GdP: Unerträgliche Gewalt gegen Polizei

„Die Gewalt gegen Polizeibeamte hat während der Mai – Krawalle erneut ein ganz unerträgliches Maß erreicht. Die Gesellschaft muß begreifen, dass diese zunehmende Gewalt gegen die Polizei nicht nur Leib und Leben unserer Kolleginnen und Kollegen gefährdert, sondern gegen den Staat im Ganzen gerichtet ist. Wir verurteilen diese Gewalt ganz entschieden und fordern alle gesellschaftlichen Gruppen auf, mit uns gegen diese Gewalt anzutreten“. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest. Die Vorgänge in der zurückliegenden Nacht machen nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei aber auch deutlich, wie unakzeptabel das Vorgehen der schwarz-roten Bundesregierung war, die Lebensarbeitszeit der vor Ort eingesetzten Polizisten des Bundes vom 60. auf das 62. Lebensjahr zu erhöhen. Wer Polizisten die über 60 Jahre alt sind in solche Auseinandersetzungen schickt, handelt vollkommen unverantwortlich. „Wir erwarten, dass die Politik ihre Entscheidung noch einmal überdenkt und wir erwarten weiter, dass das Bundesministerium des Innern die Dienstposten und damit die Arbeit der Bundesbereitschaftspolizei endlich so bewertet und bezahlt, wie es für diese hoch verantwortliche und gefährliche Polizeiarbeit amgemessen ist“, so Scheuring.

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken