Zwischenbilanz – was hat das Attraktivitätsprogramm für die Bundespolizei gebracht ?

Das Attraktivitätsprogramm für den Bundesgrenzschutz/Bundespolizei wurde ab dem Jahr 2001 durch die Gewerkschaft der Polizei mit dem Bundesminister des Innern verhandelt und ab dem Jahr 2002 umgesetzt. Das Attraktivitätsprogramm läuft noch bis 2013 weiter.

Veränderungen in der Planstellenstruktur des Bundesgrenzschutzes/Bundespolizei von 2001 bis 2008 ( Istbesetzung jeweils zum 1. Juni):

2001:                  2008:

A 7                                  9384                    1970

A 8                                  9293                    9043

A 9 m.D                           5457                    8316

A 9 m Z                           2234                    3284

A 9 g .D.                           420                    1219

A 10                                1317                    2819

A 11                                1169                    2342

A 12                                  527                    1048

A 13                                  318                      526

Im Jahr 2008 wurden 7.664 Kolleginnen und Kollegen weniger im Bereich A7/A8 bezahlt als im Jahr 2001.

Gleichzeitig wurde die Anzahl der KollegInnen nach A 9 und A 9 mZ um 3.936 erhöht.

Die Stellen im gehobenen Dienst wurden von 3.751 auf 7.954 Stellen mehr als verdoppelt.

Insgesamt wurden im Zeitraum 2002 – 2008 mehr als 20.000 zusätzliche Beförderungen (neben den Beförderungen aus Ruhestandsdaten) in der Bundespolizei durchgeführt.

Im Zuge der Verhandlungen über das Attraktivitätsprogramm wurde mit dem damaligen Bundesinnenminister Otto Schily auch die Namensänderung von Bundesgrenzschutz zu Bundespolizei verhandelt und durchgesetzt.

Eine Verfassungsklage der Gewerkschaft der Polizei war die entscheidende Grundlage dafür, dass die Anpassung der Ostbesoldung an die Westbesoldung inzwischen für alle Bereiche der Bundespolizei realisiert ist.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken