik am 19.November 2008
@ Dominik
Schon mal überlegt, dass sich ein großteil der LaPonesen selbst krankenversichern muß ?
aber privat! :-)) Bedeutet keine 10 Wochen auf nen MRT Termin warten, ausführlichere Untersuchungen usw.!!! Also ich für meinen Teil zahle die PKV gerne!!!
Eintrag von Goethe am 20.November 2008
@ Dominik
Schon mal überlegt, dass sich ein großteil der LaPonesen selbst krankenversichern muß ?
Da wäre ich sofort dabei, in die PKV einzubezahlen!
Meine Frau und Kinder sind auch privat versichert. Es hat nur Vorteile, keine Diskussionen mit der Heilfürsorge um Kostenübernahme bei z.B. Zahnersatzleistungen, notwendigen Vorsorgeuntersuchungen usw. Schnellere Arzttermine (kaum Wartezeiten im Wartezimmer) etc. gehören auch dazu.
Ich WILL in die PKV…..löst einfach den Saftladen BPOL auf!!!
Eintrag von meisterkoch72 am 20.November 2008
Kleiner Auszug aus der Zeitschrift “ManagerSeminare”, Ausgabe 08/2008 zum Thema “Das ausgebrannte Unternehmen, Organisationales Burnout”:
“Die neun wichtigsten Symptome für organisationales Burnout (kranke Organisationen):
1. Alarmierende Selbstdiagnose: Führungskräfte haben das Gefühl, dass ihre Mitarbeiter dem Unternehmen den Rücken kehren. Einige stehen kurz vor dem Burnout, andere sind bereits akut betroffen, wieder andere scheinen sich in die innere Kündigung zurückgezogen zu haben.
2. Kommunikationsprobleme: Es hakt an der Frequenz und Qualität in der Kommunikation. Entweder gibt es zu viel davon, ein Meeting jagt das andere. Oder es gibt zu wenig davon: Die Türen sind verschlossen, es findet kein Austausch statt.
3. Informationsdefizite: Die Mitarbeiter im Unternehmen fühlen sich nicht ausreichend oder falsch informiert. Sie wissen nicht, was im Unternehmen vor sich geht, welche Geschäftsstrategien verfolgt werden, an welchen Projekten andere Abteilungen arbeiten.
4. Zunehmende Konflikte: Die Umgangsformen im Unternehmen sind nicht mehr von Respekt geprägt. Kollegen werten sich gegenseitig ab, belächeln die Arbeit des anderen, auch wenn er viel geleistet hat. Das Desinteresse aneinander nimmt zu. Eine “Mir-doch-egal-Haltung” greift um sich.
5. Sinnhorizonte verengen sich: Das Gefühl der Sinnlosigkeit wächst im Unternehmen. Auch wenn es noch Ziele gibt, glaubt kaum noch einer ernsthaft daran, dass sie sinnvoll oder überhaupt zu erreichen sind. Immer mehr Mitarbeiter fragen sich: Für was arbeiten wir hier eigentlich?
6. Klimawandel: Das Betriebsklima wird depressiver. Es gibt nichts, wofür man sich in`s Zeug legen möchte, auf was man sich freut, stolz ist. Die Menschen im Unternehmen gehen sich aus dem Weg, reduzieren den Kontakt.
7. Hoher Krankenstand: Die Zahl der Mitarbeiter, die sich krank melden, geht über das normale Maß hinaus. Nicht nur die leistungsschwachen Leute schmeißen den Löffel hin, sondern auch die Leistungsträger. Wenn in einer Abteilung im Schnitt mehr als 10 % mehr Mitarbeiter als in anderen Abteilungen fehlen, stellt sich die Frage nach den Ursachen.
8. Abschottung: Die Mitarbeiter wenden den Blick nach innen. Oder ihr Blick verengt sich auf bestimmte Aspekte in der Firma. Besonders auffällig in Veränderungsprozessen: Die Menschen diskutieren stundenlang auf den Fluren. Wer wird mein Chef, wie wird sich mein Arbeitsplatz verändern, wie wird es überhaupt weitergehen? Die Arbeit, der Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden ist zweitrangig. , niemand will zuständig sein. Oder es geht nie jemand ans Telefon.
9. Unberechenbarkeit: Die Mitarbeiter wissen nicht, was als Nächstes im Unternehmen geschieht. Sie sind permanent in Sorge. Sie haben Angst, die nächste Woche nicht zu überstehen oder von heute auf morgen in einer anderen Abteilung zu landen.”
Meine Bitte an alle Leser: Bloß nicht den Fehler machen, den ich begangen habe und die Symptome mit den tatsächlichen Gegebenheiten bei der BuPo vergleichen… das Ergebnis ist sehr, sehr traurig.
Eintrag von Dauerreformierter am 20.November 2008
@kleinerotto
Ich glaube, dass es in jeder Landespolizei, egal welches Bundesland, besser ist als bei der BPOL.
Wenn mir die Möglichkeit eröffnet wird zu wechseln bin weg.
Es hilft doch kein Gutreden mehr.
Mit der BPOL geht es zu Ende.
Für mich ist die Reform der erste langfristige Schritt zur Auflösung.
Und das ist auch gut so.
Warum sollen sich Beamte,die jeden Tag ihre Gesundheit durch Schichtdienste und andere Gefahren riskieren,sich wie der letzte Dreck behandeln lassen?
In der BPOL läuft etwas ganz gewaltig verkehrt.
Man braucht sich doch nur dieses Forum anzuschauen, und weiß über die Stimmung an der Basis bescheid.
Ich persönlich finde es sehr bedauerlich, dass die BPOL durch einige Herren so ruiniert wird.
Immer mehr Kollegen haben einfach die Schnauze voll.
Wie lange soll dass noch gut gehen?
Eintrag von Peter M. am 20.November 2008
Die Symptome zum Thema “Das ausgebrannte Unternehmen, Organisationales Burnout” trifft zu 100% auf unserer Inspektion zu.
Phänomenal, es fehlt nicht ein einziger Punkt.
Aber auch ein BO Syndrom ist heilbar.
Eintrag von shottersheriff am 21.November 2008
Verdammt, bin ein 45 Jahre alter POM und habe fast 29 Dienstjahre hinter mir.Wollte immer zur LaPo wechseln, hat nie geklappt. Bin jetzt wohl zu alt.
Die BPOL ist am Ende.Das wollen nur diejenigen nicht wahrhaben die sich gerne noch mit Herr Oberst oder Herr General ansprechen lassen würden.Die Basis wird blöd gehalten, das ist vom Dienstherrn so gewollt. Bei der LaPo ist sicher auch nicht alles Gold was glänzt.Aber dort ist der Mitarbeiter noch Mensch und wird nicht als Befehlsempfänger behandelt. Auflösen und gut. Kann nur besser werden.
Glück auf
Eintrag von PVB aus Mitte am 21.November 2008
“Das ausgebrannte Unternehmen, Organisationales Burnout”…
Mit Erschrecken habe ich feststellen müssen, dass die aufgeführten Punkte weitreichende Ähnlichkeiten mit den Zuständen in unserer Dienststelle aufweisen - schlimm!
Da werden die Sorgen um seine Zukunft nicht kleiner, ganz im Gegenteil. Und seitens der Führung schwebt man noch im “alles ist gut” Zustand, obwohl der Laden vorbei an den Mitarbeitern in den Abgrund gewirtschaftet wird. Wieso muss es eigentlich so sein, dass Reformen, die ja eigentlich Positives bringen sollen, in der Realität genau ins Gegenteil verkehrt werden?
Quo vadis, Bundespolizei?
Eintrag von Jens H. am 22.November 2008
Ich finde is ja schön, daß es ein solches Programm gibt. Aber durchsetzbar ist kein einziger Punkt davon. Das dürfte auch jedem einleuchten. Seit ich bei der BPOL bin, und einige Jahre sind das nun auch schon, hat sich alles zum schlechteren verändert. Das geht bei Beförderungen los und endet bei den Unkosten und enorm verschlechterten familiären Bedingungen infolge Zwangsumsetzung (weit weg von der Familie). Freundschaften sind gebrochen, Familie sieht man vielleicht alle paar Jahre mal, Geburtstage feiert man alleine und zu Familienfeiern kann man nicht hin, da zu weit und nicht mit unserem Dienstplan vereinbar u.s.w.
Ich weiß inzwischen, wie sehr wir damals von unseren Einstellungsberatern belogen wurden. Man war halt blauäugig. Aber leider ist das heute nicht anders, auch in der jetzigen Zeit spricht man mitunter noch von heimatnaher Verwendung und guten Aufstiegsmöglichkeiten…
Liebe Gewerkschaft, es ist schön daß ihr euch einsetzt und Konzepte erarbeitet, aber gerade ihr solltet wissen, daß 90% davon nicht durchsetzbar ist, also macht den Kollegen bitte keine falschen Hoffnungen, sonder spielt lieber mit offenen Karten!
Eintrag von Mike am 23.November 2008
Hier sind ja fast alle sensationell!!!
Was macht ihr eigendlich den ganzen Tag??? Ich rate mal:
1. Aufstehen
2. Losheulen
.
.
.
.
.
xx. schlafen gehen…
Leute Leute was soll das hier. Ist hier das Heulerforum oder was??
Jeder in unserem Laden weiß das im Moment einiges daneben läuft aber was hier in diesem Forum in den letzten Monaten abläuft bringt mich zum kotzen….
Ich wette drauf das 80% der Heulsusen hier nicht den Arsch in der Hose haben um ihrem Vorgesetzten im PFG, auf ner Persversammlung mal laut und öffentlich die Missststände aufzuzeigen die es ihrer Meinung nach auf ihrer Dsst gibt. Wenn man unpersonalisiert den Bagger aufmachen kann oder es kein Chef mitbekommt sind sie alle ganz groß!!!!
Ich als md Beamter habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur Menschen die in der freien Wirtschaft buckeln gehen. Wenn die mein Gehalt sehen (und ich meine mein Nettogehalt) dann ist das Geheule groß. Für die Kohle die wir (auch im md) netto bekommen müssen die ganzschön lange arbeiten gehen.
BRUTTO haben alle mehr….es kommt aber auf das netto an und da wird es ganz eng für uns. Wir haben genügend vergünstigngen die andere nicht haben. Darüber sollten wir uns mal alle im klaren sein. Zum eigendlichen Thema hier:
1. mehr gd in der Bundespolizei:
kommt auf die Bedingungen an. Als md habe ich keinen
Bock zwei bis drei Jahre die Schulbank zu drücken um
die selbe Tätigkeit zu machen. Da sollte man sich
was anderes einfallenlassen, z.B. prüfungsfreier
Aufstieg bei selbiger Funktionsausübung im Anschluss
2. Dienstpostenbewertung:
was bringt das solange man zwei Laufbahnen die
gleiche Tätigkeit wahrnehmen lässt? Solange ein A7
KSB und ein A9 KSB daselbe machen. Dieses führt doch
nur zu noch mehr Frustration…
3. kann ich mich leider nicht zu äußern da ich PVB bin
und kein VW-Beamter
4. Ballungsraumzulage:
Immer her damit, befürchte nur das die Kollegen die
sie nicht bekommen werden sich noch mehr die Augen
ausheulen.
5. DUZ auf 5 Euro die Stunde:
Auf jeden Fall immer her damit.
6. Wechsel zum Land:
Wenn die uns wollen und wer von uns will bitte
schön!!
Nu nicht wundern, nehme hier ja wie alle auch ein Pseudonym.
U181
Eintrag von U181 am 23.November 2008
@U181
Du bist ja ein ganz Harter. Bist bestimmt auch einer von denen die ihre Kollegen jeden Tag runtermachen.
Ich komme aus der freien Wirtschaft. Und ich kenne mehrere Leute in der freien Wirtschaft, denen kommen auch die Tränen wenn ich über die Zustände in der BPOL und mein Gehalt berichte, die kriegen nämlich `nen Lachkrampf. Allesamt verdienen sie mehr als ich, sind tatsächlich heimatnah verwendet, haben kaum durch den Job verursachte Unkosten (fahrkosten, Doppelbelastungen ect.) und wenn es doch einmal zu einer kurzfristigen Verwendung weiter weg kommt, dann bekommen sie es sehr gut vergütet.
Mein Schwager verdient zwar weniger als ich, kann aber mehr sparen, da er nur einen Bruchteil der Unkosten aufzubringen hat. Das fängt schon bei weniger Miete für eine bessere und größere Wohnung an.
Sicher kommst du mir jetzt mit blöden Sprüchen, die kannst du dir sparen, habe ich schon zur Genüge gehört.
Die Begriffe Heulsuse/rumheulen kannste dir sparen, den hast du schon so oft gebraucht, daß es für drei Foren reicht.
Meine Dienstvorgesetzten habe ich übrigens auch schon mehrfach auf Mißstände aufmerksam gemacht, die haben für so etwas kein Ohr, da die viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, gerade im Moment ganz besonders.
Eintrag von Mike am 25.November 2008
Danke Mike, du schreibst das was ich gedacht habe.
U181 du bist im Leben nicht im m.D. und wenn dann auf´m Land, wo das Leben nichts kostet.
Die Arroganz mancher Kollegen macht mir Angst.
Eintrag von Heiko am 25.November 2008
@mike
da muss ich Dich enttäuschen, zu der Runtermachfraktion gehöre ich nicht. Eher zu denen die oft genug den Bagger aufmachen, egal ob GL, DGL, IL oder noch höher..
