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18. Mai 2009

Laßt uns an die Arbeit gehen!

von Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei

Die Personalratswahlen in der Bundespolizei sind beendet und wir möchten auch allen, die diese Wahlen in den Wahlvorständen in einer ganz schwierigen Situation vorbereitet und durchgeführt haben, ganz herzlich danken. Das Ergebnis der Wahl ist klar. Die Gewerkschaft der Polizei hat 63,5 % der gültig abgegebenen Stimmen erreicht. Den Rest teilen sich die drei weiteren, in der Bundespolizei vertretenen Berufsvertretungen. Damit ist zu dieser Wahl erst einmal genug gesagt. Laßt uns an die Arbeit gehen.  Der Entwurf für die Gewährung von zwei weiteren Tagen Zusatzurlaub als “vollkommen unzureichenden” Ersatz für zwei Jahre Lebensarbeitszeitverlängerung liegt auf dem Tisch.  Wir sind damit nicht einverstanden. Große Gruppen, die in der Bundespolizei zu unregelmäßigen Zeiten arbeiten, sind vom jetzigen Entwurf nicht erfasst. Wir wollen mehr. Sven Hüber hat unsere Forderungen zusammengefasst und wird sie für den Bezirk über den DGB in die Entscheidung einbringen.  Bundesinnenminister Schäuble hat unsere Forderung nach Erhöhung der Zulagen bei unregelmäßigen Zeiten aufgenommen. Wir werden unsere konkreten Forderungen jetzt noch einmal dem Bundesministerium des Innern erläutern und auf eine Entscheidung noch vor der Bundestagswahl 2009 drängen. Die Ausstattung und die Rahmenbedingungen für unsere Bereitschaftspolizei müssen dringend verbessert werden. Der Einsatz in Berlin hat das noch einmal sehr deutlich gemacht. Unser Forderungskatalog dazu liegt vor und  wird auch Thema der nächsten Hauptpersonalrats - und Bezirkspersonalratssitzung sein. Noch in diesem Monat werden wir den Kassenanschlag zur Vorbereitung der Beförderungen 2009 mit dem Bundespolizeipräsidium Potsdam besprechen. Wir wollen Beförderungen auch für die VerwaltungsbeamtInnen und wir wollen akzeptable Arbeitsgrundlagen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das haben wir vor der Wahl gesagt  und das streben wir auch nach der Wahl an.   Die Aus - und Fortbildungsorganisation der Bundespolizei muß zwingend weiterentwickelt und den notwendigen Aus - und Fortbildungsmassnahmen der Bundespolizei angepasst werden. Und die Ausbildungsorte für die, noch für das Jahr 2009  zugesagten Aufstiegsverfahren müssen jetzt bekannt gemacht werden. Auch darüber werden wir in den nächsten Tagen verhandeln.  Aber wir wollen jetzt auch das “sogenannte Laufbahnverlaufsmodell” auf die Tagesordnung setzen nachdem es die, die es ständig propagieren, bisher, aus welchen Gründen auch immer nicht getan haben. Dann werden sicher auch ihre 10.000 Unterschriften vorliegen. Und dann ist da noch das Ziel einer gerechten Dienstpostenbewertung. Die haben wir derzeit nicht und die arbeitenden Menschen in der Bundespolizei haben ein Anrecht darauf. Wir haben einen klaren Wählerauftrag und wir haben genug zu tun. Laßt uns an die Arbeit gehen.

Einträge:

Lieber Josef Scheuring,

bitte vergeßt auch nicht die Ungleichbewertung der Gruppenleiter 9/10 und 9/11.
Es kann meines Erachtens nicht sein, daß für gleiche Leistung unterschiedliches Gehalt bezahlt wird. Ich hoffe, Ihr nehmt diese Ungerechtigkeit auf Eure Liste und drängt auf Änderung.
Vielleicht könnt Ihr hierzu kurz Bescheid geben,

Danke im Voraus für Eure Mühen

Eintrag von Norbert am 18.Mai 2009


Hallo Gewerkschaftskollegen,
ich halte nichts von einem Laufbahnverlaufsmodell. Das erinnert mich stark an den schon überwunden geglaubten Sozialismus. Ich bin der Meinung solch ein Laufbahnmodell ist etwas für die Leistungsschwachen bzw. Durchschnittsbeamten. Die Leistungsstarken dagegen werden benachteiligt, weil der Lohn für eine überdurchschnittliche Leistung, eine wesentlich schnellere Beförderung, wegfällt. Was soll einen dann noch zur Leistung anspornen??? Eignung, Leistung und Befähigung tritt mit einem Laufbahnverlaufsmodell in den Hintergrund. Ein Rückschritt für die Bundespolizei.
Aber ich verstehe auch, dass die Gewerkschaft die Mehrheit bedienen muss. So wird es leider weiter mit uns bergab gehen.

Gruß Peter M.

Eintrag von Peter M. am 18.Mai 2009


Lieber Jupp,

genau das muss unser Motto für die nächsten drei Jahre sein. Kompetente Sacharbeit an der Basis, denn die Wahlbeteiligung gibt zu denken und muss Ansporn für dieses Motto sein.

Ich sehe aber weitere Handlungsfelder, u.a. die Revierstärken oder Änderung vor einer Evaluierung, bzw. trotz des politischen Druck eine Evaluierung verschieben, um eine beendete Reform zu evaluieren und nicht ein unfertiges Chaos, das auf undurchsichtigen, nicht nachvollziehbaren Personalberechnungsschlüsseln basiert. Personalmaßnahmen, die auf diese Zahlen fußen, sind einer “Modernen Verwaltung” nicht würdig.

Man stelle sich vor ein Autohersteller müsste 6000 Stück eines neuen Fahrzeugmodells herstellen und der Qualitätssicherer stellt bei der Abnahme fest, dass zwei linke Außenspiegel angebaut wurden und kein rechter. In unserer Behörde würden erst alle 6000 Fahrzeuge gebaut werden, um dann Änderungen vorzunehmen. Wie würde das Unternehmen handeln.

Hier sehe ich die Gewerkschaft gefordert, positioniert Euch gegen diese Entscheidungen, egal, ob ihr sie durchsetzen könnt, zeigt aber der Basis, wie sich die GDP aufstellt, denn die wartet schon lange darauf!

Viel Grüße

Eintrag von Dirk Stooß am 18.Mai 2009


@peter m.
Eignung,Leistung und Befähigung tritt solange nicht in den Hintergrund wie es den Artikel 33 Abs. Grundgesetz gibt:
“Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.”
Ich denke, dass sehr gute Leistungen eben auch in einem solchen Modell die Regelwartezeit bis zur möglichen nächsten Beförderung verkürzen können. Das muss dann nur so auch in die BPOL-LV reingeschrieben werden.
Ich bin da guter Dinge und kann nur hoffen, dass sich die Gewerkschaften auf ein für alle Seiten tragfähiges Modell gleich welchen Namens einigen können.

Gruß
running agent

Eintrag von running agent am 18.Mai 2009


Habe gerade einmal nachgeschaut. 9773 Unterschriften in wenigen Wochen. Da habe ich schon meine Zweifel. Ich habe jedenfalls gar nichts von dieser Unterschriftensammlung gehört. Das wäre schon ein Hammer, wenn das eine Falschmeldung für die Wahl gewesen wäre. In welchen Dienststellen wurden solche Unterschriften gesammelt? Könnt ihr das mitteilen.
Bernd

Eintrag von Bernd K. am 18.Mai 2009


Hä, was für Unterschriften???? Davon höre (lese) ich zum ersten Mal.

Eintrag von Jörn Baer-Berndt am 19.Mai 2009


Hallo Jupp,

in unserer Direktion gab es keine Unterschriftenliste. Davon höre ich jetzt das erste mal.

Die sollen die Unterschriften auf den Tisch legen, damit geprüft werden kann, wer da überhaupt unterschrieben hat.

Wir glauben, dass das alles Humbuck ist, genau so wie diese Modell.
Wer es genau liest wird feststellen, dass das ganze “hunsmisserabel” ist. Gute Leitstung zahlt sich nicht aus, und Beförderungen erfolgen viel zu spät und viel zu wenig???
Für Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte machen die “Anderen” doch überhaupt nix!

Es wird Zeit, dass diese “Schalatanerie” ein Ende hat!

VG First

Eintrag von First am 19.Mai 2009


Ein solches “Laufbahnverlaufsmodell” ist insbesondere für den gehobenen Dienst ein riesen Nachteil.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwas geben wird, was die Beschäftigten auseinander diffidiert.

Mir wird jetzt klar, warum auf keiner Personalversammlung solch ein Modell von der DPOLG vorgestellt wurde. Die haben doch Angst, dass sie geteert und gefedert werden - oder?

Mein Tipp:

Weiterentwicklung des ATP!
Kurze Überleitungslehrgänge
Weiterentwicklung des ODP (Öffnung der Ämterreichweite)

Eintrag von Tip am 19.Mai 2009


Werte KollegInnen,

wenn ich solche Einträge von Tip und First mit diesen eklatanten Rechtschreibfehlern lese, wird mir schwarz vor Augen.

