GdP: Kostenfreie Impfung für alle Beschäftigten der Bundespolizei

Die Bundespolizei hat sich auf die Herausforderungen der sich entwickelnden Pandemie im Zuge der Influenza H1N1 ( Schweingegrippe ) eingestellt. Das stellte der oberste Arzt der Bundespolizei Dr. Roger Fischer in einem Gespräch mit dem Bundespolizei-Hauptpersonalrat in Berlin fest. Voraussichtlich bis Mitte September 2009 sei ein Impfstoff verfügbar. Mit diesem Impfstoff können dann die Beschäftigten der Bundespolizei und damit neben den PolizeivollzugsbeamtInnen auch den ArbeitnehmerInnen und VerwaltungsbeamtInnen an flächendeckend eingerichteten Impfstandorten geimpft werden. Zur Prävention gegen die Influenza H1N1 sind zwei Impfungen erforderlich. Die Impfungen sind freiwilling und kostenlos. Dr. Roger Fischer appellierte in diesem Zusammenhang an alle Kolleginnen und Kollegen, diese Impfungen wahrzunehmen. Weiter stellte Dr. Fischer fest, dass Schutzvorkehrungen wie Handschuhe, Schutzbrillen und Mundschutz an den Dienststellen in genügendem Maß vorhanden sind und nach Bedarf eingesetzt werden können. Grundsätzliche Anordnungen zum Tragen dieser Schutzvorkehrungen gebe es aber nicht. Dr. Fischer stellte weiter fest, dass nach dem bisherigen Verlauf der Influenza H1N1 grundsätzliche Schutzmaßnahmen aber keinerlei panischen Reaktionen angezeigt seien. Der beste Schutz gegen Ansteckung sei neben den anstehenden Impfungen eine ständige, gute, allgemeine Grundhygiene, wie häufiges Reinigen der Hände. Die Gewerkschaft der Polizei hatte bereits am 27. April 2009 gefordert, die Bundespolizei zügig und umfassend auf die aufkommende H1N1 Pandemie einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Einbau von Schutzscheiben in die Kontrollschalter u. a. am größten deutschen Flughafen Frankfurt/Main forciert.

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken