10. Dezember 2008
- Aufstiegsverfahren vereinfachen und beschleunigen!
- Perspektiven für Verwaltung verbessern!
Zu einem Gespräch mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble , dem Abteilungsleiter Bundespolizei Christoph Verenkotte und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Bundespolizei trafen sich die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring, Sven Hüber, Klaus Borghorst und Jürgen Stark in Berlin. Scheuring machte dabei deutlich, dass die beruflichen Perspektiven für den Polizeibereich und für die Verwaltung der Bundespolizei zügig verbessert werden müssen. Er verwies in dem Zusammenhang auf VerwaltungsbeamtInnen die trotz bester Arbeit seit vielen Jahren keine Beförderungsmöglichkeiten haben und auf die große Anzahl von PolizeiobermeisterInnen, die ebenfalls derzeit ganz schlechte Perspektiven in der Bundespolizei vorfinden. Verenkotte sah in diesen beiden Bereichen ebenfalls Handlungsbedarf für die Bundespolizei. Der Minister gab konkrete Arbeitsaufträge, um in beiden Bereichen zeitnah spürbare Verbesserungen herzustellen. Die Gewerkschaftsvertreter machten dazu in beiden Feldern konkrete Lösungsvorschläge. “Die Bundespolizei ist eine leistungsfähige und hochdisziplinierte Organisation mit vorbildlicher innerer Haltung. Wir werden einhalten, was wir für die Bundespolizei zugesagt haben”, so Dr. Wolfgang Schäuble. Die GdP - Vertreter sprachen weiter die grundsätzliche Zukunftsausrichtung der Verwaltung der Bundespolizei an und stellten fest, dass diese Verwaltung nicht ständiger “Steinbruch” für andere Verwaltungen sein dürfe. “Wir wollen Festlegungen, welche Verwaltungsbereiche der Bundespolizei unabdingbar von und bei der Bundespolizei zu bearbeiten sind. Die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei brauchen gerade jetzt, im Prozess der Neuorganisation diese Planungssicherheit” so Sven Hüber. Die GdP forderte weiter, die Rahmenbedingungen für die Arbeit zu unregelmäßigen Zeiten in den Bundespolizeien zu verbessern. “Neben der Einrichtung weiterer Zusatzurlaubstage für diesen Bereich ist die Rückkehr zur der, im Tarif zu leistenden 39 Stunden - Woche, das Anrecht auf Vorsorgekuren und eine deutliche Erhöhung der Zulagen für ungünstige Zeiten für uns zwingend erforderlich”, so Scheuring. Sven Hüber sagte weiter, es gehe nicht, dass man negative Entwicklungen aus dem Tarifbereich für die Beamten übernehme, die positiven Regelungen aber dem gleichen Personenkreis vorenthalte. Die GdP - Vertreter forderten weiter, die Dienstpostenbewertungen der Bundespolizei insgesamt zu überprüfen und auf das, für die einzelnen Tätigkeiten angemessene Niveau zu bringen. Auch das sei eine wichtige Motivationsfrage für die Kolleginnen und Kollegen. ” Wir haben in dem Gespräch mit dem Minister gute Grundlagen erarbeitet und vor allem in den zentralen Feld bessere Perspektiven für die Verwaltung und PolizeiobermeisterInnen jetzt spürbar Weiterentwicklungen herzustellen. Wir werden darüber wachen, dass das jetzt auch zügig umgesetzt wird”, so Josef Scheuring in Berlin. Die GdP wird weiter berichten.
Na dann darf man ja gespannt sein über welche zeitliche Schiene das dann laufen wird. Monate, Jahre???
Also ich werde gewiss auch darüber wachen was die GdP für den “Ottonormal” PVB (hier speziell für POM) alles erreicht.
Danach werde ich dann urteilen wem ich möglicherweise bei der Personalratswahl 2009 mein Vertrauen schenke.
Eintrag von mr.barnes am 10.Dezember 2008
Da ist klare Sprache gesprochen worden. Respekt GdP.
Eintrag von Christian am 10.Dezember 2008
Ich bin KSB, 35 Jahre und PHM Z.
War nach der Wende kurz im Osten und wurde durchbefördert (tut mir leid für die anderen POM´s etc, aber ich habe die Chance genutzt. Damals war das eben so).
Nun bin ich wieder seit 5 Jahren im Westen und ausbefördert. Was habe ich noch für Perspektiven?
Durch den EaV g.D. bin ich 2 Mal durchgefallen. Bis zu meinem 40 jährigen Lebensjahr gibt es den Opa wird Leutnat Lehrgang nicht mehr.
Wo geht mein Weg hin liebe GdP???
Was bietet mir der Buscho noch?
Eintrag von KSB am 10.Dezember 2008
Lieber Kollege KSB,
ich habe den Opa wird Leutnant-LG gemacht und kann Dir dazu folgendes sagen:
Geschenkt wird einem dieser LG nicht, was ja Deine Bezeichnung für diesen LG vermuten ließe; VAV, insg.10 Klausuren, eine Führungsleistung und ein 45 minütiges Abschlussgepräch müssen erst einmal erfolgreich bewältigt werden; unterlasse bitte solche abwertenden Äußerungen, erst recht, wenn man selber schon 2 mal das EAV nicht geschafft hat.
Es grüsst dich ein Opa-Leutnant
Eintrag von Opa Leutnant am 10.Dezember 2008
Was bietet mir der Buscho noch?
Das Mitleid deiner Kollegen und ein ordentliches Salär im Gegensatz zu deinen POM Kollegen.
Eintrag von Schutzmann am 10.Dezember 2008
@KSB
Deine Probleme möchte ich haben!
Mach Deinen Dienst gefälligst anständig, denn Du wirst überdurchschnittlich bezahlt.
Eintrag von Krabbe am 10.Dezember 2008
@KSB
du bist ein Beispiel, warum das Durchbefördern eine schlechte Sache ist und den Schnitt versaut. Mehr erspare ich dir hier.
Eintrag von CB am 10.Dezember 2008
Lieber KSB,
Du bist im Rahmen Deiner Ostverwendung durchbefördert worden. Das heißt, Du bist viel schneller als andere in den Genuss des Endamtes mD gekommen. Was willst Du dann noch? Zweimal das EAV nicht zu schaffen verschließt nun mal den Zugang zum gD. Hör auf zu jammern und mach Deinen Job. Anderen geht es viel schlechter als Dir.
mx-7
Eintrag von mx-7 am 10.Dezember 2008
Lieber @KSB,
auf unserer Dienststelle sind POM´s in einem Alter von 47 keine Seltenheit. Diese Leute machen Tag für Tag gute Arbeit. Es sei Dir gegönnt, dass Du über den “Umweg Ost” schnell befördert wurdest.Über Deine Situation sind wir hier im Kollegenkreis ganz gerührt und wissen gar nicht wohin mit unserem Mitleid.Es muss wirklich schlimm sein, in unserer Organisation keine Perspektive mehr zu sehen…
Du hast Dein Endamt in einem Alter erreicht, in dem es sogar noch viele PM´s gibt!! Vielleicht hättest Du dich auch besser auf´s EAV vorbereiten sollen ? Vielleicht solltest Du Dich einfach mal hinsetzen, und Dich freuen?!
Meiner Meinung nach muss man auch nicht mit 27 PHM Z sein. Man muss auch nicht mit 23 heulen, dass man noch kein POM ist. Es ist wohl wieder mal Zeit, dass jemand nach einer Regelbeförderung ruft ?!
Wir hier ( die Dienstschicht eines Reviers in Schleswig Holstein ) hast Du zu tiefst gerührt…*schnief*
Wir alle denken an Dich !! Und gönnen Dir Dein Glück, mit uns “loosern” nicht zusammen arbeiten zu müssen.
Eintrag von POM am 10.Dezember 2008
Zum Eintrag von KSB am 10. Dez:
Hallo KSB,
bevor ich mir jetzt die Finger wund schreibe, hier meine Frage. War dein Eintrag ernst gemeint?
Wenn nicht, läufts mir eiskalt den Rücken runter und wieder rauf und wieder runter. Wäre dir eine schlechte Beförderung in den letzten Jahren lieber gewesen. Wäre dir der Dienstgrad Polizeimeister lieber? Dann könnte dir unser Buscho noch einen POM einen PHM und PHM+z bieten? Sei doch zufrieden, mit PHM+z einen gut bezahlten Job zu haben.
Aber sicher war dein Eintrag nicht ganz ernst gemeint !!!
Gruß
Eintrag von Irgendwie und Sowieso am 10.Dezember 2008
Liebe Kollegen,
gemeinsam sind wir in einer Gewerkschaft stark. Und nur in einer Gemeinschaft erreichen wir etwas bei den politischen Verantwortlichen. Also nicht gegenseitig Vorwürfe machen, sondern gemeinsam an einem Strang ziehen. Aber vor allem kollegial miteinander umgehen.
Neid ist nicht der richtige Weg.
Verbesserungen erreicht man oftmals nicht über Nacht. Deswegen ist es auch weiterhin wichtig, dass sich die GdP für uns einsetzt.
Die Erhöhung des DUZ,
ein prüfungsfreier Aufstieg in den gD,
Kuren für PVB
und die Verbesserung der Beförderungsmöglichkeiten im mD
stellen eine grosse Anforderung dar. Ich bin mir jedoch sicher, dass hinsichtlich des Engagements der GdP- Führung in diesem Bereich in der Zukunft viel bewegt wird.
Macht weiter so. Danke!Meine Unterstützung ist Euch gewiss.
Eintrag von Andre Steiger am 10.Dezember 2008
Lieber KSB,
ich finde Deinen Kommentar echt geil!!! Gefällt mir. Hast schließlich genau wie ich und viele andere viele Endbehrungen auf Dich genommen von denen andere gar nichts wissen. Die denken die Zeit im Osten war n Zuckerschlecken!
Aber warum bist Du eigentlich 2x durchgefallen? Geistiger Tiefflieger (Scherz)?
Schauen wir mal wohin uns hart Gedienten der Weg in der BPOL führt.
Denke das wir die ersten sein werden, die man mit nem lächelnden Schulterklopfen zum POK ernennt und aufgrund unserer doppelt angerechneten Zeiten im Osten für die Pensionierung mit 55 Jahren in den Ruhestand versetzt.
Hoffe Du hast die doppelte Anrechnungszeit schon beantragt??
Frohe Weihnachten und alles gute für den bald erhofften Leutnant.
Los Diablollos
Eintrag von Los Diabollos am 11.Dezember 2008
danke josef scheuring für deine antwort in dem voerhergehenden forum (auslandseinsätze).
ich fühle mich nach dem jetztigen stand wieder etwas besser aufgegehoben bei der gdp.
hoffe es tut sich was von A8 nach A9!
@ksb
muss bei dir leider sehr deutlich werden.
entweder du bist schlicht und einfach ein: arschloch
oder du möchtest gerne provozieren
mit dir möchte ich nichts zu tun haben, von dir und deinesgleichen distanziere ich mich einfach nur.
deine vorgesetzten sind auf dich einfach nur hereingefallen, aber du bist nicht alleine, von deiner sorte gibt es leider zu viele!!!!!!!
Eintrag von shrek am 11.Dezember 2008
Kollegen, immer locker bleiben - derartige Reaktionen hat der Beitrag von KSB nicht verdient…..
Eintrag von XX am 11.Dezember 2008
Ich vermisse das Thema Neuorganisation. Sollte dieses Thema
doch nicht so dringend sein bei den Kolleginnen und Kollegen?
Eintrag von wolfi am 11.Dezember 2008
Lieber KSB,
na prima, Du bist 35 Jahre und schon PHM+Z.
Darauf warten andere Jahre oder erreichen dies überhaupt nicht!Dein Problem möchte ich haben!
Sei dankbar, Daß Du jeden Monat ein sehr gutes Gehalt auf Deinem Konto hast!
Du solltest bei Dir selbst mal hinterfragen, warum Du das EAV 2x nicht geschafft hast! Eine so abwertende Meinung über das vereinfachte Aufstiegsverfahren steht Dir nicht zu, dazu müßtest Du erstmal das EAV bestehen.Dann kannst Du mitreden!
W. Mandt
Eintrag von W. M. am 11.Dezember 2008
Lieber KSB!
Ich frage mich, was Du mit deinem Beitrag sagen willst. Sollen wir Dich bemitleiden, dass Du zwei Mal durch das EAV gefallen bist? Du hast deine Chance gehabt!So froh, dass Du aufgrund der Ostverwendung sehr jung in das Spitzenamt des mD gelangt bist. Viele werden es nie erreichen. Und es ist nun mal so, dass es in jeder Laufbahn ein Endamt gibt. Akzeptiere das und geniesse es, dass Du noch 27 Jahre so ein Spitzengehalt bekommst, wovon viele Kollegen/innen weiter träumen dürfen.
Eintrag von Günter Rohde am 11.Dezember 2008
@ksb
Es gibt eine Möglichkeit auch 3 mal beim EAV vorstellig zu werden, natürlich nur auf Antrag. Versuche es!
Ansonsten kann man als Z auch ganz gut leben, denke ich.
Beste Grüße
Eintrag von M.D. am 11.Dezember 2008
Lieber Leidensgenosse KSB,
ich kann mit Dir mitfühlen. Genau dieses Schicksal hat mich vor zwei Jahren als 46-jähriger ereilt. Mir war es allerdings nicht vergönnt, im goldenen Osten Dienst leisten zu dürfen. Da Schicksal kann manchmal sooooooo grausam sein……………..
Mitfühlender Gruß
Eintrag von EPHM am 11.Dezember 2008
Für unsere Verwaltung kann ich mir eine ordentliche Perspektive nur noch schwerlich vorstellen. Dafür sind schon zuviele grundlegende Aufgaben ausgelagert oder zentralisiert worden mit all ihren überwiegend negativen Folgen und Begleiterscheinungen (Bezüge, Beihilfe, Haushalt etc.).Der Zug ist leider schon abgefahren, in die falsche Richtung.
Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, allein der Glaube fehlt mir.
Eintrag von wolle am 11.Dezember 2008
Lieber KSB,
du bist kein Einzelfall, mir geht es ähnlich 35 und “Z”, wie du sehr früh aus den “alten” Bundesländern in die “neuen” Bundesländer, doch dann nicht den allerwertesten zugekniffen und wieder zurück, sondern im so genannten “Osten” geblieben.
Hier eine Existenz aufgebaut, und nun muss ich sehen was die Neuorganisation für mich bereit hält.
Wer nach 5 Jahren wieder nach Hause konnte, ich betone NACH HAUSE und wahrscheinlich noch ne Setzungsgarantie wegen Aufstockung des Personals im “Westen” hat, sollte doch lieber ganz schön leise sein. Mit Deinem Gehalt eine heimatliche Verwendung und vermutlich einem geordneten Familienleben, weis ich nicht was DU jetzt von der Gewerkschaft verlangst.
Du bist ausbefördert, setze Dich für Deine Kollegen ein, werde aktiv und formuliere doch mal genau was Du dir vorstellst und verlange nicht das andere es für Dich tun.
Eintrag von wachsamer Beobachter am 11.Dezember 2008
@ KSB;
Ich schließe mich den Negativäußerungen zu Deinem wirklich miesen Beitrag an.
Und: tatsächlich, von Deiner Sorte gibt es zu viele.
Und: natürlich auch von der Sorte, die so etwas zulassen.
Eintrag von D.H. am 11.Dezember 2008
Die extremen ÜBERreaktionen gegenüber “KSB” kann ich nicht verstehen.
Ich kann mich sehr gut an die Zeit 1990- 1994 erinnern.
Da wurdeuns allen angeboten in den Osten zu gehen.
Es wurde uns versprochen ruck zuck befördert zu werden.
“Damals” war eine versprochene Sache noch Ehrensache und wurde eingehalten.
Ich konnte es nicht machen. LEIDER!!!
Jetzt frage ich euch, ihr lieben Kritiker:
Hättet ihr es nicht gemacht?
ich bin fast in der gleichen Situation, nur ohne “Z” und ein Jahr älter als “KSB”.
Ich bin drei Mal im EAV g.D. durchgefallen (altes Testsystem).
Offensichtlich war/ bin ich zu doof.
Was soll ich machen? Wo liegt meine Zukunft?
@Opa Leutnant:
Opa wird Leutnant ist eine gängige Abkürzung und ist in keinster Weise beleidigend gemeint!!!
Unsere gesamte Dienststelle und die Ausbilder im AFZ nennen den Lehrgang ALLE so.
Ich finde es sogar lustig (im positiven Sinne).
Eintrag von "KSB" Versteher am 11.Dezember 2008
Das mit der DUZ Erhöhung hört sich gut an, was aber bleibt nach der Steuer davon über? 2,50.-EUR??????
Die 39 Stundenwoche hört sich gut an, bleibt die Geschichte das Eltern mit Kindern unter 12 eine Stunde weniger arbeiten müssen als Eltern mit Kindern über 12 Jahren?
Ich will keine Neiddebatte lostreten, ich gönne den Kollegen die 40 Std Woche, was ist aber mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz??
Eintrag von PST am 11.Dezember 2008
@ ksb
für solche Vögel wie dich sollte niemand etwas tun. Zweimal versagen, und anschließend noch Forderungen stellen. Eignung, Leistung und Befähigung! Irgendwo scheinen bei dir Mängel zu sein. Und Bäume hast du im Osten wohl auch nicht ausgerissen, oder hat dein Einsatz wenigstens irgendeinen Erfolg für die Organisation gebracht?
Eintrag von Cobra am 11.Dezember 2008
Was bietet mir der Buscho noch?
Eintrag von KSB am 10.Dezember 2008
—
Freu dich doch, daß dir das System den schnellen Aufstieg im mD ermöglicht hat. Steck die Kohle ein oder kündige doch, denn für den Aufstieg reicht es ja nicht. ;)
Eintrag von GG am 11.Dezember 2008
Hallo “PST”,
der Steuerhöchstsatz in Deutschland beträgt 45 %. Wenn Du diesen Steuersatz bezahlst, dann hast Du ein richtig gutes Einkommen. Ich schlage vor, dass wir die 5 Euro jetzt gemeinsam durchsetzen, dann haben wir schon etwas für die Kolleginnen und Kollegen erreicht. Anpacken heißt die Devise.
Herzliche Grüsse
Jupp Scheuring
Eintrag von Josef Scheuring am 11.Dezember 2008
Um wieder einmal was sachliches zum Thema zu schreiben:
BPOL-weit besteht bei den VB`en und VB´innen ein Fehl von mehr als 400, das entspr. ca. 23 %.
Es wird höchste Zeit, den Worten endlich mal Taten folgen zu lassen.
Um es mal bildlich auszudrücken: Das Haus Verwaltung steht kurz vor dem Zusammenfall. Schönheitsreparaturen führen jetzt nicht mehr dazu, das Haus vor dem Zusammenbruch zu bewahren, da wäre wohl eher mal ganz dringend eine Kernsanierung notwendig.
Aber wie bei den Dienstgebäuden gilt wahrscheinlich auch hier - marode und unzumutbar, aber Hauptsache es bricht uns nicht über dem Kopf zusammen.
Eintrag von Dauerreformierter am 11.Dezember 2008
Hallo miteinander,
ich denke dieses Forum ist eigentlich nicht schlecht, jedoch sollten sich einige von euch vorher überlegen, welchen Mist sie hier einlagern.
Ich denke die Äüßerung des KSB ist fern ab von jeglicher Realität und gehört eigentlich sofort gelöscht. Allerdings sollten auch Kollegen wo hierauf antworten darüber nachdenken ob teile ihrer Äußerungen strafrechtlichen Charakter haben. Ich denke es nützt keinem und vor allem der Sache nichts, wenn hier solche Beleidiungen ausgesprochen bzw. geschrieben werden. Ich bin zwar zwischenzeitlich kein Gewerkschaftsmitglied mehr, sehe aber die geleistete Arbeit unserer Vertreter als sehr positiv an. Wenn wir was erreichen wollen, dann dürfen wir uns nicht gegenseitig zerfleischen, denn ich denke unser oberster Dienstvorgesetzter lacht sich schieft wenn er diese Beiträge liest. Es ist doch viel besser, wenn wir ihn beim nächsten Wahlergebnis auslachen können und er seine Sachen packen muß.
Also denkt mal ein bisschen darüber nach.
Eintrag von lucky looser am 11.Dezember 2008
Hallo Jupp,
recht so, macht weiter so mit der guten Arbeit !!
Ständiger Tropfen höhlt den Stein !
Eintrag von Holger Hüsten am 11.Dezember 2008
Hallo Jupp, wenn ich weiss wo ich bleibe kann ich mit anfassen, aber es muss zumindest für uns (wie sagte es mal ein PHK “Schichtschweine”) was übrigbleiben, für den Dienst den wir machen.
Eintrag von PST am 11.Dezember 2008
Zum Beitrag von KSB:
@KSB: Die Perspektiven sind doch mit dem DNEUG geschaffen worden. Leistung = Prämie oder früherer Aufstieg in den Erfahrungsstufen. Ansonsten sei froh zur richtigen Zeit am richtigen Platz die richtige Arbeit gemacht zu haben.
Eintrag von Steph am 11.Dezember 2008
Hallo !!!
Bitte nicht PHM zum PHMz vergessen !!! Auch hier hat sich inzwischen ein sogenannter Bauch gebildet. Es macht nämlich keinen Spass, nach insgesamt -4- Neunen nacheinander, immer noch nicht die Amtszulage bekommen zu haben. Es hapert wohl im gesamten Bereich mD, nicht nur bei den POM`s.
Viele Grüsse
Christian Backes
Eintrag von Bundesbakki am 11.Dezember 2008
Hallo lieber KSB,
mit zwei erfolglosen EAV hast Du hier keine Perspektive mehr. Sinn dieser EAV ist ja festzustellen, ob der Bewerber studierfähig ist, obwohl ihm die Schulbildung dazu fehlt (Töffel-Test). Allerdings werden die EAV dazu missbraucht, den bedingungslosen Gehorsam der Beamten zu testen. So ist zumindest meine Erfahrung in dem von mir durchlaufenen EAV. Übrigens bin ich zu kritisch eingestellt, um im gehobenen Polizeivollzugdienst wirken zu können. Mittlerweile habe ich Abitur gemacht und mein Studium der “Betriebswirschaftslehre” neben dem Dienst erfolgreich absolviert. Mir eröffnen sich hervorragende Berufsperspektiven mit sehr gutem Gehalt insbesondere außerhalb der BPOL. Als Master of Business hätte ich nach dem DNeuG auch die Zugangsvorraussetzungen für den höheren Dienst. So auch Du. Du suchst die Perspektive? Diese wirst du bei der BPOL nur durch einen Umweg über externe Bildungseinrichtungen finden.
Eintrag von Beobachter am 11.Dezember 2008
Hallo Josef Scheuring,
das wichtigste ist, endlich die 39 Std./Woche durchzusetzen. Es ist eine Schande das die GdP zugestimmt hat, dass wir “alten” 41 Stunden gehen müssen und die “jungen”, weil Kinder, nur 40 Stunden. Auch wir “alten” hatten mal Kinder und da hat keiner gesagt, dass ich du weniger Stunden arbeiten muss.
Der Schichtdienst schlaucht und das ist nicht mit Geld gut zu machen. Es gehört sich eine Besoldungsgruppe für Schichtdienstler, dann braucht es auch keinen DUZ. Dazu noch ne Frage. Wozu bekommt der Innendienst Polizeizulage?
Wenn diese Sachen mal angepackt werden, kann ich mir sogar vorstellen in die GdP einzutreten.
Eintrag von Der Alte am 11.Dezember 2008
Hallo Jupp,
hat sich denn der Minister dazu geäußert, auf welche Art er das Problem mit dem seit 1994 anwachsenden Blähbauch von Obermeistern lösen will? Ich spiele damit konkret auf die Planstellenobergrenzen an. Denn ohne erhebliche, prozentuale Verschiebung wird sich zeitnah diese Problematik nichts für die 10000 POM´s tun.
Viele Grüße
POM
Eintrag von POM am 11.Dezember 2008
Betrifft Darstellung von KSB.
Beim Lesen haben sich mir auch ganz schön die Nackenhaare aufgestellt. 35 Jahre und PHMZ kann man im Vergleich zum Rest der Beamten im mD der Bundespolizei wohl mit Fug und Recht als Karriere bezeichnen. Forderungen kannst Du sicher stellen. Die Frage, ob es allerdings in Zeiten wie diesen, “Obermeisterbauch”, allgemeine Beförderungsmöglichkeiten, usw. besonders klug war, diese zu posten, wirst Du Dir jetzt sicher am besten selbst beantworten können.
Ich habe damals von der Verfahrensweise und den Versprechen nichts gehalten, mich daher nicht in den Osten versetzten lassen, keine “Buchzulage” kassiert und bin auch nicht durchbefördert worden.
