+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

15. Dezember 2008

Mordanschlag auf Polizeichef: Politik darf nicht zur Tagesordnung ĂŒbergehen

Berlin, 15. Dezember 2008

Als vorlĂ€ufigen Höhepunkt wachsender Gewalt gegen Polizeibeamte hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, den Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl bezeichnet. Angesichts der zunehmenden Angriffe auf Polizeibeamte dĂŒrfe die Politik nicht zur Tagesordnung ĂŒbergehen.

Freiberg: „Auch in der rechten Szene ist es die neue Strategie, direkt gegen Polizisten vorzugehen“. Es gebe viele Polizisten, die von Rechten bedroht wĂŒrden. Kollegen, die sich im Einsatz gegen Rechts engagierten und Verantwortung trĂŒgen, wĂŒrden bedroht und zu Hause belĂ€stigt. Ihre Familien wĂŒrden mit Telefonterror ĂŒberzogen, „Steckbriefe“ der Beamten kursierten.
Freiberg: „Die Rechten werden immer dreister, immer gewalttĂ€tiger. Sie schrecken vor nichts zurĂŒck, wenn sie auch nur die Chance haben und die Polizei gerĂ€t immer mehr ins Visier rechter Gewalt.“

Der GdP-Vorsitzende plĂ€diert fĂŒr ein konsequentes Vorgehen gegen rechte Gewalt: „Die Justiz muss hier richtig hinlangen. BewĂ€hrungsstrafe darf es nicht mehr geben.“ FĂŒr ihn sei es unverstĂ€ndlich, dass die NPD nicht verboten werde. Freiberg: „Diese Partei ist ein Wolf im Schafspelz. Ihr BemĂŒhen, sich ein bĂŒrgerliches MĂ€ntelchen umzuhĂ€ngen, ist nur Strategie. Dass diese Partei auch noch Steuergelder abkassieren kann, ist ein Skandal.”

Einträge:

Ein extrem tragischer Fall mit großem Medieninteresse.
Dem Kollegen gute Besserung. Hoffentlich werden die TĂ€ter schnell ermittelt.

Tragisch ist aber auch, dass ich auch mindestens jedes Wochenende an dem ich arbeiten muss, in extrem gefÀhrlichen Situationen zu recht kommen muss. Leider interessiert das niemanden.

Eintrag von Bahnhofs- Streifer am 16.Dezember 2008


“Leider interessiert das niemanden.” - vorher nimmst du diese Erkenntnis und warum musst das Elend eines anderen Menschen durch den “Ich” - Bezug in`s VerhĂ€ltnis setzen ?

Eintrag von Reiner Vonvielen am 16.Dezember 2008


Ein jeder Kollege befindet sich in einem Arbeitsbereich mit einer erhöten GefÀhrdung, das bringt das Berufsbild des Polizisten nun mal so mit sich. Hierzu hat sich ein jeder, der diesen Beruf ergriffen hat, im Vorfeld Gedanken gemacht.

Die fehlende Aufmerksamkeit in den Medien fĂŒr “Gewalt gegen Polizisten” sollte aber nicht zu einem Vergleich mit dem Anschlagsopfer Alois Mannichl herhalten! Dem Alois wĂŒnsche ich an dieser Stelle eine schnelle Genesung!!

Meiner Ansicht nach sollte es auch möglich sein mit seinem Namen einen Eintrag zu verfassen, anstatt sich eines Pseudonyms zu bedienen.

In dem Sinne
Ole

Eintrag von Ole Bielenberg am 16.Dezember 2008


Schuld ist die Politik und die Jstiz. Schon Schily ist mit einem Verbotsantrag der NPD gescheitert.
Ich glaube nicht, dass es diesmal funktioniert.
WĂŒnschwenswert wĂ€re es, dass diese braune Sumpf verschwindet.
Aber vielleicht muss erst ein Kollege sein Leben lassen, bis die Sesselfurzer in Berlin und anderswo reagieren.
Kollege Mannichl war nicht weit davon entfernt, sein Lebenzu verlieren. Dem Kollegen gute Besserung.
Es mĂŒssen knallharte Strafen her, wenn Polizeibeamte verletzt oder umgebracht werden.
Aber es fÀngt ja schon viel weiter unten hat, nÀmlich dass Beleidigungsanzeigen gegen Kollegen eingestellt und nicht verfolgt werden. Wir alle sehen die Steigerungen.

Eintrag von DocHolliday am 16.Dezember 2008


Der Doc Holliday hat es kurz und einfach auf den Punkt gebracht.
Von Berlin ist ja in dieser Hinsicht nichts zu erwarten außer Betroffenheitsbekundungen und das ĂŒbliche GeschwĂ€tz von wegen Verbotsantrag und die ewige Rufe nach schĂ€rferen Gesetzen.
Das seit jahren sich verschÀrfende Bagatelisieren von WiderstÀnden,Beleidgungen und anderer Delikte gegen Vollstreckungsbeamten durch die Justiz lÀsst uns als Uniformierte bei gewissen Randgruppen mittlerweile zur Lachnummer verkommen.
Wir haben genug Gesetze nur mĂŒsste man diesen mal wieder mit Nachdruck Geltung verschaffen.
Aber da sehe ich bei unseren lebensfremden Juristen absolut schwarz.
Ein Vertrauen in die Justiz besteht sowieso nur noch bei den Mitmenschen, die GesetzesĂŒbertrettungen begangen haben. Z.B. GeschĂ€digte können schon lange nur mit dem Kopf schĂŒtteln was unsere selbstherliche Justiz so treibt.
Aber so ist das in der Bundesrepublik des Jahres 2008, wer einen akademischen Titel hat ist unangreifbar.
Kritik an den Eliten durch den Pöbel ist unerwĂŒnscht und wenn Kritik vorgebracht wird, so wird sie als populistich gebrandmarkt.
Aber macht ruhig weiter so, die Zerstörung des Rechtsstaates setzt von oben ein, nicht von unten.

Unsere Justiz macht es den einfachen Geistern unseres Landes leicht sich in die RadikalitĂ€t zu flĂŒchten wenn man merkt, das dieses System nur noch zur Befriedgung der Eitelkeiten einiger Juristen dient.

Eintrag von shottersheriff am 17.Dezember 2008


@shottersheriff
danke, dem ist nichts hinzuzufĂŒgen…..

Eintrag von Hans am 18.Dezember 2008


Terroristische Gefahr,ganz nah.

Ich vermisse Hinweise, was wir selbst versÀumt haben und lese Schuldzuweisungen an die Politik und an die Justiz.

Sie gehen inzwischen brutal gegen einzelne Polizisten vor. Was nĂŒtzen Schlagzeilen ohne wirkliches Engagement? Lassen wir uns gegenseitig nicht im Stich! Lasst uns darĂŒber reden und dann handeln!

Zitat: Konstantin Wecker
Seit Jahren haben Menschen wie Alois Mannichel, die das Treiben der Nazi-Szene beobachtet und mutig bekĂ€mpft haben, auf die wachsende, terroristische Gefahr von Rechtsaußen hingewiesen. Die demokratische Bevölkerung zu alarmieren, ist leider nur sehr ansatzweise gelungen.

Eintrag von jbj am 27.Dezember 2008


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln