„Wir sind zwar noch nicht imstande über Wasser zu gehen…, …aber darauf wohnen können wir.“

Die Unterbringung von zwei Hundertschaften der Bundespolizei in Kehl entspricht nicht dem üblichen Rahmen. Die BFHu und die TEHu aus Hünfeld sind auf zwei Hotelschiffen im Hafen von Kehl untergebracht. Da einfach nicht genung „normale“ Kapazitäten verfügbar waren, hat man zu dieser außergewöhnlichen Möglichkeit gegriffen.

Die Unterkunft trifft bei den Kolleginnen und Kollegen auf ein geteiltes Echo. Leider ist der Standard der Schiffe nicht gleich, weil die vertraglich vereinbarten Bedingungen seitens der Reederei nicht eingehalten wurden. Ein Teil der BFHu konnte kurzfristig in Ausweichquartieren untergebracht werden. Die Unterbringung auf dem schlechteren der beiden Schiffe ist jetzt nach Aussage der Betroffenen gerade noch zumutbar.

Auf dem anderen Schiff sind die Umstände deutlich besser. Dennoch wird die Unterbringung in den zwar recht gut ausgestatteten, aber kleinen Kabinen, nach einigen Tagen als beengend empfunden. Eine Einsatzunterkunft einer Hundertschaft mit allem Gerödel ist eben doch nicht mit einem Urlaub auf dem Hausboot vergleichbar.

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Themenbereich: Auslandseinsätze | Drucken