Rolle der Gewerkschaften gewĂĽrdigt
Bundeskanzlerin Merkel dankte in ihrem Eröffnungsstatement den Gewerkschaften. Sie seien ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte des Konjunkturprogramms der Regierung. Die tägliche Arbeit mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und auch die tägliche Arbeit der Betriebsräte hätten wesentlich dazu beigetragen, dass die Instrumente des Konjunkturpakets angenommen wurden. Insbesondere die Kurzarbeit, die natürlich für viele Unternehmen ein ganz wesentlicher Punkt seien, aber auch das Infrastrukturprogramm sowie die Stützungsmaßnahmen in der Automobilindustrie nannte die Kanzlerin.

Merkel: “Die Tatsache, dass wir jetzt eventuell die Talsohle erreicht haben, darf nicht darĂĽber hinweg täuschen, dass dies die mit Abstand schwierigste Wirtschaftskrise ist, die die Bundesrepublik Deutschland in 60 Jahren jemals zu bestehen hatte. Das Minus in diesem Jahr beträgt 5 Prozent oder 6 Prozent. Bis jetzt betrug der größte Einbruch in den 70er Jahren 0,9 Prozent. Das heiĂźt also, die Krise ist auf dem Niveau der Talsohle nicht etwa vorbei, sondern wir mĂĽssen jetzt alles daran setzen, dass wir erst einmal wieder dort ankommen, wo wir vor der Krise waren, und diesen Wachstumspfad jetzt miteinander gestalten. Dabei setze ich auf die Instrumente der Mitbestimmung, auf die Verantwortung der Gewerkschaften und Betriebsräte.” (weiterlesen…)
Zu einem Gespräch mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, Die Linke trafen sich die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei Judith Hausknecht, Josef Scheuring und Sven Hüber in Berlin. Die Gewerkschaftsvertreter machten dabei deutlich, dass die Bundespolizei nicht nur die schlechteste Bezahlungsstruktur sondern auch die schlechteste Regelung bei der Lebensarbeitszeit im Vergleich mit allen Länderpolizeien hat. Petra Pau sagte dazu, ihre Partei halte die Erhöhung der besonderen Lebensarbeitszeitverlängerung für die Polizei wie auch die Erhöhung der Lebensarbeitszeit insgesamt für falsch und nicht zukunftsorientiert. Weiteres Thema war die zunehmende, häufig unmotivierte Gewalt gegen Polizeibeamte. Die Bundespolizei ist im Umfeld von Fußballspielen aber auch in der allgemeinen polizeilichen Arbeit betroffen.
ab zu versetzen, der handelt weder im Sinne der polizeilichen Aufgabe und schon gar nicht im Sinn der Beschäftigten der Bundespolizei sonder nur unverantwortlich. Das war ein Ergebnis des Gespräches zwischen dem Innenpolitiker von Bündnis 90 / Die Grünen, Wolfgang Wieland und den Vertretern der Gewerkschaft der Polizei, Martin Schmitt und Josef Scheuring. Martin Schmitt sagte dazu, es gebe seit Jahren deutlich bessere Konzepte mit Werbung und Einstellung der Kolleginnen und Kollegen im direkten Umfeld der Ballungsraumdienststellen. Damit könnten neben der Verbesserung der sozialen Situation der Beschäftigten auch Haushaltsmittel im ganz erheblichen Umfang eingespart werden.
