GdP: Bundespolizei strebt an eine taktische Überziehschutzweste einzuführen.

Die Bundespolizei hat das Ziel, eine zusätzliche taktische Hülle für die vorhandenen Unterziehschutzwesten einzuführen. Damit soll das Tragen der bereitgestellten Unterziehschutzwesten auch als Überziehweste (Arbeitsbegriff ÜZSW leicht) als weitere Trageart ermöglicht werden. Vorbild für diese Variante soll eine, bei der hessischen Polizei eingeführte, taktische Hülle sein. Die Einführungs – und Beschaffungsregularien sollen zügig von einer kleinen AG auf dem Weg gebracht werden. Es ist angestrebt, die taktische Hülle ab Frühjahr 2010 beginnend, schrittweise und bedarfsorientiert auszuliefern. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit, die Schutzwesten im Rahmen der geltenden Konzeption weiterhin auch als Unterziehwesten zu tragen, uneingeschränkt gewahrt. Bei Gelegenheit dieser Arbeitsgruppe werden notwendige Aktualisierungen der Konzeption, die sich aus der Neuorganisation ergeben, ebenfalls berücksichtigt.

Die Unterziehschutzweste die der Kollege auf dem Bild trägt (links) ist Vorbild für die Unterziehschutzweste der Bundespolizei

Die Unterziehschutzweste die der Kollege auf dem Bild trägt (links) ist Vorbild für die Unterziehschutzweste der Bundespolizei

Das haben die Vertreter der Abteilung 6 des Bundespolizeipräsidiums Potsdam, Abteilungsleiter, Karl – Heinz Meyer und sein Mitarbeiter Hans Joachim Mentzel heute den Vertretern des Bundespolizei – Bezirkspersonalrates, Martin Schilff und Josef Scheuring in Potsdam mitgeteilt. Das Bundespolizeipräsidium Potsdam hat sich mit dieser Frage schon seit einiger Zeit beschäftigt und möchte damit eine Forderung der Kolleginnen und Kollegen -gerade auch aus bundespolizeilichen Schwerpunktdienststellen -wie der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main umsetzen. Diese Forderung war zurückliegend sowohl auf dienstlicher als auch auf personalrätlicher und gewerkschaftlicher Ebene an das Bundespolizeipräsidium herangetragen worden. Die Gewerkschaft der Polizei hatte diese Forderung mit einer Unterschriftenaktion und 1.500 dazu gesammelten Unterschriften verstärkt. „Das ist eine sehr gute Entscheidung des Bundespolizeipräsidiums, die die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort aufnimmt und in der Folge auch zu einer höheren Akzeptanz der dienstlich bereitgestellten Schutzwesten führen wird, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

Hier ist unser Artikel zu dem Thema, vom 21. April 2009, nachzulesen.

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken