GdP-Forum „Fußball ohne Gewalt – eine Chance für NRW“

In NRW gibt es 33 Fußballvereine, deren Spiele regelmäßig von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet werden müssen, weil sonst gewaltsame Ausschreitungen nicht zu verhindern sind. Selbst in den unteren Ligen – in der Regionalliga West und bei etlichen Klubs der NRW-Liga – ist inzwischen eine regelmäßige Polizeibegleitung unverzichtbar. „Fußball ohne Gewalt – eine Chance für NRW“ lautet deshalb der Titel eines Forums des GdP am 20. August in der Schalke-Veltins-Arena in Gelsenkirchen.
Polizeipraktiker, Experten des Innenministeriums, Sicherheitsexperten des DFB und Vertreter der Fan-Projekte diskutieren auf der Tagung über Strategien zur Eindämmung der Gewalt bei und im Umfeld von Fußballspielen. Referenten des eintägigen GdP-Forums sind Prof. Dr. Gunter A. Pelz, Sportsoziologie und Gewaltforscher an der Universität Hannover, Peter Biesenbach, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, und der Sicherheitsbeauftragte des DFB, Helmut Spahn. Über die Erfahrungen der Polizei mit gewalttätigen Fußballfans berichten der Einsatzreferent des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, Bernd Heinen, der Leiter der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei, Andreas Piastowski, und die beiden Polizeipraktiker Ulrich Grzella (Einsatzleiter im Polizeipräsidium Bochum) und Heinrich Lennartz (Hundertschaftsführer im Polizeipräsidium Mönchengladbach). Referent der Tagung ist zudem Michael Gabriel, der Sprecher der Koordinationsstelle Fanprojekte. Frank Richter und Adi Plickert werden Konzepte der GdP zur Eindämmung der Gewalt im Umfeld von Fußballspielen vorstellen.

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Themenbereich: Auslandseinsätze | Drucken