Bis zu diesem Punkt kann/konnte ich mit der Verfahrensweise aber auch sehr gut leben.
Wie sich jedoch einige “Kollegen” zurückbewegt haben und vor allen Dingen wie sie dabei aufgetreten sind, hat schon vielfach dem Fass den Boden ausgeschlagen.
Sprüche wie: “Ich habe genug für mein Land getan, jetzt seid ihr erstmal dran!” usw. waren da an der Tagesordnung.
Wer die Löcher in den Abteilungen gestopft hat, hat diese “Kollegen” nie interessiert.
Eine “Zulage” oder schnelle Beförderung war diesem Personenkreis auch nicht vergönnt.
Im Regelfall haben die “Rückkehrer” auch keinen KSB-Posten bekommen, sondern einen lukrativeren, der auch eine Besoldung mit 9mZ zuließ.
Schönes Geschenk für Kollegen der aufnehmenden Dienststelle, die dort über lange Zeit gute Arbeit geleistet haben und sich eventuell berechtigte Hoffnungen auf eine solchen Dienstposten gemacht haben.
Forderungen Deinerseits halte ich nach Deinen Schilderungen für arrogant und nicht realitätsnah. Das möchte ich Dir nur mal relativ emotionslos mitteilen!!!!!!!!!!!
Versuch mal auszurechnen, ob ein POM Deines Alters jemals eine Chance haben wird, Deine bis zur Pension erwirtschafteten Bezüge jemals zu erreichen (inkl. möglichem Aufstieg für den POM).
ICH glaube er wird es nie schaffen!!!
Danke für die Geduld beim Lesen.
Gruß
AB
Eintrag von AB am 11.Dezember 2008
Ich glaube hier ist jetzt genug über den Eintrag des @KSB geschrieben worden. Ich muss feststellen, dass es keine Schande ist im EAV durchzufallen, auch ist es nicht richtig diesen Kollegen als “doof” darzustellen. Jeder der dies macht, hat sich wahrscheinlich selbst dem EAV noch nicht gestellt. Was nicht heisst, das ich den Eintrag des @KSB befürworte, im Gegenteil. Worum es hier gehen soll ist unsere Zukunft. Das jeder den Aufstieg machen kann und soll finde ich grundsätzlich gut. Jeder soll für seine Arbeit vernünftig bezahlt werden. Was ich allerdings nicht richtig finde und das muss ich der GDP auch vorwerfen, ist, das zwischen den Aufstiegsverfahren mittlerweile kein Unterschied in der zukünftigen Verwendung zu finden ist. Damit meine ich, wenn ich mich als Beamter mitte dreißig für den Austieg entscheide, das EAV mache und bestehe und anschließend für mindestens zwei Jahre die Schulbank an der FH Bund drücke, werde ich nach bestandener Prüfung genauso behandelt wie ein vierzigjähriger der am VAV teilgenommen hat. Ich weiß, jetzt kommt wieder die Antwort bis A 11 sind alle gleich, das kenn ich schon. Nur man muss auch mal weiter denken. Wenn ich das Studium durchlaufe werde ich momentan noch für die Funktion DGL/VDGL ausgebildet. Um eine solche Stelle mal zu bekommen ist es jedoch notwendig einmal GL gewesen zu sein. Hier liegt allerdings das Problem. Solche Stellen sind mittlerweile rar gesät. Meist sind sie besetzt von Kollegen mit VAV die diese Stelle auch bis zu ihrer Rente besetzen. Deshalb, wenn schon alle in den gehobenen Dienst, dann bitte auch mit klaren Unterschieden und mit der Ausbildung entsprechenden Perspektiven, ich rede hier nicht vom Einsteiger mit Abitur der sofort eine VDGL Stelle haben muss, der muss erst mal Erfahrung sammeln. Ich rede von den Aufsteigern des MD in den zwei und dreijährigen Studienjahrgängen die im Attraktivitätsprogramm irgendwie untergegangen sind. Denn ich meine, es ist ein großer Unterschied zwischen Studium und VAV zu sehen. Jedem der von sich meint einmal die Möglichkeit haben zu müssen A 12/13 zu werden steht es schließlich frei das Studium zu durchlaufen.
Eintrag von wrema am 11.Dezember 2008
Liebe Kollegen,
Zu dem Beitrag von KSB kann ich nur sagen die Zeiten waren halt so!
Schlecht sind die Kollegen aus den alten Bundesländern damit ja nicht gefahren.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen es seiden man kann die Zeit zurück drehen, aber warum! Punkt und aus zu diesem Thema.
Jeder muss sich natürlich auch fragen wie kommen ich selber einen Schritt weiter und was kann ich dafür tun! Ich persönlich habe in diesem Jahr den Aufstieg in den gD gemacht(Opa wird Leutnant) es war nicht einfach aber durchaus auch machbar. Durch den Lehrgang ergeben sich natürlich auch neue Perspektiven für meine eigene Verwendung.Wenn man das auch will. Was ja auch nicht so schlecht ist. Wenn man das EAV nicht geschafft hat muss man sich natürlich selber Fragen wo lag die Ursache dafür.
Einfacher ist es zusagen Dienstherr mach mal was für meine Entwicklung. Darf aber nicht zu Anstrengend sein!
Ob es zu einer Ernennung ohne eine Laufbahnrechtliche Prüfung kommt bezweifele ich sehr.
Die Frage der Beförderung in der BPOL ist nun schon seit Jahren ein Dauerbrenner. Für mich ich es eine Frage der Gerechtigkeit, dass kein Beamter als POM in den Ruhestand gehen muss. Auch müsste es allen klar sein das es kaum möglich ist das jeder mit 35 Jahren sein Endamt erreicht hat.
Es geht der GdP „meiner Gewerkschaft“ um eine spürbare Verbesserung der Bedingungen für die Mitarbeiter und einer grundsätzliche Zukunftsausrichtung für unsere Organisation!
Dafür gilt ihr mein Dank! Weiter so!
Auch die kleinen Schritte bringen uns weiter.
Herzliche Grüsse
Kai Fleischmann
Eintrag von Kai Fleischmann am 11.Dezember 2008
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
fast jeder Tarifbeschäftigte hat mit Einstellung in der BPOL bereits sein Endamt erreicht! Verwaltungsbeamte habe ebenfalls defacto keine Beförderungsmöglichkeit. Die Ansprüche an unsere Arbeit sind aber bis auf wenige Ausnahmen die selben wie an PVB´s. Ich denke es ist an der Zeit für gleiche Arbeit auch gleiche Entlohnung zu schaffen und natürlich auch gleiche Entwicklungsmöglichkeiten! Atraktivitätsprogramm für Alle! Der Tarifvertrag schreibt die Qualifizierung vor um Privatisierungen vorzubeugen gerade jetzt in der Zeit der Neuorganisation. Bin gespannt ob unser Dienstherr etas in diese Richtung unternimmt.
Eintrag von mit Einstellung schon ausbefördert... am 11.Dezember 2008
Eintrag von “Der Alte”/Zitat:
—Dazu noch ne Frage. Wozu bekommt der Innendienst Polizeizulage?—
Ich war selbst jahrelang im Schichtdienst und z.Zt. im Regeldienst. Hierzu nehme ich jetzt mehr als doppelt solange Fahrstrecke/-Zeit in kauf (Kosten !). Aufgrund des Rückzugs der BPOL aus der Fläche gibt es nicht viele heimatnahen (Regeldienst-) Alternativen mehr ! Und im Regeldienst “acker” ich (und viele KollegenInnen) mehr, als vorher im Schichtdienst !!! (und ich habe in meinen BGS/BPOL Jahren den ganzen Laden kennengelernt !).
Also bitte komme jetzt nicht mit so einem Thema hier an !!!! Das paßt nicht !!!!
Eintrag von PVB am 11.Dezember 2008
Hallo Kollegen,
zum Eintrag von “wrema”…!
Es ist völlig okay zu monieren, dass die Organisation Bundespolizei es versäumt hat, den mittlerweile zahlenmäßig doch stark angewachsenen Bereich des gehobenen Dienstes in ein vernünftiges Ranking zu bringen. Jeder der die Prüfung für den gehobenen Dienst bestanden hat, hat Anspruch sich zumindest auf Dienstposten der Besoldungsgruppe A11 zu bewerben. Die VAV-Leute die derzeit einen solchen Posten inne haben, machen ihn auf absehbare Zeit wieder frei. Ein relativ junger Absolvent der zwei- respektive dreijährigen Ausbildung hingegen tut dies nicht! Ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber was wäre denn mit den Kollegen mit uneingeschränkter Laufbahnbefähigung zu machen, wenn die Stellen A11 alle besetzt wären durch selbige?! Willst Du mir wirklich erzählen, dass der Austausch von vielleicht 200 “Eingeschränkten” gegen 200 “Uneingeschränkte” das Problem lösen würde? Ich glaube kaum. Finden wir uns damit ab, dass wir demnächst eine der am besten ausgebildete Polizeien in Europa sein werden, und Besoldungsgruppe A9 mit Option auf A10 ist ja auch schon was. Viele Kollegen haben Probleme dies zu erreichen. Ergo, einfach mal die Kirche im Dorf lassen und nicht jeder muss mit 40 Lenzen Besoldungsgruppe A13 haben.
Freundliche Grüße
Eintrag von Mike Beyer am 12.Dezember 2008
Moin,
doch doch @PVB das Thema passt auch hier Sehr gut, nur wird es immer sehr gerne verschwiegen das mit der PZ, w3il sich damit auch ins eigene Fleisch schneiden würden und deswegen ist das Theam PZ ein heisses Eisen. Ja Leute wie du kennen diesen Laden in-und auswendig, haben schon alles durch und meinen ihnen stehe alles zu auch die PZ weil sie ja so lange Anfahrtswege haben und ackern wie die Hafennutten tun sie auch noch. Hmm lieber PVB für deine lange Anfahrtszeit und dein Geacker ist die PZ aber nicht vorgesehen, verstehst du? Sie ist bei dir und deinen Innendiesntkollegen völlig zweckemfremdet worden.
Wofür frage ich dich, debkst du, das du Anrecht auf die PZ hast als IDler?
Zum Thema kann ich nur sagen, wenn 5,-Teuro dann bitte NETTO! Trotzdem würde der gesundheitliche Schaden, den man zwangsläufig durch den Schichtdienst bekommt, nicht durch das finanzielle entschädigt!
Eintrag von Der Kommentator am 12.Dezember 2008
hallo
ich bin 35 jahre und auch seit vielen jahren schon POM.
ich muss auch ehrlich zugeben das ich trotzdem zufrieden bin und mir die arbeit viel spass macht. ich freue mich auch für die kollegen die in meinem alter schon ausbefördert sind. aber ich muss hier auch mal verdeutlichen das die kollegen die ausbefördert sind bitte nicht rumheulen sollen. wenn ihr eine perspektive sucht dann bewerbt euch doch auf eine andere stelle oder kündigt.
ich denke was die beförderungssituation angeht sollte doch jeder nach einer bestimmten zeit befördert werden.spätestens alle 10 jahre das ist doch nicht zuviel verlangt. wir sind doch alle polizeibeamte und jeder leistet seinen beitrag zur sicherheit.es ist doch ein unding das es noch obermeister gibt die jenseits der 45 jahre sind.
ansonsten gilt mein dank der gdp auch wenn es teilweise nur geringe verbesserungen sind.
ps. an alle, ne schöne besinnliche weihnachtszeit!!!!
Eintrag von frank am 12.Dezember 2008
Morgen
Um die Posse des KSB mal zum Abschluß zu bringen, ich glaube es war eine gestreute, bewußte Provokation um hier einige schlafende Hunde zu wecken.
Um durch gewisse Antworten zu beweisen das man es dem Pöbel aus dem mD eh nie recht machen kann.
Aber das mal ganz außer der Reihe.
Zum EAV möchte ich aber mal folgendes schreiben.
Ich habe mich mit Kolleginnen und Kollegen die dabei durchgefallen sind mal unterhalten und gemeinsam ihr Scheitern dort analysiert.
Schließlich ist es auch mein fester Wunsch mich dieser Sache mal zu stellen deshalb kann eine “Gefahrenprognose” ja nicht schaden.
Ein Teil der Kollegen haben die Sache mit dem EAV einfach bagatellisert oder ihr Wissen und Können schlicht und ergreifend überschätzt.
Daran kann man arbeiten, sich verbessern und u.U. seine eigenen Schwachpunkte erkennen.
Aber es gab auch die für die Erfüllung seines Jobs im mD absolut nebensächlichen Dinge die zum Scheitern führten.
Sei es das Erscheinungsbild (und ich rede jetzt nicht davon das einer im Jogginganzug da erschienen wäre) und wie man sich dort psycholgisch und von seiner Persönlichkeit vermarktet hat.
Wenn Prüfungstress bedingte Mängel beim persönlichen Auftretten, die vieleicht im alltäglichen Polizeidienst niemals so vorkommen, zum Durchfallen führt finde ich das bedauerlich, ärgerlich und unnötig.
M.E. nach steckt da aber System hinter. Vieleicht wird mir jemand aber auch darlegen können das es eben nicht wie ich meine eine Quote für Durchfaller gibt.
Bei dem ganzen EAV sehe ich seitens des Dienstherren keinerlei Respekt vor der beruflichen Biographie des Bewerbers.
Beim EAV wird für mich der Aspekt der dienstlichen und beruflichen Kenntnisse und Talente sowie der Persönlichkeit des Bewerbers keinerlei Beachtung geschenkt.
Das finde ich schade und für die Kollegen die ganz hervorragende Polizisten sind, sich im dienstlichen Alltag mehr als bewehrt haben ein Schlag ins Gesicht.
Eintrag von shottersheriff am 12.Dezember 2008
Moin,
vielleicht war es eine Posse vom KSB hier aber den Kollegen den er doort schildert gibt es zuhauf bei der Bundespolizei das sollte man bitte nicht vergessen. Diese Aussage “das man es dem mD nie recht machen kann ” halte ich für haltlosen Unfug. Recht machen wird und kann man es NIE ALLEN.
Eintrag von Der Kommentator am 12.Dezember 2008
Lieber KSB,
warum bist Du nicht Verwaltunsgbeamter mittlerer Dienst geworden?
Dann wärest Du nach der Ausbildung RS z.A. geworden, danach RS; unabhängig von der Beurteilungsnote.
Ein RS ist in der Besoldungsgruppe A 6; bitte einmal nachsehen, was der an Geld bekommt. Mir ist ein Fall bekannt, da hat ein RS Sachbearbeitertätigkeiten wahrgenommen und wird doch nicht befördert.
Was bietet ihm der Buschos? Auf keinen Fall einen Aufstieg in den gehobenen Dienst!
Schon eher die Aussage des Erstbeurteilers, nicht für die Beförderung zu arbeiten, sondern weil es Spaß macht.
KSB ist übrigens nur repräsentativ für die vielen PVB, die genauso denken.
Eintrag von Verwalter am 12.Dezember 2008
Hallo Kollegen !
Neid ist ein schlechter Ratgeber. Die Unmutsäußerungen von KSB beruhen auf einer verfehlten Beförderungsstrategie innerhalb unsere Organisation. KSB kann doch auch nichts dafür, dass er in so jungen Jahren ausbefördert ist.
Man kann nur hoffen, dass sich nach dem Gespräch mit dem Minister in Zukunft einiges ändert hinsichtlich Beförderungen u.s.w..
MfG , der POM mit 20 Dienstjahren !!!
Eintrag von Streik am 12.Dezember 2008
Der Minister hat gesagt: “Wir werden einhalten, was wir für die Bundespolizei zugesagt haben”. Nun Frage ich mich natürlich, was hat er denn zugesagt.
Bei der Frage nach der Perspektive für die vielen Polizeiobermeister, kamen mir doch Zweifel, ob sich da so schnell was verbessern wird. Nach vielen Jahren der doch recht unterdurchschnittlichen Beförderungszahlen (kein Wunder Quoten, Planstellenobergrenze), möchte man nun etwas dagegen unternehmen. Selbst bei 1.000 Beförderungen pro Jahr, würde es 8 - 10 Jahre dauern, um wie bereits im Kommentar erwähnt “zeitnah” Abhilfe zu schaffen. Glaubt hier irgendjemand, dass im nächsten Jahr es 1.000 Überleitungen von A8 nach A9 geben wird?
Eintrag von POM am 12.Dezember 2008
EAV oder Handauflegen?
Wünschenswert für uns alle wäre ein zweigeteilte Laufbahn. Ja, ich höre schon den Aufschrei derer, die mit EAV und 45 min Gespräch zum POK gekommen sind. Ich habe aber einen anderen Vorschlag: Führen wir doch wieder den Wachtmeister, Ober- und Hauptwachtmeister ein und verlängern die Aufstiegsmöglichkeiten im mD in einer Art Stabsmeister + Stabsmeister / mZ. Wir hätte alle bessere Aufstiegschancen. Natürlich müsste man daan das Eingangsamt auf ein entsprechendes finanzielles Nivea heben. Weiterhin wären m. E nach bestimmte Beförderungsmöglichkeiten an dauerhaft besondere Leistungen gebunden (die Amtszulage z.B.) - siehe der Kollege mit 4 x 9 in der Beurteilung. Weiterhin sollte mehr mit Lob und Tadel gearbeitet werden, nun nicht gleich in schriftlicher Form, das führt zu Frust, sondern beim persönlichen Kontakt mit dem Vorgesetzten. Das setzt nun wieder voraus, dass der Vorgesetzte das kann. Die sind aber vielfach auf Grund ihres jugendlichen Alters völlig überfordert mit solchen Dingen oder so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie die Dinge der täglichen Arbeit gerade so meistern - das gilt nicht für alle, aber leider sprechen sich die unangenehmen Dinge eher rum als die normalen Querelen des Dienstalltages.
Zum Forum selbst:
warum müssen hier einige solchen Dampf ablassen, dass es in Beleidigungen ausufert. Versetzt Euch doch mal in die Lage des Kollegen, der hier seine, aus seiner Sicht gemeinte, Perspektivlosigkeit aufzeigt. Greift ihn nicht an, sondern greift das Problem auf. Diese Leute gibt es auch in Eurer eigenen Dienststelle. Stellt Anforderungen an diese Leute und lasst sie nicht als KSB ohne Zusatzfunktion versauern! Aus solchen Leuten kann man was machen! Ob er nun im Osten die Zeit doppelt angerechnet bekommen hat oder nicht ist mir persönlich sch…egal. Kurz nach der Wende war der Osten froh, dass es Kollegen gab, die hier her kamen und uns unterstützt haben.
Ich selbst bin auch PHM/mZ und 45 Jahre alt. Ich freue mich darüber und bin der Meinung, wenn man mich ordentlich bezahlt, bekommt der Dienstherr auch ordentliche Ergebnisse. So ist meine Sicht der Dinge.
Dem KSB
möchte ich sagen, dass er sich seine Perspektive entweder durch all zu lasche Vorbereitung auf das EAV selbst verbaut hat, vielleicht noch nicht reif für den Aufstieg war oder die Kommission des EAV ihn nicht im gD haben wollte. Mit 35 Jahren ausbefördert zu sein, sollte Dich beflügeln Deine Arbeit so gut zu machen, dass regelmäßig 8 oder 9 Rangpunkte erreicht werden. Schade, dass du selbst so mutlos bist. Suche Dir eine interessante Nische in der Arbeit der Bundespolizei und verwirkliche Dich darin, da kannst Du zeigen ob Du’s drauf hast und tritt das EAV mit 40 noch mal an.
Eintrag von PHM m.Z. Sachse am 12.Dezember 2008
@PVB
Schön das Du Dich sooooo gut auskennst. Für Deine Fahrstrecke kann keiner, auch die PVB auf der Straße haben zum Teil lange Fahrstrecken. Es geht aber nicht darum, sondern um die Polizeizulage. Bekommst Du etwa Flugzulage? Glaub ich nicht, denn Du fliegst ja nicht. Du bist aber auch nicht Hoheitlich tätig und dafür ist die Zulage gedacht. Somit ist es für alle PVB auf der Straße ein Schlag in’s Gesicht, wenn Beamte eine Zulage bekommen die sie nicht verdienen. Werden wir aber nicht ändern.
Viele Grüße
Eintrag von Der Alte am 12.Dezember 2008
Kann mal jemand bitte diese Neiddebatte abstellen. Ich weiss nicht was an Tag-/Innendienst so verwerflich sein soll. Ich habe es fast acht Jahre gemacht und bin dann aus eigenem Entschluß mit fast 50 Jahren wieder in den Schichtdienst gegangen. Tagdienst ist i. d. R. nicht Kaffeetrinken und Kuchen essen sondern Aktenberge und Termindruck. Ich möchte es auf absehbare Zeit nicht mehr machen.
Grüße an alle Neider
Eintrag von Sidewinder am 12.Dezember 2008
an @Der Kommentator & @Der Alte:
-sehe das eher hier als Neiddebatte und
z.T. mit schlechtem Stil zB. Wörtern wie “Hafennutte” (Zitat: @Der Kommentator)
Nicht mein Niveau !
Cu Jungs !
PS: wir sollten uns nicht selbst “zerfleischen”, sondern die GdP-Forderungen rege unterstützen !!!
Eintrag von PVB am 12.Dezember 2008
Hallo an alle perspektivlosen PHMmZ und solche die es werden wollen es gibt viele möglichkeiten sich innerhalb der BUPOL zu betätigen/ verwirglichen und nicht nutzlos zu sein. Werde doch polizeitrainer, das ist eine ehrenvolle herausforderung mit potenzial bis zur pension. Werden zur zeit gesucht wie Goldstaub und du hast immer was zu tun.Oder mach deine dir übertragenen aufgaben ordentlich und freuhe dich jeden monatsanfang über die zuwendungen deines dienstherren.
Andere sache. Wie wäre es mit einer neuen buschzulage? Diesmahl aber für die kollegen die aus dem osten in den westen müssen, um dort die arbeit zu erledigen?
Ein finanziller anreiz würde bestimmt einigen bei der entscheidungsfindung über den neuen dienstort helfen. Ich sage mal so flughafen FF/M oder München sind ja kaum wunschdienststellen für jemanden der haus und hof aufgeben muß weil seine dienststelle aufgelößt wurde und mann sich nach etwas neuem umsehen muß.Ganz abgesehen davon das es auch kollegen geben soll die noch eine intakte familie haben, wo es um frau und kinder geht. Das sind faktoren die man bei solchen personalmaßnahmen auch berücksichtigen sollte.
M.f.G
von Inselkind
Eintrag von Inselkind am 13.Dezember 2008
ich glaube nicht, dass hier eine neiddebatte der hintergrund für die vielen einträge ist.
ungerechtigkeit, ungleichbehandlung und vetternwirtschaft treffen es wohl eher.
mag sein, dass viele das nicht hören wollen.
aber etliche von den ach so gut beurteilten super-cop`s haben sich weder ihre beurteilung noch die dazugehörige note verdient.
ich könnte schon, wenn ich wollte, hierzu einige fakten aufzählen.
aber dann ginge die diskussion erst richtig los.
es gibt so etwas wie einen betriebsfrieden, ich versuche ihn zu wahren, auch wenn ich es nicht immer schaffe.
ich hoffe nur, dass die gdp, es für alle im rahmen ihrer möglichkeiten anpackt, auch für die beamten, die lange lange lange lange jahre dabei sind und dabei noch im bereich pm/pom durch die gegend rennen endlich verbesserungsmöglichkeiten schafft!!!!!!!!!!
sollte das nicht geschehen, klagt irgendwann, irgendeiner, bis hinauf zum bundesverfassungsgericht oder eu-gerichtshof.
die pendlerpauschale verstößt gegen das gg.
eine quotierung im mD, wo innerhalb dieses bereiches allen beamten die selbe laufbahn prüfung absolviert haben, aber nur 50 prozent nach a9/z kommen können verstößt ebenfalls gegen den gleichbehandlungsgrundsatz.
es ist an der zeit etwas zu tun.
vielleicht sollten alle “quotierten” sich zu einer sammelklage zusammentun.
ich bin dabei.
Eintrag von robin hood am 14.Dezember 2008
@ robin hood
Ich vermute mal, dass Du mit dem was Du als “Quotierung” bezeichnest die Stellenplanobergrenzen meinst.
Diese sind allerdings keine Erfindung der Bundespolizei sondern sie gibt es in jeder Verwaltung, auch in den Ländern, wobei die Anteile für A9 und A9z bei der Bundespolizei sogar höher sind, als in der allgemeinen Verwaltung des Bundes (m. W. A9z in der allgemeinen Verwaltung 6% bei er BPol 10%). Diese Obergrenzen gibt es auch nicht nur im mD, sondern in allen Laufbahnen. Sie sind auch schon vor Jahren vom BVerfG für Recht befunden worden.
Einen Rechtsanspruch auf “Beförderung” gibt es nicht.
“Sammelklage” ist nicht zulässig, wirf mal einen Blick ins Gesetz.
Versteh mich bitte nicht falsch, dies ist nur eine nüchterne Darstellung der Fakten.
Grüße
Sidewinder
Eintrag von Sidewinder am 14.Dezember 2008
MÖGE DEUTSCHLAND UNS SO TREU SEIN, WIE WIR IHM DIENEN !!!!
( abgewandelt aus dem amerikanischen )
Eintrag von BaPo m.D. am 14.Dezember 2008
@ sidewinder
Möchte dem nur zustimmen.
Tagesdienst bedeutet:
- kein DUZ
- keine Schichtzulage
- Zwangsmittagspause
- Andere schauen Einem mit miesen Hintergedanken in die
Karten
- Tratsch und ungebetener Flurfunk
- Hin- und Rückfahrt in der Rush-Hour
- Dienststelle oftmals nur schwer mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar
Der Oberberger
Eintrag von Oberberger am 14.Dezember 2008
welch Neid kann hier dem Forum frönen, wird er Tabellen nur verschönen, von ach so erfahrenen Beamten, welche doch unfähig sind, Selbiges im EAV zu bestätigen, und so verkommt der Aufstieg in die nächsthöhere Laufbahn zum Spiel der Intellektuellen mit dem Pöbel. Aber ein gewisses Maß an Wahrheit sei ihm gegönnt, denn Arroganz widerspiegelt den Betrachter, wenn er es unter Beweiß stellen muss. Und so sei verachtet der gehobene und höhere Dienst, denn er erkennt bisweilen Unfähigkeit, welche es im mittleren Dienst niemals geben wird bestraft mit autonomer Beförderungsgewalt. Im Ergebnis soll jedem PVB mindestens 10.000-€ p.M. ausgezahlt werden, da er unwiederbringlich jegliche Amtspflichten erfüllt und die Eidesformel des Diensteides verinnerlicht hat! ha ha
Eintrag von Adelheit und ihre Mörder am 14.Dezember 2008
Hallo KSB,
meine Anerkennung für die Zeit im Beitrietsgebiet. Du empfindest Dein PHMz sicher als Schmerzensgeld für die schlimme Zeit und den großen Aufwand in der DDR. Auch für die Frauen sollte mal was gemacht werden, damit die auch schneller Z sein können.
Eintrag von Jaqueline am 15.Dezember 2008
Das Thema PZ ist kein Neidthema, sondern es ist wirklich so.
Bei uns auf dem hafen in Frankfurt war vor einiger Zeit erhöhte Sicherheitsstufe. Die KSB mussten mit Schutzweste und und geladener Waffe auf Streife. Dies galt aber nur für den Streifendienst bzw. Kontrolldienst, der Innendienst und der 4. bzw. 7. Sztock hat das nicht interessiert. Macht der Verbrecher/Terrorist da vielleicht einen Unterschied. Also für was gibt es da die Polizeizulage? Kann natürlich seindas dies mit der Uniform verbunden ist, man fährt ja in Uniform nach hause.
Eintrag von EPOM am 15.Dezember 2008
Ungerechtigkeit oder Neid
Der Oberberger
ein Verwaltungsbeamter -
Tagesdienst bedeutet:
- kein DUZ
- keine Schichtzulage
- Zwangsmittagspause
- Andere schauen Einem mit miesen Hintergedanken in die
Karten
- Tratsch und ungebetener Flurfunk
- Hin- und Rückfahrt in der Rushhour
- Dienststelle oftmals nur schwer mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar
- keine Polizeizulage
- kaum Beförderungen
- 5 Jahre länger arbeiten!!!
Schichtdienst wäre schön!?
Bleibt nur die Hoffnung, dass wenigstens einige von den angestrebten Verbesserungen umgesetzt werden.
Eintrag von Blickwinkel am 16.Dezember 2008
Aufstiegsverfahren vereinfachen und beschleunigen.
Ich finde eine gute Sache.
Da ich nicht zu dem Personenkreis des mD gehöre, der sich im ausgeschöpften Bereich der Planstellenobergrenzen befindet. (geiler Spruch)
Sondern in dem Teil der nur bis A8 kommen darf, habe ich eine für alle im mD “quotierten” eine Befürchtung.
Habe mich versucht zu informieren, was eine beschleunigte und vereinfachte Aufstiegsvariante sein könnte.
Beispiel: PHM/Z -prüfungsfrei- nach A 10 gD + z.B. 46 Lj.
PHM -prüfungsfrei- nach A 9 gD
Ist für den betroffenen Personenkreis eine super Sache, gut so.
Bitte nicht falsch verstehen, es wird nicht morgen so kommen, aber scheinbar gibt es Überlegungen in diese Richtung.
Es ändert aber bedauerlicherweise nichts im Bereich des PM/POM.
Problem: Bisher hieß es es wird nach E/L/B beurteilt.
Kann ja jetzt nicht mehr sein, da diejenigen im mD bis A 8 nicht mehr befördert werden können.
Spätestens jetzt haben wir es geschafft ein Kastensystem - klasse, so eine fortschrittliche Personalpolitik!
Die bisherigen Aufstiegsverfahren sind für niemanden nachvollziehbar:
Es gibt da welche die eine bestimmte Planstelle innehatten, sie wurden per “Handauflegen” in den gD gebracht.
Dieser Personenkreis hatte eigentlich immense Verantwortung für die ihm unterstellten Mitarbeiter, er musste sich allerdings keiner Qualifizierung stellen.
Dann gab es den seeligen §16a Aufsteiger, selbiges wie oben, verantwortlich für die ihm unterstellten Mitarbeiter, musste auch dieser “Aufsteiger” sich keiner echten Qualifizierung stellen.
Prüfung ohne Bewertung.
Jetzt gibt es für den einfachen KSB die Möglichkeit des VAV, dieser Personenkreis ist in der Masse nicht für Führungsfunktionen vorgesehen.
Diese “einfachen” müssen eine wesentlich höhere Leistung bringen, obwohl sie im Vergleich zu den o.a. nicht diese hochwertigen Aufgaben wahrnehmen.
Diese Aufstiegsvariante kommt jedoch wieder nur für den nicht quotierten Beamten mD, der PHM ist und 40Lj. hat in Betracht.
Sollte es sich um einen POM handeln, Ätsch - geht nicht.
Dieser POM müsste dann wieder, da über 40 Lj. den 2-jährigen Praxisaufstieg in Angriff nehmen.
Unverhältnismäßig!!!
Wo bleibt die Gleichbehandlung, gerade in einer Behörde, die sich der Gerechtigkeit verpflichtet fühlen sollte.
Es wird nicht im gleichen Maß gemessen und das ist das einzige was in dieser Personalpolitik gründlich durchgeführt wird.
Verständlicherweise wünsche ich mir weiterzukommen.
Ich gönne natürlich allen die in den Genuß kamen eines dieser Aufstiegsverfahren zu durchlaufen die dazugehörige Beförderung.
Aber die Möglichkeiten sollten für alle im mD geschaffen werden.
Natürlich habe ich auch Verständnis für diejenigen die das Studium durchlaufen haben und damit verbunden einen Anspruch auf eine andere Ämterreichweite haben sollten als die Aufsteiger und einen anderen Verantwortungsbereich.
Zukunft bedeutet Veränderung!
Gerade jetzt wo ein Dienstrechtsneuordnungsgesetz “auf den Markt” kommt müssen diese positiven Änderungen zeitnah erfolgen.
mfG
Max Motzer
Eintrag von Max Motzer am 16.Dezember 2008
@ Der Oberberger @ Blickwinkel
Möchte dem nur zustimmen.
Tagesdienst bedeutet:
- kein DUZ
- keine Schichtzulage
- Zwangsmittagspause
- Andere schauen Einem mit miesen Hintergedanken in die
Karten
- Tratsch und ungebetener Flurfunk
- Hin- und Rückfahrt in der Rush-Hour
- Dienststelle oftmals nur schwer mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar
Hallo Oberberger, hiermit wären wir mal wieder bei meinem Lieblingsthema angelangt
-kein DUZ: wofür? ihr seid jeden Abend, Feiertag und Wochenende zuhause
-keine Schichtzulage: ihr kommt morgens so um 08:00 Uhr und geht so um 17:00 Uhr
- Zwangsmittagspause: der Schichtler weiß nicht ob, wann und wie lange er Zeit zum Essen hat
- Andere schauen Einem mit miesen Hintergedanken in die
Karten: uns Schaut der mündige Bürger mit aufgerissenen oder blutunterlaufenen Augen in die Selbigen
- Tratsch und ungebetener Flurfunk: gibt’s auch im Schichtdienst
- Hin- und Rückfahrt in der Rush-Hour: wer hindert Dich, so wie die Schichtler morgens um 05:00 Uhr los zu fahren?
- Dienststelle oftmals nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: morgens um 05:00 Uhr, oder abends um 21:00, 22:00 Uhr ist die Taktung des öPNV, besonders im ländlichen Bereich besonders dicht
- keine Polizeizulage: wofür?
- kaum Beförderungen: Obermeisterbauch
- 5 Jahre länger arbeiten: Schichtler haben statistisch gesehen 3 – 5 Jahre weniger Lebenserwartung
Im Übrigen wünsche ich natürlich auch den
Verwaltungsbeamten die schnellstmögliche Umsetzung der angestrebten Verbesserungen.
Wir brauchen Euch nämlich
G.u.K
Harald K.
Eintrag von Harald K. am 16.Dezember 2008
Die Perpektiven der Verwaltung verbessern, ist dieser Beitrag überschrieben.
OK, wir sind da sehr gespannt, leider nicht sehh optimistisch. Aber, im nächsten Jahr sind ja Wahlen, da könnte tatsächlich etwas passieren, bevor die ganz große Melkaktion kommt.
Zum Thema EAV:
Ich bin einer der wenigen, die dieses Verwaltungs-EAV schon zweimal erfolgreich gemeistert haben.
Aber in beiden Fällen bin ich an die Sach herangegangen, mit der Einstellung, überhaupt nichts zu wissen.
Jede Selbstüberschätzung rächt sich.
Also, Rechtschreibung bimsen, Grundrechenarten, Allgemeinbildung über Testbücher systematisch erweitern, Diktate, Aufsätze.
Richtig viel Arbeit, über ein dreiviertel JAhr fast jeden Abend einige Stunden lernen. Nicht fernsehen, nicht auf der Couch liegen.
Trotz Vollabitur.
Und auch nicht mehr ganz jung, mit 47, da lässt die Konzentrationsfähigkeit schon nach.
Für die Verwaltungsbeamten, die ein EAV zu bestehen haben, müsste es spezielle Tutorien geben, Lehrgänge zu denen sie herangezogen werden.
Bei den PVB läuft da meines Wissens wesentlich mehr.
Aber … es ist wirklich Arbeit.
Eintrag von NODROG12 am 17.Dezember 2008
@ EPOM
Zitat:”Die KSB mussten mit Schutzweste und und geladener Waffe auf Streife”
Oje, die tun mir aber leid. Tatsächlich mit geladener Waffe? Wo gibts denn so was?
*Ironiemodus aus*
Entschuldigung, das musste jetzt sein.
Eintrag von sl10 am 17.Dezember 2008
Moin moin!
Ich wünsche allen, kurz vor Weihnachten, dass unser Sportminister und seine Berater in sich gehen.
Da eine so “fortschrittliche” Polizei mit so einem hervorragendem Leitbild sich allen Bedürfnissen der “deutschen Bürger” widmet.
Ob Taliban in Afghanistan,
ob Piraten vor Somalia,
ob Kofferbomber in Deutschland,
wir können alles!
Ob VAV, ob EAV, ob 16a, ob Handaufleger wir sind gut aufgehoben, denn wir unterstehen einer kompetenten Führung die es in jeder Lage versteht, sich eloquent auszudrücken.
Im Wirtschaftszweig wurde daraus eine Finanzkrise.
Auf jeden Fall fröhliche Weihnachten Euch und euren Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!
…
Eintrag von Weihnachtsmann am 18.Dezember 2008
Eintrag von Blickwinkel am 16.Dezember 2008
Eintrag von Oberberger am 14.Dezember 2008
Hallo Blickwinkel, Hallo Oberberger,
siehe
Eintrag von Harald K. am 16.Dezember 2008, dass erklärt viel. Ich wünsche den Verwaltungsbeamten jedoch auch wesentliche Verbesserungen und das meine ich ehrlich. Aber mit eurem Eintrag kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen. Ist nicht böse gemeint.
Frohe Weihnachten
Eintrag von Irgendwie und Sowieso am 19.Dezember 2008
Irgendwie und Sowieso
es sollte deutlich werden, dass Verwaltungsbeamte und die meisten Tagesdienstler sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen
oder doch nicht?
- keine Polizeizulage
- kaum Beförderungen
- 5 Jahre länger arbeiten!!!
Eintrag von Blickwinkel am 20.Dezember 2008
Was die Verwaltungsbeamten sagen wollen: UNS geht es noch viel schlimmer … auch müssen wir uns von dem Nettolohn noch selbst versichern … rennen mittlerweile 2 Monate hinter den Geld her (Beihilfe), erhalten Mahungen von den Ärzten etc.! Was nutzt uns eine A7-9mZ Stelle, wenn wir nur A7 sind … auch mit einer 9 in der Beurteilung!
Lasst uns zusammen mit der GdP “kämpfen”, nicht gegeneinander!
Eintrag von V-Beamter am 21.Dezember 2008
Lieber KSB,
ein Vorschlag von mir:
- kündige bei der Bundeskriminalfeuerwehr ( ” Buschu ” )
- wandere aus,
- werde Pirat am Horn von Afrika
Dort hast du noch Perspektiven und Zukunft!!!
Eintrag von Herbert Brengel am 21.Dezember 2008
Lieber KSB,
ein Vorschlag von mir:
- kündige bei der Bundeskriminalfeuerwehr ( ” Buschu ” )
- wandere aus,
- werde Pirat am Horn von Afrika
Dort hast du noch Perspektiven und Zukunft!!!
Eintrag von Herbert Brengel am 21.Dezember 2008
Ohhhh man, wenn ich schon wieder lese: “Kündige doch”….welch ein Geseier!!! Da krieg ich schon wieder einen Hals….allein schon durch diese beiden Worte…das sind keine Argumente,nur hole Frasen!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch Euch Allen!
Eintrag von meisterkoch72 am 21.Dezember 2008
Streiche: “Frasen” , setze: “Phrasen”
Eintrag von meisterkoch72 am 21.Dezember 2008
Auszug aus dem Text der GdP:
…Verenkotte sah in beiden Bereichen ebenfalls Hanslungsbedarf für die Bundespolizei.
Der Minister gab -konkrete- Arbeitsaufträge, um in beiden Bereichen -zeitnah- -spürbare- Verbesserungen herzustellen.
Die Gewerkschaftsvertreter machten dazu in beiden Feldern konkrete Lösungsvorschläge….
Ich darf wahrscheinlich nicht erfahren welche konkreten Arbeitsaufträge Herr Schäuble gegeben hat.
Würde mich aber interessieren.
Ausserdem möchte ich eine Definition des Wortes -zeitnah- im Bezug auf die Lösungen zu den angesprochenen Problemfeldern erfahren. Um welchen Zeitraum geht es da???
Das Gleiche gilt für die Aussage -spürbare Verbesserungen-.
Was genau beinhaltet eine spürbare Verbesserung???
Als Gewerkschaftsmitglied steht es mir glaube ich zu die konkreten Verbesserungsvorschläge “meiner” Gewerkschaft zu erfahren.
Viel Spass in diesem Theater auch in 2009.
Frohes Fest und nen guten Rutsch!
Eintrag von maddin am 22.Dezember 2008
Lieber Maddin,
die konkreten Verbesserungsvorschläge dazu haben wir bereits mehrfach aufgezeigt und auch hier auf dieser Seite veröffentlicht. Die Verhandlungsergebnisse veröffentlichen wir, wenn wir sie konkret auf dem Papier haben. Rufe mich bitte unter 0172/8301116 an, dann kann ich Dir weitere Details auch persönlich geben. Ich wünsche Dir ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest und viel Glück und alles Gute im Jahr 2009.
Mit herzlichen Grüßen
Josef Scheuring
Eintrag von Josef Scheuring am 23.Dezember 2008
Danke für die schnelle Antwort Herr Scheuring.
Ich werde die angegebene Telefonnummer im neuen Jahr gerne nutzen.
mfG
maddin
Eintrag von maddin am 23.Dezember 2008