Eintrag von Der Duden am 19.Mai 2009


Uns geht es darum, dass jetzt zügig und unstrittig geklärt wird was aus diesem Modell auf Grundlage der heutigen Rechtslage umgesetzt werden kann. Das derzeitige Dienstrecht dazu ist mit dem Dienstrechtsneuordnungsgesetz erst im Februar 2009 in Kraft getreten und einem solchem Modell grundsätzlich nicht förderlich. Die Bundespolizeigewerkschaft hat eine Stellungnahme zur Anhörung zum Dienstrechtsneuregelungsgesetz im Deutschen Bundestag abgegeben, sich jedoch mit diesem Sachverhalt überhaupt nicht beschäftigt.Die DPolG hat keine eigene Stellungnahme abgegeben. Der Deutsche Beamtenbund hat sich in dem Verfahren als Dachverband der beiden Organisationen für eine Einheitslaufbahn und gegen spezifische Laufbahnregelungen ausgesprochen. Die zweite zu klärende Frage ist, ob der Deutsche Beamtenbund jetzt bereit ist, rechtliche Änderungen im Sinne des Modells durchzusetzen.
Die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei haben das Recht auf diese Antworten um nicht Gefahr zu laufen, auf unrealistische Forderungen zu setzen und sich damit selbst in Nachteil zu bringen. In der Zwischenzeit und bis zum Vorliegen dieser Antworten werden wir so, wie von Tip gefordert, weiterarbeiten. Im übrigen spricht vieles dafür, dass man es bei der Argumentation für das Laufbahnverlaufsmodell mit der Wahrheit nicht so genau genommen hat.
Jupp Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 19.Mai 2009


Und Ihr steht hier für Eignung, Leistung und Befähigung.

Gut, das “TIP” den Begriff ATP nicht ausgeschrieben hat.

Kein Wunder das hier kurze Überleitungslehrgänge gefordert werden.
Ohne die Gewerkschaften, egal welcher Richtung, würden viele lieben Kollegen sonst kein Bein an die Erde bekommen.

Eintrag von M.D. am 19.Mai 2009


Moinsen!

Eignung, Leistung und Befähigung……….
Ich kann es nicht mehr hören.

Eine objektive Beurteilung der ELB gibt es doch in den jetzigen Beurteilungen gar nicht mehr.
Warum muss ich mich am neuen statusrechtlichen Amt messen lassen, wenn ich vorher meine Arbeit als KSB im Range eines POM und jetzt im Range eines PHM mache.
Soll ich meine “Aufsätze” jetzt mit Blümchen schmücken???

Überdies wurde ich bei der letzten Beurteilungsrunde durch meinen DGL mit nachfolgenden Worten bedacht:
“Sieh` diese Bezurteilung nicht als Nachweis über die Qualität deiner Arbeit, leider ließ mir die Quote keine andere Möglichkeit. Hebungen waren dieses Mal gar nicht drin!”
Als was, wenn nicht als einen Arbeitsqualitätsnachweis, soll ich die Beurteilung denn nehmen, wenn sie so extrem wichtig für eine Stellenbesetzung/Beförderung ist??

Für mich ist das Problem nicht so extrem, da ich bereits PHM bin und mir das Z sowieso von der “Backe putzen” kann.
Aber, alle die hier immer nur nach ELB schreien sollten sich mal etwas zurücknehmen, da es durchaus Kollegen gibt, die mit den “Füßen Fliegen fangen” könnten ohne davon zu profitieren (Quotierung).

Einen gesunden Mix würde ich für durchaus akzeptabel halten, damit nicht einige unglückliche Beamte für immer von einer Beförderung ausgekoppelt werden.

Gruß

AB

Eintrag von AB am 19.Mai 2009


Ich kann mich nur “AB” anschließen. Die sogenannte Eignung, Leistung und Befähigung ist ein schlechter Witz. In der Mehrzahl aller Beurteilungen wird die Quote herangezogen.
Was mich allerdings doch ein wenig wundert, dass in dem Beitrag “Laßt uns an die Arbeit gehen!” kein Wort von der Reform vorkommt, genauso wie bei der Führungskräftetagung in Blumberg im Mai. Ich bin ausbeförderter PVB (POM) in einer Einsatzhundertschaft, möchte in den Einzeldienst wechseln, muß aber auf den 4.Schritt (wann auch immer der stattfindet) warten, weil mir eine Stelle zugeteilt wurde.
Vorher war kein Wechsel möglich, weil nur POM sich bewerben durften und danach kam die Reform

Eintrag von Thomas am 19.Mai 2009


Servus

Na mal schauen, was jetzt passiert?! Ich hoffe doch ne Menge???

Kurz zum Norbert, das sind die Probleme, die der gD hat, wer kümmert sich eigentlich um die festsitzenden POM & POMín die nicht höher kommen aber die selbe Arbeit verrichten wie Kikos auch nicht besser bezahlt werden???
Ich bin mal gespannt, ob das Thema Ballungsraumzulage und die 5EUR DUZ Geschichte endlich weiter geht.
Auf der anderen Seite sollten wir doch froh sein, dass wir einen sicheren Job haben und nicht bei Mercedes & Co. gerade arbeiten, wo man sich auf massive Lohneinschnitte vorbereiten muss.
Die 0 Runde ist demnach nächstes Jahr vorprogrammiert!!!

Grüße aus dem schönesten Teil Deutschland, dem SÜDEN!!!

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 19.Mai 2009


Dem stimme ich zu. Nutzt die Wahlen aus, um noch ein paar Anhebungen DUZ/Wechselschicht etc. zu erreichen. Nach den Wahlen und der Vergabe weiterer Milliarden (oder sind wie schon bei Billiarden ? Wer soll da noch Durchblicken), wird es aufgrund chronischer Ebbe nichts mehr geben.

Eintrag von René am 19.Mai 2009


@Ballungsraumbewohner:

“Auf der anderen Seite sollten wir doch froh sein, dass wir einen sicheren Job haben und nicht bei Mercedes & Co. gerade arbeiten, wo man sich auf massive Lohneinschnitte vorbereiten muss.
Die 0 Runde ist demnach nächstes Jahr vorprogrammiert!!!”

Warum muss ich froh sein einen sicheren Job zu haben. Wo es der Wirtschaft gut ging und man dort richtig ordentlich Kohle verdienen kommte hat man über das Beamtentum gelacht und sich das Maul zerissen. ” Wir sind zu Faul zum Arbeiten und nur die Dummen werden Beamte weil sie nichts anderes können usw…!!!”
Jetzt wo es der Wirtschaft schlecht geht sind wir wieder die Dummen, weil wir Privilegien haben, einen sicheren Arbeitsplatz, und angeblich gutes Geld.
Und einen Vergelich mit Mercedes und Co. zu bringen ist erst ganz schlecht. Arbeiteten die armen Leute in den letzten Jahren überhaupt noch mehr wie 35 h die Woche bei voller Bezahlung. ( Bei uns 41h Woche) Und ich glaube, ein Arbeiter bei Mercedes hat für die Gehaltsklasse des mittleren Dienstes nur ein müdes Lächeln übrig. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ich habe die letzten 20 Jahre für meine Bundespolizei ordentlich gearbeitet und möchte dafür auch eine entsprechende Besoldung haben. Das es der Wirtschaft momentan nicht so gut geht finde ich schlimmm, ändert aber nichts an der Tatsache das meine Familie auch Leben will und ich für meine Leistung auch eine ensprechende Bezahlung erhalten möchte.

Eintrag von Frage am 19.Mai 2009


Eignung, Leistung und Befähigung…
da muß ich mal laut lachen. Die besten “Schauspieler” bekommen die besten Beurteilungen u.s.w.. So war es schon immer !!!
Und was die Reform betrifft; nach der Bundestagswahl werden wir sehen was davon noch übrig bleibt.
Dies ist meine persöhnliche Einschätzung.

Eintrag von Streik am 20.Mai 2009


Mich würde ja mal interessieren, was mit den Kollegen ist, die nach dem neuen Dienstneuregelungsgesetz ungleich behandelt werden?!? Ich sag nur BaL nach 3 Jahren Probezeit? Hab schon versucht, im Internet etwas Neues heraus zu bekommen… Von der Gewerkschaftsseite hört man ja leider auch nichts mehr!! Da ist es nach den Personalratswahlen auf einmal ganz still geworden… Gibt es denn nun konkrete Aussagen von den Herren aus dem BMI ?!

