27. November 2008
Die im ersten Schritt der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei erfolgten Ausschreibungsverfahren sind bei der überwiegenden Anzahl der Bundespolizeidirektionen im Mitbestimmungsverfahren mit der Personalvertretung abgeschlossen worden. Im Verfahren ist es zu einigen Nichteinigungsfällen gekommen, die bereits in dieser Woche zwischen dem Bundespolizei - Hauptpersonalrat und dem Bundespolizeipräsidium Potsdam erörtert wurden. Ziel ist es, zügig eine Einigung in diesen Verfahren herzustellen. Soweit diese Einigung erfolgt und die anderen, noch offenen Grundlagen hergestellt sind, kann der erste Schritt dann in der Sitzung des Bundespolizei - Hauptpersonalrates 15. - 18. Dezember 2008 mit dem Bundesministerium des Innern abgeschlossen werden. Danach kann dann die direkt Setzungsphase beginnen. ” Es ist unser Ziel, die Verfahren zügig fortzuführen, um den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei dann über die Setzungsphase weitere Planungssicherheit zu geben. Die Übergangspersonalräte der Bundespolizei leisten im Verfahren hochverantwortliche Arbeit im Sinne der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei. Sie verdienen unseren ganzen Respekt und unsere Anerkennung für ihre engagierte Arbeit”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.
Danke für die Info und für Euere Arbeit. Bleibt dran, dass die Leute endlich wieder planen können.
Gruß
Christian
Eintrag von Christian am 27.November 2008
Hallo Kollegen, ich denke nach Abschluss des 1. Schrittes
erfolgt erstmal eine Bilanzierung bevor der 2. Schritt beginnt!
Eintrag von manni am 27.November 2008
Bitte, Bitte, Bitte
Nicht mehr länger warten - lasst es zu einem schnellstmöglichen Ende kommen. Keine Bilanzierung, keine Evaluierung oder sonstiges Gedöns.
Die Betroffenen - vorwiegend an den Ostgrenzen haben die Schn…. gestrichen voll. Aus meiner DG sind im Lauf der letzten 5 Monate schon 10 Leute weg ( nur auf AO ), da Null Punkte auf dem Sozialkriterienkonto. Jetzt sollen weitere 5-6 gehen ( darunter 55 - jährige und Väter mit Kleinstkindern daheim ). Hier haben wir alle echt die Nase voll und wollen endlich Klarheit - Gehen oder Bleiben - und wenn gehen, dann tatsächliche Alternativen aufzeigen.
Es kann ja wohl von einer Fam. mit Kids nicht erwartet werden ( trotz Unterschrift im Einstellungsformular ), das man mal schnell samt Familie für x- Monate auf AO woanders hingeht, um dann festzustellen, dass man da auch nicht bleiben kann, da es keine Stellen gibt bzw. diese mit eigenem Personal / Personal aus benachbarten Dienststellen im Schritt 2 / Phase 2 besetzt werden wird.
Ein Umstrukturierter
Eintrag von STEFFEN2 am 28.November 2008
Lieber ein E N D E mit Schrecken als
Schrecken ohne E N D E.
Beendet möglichst schnell den Reformmist, es reicht.
Eintrag von PST am 28.November 2008
“Bitte, Bitte, Bitte
Nicht mehr länger warten - lasst es zu einem schnellstmöglichen Ende kommen. Keine Bilanzierung, keine Evaluierung oder sonstiges Gedöns.”
Eintrag von STEFFEN2 am 28.November 2008
…das ist die eine (auch durchaus verständliche)Seite der Medaille, die Diskussion haben wir auch schon öfter gehabt:
Schnelligkeit vor Gründlichkeit oder doch lieber anders herum?
So pfeifen es im bereich Weil am Rhein seit einiger Zeit die Spatzen von den Dächern, daß man offenbar, auch mit Billigung des HPR, daran denkt, Phase 1 der Setzungsphase mit Phase 2 zusammenzulegen. (Was, nebenbei bemerkt, durchaus sinnvoll sein könnte, im Hinblick auf die Kollegen des plattgemachten Amtes/KrimB Weil, einziger Schönheitsfehler: es korrespondiert in keinster Weise mit der Dienstvereinbarung)
Diesbezügliche Fragen werden, auch auf der Sonderseite “Fragen und Antworten”, seit mehr als zwei Monaten nicht beantwortet.
Daß man nicht weiß, wie sich der Dienstherr positioniert, ist man ja gewohnt; dann sollte man aber seitens Gewerkschaft resp. personalvertretung für etwas mehr Klarheit sorgen! (Mir ist dabei auch klar, daß aus taktischen Gründen nicht jede Einzelheit ´rausposaunt werden kann….)
Momentan führt das alles jedenfalls zu grenzenloser verunsicherung, da sich hier eben die Frage stellt: Wie groß ist eigentlich hier der Betroffenenkreis? Mit wem konkurriere ich eigentlich um die wenigen verbliebenen Posten?
Nochmal: Die Maßnahme als solche wäre durchaus o.k., wenn sie denn transparent gemacht würde. Die Überlegungen hätte man im Gegenteil vielleicht wesentlich früher anstellen sollen. Wobei sich dann allerdings die Frage erhebt, warum in einem solchen Fall, eben eines aufgelösten Amtes, e i n e der Nachfolgeinspektionen die gesamte Last der Verteilung tragen muß, die Nachbarinspektionen hingegen außer Personalaufwuchs kaum Auswirkungen spüren.
Hier wäre es zum Beispiel denkbar gewesen, zugunsten der Beschäftigten des aufgelösten Amtes k.w.-Stellen zu schaffen und im Gegenzug den Personalaufwuchs der Nachbarinspektionen zeitversetzt zu vollziehen.
Hierdurch hätte sich auch das Problem der Unterbringung der Tarifbeschäftigten wesentlich entschärfen lassen. - Alles nicht so einfach, ich weiß.
Fakt ist aber auch, daß hier kaum noch jemand weiß, was er glauben soll und angesichts der Gerüchte(?)und auch der Erfahrungen der letzten Zeit die Dienstvereinbarung offenbar auch nicht so recht als Richtschnur taugt
Eintrag von Gerhard Medgenberg am 28.November 2008
Uralter Spruch passt aber, so wie ich finde, wie die Faust aufs Auge bzgl. unserer Reform.
Wir übten mit aller Macht.
Aber immer, wenn wir begannen
zusammengeschweißt zu werden,
wurden wir umorganisiert.
Ich habe später im Leben gelernt,
daß wir oft versuchen,
neuen Verhältnissen durch Umorganisation zu begegnen.
Es ist eine phantastische Methode.
Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts,
wobei sie gleichzeitig Verwirrung schafft,
die Effektivität vermindert
und demoralisierend wirkt.
(Gaius Petronius. Römischer Feldherr, 80 n.Chr.)
Eintrag von PHM München am 5.Dezember 2008