Ich habe aber auch Kollegen an meiner Dsst die ebenfalls Zweitwohnsitze (wenn man denn das möblierte Zimmer so nennen kann) haben bzw. extrem heftige Anfahrtswege haben. Und das schon seit Jahren. Alle von denen würden sich freuen mal endlich heimatnah zu kommen. Kann ich durchaus verstehen!!!! ABER, keinen von denen siehst Du was posten (Geheule usw.), weil sie es mit gesundem Menschenverstnd händeln. Sie wisssen um ihre Situation, probieren es logischerweise auch heimatnah zu kommen, ABER und das ist der feine aber kleine Unterschied zu den meisten hier: Sie arbeiten weiterhin konspirativ mit um die Gegebenheiten an unserer DSST zu verbessern bzw. für alle ein bischen erträglicher zu machen. Der Grundgedanke dieser Kollegen lautet: Wenn schon scheiße gelaufen, dann lasst uns das beste draus machen, vom Kopf in Sand stecken und in die Ecke stellen zum “heulen” hat keiner was!!!!!!!!
Ich greife mal hier das Credo unserer Gewerkschaft aus: “GEMEINSAM SIND WIR STARK” gemeinsam kann man was erreichen. Bei unserem Saftladen von Firma dauert das leider ziemlich lange und es ist in den letzten Jahren auch zu viel Mist aus Berlin gekommen.
Eintrag von U181 am 25.November 2008
@U181
Bin auch einer der anpackt. Bin auch einer der nicht oft krank ist, obwohl eben im Moment dienstlich nichts gescheites mehr läuft.
Gerade darum finde ich es ja wichtig daß die Kollegen ihre Meinung in den Foren der Gewerkschaft kundtun.
Hier können auch Kollegen den Mund aufmachen die sich vielleicht sonst doch nicht so recht trauen, oder sofort mit Repressialien rechnen müßen wenn sie offen und erhrlich ihre Meinung sagen. Dies ist nämlich auf unserer Dienststelle der Fall.
Mir persönlich ist es egal, ich weiß daß ich trotz guter Beurteilung POM auf Lebenszeit bin. Will sagen, ich habe sogar gute Beurteilungen, obwohl ich den Mund aufmache. Weiß aber daß ich über den POM nicht hinauskomme (auch ein Grund warum mich meine Kumpels in der freien Wirtschaft auslachen, bei denen wird Motivation und Mehrarbeit gewürdigt).
Andere Kollegen meiner Dienststelle sin von der Dienststellenfüuhrung derart eingeschüchtert (u.a. durch Drohungen mündlicher Art), daß sie eben den Mund gar nicht mehr aufmachen, oder eben versuchen anonym in derartigen Foren auf Mißstände aufmerksam zu machen, oder einfach nur nach Hilfe zu schreien.
Ist traurig, ist aber leider so.
Eintrag von Mike am 25.November 2008
Moin,
na Kollege U181 wer sagt dir eigentlich das die Kollegen dir hier, wie du so schön sagst, “heulen” nicht genau auch das tun was deine Kollegen auf deiner Dienststelle so tun. Nämlich das Beste aus ihrer vielleicht Beschi..enen Situatio? Nur weil sie hier ihren “Bagger” aufreissen heisst das noch lange nicht das sie das nicht auch vor Ihren Vorgesetzten oder sonstwem tun. Ich persönlich empfinde es als eine Frechheit diesen Kollegen hier zu unterstellen , die du nicht einmal persönlich kennst, das sie alle Heulsusen sind. Ist deine Dienststelle so klein das du ganz genau weisst das niemand von deinen Kollegen hier schreibt oder warum bist du dir so sicher?
Eintrag von Der Kommentator am 26.November 2008
Ich finde es eine Frechheit solche Äußerungen zu treffen, wie es Herr U181 macht.
Aber unter dem Deckmantel der Anonumität lässt sich leicht schreiben.
Ich habe schon viele Dienststellen erlebt und kenne die Stimmung bei der Bundespolizei.
Ich finde es auch Klasse, dass die GdP es ermöglicht, dass die Kollegen ihren Frust freien Lauf lassen können und hier ihre Meinung rein schreiben dürfen.
Hier kann man Dampf ablassen und das ist in unserer Zeit auch bitter nötig (leider).
Ich gebe der Bundespolizei noch 5 Jahre, dann bricht der Laden zusammen. Dann rührt keiner mehr einen Finger. Zumindest nicht mehr, als er machen muss. Die VB´s, VA´s und Arbeiter haben schon jetzt die Schnautze voll. Das hat mit Jammern nichts zu tun. Das ist einfach Fakt. Nun ist es der m.D. dem die Augen geöffnet wurden.
Eintrag von Melanie T. am 26.November 2008