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28. Juli 2009

GdP: Kostenfreie Impfung für alle Beschäftigten der Bundespolizei

Die Bundespolizei hat sich auf die Herausforderungen der sich entwickelnden Pandemie im Zuge der Influenza H1N1 ( Schweingegrippe ) eingestellt. Das stellte der oberste Arzt der Bundespolizei Dr. Roger Fischer in einem Gespräch mit dem Bundespolizei-Hauptpersonalrat in Berlin fest. Voraussichtlich bis Mitte September 2009 sei ein Impfstoff verfügbar. Mit diesem Impfstoff können dann die Beschäftigten der Bundespolizei und damit neben den PolizeivollzugsbeamtInnen auch den ArbeitnehmerInnen und VerwaltungsbeamtInnen an flächendeckend eingerichteten Impfstandorten geimpft werden. Zur Prävention gegen die Influenza H1N1 sind zwei Impfungen erforderlich. Die Impfungen sind freiwilling und kostenlos. Dr. Roger Fischer appellierte in diesem Zusammenhang an alle Kolleginnen und Kollegen, diese Impfungen wahrzunehmen. Weiter stellte Dr. Fischer fest, dass Schutzvorkehrungen wie Handschuhe, Schutzbrillen und Mundschutz an den Dienststellen in genügendem Maß vorhanden sind und nach Bedarf eingesetzt werden können. Grundsätzliche Anordnungen zum Tragen dieser Schutzvorkehrungen gebe es aber nicht. Dr. Fischer stellte weiter fest, dass nach dem bisherigen Verlauf der Influenza H1N1 grundsätzliche Schutzmaßnahmen aber keinerlei panischen Reaktionen angezeigt seien. Der beste Schutz gegen Ansteckung sei neben den anstehenden Impfungen eine ständige, gute, allgemeine Grundhygiene, wie häufiges Reinigen der Hände. Die Gewerkschaft der Polizei hatte bereits am 27. April 2009 gefordert, die Bundespolizei zügig und umfassend auf die aufkommende H1N1 Pandemie einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Einbau von Schutzscheiben in die Kontrollschalter u. a. am größten deutschen Flughafen Frankfurt/Main forciert.

Einträge:

Warum soll jeder geimpft werden bei der BPol, andere Bundeshörden sehen es als wichtig an das Ministerium und ein paar Schwerpunkte zu impfen?!

Selbst Desinfektionsmittel, Handschuhe etc. soll nur an Schwerpunkte gegeben werden.

Nicht mal DSt. mit Publikumsverkehr werden berücksichtigt!

Eintrag von Nordland am 29.Juli 2009


“…Schutzvorkehrungen wie Handschuhe, Schutzbrillen und Mundschutz an den Dienststellen in genügendem Maß vorhanden sind …”

Wo nimmt der Dr. Fischer diese Gewissheit her?
Handschuhe und Mundschutz - das sind Einmalartikel.
Die sind maximal in zwei Tagen aufgebraucht -
und dann beginnt die Wartezeit auf die Nachlieferungen, die zum Ende der Grippesaison kommen werden, wenn überhaupt.
Keine Panikmache, nein - aber trotzdem blind in das Vorhersehbare rennen müssen?

Eintrag von VERANTWORTUNG am 30.Juli 2009


Dieser Impfstoff ist, wenn er im September kommt, recht schnell entwickelt worden!
Sind die Nebenwirkungen ausgetestet?
Welche Risiken birgt die Impfung?
Aufklärung zu solchen Fragen ist dringend geboten, damit jeder wirklich für sich und seine Verhältnisse entscheiden kann, ob eine Impfung für ihn in Betracht kommt oder nicht.
Grundsätzlich habe ich schon Vertrauen in unsere Medizin und lasse mich auch regelmäßig gegen Grippe impfen, aber diese Entwicklung des Impfstoffes, der jetzt noch nicht fertig entwickelt ist, geht doch ziemlich flott!
Ich bitte unseren Vorstand hier doch intensiv nachzufragen!!!

Viele Grüße

Eintrag von Harald Möbius am 31.Juli 2009


@ Harald Möbius,

ich kann dir sagen wer diesen neuen, schnell entwickelten Impfstoff testen wird.

40000 PVB! Wo kann man ein Wirkstoff besser als sonst, kontrolliert und kostenneutral ;-) testen?

Ich sage nur, die Pharmaindustrie ist klever!

Eintrag von BKE PVB am 1.August 2009


Ja genau, das wird sich sicherlich so verhalten, wie bei den Trageversuchen,man füllt einfach einen Erfahrungsbericht aus und dann sieht man wie lang es dauert bis die übrige Bevölkerung an den Stoff kommt ;)
Sicherlich so lang, wie es bei uns dauert, aus einem Trageversuch ein Ausrüstungsteil zu machen….

Eintrag von E&E am 1.August 2009


Frechheit was hier nach Außen wieder vorgegauckelt wird!

Ich befinde mich am größten deutschen Flughafen Frankfurt/Main und von Schutzvorkehrungen für die eingesetzten Beamten ist hier nichts spürbar.
Ganz im Gegenteil in diesen Zeiten steht nichteinmal ausreichend Desinfektionsmittel für die Passkontrollschalter zur Verfügung, so dass man gezwungen ist sich dieses privat zu beschaffen.

Und zum Thema Schutzscheiben für die Kontrollschalter, besitzt der Personalratsvorsitzende (GDP) die Frechheit den Beamten verkaufen zu wollen, dass ein Einbau nicht möglich sei, da dann die Schalter umfallen würden.
(Und das war wortwörtlich eines seiner Argumente)

Selbst wenn das beim Einbau von Sicherheitsglas physikalisch möglich wäre, frage ich mich als normal denkender Mensch was bringt mir Sicherheitsglas im Bereich des Sichtfeldes, wenn der Rest meines Körpers durch eine Pressspanplatte geschützt ist???
Ganz abgesehen davon, dass niemand der Beamten Sicherheitsglas fordert, sondern lediglich und berrechtigter Weise nach einem Anhust-,Anpust- und Anniesschutz verlangt.

Nagut, ich hör mal lieber auf bevor ich mich noch richtig in den Bluthochdruck schreibe.

Alles wird gut, alles läuft spitze in der Firma hier!?

Eintrag von Airportsklave am 1.August 2009


@ Harald Möbius am 31.Juli 2009
@ BKE PVB am 1.August 2009

Also ich werde mir diese Suppe nicht injizieren lassen.

Risiko eines, bzw. dieses konkreten Impfstoffes? Hierzu sollte Herr Dr. Fischer einmal öffentlich Stellung beziehen.

Viele Fachleute halten eine Massenimpfung für nicht erforderlich.Auch wird vor möglichen, heftigen Nebenwirkungen ausdrücklich gewarnt.

Einen ähnlichen Infektionsverlauf hatte es wohl schon einmal in den 70er Jahren in den USA gegeben. Testkandidaten für den damals entwickelten Impfstoff waren US Soldaten. Als Nebenwirkungen traten damals auf: Nervenlähmungen mit Auswirkungen auf Atem-und Schluckmuskulatur. Schließlich wurde der Impfstoff wieder vom Markt genommen. Hier der Link:

http://www.zeit.de/online/2009/32/schweinegrippe-impfstoffe

Zitat aus einem weiteren Artikel:
„Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung“

meint im “SPIEGEL” Interview der Arzt Wolfgang Becker-Brüser, der auch Herausgeber des „Arznei-Telegramms“ ist.

Er kritisiert, dass es in der Entwicklungsphase eines Imfstoffes zwar Sicherheitstests gäbe, diese aber lediglich in der Lage seien, auftretende Nebenwirkungen bei mindestens einem von 100 geimpften Personen zu erkennen.

In Deutschland sollen ab Herbst 2009 jedoch rund 25 Millionen Menschen geimpft werden. Die Zahl der Personen, bei denen Nebenwirkungen auftreten können ist demnach nicht kalkulierbar.

Zulassungsverfahren dieser Art für schnell zu entwickelde Impfstoffe seien zudem für gefährlich verlaufende Pandemien vorgesehen. Da hier die Reaktionszeit sehr kurz sei.So fordert der Virologe Alexander Kekulé weiterführende Tests.

Hier das Interview:

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Schweinegrippe;art692,2862595

Gruß

Eintrag von Bundesheini am 2.August 2009


@ Harald Möbius am 31.Juli 2009
@ BKE PVB am 1.August 2009
@ Bundesheini
Die Impfung ist doch freiwillig oder ? Ich frage mich gerade ob die Angehörigen VW ( weltweit 350.000) sich auch die Fragen der Zulassung von Medikamenten stellen. Ihr Arbeitgeber auch die Kosten übernimmt.Klar, nicht ganz uneigennützig, weil es um die Verhinderung von Produktsausfällen geht. Doch im Zusammenwirken von Volksgesundheit und Innerer Sicherheit besteht besonders für die Bundespolizei die Notwendigkeit der Vorsorge. Betrachten wir die Impfmüdigkeit in der Bundespolizei ist diese Debatte hier im Forum völlig unverständlich.

Eintrag von Virus am 3.August 2009


Bei der Pharmaindustrie ist es üblich, ca. 800 € für einen Medikamentenversuch an die Ärzte zu überweisen.
Wir sollten Dr. Fischers Konto mal im Auge behalten.

Eintrag von VERANTWORTUNG am 4.August 2009


Hallo Virus;
Wir haben in Deutschland einen sehr hohen Standart an die Zulassung und Verwendung bei Impfstoffen. Da erscheint mir die kurzfristige Herstellung und geplante Verwendung des Impfstoffes gg. die “Schweinegrippe” etwas schnell.
Um mich entscheiden zu können, möchte ich über das Restrisiko eingehend informiert werden und nicht ins offene Messer laufen. So wie ich das sehe, haben dieses Bedürfnis auch einige andere Kollegen.
Ich fordere hier eine klare, offene Aufklärung.

Grüße

Eintrag von Harald Möbius am 5.August 2009


Wenn schon die gesamte Bundesregierung geimpft werden soll, warum nicht gleich zu Beginn, als Test?
Oder wurden die schon vor Monaten geimpft?
Das würde hinsichtlich der Nebenwirkungen einiges erklären.

Eintrag von VERANTWORTUNG am 11.August 2009


Ihr hier im Forum habt die komplette Vollmeise, ihr habt immer etwas zu meckern und null Sachverstand, mit Medikamententests und so. Warum kündigt ihr nicht alle, wenn die ganze Bundespolizei so schlecht ist?????? Euch kann man nichts recht machen, weiter so, ihr habt nur Glück, dass dieser Beiterag, leider, die Zensur nicht übersteht, Glückwunsch

Eintrag von Bubi am 19.August 2009


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