Eintrag von PMaster am 20.Mai 2009


Ich kann der Aussage von Peter M.leider nur hinzufügen, dass sie wohl aus mangelndem Sachverständnis, fehlender Anerkennung und pauschaler Abqualifizierung ggü. der Leistung anderer Kollegen und Kolleginnen herrührt. Dein Kommentar zeigt Selbstüberschätzung sowie unbegründete Ängste vor Hierarchverwässerung und befürchtetem Autoritätsverlust. Würde man den vielen Kollegen, von denen wiederum viele über zahlreiche Qualifikationen und Kenntnisse sowohl auf fachlicher Ebene als auch soziale Kompetenzen mitbringen, silberne Schulterstücke auflegen, kämest auch du nicht auf die Idee, dass diese keinen Aufstieg absolviert haben. Sie leisten täglich gute und sehr gute Arbeit, halten sich fit und verzichten zugunsten ihrer familiären Verpflichtungen wie Kindererzihung oder Betreuung Anderer auf Karriere. Sie bilden damit einen nicht zu unterschätzenden Teil des Rückrades auch unserer zukünftigen Gesellschafft, in dem sie in vielen Lebensbereichen Verantwortung übernehmen. Als ich meine Ausbildung beim Land Berlin absolviert habe, konnte ich derartig geschürte Ängste unter den Kollegen nicht erkennen. Die gegenseiteige Wertschätzung ist offenbar eine andere als in Teilen der Bundespolizei. Teamfähigkeit und gegenseitige Unterstützung zur gemeinsamen Aufgabenbewältigung stehen im Vordergrund, nicht die Anzahl der Sterne oder einst absolvierte Bildungsabschlüsse. Dies zeugte von Oberflächlichkeit. Der Hauptkommissar A11 verrichtet die gleiche Arbeit wie der Polizeimeister A7 und beide sind ein Team oft ohne Neid auf der einen und Missgunst auf der anderen Seite.Tatsache ist auch, dass frisch gebackene PK’s im Gru KW der Dir Hu’s oft hinten im Fahrzeug sitzen und POM führen. Niemand möchte dem jungen PK damit Führungskompetenzen absprechen sondern ihnen Zeit geben ihr auf der Fachhochschule theoretisch erworbenes Wissen mit dem praktischen Arbeitsalltag zu verknüpfen um zukünftig auch zu führen. Jeder Realist weiß, dass ein Studium allein, für die Bewältigung der vielfältigen polizeilichen Aufgaben ausreicht und dies auch nicht automatisiert erfolgt. Nicht aus zurückliegenden Prüfungen erlangte Lorbeeren sondern täglicher Fleiß und persönliche Motivation zeichnen einen guten den Aufgaben gewachsenen Polizeibeamten aus. Das derzeitige Beförderungssystem erscheint mir als wenig hifreich, da es lediglich durch die Quotierung und subjektive Einschätzung des Vorgesetzten über Erfolg oder Niederlage bestimmt und so wird es auch von den meisten Kollegen empfunden. Die Beförderungsetappen des Laufbahnverlaufsmodells könnten zu einer erheblichen Entspannung unter Kollegen , fortwährende Motivation (nach dem Motto ich weiß ich streng mich an und bin dann dafür auch mal drann) mit sich bringen und Gerechtigkeitsdefizite abbauen. Oder ist es deiner Ansicht nach gerecht und motivierend für alle, wenn in einer Inspektion (das ist die Tatsache) drei PHK’s mit 26 auf der einen Seite aber 50-jährige POM oderPM auf der anderen Seite ihre täglich Arbeit verrichten, ohne dass sich die Kollegen des m.D. etwas zu Schulden kommen lassen haben. Das war mein Beitrag.

Eintrag von Rocky am 21.Mai 2009


Lieber Rocky, lange lese ich schon in diesem und anderen Foren und überlegte schon das ein oder andere Mal auch etwas beizutragen. Herzlichen Glückwunsch zu deiner Antwort an den ewig gestrigen Peter M. Genau so ist es und erübrigt jeden weiteren Kommentar meinerseits. Gäbe es doch nur mehr mit unserer Meinung.

Eintrag von DD am 21.Mai 2009


Ich finde es super, dass die Arbeit nun beginnt und der Wählerauftrag erfüllt werden soll. Bitte vergessen Sie dabei aber nicht, dass die neu gewählten Personalräte in ihrer Gesamtheit das Mandat erhalten haben, uns als Beschäftigte zu vertreten. Es scheint mir schwierig genug zu sein, wenn man sieht, wie oft die gleichen Gewählten in unterschiedlichen Personalräten die akuten Probleme lösen müssen. Hut ab.

Eintrag von pauline2009 am 21.Mai 2009


Ja geht mal an die Arbeit!!!!!!!!

Brauchen wir erst eine Polizeiobermeistergewerkschaft
bis sich was in diesem Bereich bewegt?

Hey Altbeamter Jack äussere dich auch mal hierzu!!!

Ich habe es satt.

In unserer Inspektion ist es so, dass diejenigen, die aus einer -nicht- aufgelösten Abteilung von einem PHK raufgelobt wurden.
Dieser PHK darf mittlerweile nicht mehr alleine führen.
Er ist einfach zu gut!

Die Leute wurden -1996- mit Einigen aus einer aufgelösten Abteilung zum POM befördert.
Bis auf wenige Ausnahmen sind vom aufgelösten Teil die meisten auf der Strecke geblieben und dürfen weiter POM sein.

Hey Gewerkschaft ist das gerecht???

An den Kollegen Josef Scheuring: Was ist denn der aktuelle Stand die Kollegen “POM” mit über 25 Dienstjahren nach “vorne” zu bringen?

Gewählt habe ich die GdP, Mitgliedsbeitrag bezahle ich auch und ich zähle auf deine Aussagen.

Sicherlich sind die Planstellenobergrenzen schon durchgeklagt schätze ich mal, aber wahrscheinlich nicht oft genug.

Zeit um daran zu arbeiten!!!!!!!!

Eintrag von silver am 23.Mai 2009


Hi ihr

ich wünsche der neuen (alten) Spitze alles Gute und freue mich endlich mal wieder auf zählbare Ergebnisse!!!
Dafür ist die Gewerkschaft doch da.

In diesem Sinne,ich schaue malwieder rein…

Eintrag von Hoffnungsvoller am 24.Mai 2009


Servus Kollege Scheuring,

ich bitte hiermit nochmals um Antwort betreffend meiner Anfrage vom 18.05.09, (Ungleiche Bewertung der Gruppenleiter), auch wenn sich der Ballungsraumbewohner vielleicht wieder aufregt.
Vielleicht hast Du mal kurz Zeit und kannst ein paar Zeilen schreiben.

Danke Dir für Deine Mühen

Eintrag von norbert am 24.Mai 2009


Lieber Norbert, es gibt keinen sachlichen Grund die Gruppenleiter ungleich zu bewerten und es macht auch grundsätzlich keinen Sinn, im gehobenen Dienst Funktionen unterhalb der Ebene 9 - 11 auszubringen. Die Eingangsbewertung im gehobenen Dienst muß schon aus schlüssigen, personalwirtschaftlichen Gründen 9 - 11 sein.Dafür treten wir ein.
Herzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag
Jupp Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 24.Mai 2009


Sehr geehrter Herr Scheuring,

Sie schreiben in Ihrem Beitrag vom 19.05.09, dass diverse Angelegenheiten bezüglich eines Laufbahnverlaufsmodells mit dem DBB noch zu klären wären. Meine Frage ist, inwieweit es da überhaupt klärende Gespräche gibt, wie sich die Parteien einstellen, ob Verhandlungsbereitschaft vorliegt, wie die Zukunft diesbezüglich aussehen soll und ob es einen Zeitplan gibt. Sie schreiben auch, dass man bei der Argumentation für ein Laufbahnverlaufsmodell es mit der Wahrheit nicht so genau genommen habe.
Könnten Sie das bitte mal erläutern?
Ich denke schon, dass das die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen interessieren könnte.

Vielen Dank

Eintrag von marksman am 25.Mai 2009


Hallo Kollege Scheuring,
Die Personalratswahlen sind für die GdP erfolgreich verlaufen. Gerade wir älteren POM wählten die GdP, weil unsere Anliegen wohl nur mit Hilfe einer starken Gewerkschaft umgesetzt werden können.
Deshalb nochmals die Frage an den Kollegen Josef Scheuring: Wie ist denn der aktuelle Stand, die Kollegen “POM” mit über 30 Dienstjahren und über 50 Lebensjahre nach “vorne” zu bringen?
Ich wollte mich in diesem Forum aus Verbitterung und Enttäuschung eigentlich nicht mehr äußern, habe meine Meinung im Interesse aller POM und PM geändert. Dem Eintrag von Silver ist nichts mehr hinzuzufügen. Lieber Jupp, für eine Antwort aus erster Hand wäre dich dir sehr dankbar.

Eintrag von Altbeamter Jack am 25.Mai 2009


Hallo Jupp und Kollegen,

ich hätte einen Vorschlag für die GdP wie sie auf die Mißstände in unserer Behörde öffentlichkeitswirksam hinweisen kann.
Warum lässt die GdP nicht durch ein unabhängiges Institut eine wissenschaftlichen Grundsätzen eine Befragung von Polizeibeamten in der Bundespolizei durchführen?

Fragen wie Arbeits-, Berufs und Arbeitsmittelzufriedenheit, Vereinbarkeit des Berufs mit Familie und Familienplanung, physische und psychische Belastung durch den Dienst sowie weitere Themengebiete könnten dort abgefragt werden.

Ich denke die Befragung wäre alarmiernend und ein gutes Mittel um berechtigte Forderungen der Bundespolizeiangehörigen durchzusetzen!!

Was haltet ihr von dem Vorschlag?

Gruß Stefan. M.

