Eigene Versorgung ist die Grundlage für erfolgreiche Einsätze

– GdP-Bezirk Bundespolizei im Gespräch mit Präsident Seeger –

Kehl/Willstätt/Sandweier, 2. April 2009: „Die Qualität und Flexibilität der Versorgung durch eigene Beschäftigte ist durch externe Anbieter kaum zu erreichen. Sie ist auch beim Einsatz anlässlich des NATO-Gipfels eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz.“ Diese Einschätzung, basierend auf zahlreichen Gesprächen von GdP-Vertretern und Personalräten mit den Einsatzkräften, vertraten Jörg Radek und Heinz Selzner in einem Gespräch mit den Präsidenten Matthias Seeger und Friedrich Eichele sowie dem Polizeiführer der Bundespolizei Thomas Striethörster.

GdP im Gespräch mit Präsident Seeger (v. l.: Heinz Selzner, Präsident Seeger, Jörg Radek)

Präsident Seeger lobte das besondere Engagement der Beschäftigten an den Versorgungspunkten. Beispielsweise werden im Versorgungspunkt Willstätt täglich ca. 1.000 Einsatzkräfte versorgt und darüber hinaus ca. 2.500 Lunchpakete abgepackt und ausgegeben. Um diese Arbeit leisten zu können, sind knapp 40 Beschäftigte im Einsatz. Das Packen der Lunchpakete wird durch Kolleginnen und Kollegen aus den Fortbildungsstätten der Polizei Baden-Württemberg übernommen. Dieser Standard wird auch in den anderen Versorgungspunkten der Bundespolizei erreicht.

Auch am Versorgungspunkt Sandweier werden ca. 1.000 Kolleginnen und Kollegen voll versorgt. Die Versorger in Sandweier stellen täglich bis zu 11.000 Lunchpakete zuzüglich des dazugehörigen Erfrischungs- und Nachtzuschusses zusammen und schenkten bisher rund 8.000 Liter Kaffee aus
Die GdP fordert den Erhalt der Versorgungskomponente bei der Bundespolizei. Sie forderte Präsident Seeger zu einer kritischen Betrachtung der durch die Neuorganisation veränderten Strukturen auf. Sollte sich in den kommenden Einsätzen zeigen, dass die neue Organisationsstruktur den bewährten Qualitätsstandard nicht einhalten kann, sei hier unverzüglich gegenzusteuern.

Die Berliner Polizisten waren mit der Versorgung durch die Bundespolizei hoch zufrieden. Jörg Radek (Bildmitte) überreichte ihnen in Willstätt GdP- Buttons.

Hohes Engagement bescheinigten die Polizeiführer nicht nur den Versorgern. Alle Bundespolizistinnen und -polizisten leisten eine professionelle Arbeit, die auch über die Grenzen der Bundespolizei hinaus eine hohe Anerkennung findet, so die einhellige Meinung.

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Themenbereich: Auslandseinsätze | Drucken