17. Dezember 2008
Im Rahmen der Sitzung des Bundespolizei - Hauptpersonalrates in Berlin wurden nach intensiven Gesprächen durch das Bundesministerium des Innern und durch den Präsident des Bundespolizeipräsidiums Potsdam folgende Grundentscheidungen zur weiteren personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei getroffen:
a. Grundlage für die Umsetzung sind die Standorte, die zum 1. März 2008 im Rahmen der Organisations-entscheidungen festgelegt wurden.Das gilt für alle Standortbereiche und damit auch uneingeschränkt für alle eingerichteten Bundespolizeireviere. Damit besteht Planungssicherheit für die Setzung bei den Revieren.
b. Grundlage für die anstehenden Setzungen und die weiteren Schritten zur Umsetzung sind die durch das BMI festelegten Dienstpostenstärken der einzelnen Oganisationseinheiten. Das gilt ausdrücklich auch für die zwischen dem Bundespolizei - Hauptpersonalrat und BMI vereinbarten Revierstärken.
c. Kolleginnen und Kollegen, die Dienstposten des mittleren Dienstes inne hatten, welcher im Rahmen der Neuorganisation in den gehobenen Dienst gehoben wurden, können auf diese gehobenen Dienstposten gesetzt werden. Sie müssen damit einverstanden sein, zukünftig den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst zu machen.
d. Kolleginnen und Kollegen, die sich freiwillig für die Schwerpunktbereiche der Bundespolizei bewerben, können direkt in diese Bereiche versetzt werden. Sogenannte Stehzeiten in der Bundesbereitschaftspolizei dürfen nicht mehr als Versetzungshinderungsgrund geltend gemacht werden.
e. Kolleginnen und Kollegen, die vor der Organisationsentscheidung einen als aufschichtungsfähig bezeichneten Dienstposten inne hatten, kann im Rahmen der weiteren Schritte zur personellen Umsetzung wieder ein aufschichtungsfähiger oder bereits dem gehobenen Dienst zugeordneter Dienstposten (z.B. Gruppenführer MKÜ)übertragen werden.
Weiter so Jupp!
zu c: Schön noch vor Weihnachten zu erfahren, dass man auf seinem Dienstposten bleiben darf.
Gerade dieser Kollegenkreis ist besonders für eine schnelle Überführung in den gD geeignet, weil die Arbeit sich ja nicht geändert hat, nur die Qualität der Arbeit erfuhr durch die Neuorganisation eine “höhere” Würdigung.
Bleibt an der Vereinfachung/Verkürzung des begrentzen Praxisaufstiegs dran!
Eintrag von Captain Future am 17.Dezember 2008
und wann kümmert sich mal einer um die leute von den ex-ämtern?????????
Eintrag von horst am 17.Dezember 2008
Wie steht`s mit dem AZV-ERLASS ???
Laut Meldung vom 12.12.08, siehe unten, sollte dieses Thema doch auch behandelt werden.
Am Montag, 15. Dezember 2008 werden der Bundespolizei - Hauptpersonalrat und das Bundesministerium des Innern Gespräche in der Sache aufnehmen. Die GdP wird über den weiteren Fortgang berichten.
Ich hoffe, dass die Sache nicht wieder im Sande verläuft und endlich mal klare und verbindliche Fakten geschaffen werden.
Eintrag von Bembel am 17.Dezember 2008
Genau, was ist mit den Leuten? Wonach wird gesetzt? Es kann nicht sein das in der Nachbardirektion (ehem.FF/O)die Sozialpunkte von den Beamten abgefragt werden und bei uns (ehem. HRO jetzt BBS)nichts passiert.Im Gegenteil,es wurden solche Bemerkungen gemacht “wer soll denn jetzt Sozialpunkte auswerten.Da müssten ja extra Leute abgestellt werden.”Diese Äußerungen von der Führung.Nehmt dieses mal als Thema.
Eintrag von qwer am 18.Dezember 2008
“a. Grundlage für die Umsetzung sind die Standorte, die zum 1. März 2008 im Rahmen der Organisations-entscheidungen festgelegt wurden.Das gilt für alle Standortbereiche und damit auch uneingeschränkt für alle eingerichteten Bundespolizeireviere. Damit besteht Planungssicherheit für die Setzung bei den Revieren.”
Na, das ist doch mal ein klares Wort! - Gute Arbeit, HPR!
Jetzt bin ich nur mal gespannt, was das gesprochene (oder auch geschriebene?) Wort wert ist. - Oder, anders gesprochen: wie lang die Bremsspur wird…..
(Der Vergleich liegt nahe, da man im Bereich Weil munter weiter daran feilt, die in o.a. Organisationsentscheidung enthaltenen Reviere Basel Bad.Bhf. und Neuenburg plattzumachen; von der ursprünglichen Zusage: an jeden ehemaligen Inspektionsstandort mindestens ein Revier - wollen wir im Zusammenhang mit Lörrach erst garnicht reden!)
Aber sei´s drum: die mit Einführungserlaß vorgeschriebenen Übergangsregelungen wurden für diesen Bereich ja auch konsequent ignoriert , was aber “weiter oben” offenbar niemanden so recht interessiert hat.
Es stellt sich also in diesem Zusammenghang offenbar auch die Frage, wer in dieser Organisation denn nun das Sagen hat….
Fakt ist, daß viele “Hüh” und mindestens ebensoviele “Hott” rufen… (Ganz offensichtlich hat aber niemand die Traute, auch mal “Brrrrr” zu sagen….)
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 20.Dezember 2008
Lieber Gerhard,
im Bereich Weil wirkt ein Herr, für den Recht und vereinbarte Grundlagen immer dann besonders wichtig sind, wenn er damit Attacken gegen seine eigenen Kolleginnen und Kollegen fahren kann. Wenn es allerdings um Festlegungen geht, die ihn selber oder sein eigenes Handeln betreffen, dann löst sich offensichtlich diese Haltung bei ihm überhaupt nicht aus. Recht gilt in unserem Land nur noch für die kleinen Leute. Während ein Taschendieb richtigerweise bestraft wird laufen die, die aus reiner Gier Milliarden Steuergelder vernichtet und viel tausend Arbeitsplätze kaputt gemacht haben, als ehrenwerte Männer durchs Land. Das ist Deutschland am Ende 2008. Gerd, lasse uns gemeinsam weiter die “Finger in die Wunden” legen, auch wenn wir wissen, dass wir manchmal gegen “Windmühlen” ankämpfen. Besser als Schweigen ist es auf jeden Fall. Und ohne diesen Einsatz wären die kolleginnen und Kollegen häufig ganz wehrlos. Ich danke Dir für Deine engagierte Arbeit, wünsche Dir und Deiner Familie ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und Gesundheit, viel Kraft und alles Gute im Jahr 2009.
Mit herzlichen Grüßen
Eintrag von Scheuring Josef am 20.Dezember 2008
“….Wenn es allerdings um Festlegungen geht, die ihn selber oder sein eigenes Handeln betreffen, dann löst sich offensichtlich diese Haltung bei ihm überhaupt nicht aus.”
Eintrag von Scheuring Josef am 20.Dezember 2008
….so sieht´s aus, Jupp! - Deshalb wird ja auch hier die unselige “Befragung” zum Probelauf eines neuen Dienstplanes (mit höchst undemokratischen Mitteln; Du kennst die Story….) trotz eures mit dem BMI erwirkten Moratoriums von vorgestern ungebremst weitergeführt….
Wie dem auch sei:
Auch Dir und Deiner Familie ein hoffentlich unbeschwertes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!