Eintrag von Stefan Müller am 25.Mai 2009


Hallo Rocky,

ich kann dich wohl dahin gehend beruhigen, dass die schnellen Beförderungen, außer vielleicht in Spezialverwendungen wie FSB, auch im gD Geschichte sind.
Deine Argumentation bezüglich durchgehender Motivation aufgrund der Kenntnis, dass man ja auf jeden Fall befördert wird, kann man auch genau anders herum interpretieren indem ich die Frage aufwerfe: Warum soll ich mich denn dann überhaupt noch anstrengen wenn ich doch sowieso befördert werde?
Ich gebe zu, dass es bestimmt auch den einen oder anderen gibt, der unberechtigter Weise schlecht beurteilt ist.Aber die Mehrheit der Kollegen in der Bundespolizei wird entsprechend ihrer Leistung beurteilt. Man muss in diesem Zusammenhang leider immer wieder feststellen, dass es eine erheblich Diskrepanz gibt zwischen Eigen- und Fremdbild gibt.
Nicht jeder der seine Arbeitsleistung toll findet, macht sie auch im Vergleich mit anderen so gut.
Im Übrigen ist die immer wieder vorgebrachte Pauschalisierung wohl unangebracht, dass immer nur die “Schleimer” gute Noten bekommen. Vielmehr ist es doch so, dass die Kollegen sich mehr engagieren auch mal freiwillig ungeliebte Arbeit annehmen. Mit schleimen hat das wohl nichts zu tun. Daher haben solche Leute dann auch ein System verdient, indem sich Leistung noch auszahlt und nicht Dauer der Zugehörigkeit zu einer Behörde.
In Hamburg ist das System bereits eingeführt. Die Zufriedenheit der Kollegen ist dort aber auch nicht größer. Ergo lieber Rocky. Lieber klotzen und kämpfen statt zu meckern. Passt ja auch besser zu deinem Namen ;-)

Gruß Peter M.

Eintrag von Peter M. am 25.Mai 2009


Hallo Peter
1. Deine Interpretation lautet: Die Bundeswehr ist faul, denn sie hat ein Beförderungssystem nach Dienstalter.
2. Deine Behauptung lautet: Die vielen Beiträge von Kollegen zu dem Thema sind die wenigen ungerecht Behndelten oder leiden sie unter falscher Selbsteinschätzung.
Meine Einschätzung: Es gibt mehr resignierte Kollegen die sich angestrengt haben ohne Ergebnis und jetzt auch ohne Motivation als Kollegen die Nutznießer von einer Systemumstellung wären.
3. Klotzer gibt es bei uns genug vom Kapitän zur See bis zum Informatiker. Sie haben eines gemeinsam, denn sie sind überqualifiziert und daher ncht im höheren sondern im mittleren Dienst tätig.

Gruß Rocky

Eintrag von Rocky am 26.Mai 2009


“Aber die Mehrheit der Kollegen in der Bundespolizei wird entsprechend ihrer Leistung beurteilt.”
Eintrag von Peter M. am 25.Mai 2009

….Das halt´ich für ein Gerücht! - Ist auch alleine aus dem Grund nicht möglich, da es ja eine Quote zu erfüllen gilt!
Unser Hauptproblem sind aber nicht die Beurteilungs-, sondern die Beförderungsrichtlinien!
So lange, etwas vereinfacht ausgedrückt, an der Beurteilung a l l e s und am Rest n i c h t s hängt, wird sich an der Gesamtproblematik auch nichts ändern.
Es ist doch so, daß , auch aufgrund der Planstellenobergrenzen, jeder “leistungsstarke” jüngere Kollege, der früh befördert wird, seine Stelle und damit potenzielle Beförderungsmöglichkeiten umso länger blockiert, je früher er in den Genuss der Beförderung kommt!
Dass aber die Erfahrung (und auch seine bisherige Lebensarbeitsleistung!)eines zum Beispiel 50-Jährigen POM geringer zu bewerten ist, als ein gnadenloses “Zahlen produzieren” eines jüngeren Kollegen, der dann folgerichtig für sich eine der wenigen Beförderungsmöglichkeiten reklamiert, kann doch wohl auch nicht richtig sein!
Das ganze läßt sich übrigens nahtlos auch auf andere Besoldungsstufen und Laufbahngruppen übertragen.
Mitunter wünsche ich mir eines: so alt zu werden, um mitzubekommen, dass die heutigen “Jungen Wilden” am eigenen Leib erfahren, was es heißt, älter zu werden, die Welt etwas abgeklärter zu betrachten und auch festzustellen, daß das keinen mehr interessiert und alles nur an den gerade aktuell propagierten Maßstäben gemessen wird.- Auch, festzustellen, daß man rein physisch logischerweise nicht mit mehr als 20 Jahre jüngeren Kollegen konkurrieren kann und daraus dann vielleicht beim einen oder anderen die Erkenntnis wächst, daß die Beschränkung der Wahrnehmung auf “ZDF” vielleicht doch nicht so ganz richtig war! -
….Ich hock´dann als Opa daneben und grins´mir eins!

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 26.Mai 2009


Parolen helfen uns aber auch nicht weiter. Klotzen und kämpfen statt zu meckern? Das erinnert mich eher an den Sozialismus. Es muss einfach in allen Bereichen etwas passieren um die Motivation, insbesondere nach dieser Reform, wieder auf Vordermann zu bringen.
Deshalb auch meine konkrete Frage, ob es einen Zeitplan gibt und wie die Zukunft aussehen soll.
Die richtigen Ansätze sind meiner Ansicht nach schon da, egal wie das Kind heißt, aber es gehören halt immer zwei Vertragsparteien dazu eine Übereinkunft zu erzielen.

Eintrag von marksman am 26.Mai 2009


Jetzt mische ich mich auch mal mit ein!
Wie kann jemand ernsthaft behaupten, bei unserem “Verein” ginge es bei Beförderungen mit rechten Dingen (Eignung-Befähigung, Blablabla) zu!
Ich sage ein Beispiel: Nach einem Wechsel zu einer neuen Dienststelle war bei mir eine neue Beurteilung fällig. Mein Erstbeurteilter gab zu, mich kaum zu kennen, also folgerte er daraus, dass ich niemals die Note wert sein könnte, die ich mitgebracht habe. Sein Wortlaut:”Sie werden doch nicht glauben, dass ich Sie so gut beurteile, wie diejenigen, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite!”
Zu einer Verbesserung meiner Note kam es damals nicht, weil ich mich nach Wegfall dieser Planstelle schon wieder mal neu orientieren durfte (incl Umzug an einen neuen Wohnort). Völlig neues Aufgabengebiet (mittlerweile meine 5. Station) mit neuen Kollegen und Erstbeurteilern:”Sie sind ja neu hier, beweisen Sie erst mal, dass Sie eine bessere Note verdient haben!” Ja, und dann kam der Hammer der Quotierung. “Jetzt haben auch wir gemerkt, dass Sie ein sehr guter Mann sind, aber die Quotierung bindet uns die Hände und um es gleich zu sagen, es wird wohl noch schlechter werden!”
Mittlerweile: Altobermeister um die 50, mit 30 Dienstjahren, mehrfachem Wohnsitzwechsel aus dienstlichen Gründen und selbst kaum noch in der Lage, mich zu motivieren, obwohl ich dies nie für möglich gehalten hätte.
Traurige, aber wahre Realität, die völlig von der Führung ignoriert wird, das macht es noch schlimmer.
Und sicher, sogar ganz ganz sicher ist, dass es noch sehr viel mehr, ehemals guten Kollegen genauso geht. Wie kann der Dienstherr diesen Zustand lassen, ohne an sich selbst zu (ver-)zweifeln??

Eintrag von Oldie but POM (Goldie) am 26.Mai 2009


@goldie, ja so sieht es aus, Willkommen im Club. Vor allem wenn man jahrelang die selbe Arbeit für den selben “Arbeitgeber” macht. Man kommt aauf die neuen Dienststellen und Schwupp darf man sich hinten anstellen.Für mich Unverständlich.

Eintrag von Hans am 26.Mai 2009


Unsere Gruppen: Bundesfinanzpolizei

Wenig überraschend hat Bundesminister Peer Steinbrück (SPD) durch sein Ministerium mitteilen lassen, dass er keinen Anlass für den Ausgleich finanzieller Mehrbelastungen der in Ballungsräumen eingesetzten Beamten sieht. Im Gegenteil hält er die hohen Mietpreise und Lebenshaltungskosten angesichts der „hohen Lebensqualität“ in Regionen wie München für angemessen. Dazu bemüht Steinbrück die hinreichend bekannten Phrasen von besseren Bildungs-, Freizeit- und Kulturangeboten. „Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Steinbrück, der gerne mal den Verzicht auf Urlaub empfiehlt und auch Hartz-IV-Empfängern deren üppiges Einkommen vorrechnet, hält es für Lebensqualität und Vergnügen, wenn die vierköpfige Familie eines Zollobersekretärs mit großen Augen vor den Kinopalästen der Finanz- und Handelsmetropolen steht und die Plakate der Filme bestaunt, deren Eintritt sie sich nicht leisten können“, kommentiert der Vorsitzende der Bezirksgruppe Zoll in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Frank Buckenhofer die Antwort des Ministers.

Die Begründung der ablehnenden Haltung gegen Ballungsraumzulagen zeigt indes den Kern des Problems auf. Zugang zu Bildung und Kultur sollten alle Bürger haben. Die Politik zeigt jedoch keine Bemühungen, diese Grundbedürfnisse der Gesellschaft zu befriedigen. Schutzschirme und Unterstützung scheint es nur noch für den Finanzmarkt zu geben. Der Mensch ist längst aus dem Blickwinkel der Volksvertreter entschwunden.
„Der Kandidat Peer Steinbrück, der sich am Sitz der Gewerkschaft der Polizei im Wahlkreis Mettmann I um ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag bewirbt, ist am Wahlprüfstein ‚soziale Gerechtigkeit’ längst gescheitert. Rekordverschuldung und mangelndes Interesse an einer effektiven Bundesfinanzverwaltung für die gerechte Erhebung der Steuern sowie einer schlagkräftige Bundesfinanzpolizei zur wirksamen Bekämpfung des Steuerbetrugs sind ebenfalls keine Wahlempfehlung für Steinbrück“, so Buckenhofer.

Eintrag von Anton aus Tirol am 29.Mai 2009


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