Gruß Gerhard
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 20.Dezember 2008
Der besagte Herr, welcher in Weil am Rhein wirkt, ist an Arroganz und Selbstherrlichkeit kaum noch zu übertreffen. Dies mag jedoch auch daran liegen, dass er von zu vielen Abnickern umgeben ist, die entweder noch von einer guten Beurteilung abhängig oder einfach obrigkeitshörig sind. Das schlimme an der Sache ist jedoch die Tatsache, dass sich die Motivation der Beamten an vorderster Front auf einem historischen Tiefpunkt befindet, dies aber offensichtlich nicht von den zuständigen Stellen wahrgenommen wird. ( Kein DGL wird gegenüber der Führung einräumen, dass viele seiner MA die Schnauze gestrichen voll haben.) Also wird immer so weiter gemacht und zurück bleibt dann ein großer Scherbenhaufen. Der zukünftige Nachfolger vom besagten Herrn ist wahrlich nicht zu beneiden. Anstatt immer wieder den bestehenden Dienstplan in Frage zu stellen, zeit-und kostenaufwendige Befragungen durchzuführen, ständig neue Projektgruppen ins Leben zu rufen, wäre es angebracht, eine anonyme Befragung aller Mitarbeiter durchzuführen, z.B. anhand eines gemeinsamen durch Dienstleitung/ Personalrat erarbeiteten Fragekatalogs.
Dies dürfte jedoch nicht gewünscht sein. Festzuhalten bleibt noch, dass so Schlagwörter wie “Leitbild und Kooperativer Führungsstil”, wenn sie nicht gelebt werden, einfach nur Phrasen sind. Gefragt sind nur noch Visionen und die ändern sich dann alle 2-3 Monate.
Aber es bleibt ein Trost, mit Gerhard Medgenberg wird der besagte Herr hoffentlich einen Personalrats- Vorsitzenden bekommen, der nicht alles so hinnimmt, sondern vieles hinterfragen wird.
Gerhard kann es jedoch nicht alleine richten, er braucht dafür unsere Unterstützung, möglichst auch von der jüngeren Generation, da die Zeiten vermutlich nicht einfacher werden dürften.
Also dann ein besinnliches Weihnachtsfest und ein hoffentlich besseres Jahr 2009 wünscht Euer Vati.
Eintrag von Vati am 21.Dezember 2008
Warum sollte es in Weil anders sein als am Flughafen München. Hier traut sich auch niemand, eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen. Ist ja eigentlich auch verständlich, weil das Ergebnis eh schon feststeht. Aber leider (ich muss “leider” schreiben) funktioniert es immer noch, dass der Dienstbetrieb aufrecht erhalten wird. Wahrscheinlich wachen einige Herren erst auf, wenn der ganze Laden so richtig den Bach hinuntergeht.
Wenn man sich fragt, wer oder was Schuld an dieser ganzen Situation hat, dann kann man bei der Politik anfangen und sich herunterarbeiten bis zu den Leitern einzelner Org.-Einheiten. Wenn man sieht, mit welcher Arroganz solche Leute ihren Mitarbeitern entgegen treten, mit welcher Intoleranz den Ängsten und Sorgen der Mitarbeiter begegnet wird, fragt man sich schon: Wo haben diese Vorgesetzte gelernt, Personal zu führen? Sind die Indianer nur noch Nummern auf dem Personalblatt?
Ich wünsche Euch ein ruhiges Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familien und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009 (auch wenn ich Letzteres nicht zu glauben vermag)
Gruß
Bensen
Eintrag von Bensen am 22.Dezember 2008
solang wir,die indianer, es immer wieder hinbiegen, solch dienstpläne auch unterhalb von vernüftigen stärken am laufen zu halten so lang wird sich auch nichts ändern. sagen sich doch die häuptlinge: ” bitte, es geht doch!”
und solang wir indianer von unseren häuplingen beurteilungsmäßig abhängig sind, wird es auch nichtanders werden.
Eintrag von Faulibär am 31.Dezember 2008
Das aktuellste Schmankerl des besagten Herrn aus der südwestlichen Inspektion ist seine Auslegung von Demokratie.
Nach einer Mitarbeiterbefragung hinsichtlich eines neuen Schichtblockmodells wurden kurzerhand die Stimmzettel, auf denen unter Bemerkungen für eine Beibehaltung des aktuellen Modell votiert wurde, für ungültig erklärt (immerhin 52%, was eigentlich die Mehrheit darstellt).
Eintrag von Suedlaender am 14.Januar 2009